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Farbenfroher Wintergemüse-Auflauf mit Kartoffelkruste

An trüben Wintertagen geht doch nichts über ein bisschen Farbe auf dem Teller. In diesem Auflauf kommen orange und gelbe Rüben, Grünkohl, Staudensellerie und knackige Erbsen so richtig zum Strahlen. Überbacken wird das Ganze mit einer knusprigen Kartoffelkruste. So macht sogar der nasskalte Winter Spaß.


Zutaten

4-5 Kartoffeln

Je 2 orange und gelbe Rüben
2 Stangen Staudensellerie
1 Handvoll TK-Erbsen
1 Handvoll gehackter Grünkohl

150 ml Hafersahne
1/4 TL Kurkuma

Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in reichlich Salzwasser ca. 12 Minuten gar kochen.

In der Zwischenzeit die Rüben schälen und genauso wie den Sellerie in in Stücke schneiden. Den Grünkohl klein hacken. In einem weiteren Topf Salzwasser aufkochen und das Gemüse darin 10 Minuten lang garen. Die gefrorenen Erbsen etwa 3 Minuten vor Schluss dazu geben.

Die Hafersahne mit Kurkuma, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kartoffeln bis auf ein wenig Restwasser abgießen und mit dem Stampfer zu einem festen Püree verarbeiten. Ggf. nachwürzen. Das Gemüse in eine Auflaufform geben und mit der Hafersahne vermischen. Dann das Kartoffelpüree glatt darauf verteilen. Im Ofen bei 200°C Ober- und Unterhitze 30 Minuten lang backen, bis die Oberfläche schön kross ist.

Bon Appétit!

Winterliche Cannelloni mit Spinat-Cashewkäse-Füllung

Als wahrscheinlich letzten Beitrag vor der Weihnachtspause möchte ich euch noch ein winterlich angehauchtes Cannelloni-Rezept vorstellen. Statt mit Ricotta oder anderem Käse sind die Röllchen hier mit einem "Käse"aus Cashewkernen gefüllt. Das schmeckt lecker, ist gesunder und stopft lange nicht so, wie die herkömmliche Variante. Die Sauce aus ofengerösteten Tomaten erhält durch die Zugabe von Kakaopulver einen besonderen und festlich angehauchten Geschmack. Probiert es aus!

Mit diesem Beitrag möchte ich außerdem gerne am Blog-Event "Auflauf & Co" teilnehmen, zu dem Ina von "Ina Is(s)t" und Tina von "Lecker&Co" aufgerufen haben. Die Teilnahme ist noch bis zum 23.12.2014 möglich und es gibt tolle Gewinne. Schaut vorbei!

Ich wünsche euch allen ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2015!


Rezept (für 2 Personen)

Für die Füllung:

1 gute Handvoll Cashews
2 EL Hefeflocken
1/4 TL Gemüsebrühepulver
2 Handvoll TK-Spinat
2 EL Rosinen
Salz & Pfeffer

Für die Tomatensauce:

ca. 15 Cherrytomaten
1/4 TL Kakaopulver
ein paar Chiliflocken
Salz & Pfeffer

Sonst noch:

6 Lasagneblätter
4 EL Mandelblättchen
etwas Olivenöl
etwas veganen Parmesan (optional)



Zubereitung

Die Cashewkerne ca. 2 Stunden vor der Zubereitung in reichlich Wasser einweichen.

Die Cherrytomaten halbieren und auf einem Backblech im Ofen bei 200°C Ober- und Unterhitze ca. 15 Minuten rösten.

Die Lasagneplatten kurz vorkochen, damit sie sich rollen lassen. Den Spinat in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze auftauen lassen. Zwischendurch umrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Cashews abgießen und in ein schmalen Rührgefäß geben. Wasser hinzufügen, bis die Oberfläche leicht bedeckt ist, dann zu einer cremigen Masse pürieren. Hefeflocken, Gemüsebrühepulver, Salz & Pfeffer dazu tun und nochmals gut durchmixen.

Dann die Rosinen und die Cashewcreme zum Spinat geben und unterheben. Bei Bedarf nachwürzen.

Die Tomaten aus dem Ofen nehmen und grob pürieren. Mit dem Kakaopulver, etwas Chili, Salz & Pfeffer abschmecken.

