Veganer Schokoladenkuchen mit Johannisbeeren

Lust auf veganen Schokoladenkuchen, aber keine Lust, lange zu backen? Kein Problem. Für diesen super-schokoladige Kuchen müsst ihr nur ein paar Zutaten zusammenmixen, dann in den Ofen schieben und nach insgesamt 45 Minuten könnt ihr schon losschlemmen. Wer noch warten kann, verpasst dem Ganzen noch eine Extraglasur für den ultimativen Schoko-Genuss. Los geht's.


Zutaten (für eine 18 cm-Springform)

1 1/2 Tassen Mehl
3/4 Tasse Rohrzucker
3 EL Kakaopulver
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
1 TL Essig
5 EL Sonnenblumenöl
1 EL Sojamilch
1 Tasse Wasser

ca. 80 g vegane Zartbitterschokolade
Johannisbeeren



Zubereitung

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Dann die flüssigen Zutaten dazugeben und alles mit dem Mixer ca. 1 Minute lang gut durchrühren. Den Teig in eine gefettete 18cm-Springform geben und im Ofen 30 Minuten lang backen. Danach die Stäbchenprobe mit einem Zahnstocher machen. Bleibt kein Teig kleben, ist der Kuchen fertig. Die Form aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten lang stehen lassen. Danach den Kuchen aus der Form lösen und abkühlen lassen (oder sofort verputzen).



Falls ihr euch beherrschen konntet und noch etwas zum Glasieren da ist, die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen lassen und über den Kuchen gießen. Mit Johannisbeeren verzieren und genießen.

Bon Appétit!

Nachgekocht: Mexikanische Sopa Seca

Als ich vor einigen Wochen das Rezept für eine Sopa Seca auf www.ztstl.at sah, war mir direkt klar: Das muss ich nachkochen. Gesagt getan. Viel veganisiert werden musste gar nicht, ich habe lediglich die optionale Créme Fraiche durch Sojayogurt ersetzt. Ansonsten habe ich nur kleine Änderungen vorgenommen. Sopa Seca bedeutet übrigens so viel wie "trockene Suppe", was wohl daher kommt, dass alle Zutaten zusammen in einer Pfanne gekocht werden, wobei das Wasser langsam verdampft. Die Sopa Seca ist somit auch ein Paradebeispiel für den "One-Pot-Pasta"-Trend. Muss ich noch hinzufügen, dass sie einfach köstlich schmeckt?

Mit diesem Rezept möchte ich nun auch eine neue Rubrik auf Mangerella starten, die ich regelmäßig füttern werde: Nachgekocht. Hier zeige ich euch tolle Rezepte, die ich auf anderen Blogs, in Kochbüchern, Zeitschriften und Co. entdeckt habe und die ich euch nicht vorenthalten möchte.



Zutaten

200 g Spaghetti (ich habe Dinkelvollkorn-Spaghetti genommen)
1 EL Rapsöl
5-6 Tomaten
1 Zwiebel
400 ml Wasser
1 TL Chiliflocken
Salz & Pfeffer
1/2 Avocado
2 EL Sojayogurt


Zubereitung

Die Tomaten mit heißem Wasser übergießen, abschrecken und die Haut abziehen. Den grünen Stielansatz entfernen. Gemeinsam mit der Zwiebel fein prürieren.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Spaghetti darin im Rohzustand anbraten, bis sie rundherum braun, aber nicht schwarz werden. Die Konsistenz wird nun schon weicher. Dieser Vorgang beeinflusst den späteren Geschmack, also lasst euch nicht abschrecken!

Im Anschluss die passierten Tomaten, das Wasser und die Gewürze dazu geben. Achtet bei den Chili-Flocken wie immer auf euer persönliches Schärfeempfinden. Das Ganze jetzt ca. 25 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Passt auf, dass alle Nudeln immer mit Flüssigkeit bedeckt sind. Ggf. noch ein klein wenig Wasser dazu geben. Am Ende sollten die Nudeln bissfest und das Wasser mit den Tomaten zu einer Sauce verkocht sein. Nochmals gut umrühren und ggf. mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Mit der in Streifen geschnittenen Avocado und je einem Klecks Sojayogurt servieren und genießen.

