Wirsing-Warps mit Süßkartoffelpüree, Auberginen und Granatapfel

Ich liebe Wraps, aber ich esse ungern und selten Weißmehlprodukte. Gut, dass der Wirsing gerade Saison hat und die großen Blätter sich vorzüglich zum Einwickeln eignen. Zugegeben, als Kind habe ich Wirsing gehasst! Mit keinem anderen Gemüse konnte man mich so sehr jagen… Lange hat es also gedauert, bis ich diesem Kohlgemüse eine zweite Chance gab. Doch es hat sich gelohnt! In dieser Kombination mit Süßkartoffelpüree, in Kurkuma gebratenen Auberginenwürfeln getoppt mit etwas Sojayogurt und Granatapfelkernen schmeckt er einfach köstlich!

Zutaten

6 große Blätter Wirsing

1 große Süßkartoffel

1 kleine Aubergine
1 TL Kurkuma
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Koriander gemahlen 
Rapsöl zum Anbraten

6 EL Sojayogurt (am besten ungesüßt)
6 EL Granatapfelkerne

Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die Aubergine in Scheiben schneiden und diese reichlich salzen. Nach 30 Minuten abtupfen. So werden die Bitterstoffe entzogen. Danach die Scheiben in Würfel schneiden und in Rapsöl anbraten. Mit Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander und Salz würzen. Nach 15 - 20 Minuten sind die Auberginenwürfel fertig. Warm halten.

Die Süßkartoffel schälen, in kleine Stücke schneiden und diese in Salzwasser ca. 15 Minuten lang weich kochen. Danach in ein wenig Wasser pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Wirsingblätter in siedendem Salzwasser ca. 4 - 5 Minuten blanchieren.

Dann die Blätter mit je einem Klecks Süßkartoffelpüree, ein paar Auberginenwürfeln, 1 EL Sojayogurt und Granatapfelkernen füllen, mit der Hand aufrollen und sofort warm genießen.

Bon Appétit!

Ägyptische Linsensuppe mit Zwiebelringen

Heute habe ich wieder ein nachgekochtes Gericht für euch. Das Rezept für die ägyptische Linsensuppe shurid ads stammt vom Kochblog Tomateninsel, den ich besonders wegen des "Vegetarische Weltreise"-Projektes sehr gerne besuche. Die Suppe ist perfekt für kalte Herbst- und Winterabende, denn durch den würzigen Geschmack und die Zwiebeln wärmt sie schön. Die Linsen machen sie gesund. Probiert es mal aus!


Zutaten (leicht verändert vom Originalrezept // mit Zutaten, die ich zuhause hatte)

200 g rote Linsen
1 große (rote) Zwiebel
200 ml passierte Tomaten
1 Liter Gemüsebrühe
1/2 TL Salz
2 TL Kreuzkümmel
1/4 TL Cayennepfeffer (optional, für Schärfe-Liebhaber)
Pfeffer
etwas Zitronensaft
etwas Olivenöl


Zubereitung

Die Zwiebel halbieren. Eine Hälfte in feine Ringe schneiden, die andere grob würfeln.

Die Linsen in der Gemüsebrühe aufkochen, salzen, die gewürfelte Zwiebel sowie die passierten Tomaten dazugeben und mit 1 TL Kreuzkümmel würzen. Kochen, bis die Linsen weich sind. Das dauert bei meiner Sorte ca. 15 - 20 Minuten.

Zwischendurch in einer kleinen Pfanne die in Ringe geschnittene Zwiebel in etwas Olivenöl mit 1 TL Kreuzkümmel knackig braun anbraten.

Die gegarte Suppe fein pürieren. Danach mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Zitronensaft abschmecken. Mit den Zwiebelringen garniert servieren.

Bon Appétit!

P.S.: Weitere Rezepte für leckere vegane Suppen findet ihr hier.

