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Tomatiger Süßkartoffeleintopf mit Aubergine, Spinat und frischen Kräutern

Heute habe ich noch ein leckeres Alltagsrezept für kalte Winterabende für euch. Dieser würzige Eintopf mit Süßkartoffel, Aubergine, Tomate und Spinat wärmt nicht nur wunderbar auf, die frischen Kräuter helfen und auch dabei, die Erkältungszeit gut zu überstehen. Und schnell gemacht ist das Gericht noch obendrauf. Uuund: Für den Eintopf braucht ihr natürlich nur einen Topf. :)


Zutaten

1 größere Süßkartoffel
1 kleine Aubergine
1 Handvoll TK-Spinat
2 Tomaten
1 Handvoll Mais
200 ml passierte Tomaten
1 L Gemüsebrühe
Je 3 Stängel frischen Thymian und Rosmarin
2 Lorbeerblätter
1/4 TL Chiliflocken
Salz & Pfeffer
etwas Zitronensaft


Zubereitung

Die Aubergine in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, diese mit Salz bestreuen und mind. 10 Minuten ziehen lassen. Danach die Oberfläche mit einem Küchenpapier abtupfen. So werden die Bitterstoffe entzogen.

Die Süßkartoffeln schälen, in Würfel schneiden und dann in die kochende Gemüsebrühe geben. Die Aubergine ebenfalls würfeln und dazu tun. Auch den Spinat und Mais mit in den Topf geben. Die Tomaten klein schneiden und unterheben. Mit den passierten Tomaten aufgießen. Die gehackten Kräuter und das Lorbeerblatt dazu tun, etwas salzen und den Eintopf ca. 15-20 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch umrühren.

Zum Schluss mit Salz, Pfeffer, Chili und Zitronensaft abschmecken. Die Lorbeerblätter vor dem Essen entfernen.

Bon Appétit!

Thanksgiving 2014: Veganer Rollbraten, viele Beilagen & Dinner Rolls

Manchmal habe ich Lust richtig lange in der Küche zu stehen und aufwendige Sachen zu kochen. Natürlich braucht man dazu eigentlich keinen Anlass. Da gestern in den USA Thanksgiving gefeiert wurde, hatte ich aber immerhin ein Motto. Ich finde, das Fest in ein toller Start in die besinnliche und ruhige Jahreszeit im Dezember: Es erinnert daran, wie dankbar wir sein sollten auf dieser Welt leben zu dürfen, inkl. aller Ressourcen, mit denen wir sorgsam umgehen sollten.

Auf den Tisch kam zu diesem Anlass bei uns natürlich kein Truthahn. Stattdessen bildete den Mittelpunkt des Dinners ein veganer Rollbraten aus Linsen und Champignons, gefüllt mit Süßkartoffelpüree und angerichtet mit Preiselbeersauce. Dazu gab es ein Bohnen-Cassoulet, Reis mit Kürbis und Äpfeln, karamellisierte Möhren und herrlich luftige Diner Rolls. Vielleicht findet ihr ja die eine oder andere Inspiration für euer veganes Weihnachtsessen.




Veganer Rollbraten aus Linsen und Champignons 

1 Tasse Berglinsen
1 Zwiebel
180 g frische Champignons
etwas Olivenöl
1 Handvoll TK-Spinat
3 EL Haferflocken, gemahlen
je 1 TL Thymian und Salbei, getrocknet
Salz & Pfeffer
2 große Süßkartoffeln

Die Linsen nach Packungsanweisung gar kochen. Sie dürfen ruhig ziemlich weich werden. Die Pilze und die Zwiebel (ggf. in einer Küchenmaschine) sehr fein hacken. Dann in etwas Olivenöl in einer großen Pfanne anbraten. Den Spinat dazu geben, warten bis er auftaut und alles gut verrühren. Mit den Kräutern, Salz und Pfeffer würzen. Dann die gekochten Linsen und die gemahlenen Haferflocken unterrühren, bis ihr eine recht zähe Masse habt. Nochmals mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Parallel dazu die Süßkartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser ca. 10 Minuten lang gar kochen. Dann das meiste Wasser abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten. Es sollte nicht zu dünn / wässerig werden, ehr etwas fester!

