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Nudelsuppe mit Bohnen, Kichererbsen, Auberginenwürfeln und Sojayoghurt

Winterzeit ist Suppenzeit. Diese Variante kommt ganz ohne Suppengemüse und Co. aus. Inspiriert von der persischen Küche treffen Kichererbsen und weiße Bohnen auf würzige Auberginenwürfel, Bandnudeln, Sojayoghurt, Zitrone und Safran. Das macht warm ums Herz!


Zutaten

1 Zwiebel
1 kleine Aubergine
1 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Kurkuma
etwas Rapsöl

2 Liter Gemüsebrühe
150 g Bandnudeln
1/2 Glas Kichererbsen
1/2 Glas weiße Bohnen
1 Handvoll gehackte Petersilie
1/4 TL Safran, gemahlen

4 EL Sojayoghurt
1 Zitrone

Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die Aubergine in 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese reichlich salzen. Nach 30 Minuten die Oberfläche mit einem Küchenpapier abtupfen. So werden die Bitterstoffe entzogen. Danach die Scheiben in Würfel schneiden.

Die Zwiebel fein hacken und in einer kleineren Pfanne in etwas Rapsöl anbraten. Die Auberginenwürfel und ggf. noch etwas Öl dazu tun, mit Kreuzkümmel, Kurkuma und Salz würzen und bei gelegentlichem Rühren ca. 10-15 Minuten lang braten.

In der Zwischenzeit die Nudeln in der Gemüsebrühe in einem großen Topf gar kochen. Kichererbsen und Bohnen dazu tun. Mit Petersilie, Safran und Salz abschmecken. Noch 2-3 Minuten köcheln lassen.

Die Nudelsuppe auf zwei Tellern anrichten, mit den knusprigen Auberginenwürfeln garnieren und je 2 EL Sojayoghurt darauf verteilen. Etwas Zitronensaft überträufeln und nach Geschmack mit Pfeffer bestreuen.

Bon Appétit!

Filoteigstrudel gefüllt mit Auberginen & Pilzen auf Sauerkirschen mit Feldsalat

Seid ihr noch auf der Suche nach einem richtig festlichen Gericht für die Weihnachtstage? Dann ist vielleicht dieser herzhafte Strudel aus Filoteig etwas für euch. Die Füllung aus Aubergine, Champignons und cremigem Cashew-Käse schmeckt einfach himmlisch. Inspiriert dazu hat mich dieses Rezept vom Blog Luminous Vegans. Ich habe ihn auf einem Sauerkirsch-Bett angerichtet. Dazu gab es Feldsalat mit Walnüssen und Kichererbsen an Orangen-Senf-Dressing. Sehr festlich!

Zutaten (für 4 Personen)

Für den Strudel:

1 Packung veganer Filoteig
2-3 Schalotten 
1 kleine Aubergine
1 große Handvoll frische Champignons
etwas Olivenöl 
je 1 TL Thymian und Salbei, getrocknet
etwas Muskat
Salz & Pfeffer

1 Handvoll Cashew-Nüsse
2 EL Hefeflocken
1/4 TL Gemüsebrühepulver
Salz & Pfeffer

Für den Kirschspiegel:

1 kleines Glas Sauerkirschen
1 EL Balsamicoessig
1-2 EL Rohrzucker
1 TL Thymian, getrocknet

Für den Salat:

1 Schale Feldsalat
1/2 Glas Kichererbsen
1 Handvoll Walnüsse
4 EL Orangensaft
3 EL Olivenöl
1 EL Essig
1 TL Senf
Salz & Pfeffer



Zubereitung

Zunächst die Cashewkerne 2 Stunden in Wasser einweichen.

Die Schalotten, Pilze und Aubergine sehr fein hacken, am besten mit einer Küchenmaschine. In einer mittelgroßen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Mischung darin ca. 10 Minuten lang anbraten. Mit den Kräutern, Muskat, Salz und Pfeffer würzen.