Auf die kurze Seite der Lasagneplatten je ca. 2 EL der Spinatmasse geben und insgesamt sechs Rollen formen. Den Boden zwei kleiner Auflaufformen mit je der Hälfte der Tomatensauce bedecken und die Cannelloni darauf verteilen. Die Oberfläche mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Mandelblättern und ggf. veganem Parmesan bestreuen. Im Ofen bei bei 200°C Ober- und Unterhitze ca. 15 Minuten backen.

Bon Appétit!


Und hier geht's zum Blog-Event:


Nachtrag 12.01.2014: Ich freue mich sehr, dass mein Beitrag großen Anklang gefunden hat und ich beim Blogevent den ersten Preis gewonnen habe! Danke für Eure Stimmen! Alle Aufläufe in Form eines PDF-Kochbuchs findet ihr hier.

Wirsing-Auflauf mit Kartoffeln und Tofu-Chäse

Weiter geht es mit einem weiteren deftigen Gericht für kalte Winterabende. Nachdem es mit dem Wirsing beim letzten Mal schon so gut geklappt hat, durfte er nochmals ran. Diesmal in Kombination mit Zwiebeln, Kartoffeln und Tofu in Form eines geschichteten Auflaufs, der bei Appetit auf etwas richtig Herzhaftes garantiert die die Stimmung hebt!


Zutaten (für 2 Portionen)

1 Wirsing
4-6 Kartoffeln
1 (rote) Zwiebel
170 g Tofu (hier "Tofu Chäse" von Lord of Tofu)
50 ml Weißwein
450 ml Gemüsebrühe
1 Prise Muskat
Salz & Pfeffer



Zubereitung

Vom Wirsing zwei große Blätter abtrennen und den Rest in Streifen schneiden. Die Kartoffeln schälen und in ca. 4 mm dicke Scheiben hobeln. Die Zwiebel fein hacken. Den Tofu in dünne Scheiben schneiden.

Die Gemüsebrühe mit dem Weißwein aufkochen, Muskat dazu tun, pfeffern und kräftig salzen. In einer größeren oder zwei kleineren Auflaufformen den Wirsing, die Kartoffeln, Zwiebelstücke und Tofu in mehreren Schichten stapeln. Dann mit der Brühe aufgießen. Die Oberfläche mit den großen Wirsingblättern abdecken.

Im vorgeheizten Ofen bei 200°C Ober- und Unterhitze 45 - 60 Minuten garen, bis die Kartoffeln weich sind. Mit frischem Pfeffer bestreut genießen.

Dazu passt Brot.

Bon Appétit!


Feurige Burritos mit Reis-Spinat-Füllung in pikanter Tomatensalsa

Bitte entschuldigt, dass es hier in der letzten Woche so ruhig war. Ich war unterwegs, hatte sehr viel zu tun und da blieb zum Kochen und Fotografieren nicht viel Raum. Zum Glück habe ich aus der Zeit davor noch dieses mexikanisch inspirierte Burrito-Rezept für euch in petto. Die Teigtaschen sind mit würzigem Spinat-Reis gefüllt und mit feuriger Salsa-Sauce und veganem Käse überbacken. Genau das richtige Soulfood für kalte Herbstabende und großen Hunger. Da kann der November ruhig kommen (oder besser gesagt bleiben).



Zutaten (für ca. 3 Portionen)

1 Tasse Reis
2 Tassen Wasser 
1 TL Salz

etwas Rapsöl
1 rote Zwiebel
1 kleine gelbe Paprika
3-4 Handvoll frischen Babyspinat

1 TL Koriander gemalen
1/4 TL Cayennepfeffer
Salz & Pfeffer

4 große vegane Tortillas

200 ml passierte Tomaten
einige Spritzer Tabasco
Salz & Pfeffer

ca. 100 g veganen geriebenen Käseersatz (z.B. Daiya Shreds Mozzarella Style)

1/2 Avocado
1 Handvoll frischen Koriander
etwas Sojayogurt (am besten ungesüßten)


Zubereitung

Den Reis in der doppelten Menge Salzwasser gar kochen. 

Die Zwiebel in feine Ringe schneiden und in etwas Rapsöl goldgelb anbraten. Die Paprika klein Würfeln und mitbraten. Den Spinat waschen, in Streifen schneiden und mit kurz mit in die Pfanne geben, bis er in sich zusammen fällt. Dann den Reis unterheben und mit den Gewürzen abschmecken.

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. 