Jetzt ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Linsenmasse darauf großflächig in Form eines gut 1 cm dicken Rechtecks verteilen. Dann das Süßkartoffelpüree darauf verstreichen. Zum Rand hin an allen Seiten etwas Platz lassen. Jetzt wir der Braten gerollt. Dazu die kurze Seite des Backpapiers anheben und die Masse auf diese Weise wie einen Strudel langsam zusammenrollen und -drücken, bis ihr eine längliche, eingerollte Form habt. Die Seiten und Enden gut zusammendrücken.

Den veganen Braten bei 200° C im Ofen bei Ober- und Unterhitze ca. 45 Minuten lang backen, bis die Oberfläche schön knusprig ist.

Für die Preiselbeersauce habe ich einfach einige EL Preiselbeeren aus dem Glas (z.B. von Alnatura) mit etwas Wasser glattgerührt.


Reis mit Kürbis, Äpfeln und Walnüssen (als Beilage für ca. 4 Personen)

1 Tasse Basmatireis
1/4 Hakkaidokürbis
1 Apfel
etwas Zitronensaft
1 TL Thymian, getrocknet
1 TL Salbei, getrocknet
Salz & Pfeffer
evtl. etwas Olivenöl
1 Handvoll Walnusskerne

Den Reis in der doppelten Menge Salzwasser ca. 10 Minuten lang kochen. Dann den Topf mit einem Tuch abdecken und auf kleinster Flamme weitere 10 Minuten dämpfen lassen.

Den Kürbis und den Apfel entkernen und beides würfeln. Die Apfelstücke sofort mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Dann Kürbis und Apfel auf einem Backblech verteilen, die Kräuter, Salz & Pfeffer überstreuen und beides im Ofen bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 15 Minuten lang backen.

Das Obst/ Gemüse mit dem Reis vermischen, mit Salz & Pfeffer abschmecken und wenn euch der Reis zu trocken sein sollte noch etwas Olivenöl untermengen. Die Walnüsse etwas zerbröckeln und zum Schluss dazu geben. Dazu passt noch etwas frische Petersilie.


Bohnen-Cassoulet mit Mandelkruste (als Beilage für ca. 4 Personen)

200 g grüne Buschbohnen
1 Glas weiße Bohnen
1 kleine Zwiebel
etwas Olivenöl
100 ml Sojasahne
3-4 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegte)
1/4 TL Chiliflocken
Salz & Pfeffer
4-5 EL Mandelblätter
frische Petersilie

Die grünen Bohnen ca. 10 Minuten in Salzwasser gar kochen. Die weißen Bohnen abtropfen lassen. Die getrockneten Tomaten klein würfeln. Die Zwiebel fein hacken und in etwas Olivenöl anbraten. Dann die Bohnen und getrockneten Tomaten dazu geben, würzen und mit Sojasahne ablöschen. Etwas gehackte Petersilie unterheben und die Mischung in eine ofenfeste Form geben. Mit Mandelblättern bestreuen und im Ofen bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten lang backen, bis die Mandeln eine goldgelbe Farbe annehmen. Zum Schluss mit etwas weiterer Petersilie betreuen.


Karamellisierte Kräuter-Möhren (als Beilage für ca. 4 Personen)

4-6 Möhren
2 EL Olivenöl
2 EL Agavendicksaft
2 TL Tymian, getrocknet
Salz & Pfeffer
2-3 Stängel frischer Rosmarin

Die Möhren schälen, längs halbieren und in Stifte schneiden. Mit dem Öl und Agavendicksaft vermischen und mit Thymian, Salz & Pfeffer würzen. In eine kleine Auflaufform geben und die Rosmarin-Stängel darauf verteilen. Im Ofen bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten lang backen.


Vegane Diner Rolls (ca. 12 Stück)

Die Diner Rolls (so werden in den USA kleine Brötchen, die zum Dinner gereicht werden, genannt) habe ich nach einem Rezept vom tollen Blog Minimalist Baker gebacken. Sie sind sehr lecker und fluffig geworden. Beim nächsten Mal würde ich allerdings weniger Zucker verwenden.

2 EL Rohrzucker (ich empfehle 1 EL)
1/2 TL Salz
1 Päckchen Trockenhefe (7 Gramm)
2 Tassen Mehl (plus ca. 1 Tasse zum Kneten)
1/2 Tasse ungesüßte Mandelmilch (ich habe Hafermilch verwendet)
1/4 Tasse Wasser
2 EL vegane Margarine

Zunächst die trockenen Zutaten vermengen. Dann Mandelmilch, Wasser und Margarine leicht erwärmen, bis letztere schmilzt. Auf keinen Fall zu viel Hitze verwenden, sonst kann die Hefe zerstört werden. Alle Zutaten mit dem Knethaken eines Mixers vermengen. Dann mit den Händen weiterkneten. Immer wieder etwas Mehl dazu geben, bis ihr einen weichen, elastischen Teig habt, der nicht mehr doll an den Händen kleben bleibt. Diesen 10 Minuten beiseite stellen.