Feurige Burritos mit Reis-Spinat-Füllung in pikanter Tomatensalsa

Bitte entschuldigt, dass es hier in der letzten Woche so ruhig war. Ich war unterwegs, hatte sehr viel zu tun und da blieb zum Kochen und Fotografieren nicht viel Raum. Zum Glück habe ich aus der Zeit davor noch dieses mexikanisch inspirierte Burrito-Rezept für euch in petto. Die Teigtaschen sind mit würzigem Spinat-Reis gefüllt und mit feuriger Salsa-Sauce und veganem Käse überbacken. Genau das richtige Soulfood für kalte Herbstabende und großen Hunger. Da kann der November ruhig kommen (oder besser gesagt bleiben).



Zutaten (für ca. 3 Portionen)

1 Tasse Reis
2 Tassen Wasser 
1 TL Salz

etwas Rapsöl
1 rote Zwiebel
1 kleine gelbe Paprika
3-4 Handvoll frischen Babyspinat

1 TL Koriander gemalen
1/4 TL Cayennepfeffer
Salz & Pfeffer

4 große vegane Tortillas

200 ml passierte Tomaten
einige Spritzer Tabasco
Salz & Pfeffer

ca. 100 g veganen geriebenen Käseersatz (z.B. Daiya Shreds Mozzarella Style)

1/2 Avocado
1 Handvoll frischen Koriander
etwas Sojayogurt (am besten ungesüßten)


Zubereitung

Den Reis in der doppelten Menge Salzwasser gar kochen. 

Die Zwiebel in feine Ringe schneiden und in etwas Rapsöl goldgelb anbraten. Die Paprika klein Würfeln und mitbraten. Den Spinat waschen, in Streifen schneiden und mit kurz mit in die Pfanne geben, bis er in sich zusammen fällt. Dann den Reis unterheben und mit den Gewürzen abschmecken.

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. 

Für die schnelle Salsa-Sauce die passierten Tomaten mit Tabasco, Salz und Pfeffer auf die gewünschte Schärfe abschmecken. 

Dann die Reismischung in die Tortillablätter einrollen. Die fertigen Burritos in eine Auflaufform legen, die Salsa-Sauce darüber schütten und das Ganze mit veganem Käse bestreuen. Ca. 15 Minuten im Ofen backen, bis der "Käse" zerlaufen ist. 

Die Avocado würfeln und den Koriander fein hacken. Die gegarten Burrtios aus dem Ofen nehmen und mit den Avocadostücken, frischem Koriander, etwas Sojayogurt und Pfeffer garniert servieren.

Bon Appétit! 

P.S.: Ein ähnliches Burritorezept von mir (gefüllt mit Bohnen und Süßkartoffeln) findet ihr hier.



Vegane Käsknöpfle mit Apfelringen

Bevor ich Veganerin wurde, habe ich in Restaurants liebend gerne Käsespätzle gegessen. Heute gestaltet sich das schwieriger, aber nicht unmöglich. In Stuttgart hat zum Beispiel das Coox & Candy öfter mal vegane Spätzle auf der Karte.

Wie ihr vegane Käsespätzle selbst machen könnt, habe ich euch bereits hier gezeigt. Falls ihr mal keine Zeit habt, die Spätzle selbst zu schaben, könnt ihr mittlerweile allerdings auch ein fertiges Produkt kaufen, z.B. von Vantastic Foods. Diese überzeugen mit geschmacklich sehr, weshalb sie in diesem Gericht zum Einsatz kamen.


Zutaten (für 2 große oder 3 normale Portionen)

1 Zwiebel
etwas Olivenöl zum Anbraten
500 g vegane Knöpfle
100 ml Hafer Cuisine (oder eine andere Pflanzensahne)
Salz & Pfeffer

1 (nicht zu süßen) Apfel
1 TL brauner Zucker

100 g veganen Käse, z.B. Wilmersburger Classic am Stück


Zubereitung

Die Zwiebel in dünne Ringe schneiden und in etwas Olivenöl in einer großen Pfanne goldgelb anbraten. Die Knöpfle dazu tun und mitbraten, bis sie etwas dunkel werden.

