Erdbeer-Kokos-Cupcakes und nur noch vegane Rezepte

Die liebe Erdbeerzeit - es gibt kaum einen besseren Grund, um den Blog endlich mal wieder zu beleben. Zu den frischen Früchten gibt es ein neues Layout. Gefällt es euch? Außerdem sind ab jetzt alle Rezepte auf Mangerella vegan. Los geht's mit frühlingshaften veganen Erdbeer-Kokos-Cupcakes.


Zutaten für 12 Cupcakes

Für den Teig:

50 ml Sonnenblumenöl
125 g Rohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker mit echter Bourbonvanille
1 Prise Salz
2 TL Sojamehl
120 ml Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch)
1TL Apfelessig
200 g Mehl
2 TL Backpulver
ca. 6-12 frische Erdbeeren

Für das Toping:

1 Packung Kokossahne (gibt es z.B. von Soyatoo)
1/4 TL Vanillepulver
6-12 frische Erdbeeren

Zubereitung

Den Backofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Muffinbackform einfetten oder mit Papierförmchen auslegen.

In einer großen Schüssel das Öl, den Zucker, Vanillezucker und Salz mit dem Mixer verrühren. Wenn eine klebrige Masse entstanden ist, nach und nach Sojamehl, Pflanzenmilch und Apfelessig dazu geben und unterrühren.

In einer anderen Schale das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Danach langsam unter die anderen Zutaten geben und gut vermixen. Es sollte ein zäher Teig entstehen. Dieser wird jetzt auf die 12 Muffinförmchen verteilt.

Zum Schluss die Erdbeeren waschen, das Grünzeug abschneiden und die Beeren je nach Größe halbieren oder ganz lassen. In jeden Muffin mittig ein Stückchen Erdbeere hineindrücken.

Jetzt kann die Muffinform ab in den Ofen. Nach ca. 20 Minuten dürften die Küchlein goldbraun geworden sein. Ob sie wirklich gar sind, zeigt der Stäbchentest mit einem Zahnstocher. Bleibt kein Teig mehr hängen, sind sie fertig. Nehmt sie aus der Form und lasst sie auf einem Kuchenrost abkühlen.


Während der Ofen seine Arbeit leistet, kann man schonmal die Créme zubereiten. Hierzu das Päckchen mit der Kokossahne gut schütteln. Danach den Inhalt in eine schmale, hohe Rührschüssel geben (wichtig ist, das der Mixer trotzdem reinpasst ;)). Die Créme ca. 2 Minuten gut durchmixen, so dass eine feste Masse entsteht. Zum Schluss die Vanille unterrühren. Bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

Wenn die Muffins abgekühlt sind, die Créme in eine Spritztüte füllen und die Küchlein damit verzieren. Die restlichen Erdbeeren waschen, bei Bedarf halbieren und die Cupcakes damit verzieren.

Bon Appetit!

P.S.: Das Rezept für den Teig ist angelehnt an das Grundrezept für vegane Muffins aus dem tollen Backbuch "Vegan backen, mit Liebe aber ohne Ei" von Nicole Just.




SCHNELLES WINTERFRÜHSTÜCK: APFEL-ZIMT-PORRIDGE

Das erste Adventswochenende liegt hinter uns, die ersten Türchen des Adventskalenders wurden geöffnet. Zeit, die neue Woche stimmungsvoll mit einem leckeren weihnachtlichen Frühstück zu begrüßen. Diese winterliche Porige-Variante gelingt in nur 5 Minuten, schmeckt köstlich und liefert genug Energie, um voller Tatendrang in den Tag zu starten.


Zutaten für 2 Portionen

1 Tasse blütenzarte Haferflocken
2 Tassen Sojamilch
2 TL Zimt
Evtl. etwas braunen Zucker
1 Apfel

Zubereitung

Die Haferflocken mit der Sojamilch in einem Topf zum Kochen bringen. Dann etwa 5 Minuten auf niedriger Flamme weiter köcheln lassen. Dabei fleißig umrühren. Zimt und bei Bedarf etwas Zucker dazu geben. Ich nehme keinen Zucker, da ich die Sojamilch süß genug finde. Mein Freund süßt immer etwas nach. Einfach ausprobieren.

