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Feurige Burritos mit Reis-Spinat-Füllung in pikanter Tomatensalsa

Bitte entschuldigt, dass es hier in der letzten Woche so ruhig war. Ich war unterwegs, hatte sehr viel zu tun und da blieb zum Kochen und Fotografieren nicht viel Raum. Zum Glück habe ich aus der Zeit davor noch dieses mexikanisch inspirierte Burrito-Rezept für euch in petto. Die Teigtaschen sind mit würzigem Spinat-Reis gefüllt und mit feuriger Salsa-Sauce und veganem Käse überbacken. Genau das richtige Soulfood für kalte Herbstabende und großen Hunger. Da kann der November ruhig kommen (oder besser gesagt bleiben).



Zutaten (für ca. 3 Portionen)

1 Tasse Reis
2 Tassen Wasser 
1 TL Salz

etwas Rapsöl
1 rote Zwiebel
1 kleine gelbe Paprika
3-4 Handvoll frischen Babyspinat

1 TL Koriander gemalen
1/4 TL Cayennepfeffer
Salz & Pfeffer

4 große vegane Tortillas

200 ml passierte Tomaten
einige Spritzer Tabasco
Salz & Pfeffer

ca. 100 g veganen geriebenen Käseersatz (z.B. Daiya Shreds Mozzarella Style)

1/2 Avocado
1 Handvoll frischen Koriander
etwas Sojayogurt (am besten ungesüßten)


Zubereitung

Den Reis in der doppelten Menge Salzwasser gar kochen. 

Die Zwiebel in feine Ringe schneiden und in etwas Rapsöl goldgelb anbraten. Die Paprika klein Würfeln und mitbraten. Den Spinat waschen, in Streifen schneiden und mit kurz mit in die Pfanne geben, bis er in sich zusammen fällt. Dann den Reis unterheben und mit den Gewürzen abschmecken.

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. 

Für die schnelle Salsa-Sauce die passierten Tomaten mit Tabasco, Salz und Pfeffer auf die gewünschte Schärfe abschmecken. 

Dann die Reismischung in die Tortillablätter einrollen. Die fertigen Burritos in eine Auflaufform legen, die Salsa-Sauce darüber schütten und das Ganze mit veganem Käse bestreuen. Ca. 15 Minuten im Ofen backen, bis der "Käse" zerlaufen ist. 

Die Avocado würfeln und den Koriander fein hacken. Die gegarten Burrtios aus dem Ofen nehmen und mit den Avocadostücken, frischem Koriander, etwas Sojayogurt und Pfeffer garniert servieren.

Bon Appétit! 

P.S.: Ein ähnliches Burritorezept von mir (gefüllt mit Bohnen und Süßkartoffeln) findet ihr hier.



Nachgekocht: Mexikanische Sopa Seca

Als ich vor einigen Wochen das Rezept für eine Sopa Seca auf www.ztstl.at sah, war mir direkt klar: Das muss ich nachkochen. Gesagt getan. Viel veganisiert werden musste gar nicht, ich habe lediglich die optionale Créme Fraiche durch Sojayogurt ersetzt. Ansonsten habe ich nur kleine Änderungen vorgenommen. Sopa Seca bedeutet übrigens so viel wie "trockene Suppe", was wohl daher kommt, dass alle Zutaten zusammen in einer Pfanne gekocht werden, wobei das Wasser langsam verdampft. Die Sopa Seca ist somit auch ein Paradebeispiel für den "One-Pot-Pasta"-Trend. Muss ich noch hinzufügen, dass sie einfach köstlich schmeckt?

Mit diesem Rezept möchte ich nun auch eine neue Rubrik auf Mangerella starten, die ich regelmäßig füttern werde: Nachgekocht. Hier zeige ich euch tolle Rezepte, die ich auf anderen Blogs, in Kochbüchern, Zeitschriften und Co. entdeckt habe und die ich euch nicht vorenthalten möchte.