Zwölf gleich große Kugeln formen und diese in eine ofenfeste Form legen. Abgedeckt für weitere 45-60 Minuten gehen lassen. Wer mag, kann die Oberfläche mit Margarine oder Pflanzenmilch einpinseln. Dann im Ofen bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten lang backen.



Zum Nachtisch gab es übrigens Apple Crumple mit Zimt und Ingwer. Dieser hat es leider nicht mehr aufs Foto geschafft. ;)

Wirsing-Warps mit Süßkartoffelpüree, Auberginen und Granatapfel

Ich liebe Wraps, aber ich esse ungern und selten Weißmehlprodukte. Gut, dass der Wirsing gerade Saison hat und die großen Blätter sich vorzüglich zum Einwickeln eignen. Zugegeben, als Kind habe ich Wirsing gehasst! Mit keinem anderen Gemüse konnte man mich so sehr jagen… Lange hat es also gedauert, bis ich diesem Kohlgemüse eine zweite Chance gab. Doch es hat sich gelohnt! In dieser Kombination mit Süßkartoffelpüree, in Kurkuma gebratenen Auberginenwürfeln getoppt mit etwas Sojayogurt und Granatapfelkernen schmeckt er einfach köstlich!

Zutaten

6 große Blätter Wirsing

1 große Süßkartoffel

1 kleine Aubergine
1 TL Kurkuma
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Koriander gemahlen 
Rapsöl zum Anbraten

6 EL Sojayogurt (am besten ungesüßt)
6 EL Granatapfelkerne

Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die Aubergine in Scheiben schneiden und diese reichlich salzen. Nach 30 Minuten abtupfen. So werden die Bitterstoffe entzogen. Danach die Scheiben in Würfel schneiden und in Rapsöl anbraten. Mit Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander und Salz würzen. Nach 15 - 20 Minuten sind die Auberginenwürfel fertig. Warm halten.

Die Süßkartoffel schälen, in kleine Stücke schneiden und diese in Salzwasser ca. 15 Minuten lang weich kochen. Danach in ein wenig Wasser pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Wirsingblätter in siedendem Salzwasser ca. 4 - 5 Minuten blanchieren.

Dann die Blätter mit je einem Klecks Süßkartoffelpüree, ein paar Auberginenwürfeln, 1 EL Sojayogurt und Granatapfelkernen füllen, mit der Hand aufrollen und sofort warm genießen.

Bon Appétit!

Herbstlicher Quinoa mit Süßkartoffeln, Äpfeln und Granatäpfeln

Quinoa gilt als wahres Wunder unter den Lebensmitteln. Neben vielen Mineralstoffen enthält das "Pseudogetreide" u.a. jede Menge Eiweiß, was es besonders wertvoll für Veganer macht. Schon die alten Inkas vertrauten auf die "heilende Wirkung".

In diesem Gericht trifft bunter Quinoa auf gebratene Süßkartoffel-Würfel, frische Petersilie und Apfelspalten. Für die herbstliche Krönung sorgen Grantapfelkerne. Lecker war es, ich könnte schon wieder!

Eventuelle Reste lassen sich übrigens perfekt am nächsten Tag kalt als Salat essen.


Zutaten

100 g Quinoa (hier "Tricolore" von Davert)
250 ml Wasser
Salz

1 große Süßkartoffel
1-2 EL Olivenöl
1 Apfel
1 große Handvoll krause Petersilie
4-5 EL Granatapfelkerne
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Den Quinoa mit dem Wasser in einem Topf aufkochen und 15 Minuten garen lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist. Danach mit Salz abschmecken.

Die Süßkartoffeln schälen und in etwa 1 cm dicke Würfel schneiden. Olivenöl in einer mittelgroßen Pfanne erhitzen und die Süßkartoffelwürfel daran 10-15 Minuten lang anbraten, bis sie innen weich werden.

Den Apfel entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Den Granatapfel entkernen. Die Petersilie klein hacken.