Den Apfel entkernen, in kleine Stücke schneiden und kurz vor Ende der Kochzeit unterheben. Porridge servieren und mit ein paar Apfelspalten und Zimt garnieren.

Bon Appetit!

KOCHEVENT: WINTERLICHES ZWEI-GÄNGE-MENÜ

Franzi vom Gemüseregal hat zum veganen Winter-Kochevent aufgerufen. Für mich die perfekte Motivation endlich mal wieder zu bloggen. Gefragt war ein veganes Zwei-Gänge Menü, das in die Jahreszeit passt. Hier ist mein Beitrag, bestehend aus Vorspeise und Hauptgericht.

Vorspeise: Orientalisch gewürzte Birne auf Humus


Zutaten für 2 Personen

Für den Humus

250 g Kichererbsen (geht auch aus der Dose)
1-2 Zitronen
1 Knoblauchzehe
etwas Sesamöl
etwas Sesam
ca. 1/2 TL Kreuzkümmel
Paprikapulver edelsüß
Salz

Sonst noch

1 Birne (nicht zu fest)
Etwas Olivenöl
Sumach, Koriander (gemahlen) und Sesam zum Würzen/ Überstreuen
etwas Fladenbrot

Zubereitung

Für den Humus die Kichererbsen 12 Stunden in Wasser einweichen. (Bei der Dosenvariante könnt ihr direkt loslegen.) Die weichen Kichererbsen mit etwas Sesamöl und dem Saft der Zitrone fein pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreich wurde. Bei Bedarf etwas Wasser dazu geben. Die Knoblauchzehe dazu pressen und etwas mitpürieren. Mit Kreuzkümmel würzen und mit Salz und Paprika abschmecken. Sesam unterrühren. Bis zum Servieren kühl stellen.

Die Birne vierteln, entkernen und nach Belieben schälen oder nicht. Etwas Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Birne von allen Seiten kurz anbraten, bis sie schön weich wird. Danach die Spalten auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen.

Humus auf einem Teller portionieren, die Birnenspalten darauf anrichten und mit Koriander und Sumach würzen. Zum Schluss ein paar Sesamkörner überstreuen. Dazu passt Fladenbrot.


Hauptgericht: Rote-Beete-Ravioli mit Rosmarin-Kartoffel-Füllung und Sojasahne-Walnus-Schaum


Zutaten

Für den Ravioli-Teig

200 g Mehl
30 ml Rote-Beete-Saft
70 ml Wasser

Für die Füllung

400 g Kartoffeln
ein paar Zweige frischen Rosmarin
Salz

Für den Sahneschaum

ca. 100 ml Sojasahne
etwas Olivenöl
eine Handvoll Walnusskerne
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Zunächst für die Füllung die Kartoffeln schälen, grob würfeln und in Salzwasser gut 10 Minuten weich kochen. (Je nach Sorte etwas länger, einfach ausprobieren.)

In der Zwischenzeit kann der Ravioli-Teig vorbereitet werden. Dazu den Rote-Beete-Saft mit dem Wasser vermischen und mit dem Mehl zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.

Wenn die Kartoffeln gar sind, diese abgießen, etwas abdampfen lassen und dann mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen, wie beim Kartoffelpüree. Die Rosmarin-Nadeln abzupfen, etwas klein hacken und sorgfältig unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, ruhig großzügig würzen.

Jetzt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Wer hat, kann eine Nudelmaschine zur Hilfe nehmen. Es geht aber auch sehr gut ohne. Dann die Ravioli formen. Dazu entweder mit einem Ravioli-Former arbeiten (wie auf dem folgenden Bild) oder mit einem Glas Kreise ausstechen, in die Mitte etwas Füllung geben, den Teig zu einem Halbkreis zuklappen und die Ränder mit einer Gabel festdrücken.



Die Ravioli werden dann in einem Topf mit reichlich siedendem (nicht kochendem!) Salzwasser gegart. Das dauert je nach Größe 5-10 Minuten. Gar sind sie, wenn sie oben schwimmen.