Zutaten

200 g Spaghetti (ich habe Dinkelvollkorn-Spaghetti genommen)
1 EL Rapsöl
5-6 Tomaten
1 Zwiebel
400 ml Wasser
1 TL Chiliflocken
Salz & Pfeffer
1/2 Avocado
2 EL Sojayogurt


Zubereitung

Die Tomaten mit heißem Wasser übergießen, abschrecken und die Haut abziehen. Den grünen Stielansatz entfernen. Gemeinsam mit der Zwiebel fein prürieren.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Spaghetti darin im Rohzustand anbraten, bis sie rundherum braun, aber nicht schwarz werden. Die Konsistenz wird nun schon weicher. Dieser Vorgang beeinflusst den späteren Geschmack, also lasst euch nicht abschrecken!

Im Anschluss die passierten Tomaten, das Wasser und die Gewürze dazu geben. Achtet bei den Chili-Flocken wie immer auf euer persönliches Schärfeempfinden. Das Ganze jetzt ca. 25 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Passt auf, dass alle Nudeln immer mit Flüssigkeit bedeckt sind. Ggf. noch ein klein wenig Wasser dazu geben. Am Ende sollten die Nudeln bissfest und das Wasser mit den Tomaten zu einer Sauce verkocht sein. Nochmals gut umrühren und ggf. mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Mit der in Streifen geschnittenen Avocado und je einem Klecks Sojayogurt servieren und genießen.

Bon Appétit!

Veganes WM-Kochen 2014: Mexiko - Burritos

Seit gestern stehen die ersten Achtelfinal-Begegnungen fest. Mit dabei: Mexiko. Das feiert man am besten mit frischen Burritos. Hier gefüllt mit einer pikanten Bohnen-Mais-Mischung, veganer Sour-Cream, würzigem Süßkartoffelpüree, Avocado und viel Koriander.


Zutaten

4 Weizentortillas (so groß wie möglich!)

1 Süßkartoffel
1/2 TL Koriander gemahlen
Salz & Pfeffer

1 rote Zwiebel
Rapsöl zum Anbraten
200 g weiße Bohnen aus der Dose / dem Glas
200 g Kidneybohnen aus der Dose / dem Glas
3 EL Mais
4 EL passierte Tomate
1 grüne Chili
1/2 TL Koriander gemahlen
einige Spritzer Tabasco
evtl. Chiliflocken zum Nachschärfen
Salz & Pfeffer

1/2 Avocado
4 EL veganer Sauerrahm
1 Handvol frischer Koriander 


Zubereitung

Die Süßkartoffel schälen und klein schneiden. Reichlich Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Kartoffelstücke darin ca. 10 Minuten lang garen, bis sie weich sind.

In der Zwischenzeit die Zwiebel fein hacken und in einer Pfanne in etwas Öl 5 Minuten lang anbraten. Die Chili von den Kernen befreien und in dünne Ringe schneiden. Dann zusammen mit den Bohnen und dem Mais zu den Zwiebeln geben. Kurz mitbraten. Alles mit den passierten Tomaten ablöschen und mit gemahlenem Koriander, Tabasco, Salz, schwarzem Pfeffer und ggf. noch mehr Chili abschmecken. Die Mischung sollte schön scharf schmecken.

Nach der Kochzeit die Süßkartoffeln abgießen. Eine kleine Menge Wasser im Topf lassen. Die Kartoffelstücke darin mit einem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Koriander würzen.

Die Acovado schälen und in dünne Streifen schneiden. Den Koriander waschen und klein hacken.

Die Weizentortillas könnt ihr vor dem Verarbeiten kurz in die Mikrowelle legen (einzeln für je ca. 40 Sekunden). Dann lassen sie sich besser rollen.

Die Mitte der Tortillas zunächst mit je ca. 1 EL Sauerrahm bestreichen. Danach das Süßkartoffelpüree und die Bohnenmischung dazu geben. Zum Schluss die Avocadoscheiben auflegen und alles mit reichlich Koriander bestreuen.

Jetzt kommt der Tricky-Part: das Rollen. Wenn ihr große Tortillas habt und etwas mit der Füllung gegeizt habt, sollte es einfach gehen. Zunächst die obere und untere Seite des Tortillas etwas nach innen klappen. Dann einen Seitenrand nehmen und alles zusammen rollen. Bei Youtube gibt es dazu viele Videos. ;) Meine Tortillascheiben waren leider etwas klein, weshalb das Rollen nicht so gut gelungen ist. Geschmeckt hat es aber trotzdem. :)

Bon Appétit!