Für die schnelle Salsa-Sauce die passierten Tomaten mit Tabasco, Salz und Pfeffer auf die gewünschte Schärfe abschmecken. 

Dann die Reismischung in die Tortillablätter einrollen. Die fertigen Burritos in eine Auflaufform legen, die Salsa-Sauce darüber schütten und das Ganze mit veganem Käse bestreuen. Ca. 15 Minuten im Ofen backen, bis der "Käse" zerlaufen ist. 

Die Avocado würfeln und den Koriander fein hacken. Die gegarten Burrtios aus dem Ofen nehmen und mit den Avocadostücken, frischem Koriander, etwas Sojayogurt und Pfeffer garniert servieren.

Bon Appétit! 

P.S.: Ein ähnliches Burritorezept von mir (gefüllt mit Bohnen und Süßkartoffeln) findet ihr hier.



Nachgekocht: Herzhafte Grünkohl-Kartoffel-Kasserole

Heute möchte ich euch mal wieder ein nachgekochtes Rezept zeigen. Dieses Gericht habe ich auf Pinterest gefunden und es sah einfach zu lecker aus, um es nicht selbst zu probieren. Es stammt von dem amerikanischen Blog Fatfree Vegan Kitchen. Mit nur wenigen Änderungen (u.a. ist es jetzt nicht mehr "fatfree" ;)) ließ es sich leicht und schnell umsetzen, wenn man von der langen Garzeit absieht. Das Warten hat sich gelohnt, dieses leckere und gesunde Herbst-/ Wintergericht ist es auf jeden Fall Wert, eine Weile mit knurrendem Magen vor dem Ofen zu warten!


Zutaten (leicht abgewandelt vom Originalrezept)

1 Zwiebel
1 EL Rapsöl
500 g Kartoffeln
250 g Grünkohl (ich habe tiefgekühlten verwendet)
1 Glas (oder 1 Dose) Kichererbsen

Für die Sauce:

1/4 Tasse Cashewkerne
1 1/4 Tassen Wasser
1 Tasse Hafermilch (oder andere ungesüßte Pflanzenmilch)
4 - 5 EL Hefeflocken
1 EL Zitronensaft
1 TL Salz
1 TL Senfkörner
1 TL Paprikagewürz
1/2 TL Kurkuma
1 Prise Cayennepfeffer
Schwarzer Pfeffer


Zubereitung

Für die Sauce zunächst die Cashewkerne 1-2 Stunden in reichlich Wasser einweichen lassen.

Dann die Zwiebel fein hacken und kurz in einer großen Pfanne in etwas Öl anbraten. Den gefrorenen Grünkohl dazu geben und warten, bis er auftaut. Zwischendurch umrühren. 

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. 

Die Kartoffeln schälen und in ca. 1-2 cm dicke Würfel schneiden. Die Kichererbsen abgießen. Beides mit in die Pfanne geben und etwas salzen.

Für die Sauce die Cashews abgießen und dann alle Zutaten mit dem Mixer pürieren. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken. Dann mit in die Pfanne geben und umrühren, bis die Sauce etwas andickt. 

Alles in eine Auflaufform geben und mit Folie bedeckt 40-45 Minuten backen. Wenn keine Flüssigkeit mehr an der Oberfläche ist, die Folie abnehmen und weitere 10-15 Minuten backen. Sofort Servieren.

Bon Appétit!


Schneller Brotauflauf mit Tofu und mediterranem Gemüse

Dieser Brotauflauf stillt den Hunger auf die mediterrane Küche und ist schnell zubereitet. Statt Käse kommt in diesem Gericht würziger Tofu zum Einsatz. Sehr gut eignet sich z.B. der Philosophen-Tofu von Lord of Tofu oder der Basilikum- oder Oliven-Tofu von Taifun. Wer mehr Zeit hat, kann natürlich auch Naturtofu kaufen und ihn selbst einige Stunden in frischen Kräutern und Olivenöl marinieren.


Zutaten

2 Scheiben Brot (ich habe Dinkelbrot verwendet, aber auch Ciabatta passt sehr gut)
200 g mediterran gewürzter Tofu
4 große Tomaten
8 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
1 gute Handvoll schwarze Oliven
1 Handvoll frischer Basilikum
etwas Olivenöl
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. 

Das Brot und den Tofu würfeln. Die Tomaten achteln. Mit den Oliven, getrockneten Tomaten und dem Basilikum in einer Auflaufform vermischen. Salzen und pfeffern. Etwas Olivenöl überträufeln. 