Für den Sojasahne-Schaum die Sojasahne erwärmen und wie (Soja-)Milch mit einem Milchschäumer aufschäumen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die fertigen Ravioli mit einer Kelle aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und mit etwas Olivenöl vermischen. Dann auf einem Teller anrichten, den Sojasahne-Schaum darüber geben, Walnusskerne klein bröckeln und überstreuen. Mit frischem Pfeffer bestäuben und servieren.

Bon Appetit!

(Bild: Gemüseregal)

HERBSTLICHER APFELKUCHEN

Es ist Herbst! Meine Lieblingsjahreszeit! Ich koche und backe gerade so viel und damit ich nicht (wie so oft) alle Rezepte wieder vergesse, wird es höchste Zeit wieder zu bloggen. Begonnen wird mit diesen leckeren veganen Apfelkuchen, zu dem mich dieser Post von OhhhMhhh, einem meiner allerliebsten Blogs, inspiriert hat.




Zutaten

Für den Mürbeteig:

200 g Mehl
100 g fein gemahlene Haselnüsse
(oder 300 g Mehl)
200 g vegane Margarine
100 g Zucker

Für den Belag:

2 dicke Äpfel
2 TL Zucker
1 TL Zimt
2 TL Apfelmus 
nach Belieben Zucker zum Bestreuen

Zubereitung

Zunächst die trockenen Zutaten für den Teig vermischen. Dann nach und nach die Butter dazugeben und so lange kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Daraus eine Kugel formen, diese in Frischhaltefolie wickeln und mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. 

Eine Tarteform einfetten und die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Die Hälfte des Teigs etwa 0,5 cm dick zu einem Kreis ausrollen. Die Tarteform damit auslegen. 

Die Äpfel vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Zimt und Zucker vermengen und unter die Apfelschnitze mischen. Dann den Tarteboden mit Apfelmus bestreichen und die Apfelscheiben darauf legen. 

Den restlichen Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Mit einer Blatt-Ausstechform die Blätter ausstechen ( ;) ) und diese wild durcheinander auf dem Kuchen platzieren, als wären sie gerade vom Baum gefallen. Wer mag, kann jetzt noch Zucker überstreuen.

Im auf 200° C aufgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen.

Wenn noch Teig übrig ist, einfach noch mehr Blätter ausstechen und diese als Plätzchen ca. 15 - 20 Minuten mitbacken. 

Bon Appetit! 


VEGETARISCH GRILLEN

Endlich ist der Sommer da - und somit die Zeit, abends gemütlich auf dem Balkon zu sitzen und zu grillen. Als Vegetarier muss man auf diesen Spaß natürlich nicht verzichten. Gestern lagen auf unserem Grill: Kichererbsen-Taler und Gemüse-Spieße.


Kichererbsen-Taler (ca. 4 Stück)

Zutaten

1,5 Tassen Kichererbsen aus der Dose
1 Scheibe Toast
65 ml Gemüsebrühe
1 EL Vollkornmehl
Salz, Pfeffer und Curcuma

Zubereitung

Kichererbsen mit dem Toastbrot und der Gemüsebrühe pürieren oder in der Küchenmaschine zerkleinern, bis eine breiige Masse entsteht. Das Mehl unterheben und mit Salz, Pfeffer und Curcuma abschmecken.

Mit den Händen oder zwei Esslöffeln flache Taler formen. Von jeder Seite knapp 4 Minuten grillen.

Tipp: Die Kichererbsen-Bällchen schmecken bestimmt auch gut, wenn ihr ein paar Stückchen Ananas untermischt!


Gemüse-Spieße (ca. 4 Stück)

Zutaten

1/2 Zucchini
4 Champignons
1/2 gelbe Paprika
Olivenöl
Basilikum & Thymian (frisch oder getrocknet)
Salz & Pfeffer

Zubereitung

Gemüse waschen und Pilze putzen. Die Zucchini in feine Scheiben hobeln. Auf einem Teller Olivenöl mit Kräutern und Gewürzen mischen und die Zucchini darin marinieren. Paprika und Pilze in mundgerechte Stücke schneiden und ebenfalls in der Öl-Kräutermischung wenden. Das Gemüse abwechselnd auf einen Spieß stecken und bei Bedarf nochmals etwas mit Salz und Pfeffer würzen. Etwa 10 Minuten grillen.