Die Äpfel kurz mit anbraten und die Petersilie unterheben. Den gegarten Quinoa mit in die Pfanne geben, alles sorgfältig verrühren und mit Salz, schwarzem Pfeffer und vielleicht noch etwas Olivenöl abschmecken. Die Granatapfelkerne erst ganz zum Schluss unterheben.

Bon Appétit!

Veganes WM-Kochen 2014: Nigeria - Erdnusseintopf mit Hirse

Spätestens seit gestern wissen wir wohl, dass sich in dieser Weltmeisterschaft nichts vorhersehen lässt. Was war das bloss für ein Spiel? Gut, dass wir uns vorher mit diesem einfachen, leckeren und nährstoffreichen Gericht gestärkt haben. So lies es sich noch besser jubeln. ;) Der afrikanische Erdnusseintopf ist zweifelsohne ein großer Bloggerliebling, ihr werdet online vieeele Rezepte finden. Diese Version ist passend zum WM-Thema besonders von der nigerianischen Küche inspiriert.


Zutaten (ergibt ca. 3 Portionen)

1 Zwiebel
etwas Rapsöl zum Anbraten
1 große Süßkartoffel
1/2 Glas Kidneybohnen
2 EL Mais
2 EL Erdnussmus
150 ml passierte Tomaten
150 ml Gemüsebrühe
1 Msp. Cayennepfeffer
1 Handvoll TK-Spinat
Saft einer halben großen Zitrone
Salz & Pfeffer

1 Tasse Hirse
2 Tassen Gemüsebrühe
1/4 TL Salz


 Zubereitung

Die Hirse gründlich abspülen und ca. 1 Stunde lang in Wasser einweichen.

Die Zwiebel fein hacken und in einer beschichteten großen Pfanne in Öl ca. 5 Minuten lang anbraten. Die Süßkartoffel schälen und klein würfeln. Mit in die Pfanne geben und weitere 7 Minuten braten. Die abgetropften Kidneybohnen und den Mais dazu geben. Passierte Tomaten und Erdnussmuss einrühren und mit Cayennepfeffer, etwas Salz und Pfeffer würzen. Den TK-Spinat dazutun. Mit Gemüsebrühe ablöschen und 10 - 15 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch öfter umrühren. Wenn die Konsistenz zu fest wird, etwas mehr Brühe oder passierte Tomaten ergänzen. Zum Schluss den Zitronensaft einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit die Hirse abgießen und in der gesalzenen Brühe ca. 10 Minuten lang kochen, bis die meiste Flüssigkeit verdampft ist. Dann bei geringster Hitze weitere 10 Minuten quellen lassen.

Alles zusammen auf einem Teller anrichten und genießen.

Bon Appétit!

Veganes WM-Kochen 2014: Mexiko - Burritos

Seit gestern stehen die ersten Achtelfinal-Begegnungen fest. Mit dabei: Mexiko. Das feiert man am besten mit frischen Burritos. Hier gefüllt mit einer pikanten Bohnen-Mais-Mischung, veganer Sour-Cream, würzigem Süßkartoffelpüree, Avocado und viel Koriander.


Zutaten

4 Weizentortillas (so groß wie möglich!)

1 Süßkartoffel
1/2 TL Koriander gemahlen
Salz & Pfeffer

1 rote Zwiebel
Rapsöl zum Anbraten
200 g weiße Bohnen aus der Dose / dem Glas
200 g Kidneybohnen aus der Dose / dem Glas
3 EL Mais
4 EL passierte Tomate
1 grüne Chili
1/2 TL Koriander gemahlen
einige Spritzer Tabasco
evtl. Chiliflocken zum Nachschärfen
Salz & Pfeffer

1/2 Avocado
4 EL veganer Sauerrahm
1 Handvol frischer Koriander 


Zubereitung

Die Süßkartoffel schälen und klein schneiden. Reichlich Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Kartoffelstücke darin ca. 10 Minuten lang garen, bis sie weich sind.

In der Zwischenzeit die Zwiebel fein hacken und in einer Pfanne in etwas Öl 5 Minuten lang anbraten. Die Chili von den Kernen befreien und in dünne Ringe schneiden. Dann zusammen mit den Bohnen und dem Mais zu den Zwiebeln geben. Kurz mitbraten. Alles mit den passierten Tomaten ablöschen und mit gemahlenem Koriander, Tabasco, Salz, schwarzem Pfeffer und ggf. noch mehr Chili abschmecken. Die Mischung sollte schön scharf schmecken.