Etwa 20 Minuten im Ofen garen, bis das Brot schön kross wird. 

Bon Appétit! 


Vegane Auberginen-Zucchini-Lasagne mit Mandeltopping

Letzte Woche hatten wir Spaghetti ohne richtige Spaghetti, heute gibt es Lasagne ohne richtige Lasagnescheiben. Auberginen und Zucchini werden kurz angebraten und dann wie bei einer klassischen Lasagne abwechselnd mit Tomatensauce geschichtet. Statt mit Käse wird diese vegane Variante mit Mandelblättern "überbacken". Lecker!


Zutaten

2 Auberginen
1 mittelgroße Zucchini
Rapsöl zum Anbraten
Je 2 TL getrockneten Basilikum und Oregano
200 ml passierte Tomaten
ca. 3 EL Mandelblätter
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die Auberginen in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden, diese nebeneinander ausbreiten und mit viel Salz bestreuen. Eine halbe Stunde liegen lassen, dann mit einem Küchenpapier abtupfen. So werden die Bitterstoffe entzogen und das Gemüse wird bekömmlicher und schmackhafter.

Die passierten Tomaten mit den Kräutern und etwas Salz bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Die Zucchini halbieren und in feine Scheiben hobeln. Die Auberginen und Zucchini von beiden Seiten in Rapsöl goldgelb anbraten und salzen.

Danach den Boden einer ofenfesten Form mit etwas Tomatensauce bedecken. Jeweils abwechselnd Auberginen, Zucchini und Tomatensauce wie bei einer Lasagne schichten. Obendrauf kommen die Mandelblätter. Das Ganze im Ofen bei 200°C ca. 15 Minuten lang backen. Mit frischem Pfeffer bestreuen und genießen.

Bon Appétit!

Veganes WM-Kochen 2014: England - Lancashire Hotpot

Fritten hatten wir schon, Fisch essen wir nicht, also fallen Fish & Chips schonmal raus. Statt dessen führt es uns in Englands Nordwesten. Der Lancashire Hotpot ist traditionell ein mit Kartoffelscheiben überbackener Eintopf aus Lammfleisch und Zwiebeln, der über Stunden im Ofen gart. Diese Variante kommt natürlich ohne tierische Inhaltsstoffe aus, geht zwar auch nicht blitzschnell, ist aber mit etwa 1,5 Stunden Zubereitungs- und Garzeit vergleichsweise zügig servierfertig.



Zutaten (für 2 großzügige Portionen)

2 Zwiebeln
vegane Margarine zum Anbraten
1 Schluck Rotwein
300 ml passierte Tomaten
500 ml Gemüsebrühe
3 TL Perlgraupen
1 Spritzer Tabasco
Salz & Pfeffer

2 Zwiebeln
2 große Möhren
4 Stangen Staudensellerie
Salz

3 dicke Kartoffeln
vegane Margarine zum Bestreichen
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die ersten zwei Zwiebeln fein hacken und in einer mittelgroßen Pfanne mit etwas Margarine ca. 5 Minuten lang anbraten. Danach mit Rotwein ablöschen, die passierten Tomaten und den Tabasco dazugeben und ein paar weitere Minuten köcheln lassen. Danach die Perlgraupen und die Gemüsebrühe hinzufügen, gut umrühren und alles für 20 Minuten bei geringer Kitze kochen, bis die Graupen recht weich sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

In der Zwischenzeit die weiteren Zwiebeln, die Möhren und den Sellerie ggf. schälen und klein hacken.  In einem kleinen Topf reichlich Salzwasser aufkochen und das Gemüse darin 3 Minuten blanchieren.

Die Kartoffeln schälen und in ca. 2 mm dünne Scheiben hobeln. 

Die Grillfunktion im Backofen auf 200° C anstellen.

Das Gemüse (außer die Kartoffeln) mit der Graupen-Sauce mischen und nochmals abschmecken. Dann alles zusammen in eine Auflaufform geben. Obendrauf die Kartoffelscheiben verteilen und dünn mit Margarine betreichen. Salzen und pfeffern.

Den Hotpot etwa 20 - 30 Minuten in den Ofen geben, bis die Kartoffeln schön kross sind.

Bon Appétit!

PS: Zu dem britischen Essen schmeckt auch amerikanisches Bier. ;)