Bon Appétit!

Herzhafter Flammkuchen mit Pfirsich und Oregano

Sommerzeit ist Pfirsichzeit. Ich könnte die süßen Früchte einfach so zwischendurch tonnenweise essen. In Scheiben geschnitten und auf Blätterteig gelegt geben sie einen tollen einfachen Kuchen ab. Halbiert auf den Grill geworfen werden sie der perfekte Nachtisch. Aber auch im herzhaften Hauptgericht können sie sich sehen (oder besser schmecken) lassen. Hier auf krossem Flammkuchen ergänzt mit frischem Oregano, crémigem Balsamico und Walnüssen.


Zutaten

200 g Mehl
110 ml Wasser
1 EL Olivenöl
1/4 TL Salz

ca. 4 EL veganer Sauerrahm
2 Pfirsiche
1 Handvoll Walnusskerne
etwas frischer Oregano
veganer Balsamico-Essig
Salz & Pfeffer



Zubereitung

Aus Mehl, Wasser, Olivenöl und Salz einen geschmeidigen Teig kneten. Dieser sollte schön weich, aber nicht zu wässerig sein. Ggf. noch etwas Mehl dazu tun.

Den Ofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Dein Teig halbieren und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu zwei länglichen Formen ausrollen.


Jeden Teigfladen mit ca. 2 EL Sauerrahm betreichen. Einen Rand frei lassen. Beide in den Ofen geben und die Uhr auf 7-8 Minuten stellen.

In der Zwischenzeit die Pfirsiche in dünne Scheiben schneiden. Den Oregano waschen. Nach den 7-8 Minuten die Flammkuchen kurz aus dem Ofen nehmen und mit den Pfirsichen und dem Oregano belegen. Weitere 10-12 Minuten backen. Wenn der Rand etwas dunkel wird und sich leicht vom Untergrund hebt, sind die Flammkuchen gar.

Mit Balsamico garnieren, Walnüsse überstreuen, salzen, pfeffern und servieren. Schmeckt warm und kalt.

Bon Appétit!


Zweierlei Brokkoli mit "käsiger" Cashewsauce

Brokkoli ist so ein tolles Gemüse, dem seine ständige Nebenrolle als Beilage einfach nicht gerecht wird. Bei diesem Gericht rückt der grüne Kohl ins Rampenlicht und entfaltet einmal im Ofen geröstet in einmal in Salzwasser gegart seine volle Geschmacksvielfalt. Gemeinsam mit der pikanten Gewürzmischung und der crémig-käsigen Cashewsauce hat man ein sehr leckeres, vollwertiges und leichtes Hauptgericht. Inspiriert hat mich zu diesem Rezept der "Brokkoholic" aus Atilla Hildmanns "Vegan for fit".


Zutaten

2 (nicht zu kleine) Brokkoli
1 rote Chili
Sesam zum Bestreuen
Currygewürz

1/4 TL Salz
1/2 TL Chiliflocken
1 TL Paprikagewürz
1TL Currygewürz
etwas Pfeffer aus der Mühle

1 gute Handvoll Cashewkerne
etwas Wasser
1/4 TL Gemüsebrühepulver
2 TL Hefeflocken
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die Cashewkerne mindestens 1 Stunde vor dem Kochen in reichlich Wasser einweichen lassen.

Den Ofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Beide Brokkoli waschen und die Röschen vom Stielansatz entfernen. Den Stiel könnt ihr anderweitig verwenden, z.B. schälen und roh essen.

Die Röschen vom ersten Brokkoli auf einem mit Backpapier bedeckten Backblech verteilen und für 20-30 Minuten im Ofen garen lassen, bis sie schön kross sind. Falls ihr Brokkoli noch nie auf diese Art gegessen habt, werdet ihr vom Geschmack begeistert sein, es schmeckt ganz anderes, als die bekanntere gekochte Variante!