Nach der Kochzeit die Süßkartoffeln abgießen. Eine kleine Menge Wasser im Topf lassen. Die Kartoffelstücke darin mit einem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Koriander würzen.

Die Acovado schälen und in dünne Streifen schneiden. Den Koriander waschen und klein hacken.

Die Weizentortillas könnt ihr vor dem Verarbeiten kurz in die Mikrowelle legen (einzeln für je ca. 40 Sekunden). Dann lassen sie sich besser rollen.

Die Mitte der Tortillas zunächst mit je ca. 1 EL Sauerrahm bestreichen. Danach das Süßkartoffelpüree und die Bohnenmischung dazu geben. Zum Schluss die Avocadoscheiben auflegen und alles mit reichlich Koriander bestreuen.

Jetzt kommt der Tricky-Part: das Rollen. Wenn ihr große Tortillas habt und etwas mit der Füllung gegeizt habt, sollte es einfach gehen. Zunächst die obere und untere Seite des Tortillas etwas nach innen klappen. Dann einen Seitenrand nehmen und alles zusammen rollen. Bei Youtube gibt es dazu viele Videos. ;) Meine Tortillascheiben waren leider etwas klein, weshalb das Rollen nicht so gut gelungen ist. Geschmeckt hat es aber trotzdem. :)

Bon Appétit!

Süßkartoffelspalten mit Spargel, Zitronen und Lavendelblüten

Neben den Erdbeeren darf zu dieser Jahreszeit natürlich der Spargel nicht fehlen. Für mich am liebsten in Grün. Dieses Gericht bringt frühlingshafte Frische auf den Teller und lässt die Geschmacksnerven ein blumig-fruchtiges Maifest feiern. ;) 


Zutaten

2 große Süßkartoffeln (ca. 600g)
250g grüner Spargel
1 Bio-Zitrone
2 TL Currypulver
2 TL getrocknete Lavendelblüten
Salz & Pfeffer

Zubereitung

Den Ofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Süßkartoffeln schälen und in ca. 1-1,5 cm hohe und breite Streifen schneiden. Curry und ca. 1 TL Salz in einer Schale vermischen und die Spalten darin gut wälzen, damit sie die Gewürze annehmen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Süßkartoffelstreifen darauf verteilen. In den Ofen geben und die Uhr auf 10 Minuten stellen.

Inzwischen den Spargel waschen und die harten Enden abschneiden. Wer mag kann die Stangen in kürzere Stücke scheiden, ich habe sie bei diesem Gericht lang gelassen. Die Zitrone ebenfalls abwaschen, in Scheiben schneiden und diese dann halbieren.

Nach den 10 Minuten Backzeit den Spargel zu den Süßkartoffeln in den Ofen geben. Bei der Gelegenheit die Kartoffeln mit einem Pfannenwender drehen und den Spargel so gleichzeitig durch die Gewürze ziehen. Bei Bedarf etwas nachsalzen. Die Uhr auf weitere 10 Minuten einstellen.

2-3 Minuten vor Ende der Backzeit habe ich auch die Zitronenscheiben dazu getan und das Ganze nochmals durchgemischt.



Zum Schluss das Gericht auf zwei Tellern anrichten, ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken und je einen TL Lavendelblüten pro Teller überstreuen.

Bon Appétit!


Süßkartoffeln mit Feigen aus dem Ofen

Ich bin kein Fan von Salat. Mein Essen soll warm sein. Da mir dieser Süßkartoffel-Feigen-Salat aus dem Kochbuch Jerusalem von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi jedoch nicht mehr aus dem Kopf ging, habe ich mich an die folgende Variante gewagt:


Zutaten: 

1 große Süßkartoffel
1 große Handvoll grüne Feigen
Lauchzwiebeln nach Belieben
1 Handvoll veganer Pizzaschmelz zum überbacken
Balsamico
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Süßkartoffeln putzen, mit oder ohne Schale in Wedges schneiden und auf einem Backblech verteilen. Die Lauchzwiebeln fein hacken und darüber streuen. Alles mit Olivenöl beträufeln und salzen. In den auf 200°C vorgeheizten Ofen geben. Nun die Feigen säubern und vierteln. Nachdem die Süßkartoffeln ca. 15 Minuten gebacken wurden, die Feigen dazu geben und das Ganze mit Pizzaschmelz überstreuen. So lange zurück in den Ofen schieben, bis der Käseersatz geschmolzen ist. Auf dem Teller anrichten und mit Balsamico dekorieren. Bon Appetit!