Den Apfel entkernen und in dünne Scheiben schneiden. In einer kleinen Pfanne vorsichtig den Zucker karamellisieren lassen und die Apfelringe darin wenden, bis sie den Zucker angenommen haben.

Die Knöpflepfanne mit der Hafersahne ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Apfelringe gleichmäßig darauf verteilen. Den Käseersatz reiben und die Pfanne damit bestreuen. Bei geringer Hitze mit geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten ziehen lassen, bis der Käse geschmolzen ist. Wer mag, streut noch Lauchzwiebelringe über.

Bon Appétit!

Vegan Halloween: Gruselige Kürbisburger

Am Freitag ist endlich wieder Halloween. Falls ihr noch ein gruseliges veganes Rezept für eure Party (oder euch selber) sucht, könnt ihr eure Gäste (oder euch selber) mit diesen fiesen Monster-Burgern überraschen. Die Patties sind - wie soll es anders sein - aus Kürbis. Die Brötchen habe ich aus Dinkelmehl gebacken. Natürlich könnt ihr auch fertig gekaufte verwenden. Die Inspiration für die Deko habe ich auf Pinterest gefunden.


Zutaten

Für die Burger-Brötchen (ergibt 6-9 Stück):

125 g Dinkelmehl
125 g Dinkel-Vollkornmehl
1 EL brauner Zucker
1 TL Salz

150 ml Sojamilch
1 EL Olivenöl
1/2 Würfel frische Hefe (ca. 20 g)

Etwas Sojamilch zum Bestreichen
Nach Belieben Sesamkörner

Für die Kürbis-Burger (ergibt 6-9 Stück):

ca. 500 g Kürbis (ich habe Muskatkürbis verwendet)
1 Glas Kichererbsen
3/4 Tasse Kichererbsenmehl
3 EL Hafeflocken
1 Handvoll Kürbiskerne
1/2 - 1 TL Salz
etwas Pfeffer
1 TL Kurkuma
etwas Olivenöl zum Braten

Belag und Deko nach Belieben (hier eingelegte Gurken, Tomaten, Salat, veganer Käse wie Wilmersburger, Röstzwiebeln, Ketchup, vegane Mayo, Balsamico und Cherrytomaten für die "Augen")


Zubereitung

Für die Burgerbrötchen zunächst den Hefeteig vorbereiten. Dazu die flüssigen Zutaten mischen und die Hefe darin auflösen. Ein paar Minuten beiseite stellen. Die trockenen Zutaten ebenfalls vermischen. Dann zusammen mit der Hefemixtur mit den Knethaken eines Mixers einen Teig kneten. Dieser sollte noch etwas feucht sein, so dass er etwas an den Händen kleben bleibt. Eine Kugel formen, diese etwas mit Mehl bestäuben und mit einem Küchenhandtuch bedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.

Danach den Teig 1 - 2 cm dick ausrollen, je nach dem wie dick ihr eure Brötchen mögt (sie gehen natürlich noch weiter auf!). Mit einer runden Form oder einem Messer Kreise ausstechen und diese auf ein Backblech legen. Die Oberfläche mit Sojamilch bestreichen und ggf. mit Sesam bestreuen. Das Backblech mit dem Küchentuch abdecken und die Brötchen nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Im Anschluss bei 200°C Ober- und Unterhitze 10 bis 15 Minuten backen. Sie sollten nicht zu braun werden, dann sind sie zu fest!

Für die Burgerpatties zunächst den Kürbis schälen, entkernen, klein schneiden und kurz in Salzwasser weich kochen. Die Kichererbsen abgießen und gemeinsam mit dem Kürbis pürieren. Die Kürbiskerne grob hacken. Haferflocken, Kichererbsenmehl und Kürbiskerne zu dem Püree geben und vermischen, bis eine zähe Masse entsteht, die sich formen lässt. Mit den Gewürzen abschmecken. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, den Teig mit zwei Löffeln zu runden Klecksen formen und diese von beiden Seiten braten, bis ihr knusprige Patties habt.

Die Burger nach Belieben (gruselig) belegen.

Bon Appétit und Happy Halloween!