In der Zwischenzeit alle Gewürze in einer großen Metallschale vermischen. Die Chili in feine Ringe schneiden.

10 Minuten vor Ende der Backzeit des Ofen-Brokkoli reichlich Salzwasser in einem Topf aufkochen und den restlichen Brokkoli darin 6-10 Minuten garen, bis er bissfest, aber nicht zu weich ist. So bleiben die wertvollen Nährstoffe erhalten.

Die Cashews abgießen und in ein schmales, hohes Rührgefäß geben. So viel Wasser einfüllen, dass die Oberfläche der Kerne leicht bedeckt ist. Gemüsebrühepulver und Hefeflocken dazu geben und sorgfältig pürieren, bis eine crémige Masse entsteht. Bei Bedarf etwas mehr Wasser dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Brokkoli aus dem Ofen in die Schüssel mit der Gewürzmischung geben und gut durchmischen. Den Brokkoli aus dem Topf abgießen. Alles gemischt auf zwei Tellern anrichten, die Cashewsauce darauf verteilen und mit Chiliringen, Currygewürz und reichlich Sesam garnieren.

Bon Appétit! (Ich könnte es gerade schon wieder essen!)


Indisches Linsen-Spinat-Curry

Wie sehr ich indisches Essen liebe, habe ich ja schon hier und hier verraten. Dieses Linsen- und Spinat-Curry ist eins der wenigen Gerichte, das ich immer und immer wieder koche. Man braucht (bis auf die Gewürze, die ich immer da habe) nur ein paar Zutaten, hat wenig Aufwand bei der Zubereitung und wird mit einem wunderbar leckeren Ergebnis belohnt. Nachkochen unbedingt empfohlen!


Zutaten (für 3-4 Portionen)

1 Zwiebel
etwas Erdnussöl, Kokosöl oder neutrales Pflanzenöl
1/2 Tasse schwarze Beluga Linsen
1 Dose gestückelte Tomaten
1 Dose Kokosmilch
1 große Handvoll TK-Spinat (oder frischen Babyspinat)
Salz & Pfeffer
Frischen Koriander und etwas Sojayogurt 

Für die Gewürzpaste

1/2 TL Senfsaat
1/2 TL Kreuzkümmel
1 TL Chiliflocken
1 TL Koriander gemahlen
2 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung)
1/4 TL Ingwer gemahlen

ca. 2 EL Tomatenmark
1 EL Erdnussöl (oder neutrales Pflanzenöl)
2-3 EL Wasser


Zubereitung

Die Zwiebel fein hacken und in einer großen Pfanne in etwas Öl anschwitzen. Die Linsen abspülen und dazu geben. Mit den gestückelten Tomaten und der Kokosmilch ablöschen, gut umrühren, salzen und pfeffern. Einmal aufkochen und dann 25-30 Minuten bei schwacher bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Etwa 8 Minuten vor Ende der Kochzeit den Spinat einrühren. Falls die Flüssigkeit zu wenig wird, etwas Wasser dazu geben.

In der Zwischenzeit für die Gewürzmischung die Senfsaat und den Kreuzkümmel in einer kleinen Pfanne ohne Fett anrösten, bis der Senf anfängt zu hüpfen und sich das Aroma verbreitet. Vom Herd nehmen und gemeinsam mit den anderen Gewürzen in einen Mörser geben und alles gut zerkleinern und vermischen. Achtet bei der Menge an Chili auf eurer persönliches Schärfeempfinden! 

Danach kommt die Gewürzmischung wieder in die kleine Pfanne und wird nochmals kurz erhitzt. Dann mit dem Tomatenmark, Öl und etwas Wasser zu einer homogene Paste verrühren. Diese wird nach Ende der Kochzeit des Gemüses sorgfältig in die große Pfanne eingerührt. Das Curry für 2-3 Minuten mit einem Deckel abdecken und die Gewürze kurz einwirken lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Zum Schluss mit frischem Koriander und ggf. etwas Sojayogurt servieren. Dazu passt auch Reis, Hirse oder indisches Fladenbrot.

Bon Appétit!