Die Cashew-Kerne abgießen und in ein schmales Rührgefäß geben. Wasser hinzufügen, bis die Oberfläche der Nüsse so eben bedeckt ist. Mit einem Pürierstab pürieren, bis ihr eine cremige Konsistenz erhaltet. Hefeflocken und Brühepulver dazu geben und untermixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Die Cashewcréme zu dem Gemüse in die Pfanne geben und unterheben. Nochmals abschmecken.

Den Filoteig auf einem Backpapier ausrollen, die Blätter durch zwei teilen (bei mir waren es sechs Blätter, also je drei pro Strudel) und übereinander gestapelt im "Querformat" ausbreiten. Je die Hälfte der Füllung in Form eines schmalen Streifens darauf verteilen und vorsichtig von der kurzen Seite aus zusammenrollen. Die Enden etwas andrücken. Die Oberfläche mit etwas Olivenöl einpinseln und grob mit Pfeffer bestreuen. Aus jedem Strudel sechs Stücke schneiden. Das Backpapier auf ein Backblech ziehen und bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 25-30 Minuten lang backen.

Währenddessen die Sauerkirschen aus dem Saft nehmen und in einen kleinen Topf geben. Balsamico, Zucker und Thymian dazu tun und bei kleiner Flamme 15-20 Minuten reduzieren lassen. Zum Schluss ggf. mit etwas mehr Zucker abschmecken.

Den Feldsalat sorgfältig waschen und trocken schleudern. Für das Dressing alle Zutaten vermischen und abschmecken. Die Kichererbsen und Walnusskerne einige Minuten in einer kleinen Pfanne ohne fett anrösten. Kurz vor dem Servieren alles vermischen.

Den Strudel auf den Sauerkirschen anrichten und mit dem Salat genießen.

Bon Appétit und schöne Festtage! 

Buchweizenrisotto mit Aubergine und Ingwer

Nachdem ich euch vor einiger Zeit ein Risotto aus Graupen gezeigt habe, ist heute eines aus Buchweizen an der Reihe. Beides bildet eine tolle Alternative zu klassischem Reis, der uns leider viel weniger Nährstoffe liefert. Bei Buchweizen handelt es sich nicht, wie es der Name vermuten lässt, um eine Weizenart, sondern um ein Pseudogetreide. Es enthält rund 10 Prozent hochwertiges Eiweiß und hohe Mengen an Vitamin E, B1 und B2 sowie Eisen, Kalium, Kalzium und Magnesium. Der leicht nussige Geschmack ist natürlich auch nicht zu verachten.

Das Gericht passt übrigens auch wunderbar als Beilage zum veganen Weihnachtsmenü!


Zutaten

1 kleine Aubergine
1 kleine rote Zwiebel
1 daumengroßes Stück Ingwer
etwas Olivenöl
120 g Buchweizen
1 Handvoll TK-Spinat
3-4 Stängel frischer Thymian
1 Handvoll Salbeiblätter
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Zunächst die Aubergine in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und reichlich salzen. Mindestens 10 Minuten ziehen lassen und dann mit einem Küchenpapier abtupfen, damit die Bitterstoffe entzogen werden.

Die Zwiebel fein hacken und in einem Topf in etwas Olivenöl anbraten. Den Ingwer dazu reiben. Den Buchweizen abspülen, mit in den Topf geben und in der doppelten Menge gesalzenem Wasser aufkochen. Die Aubergine würfeln und gemeinsam mit dem Spinat dazu geben. Etwa 20 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss die fein gehackten Kräuter unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bon Appétit!


P.S.: Weitere Risotto-Rezepte findet ihr hier, hier und hier!

Tomatiger Süßkartoffeleintopf mit Aubergine, Spinat und frischen Kräutern

Heute habe ich noch ein leckeres Alltagsrezept für kalte Winterabende für euch. Dieser würzige Eintopf mit Süßkartoffel, Aubergine, Tomate und Spinat wärmt nicht nur wunderbar auf, die frischen Kräuter helfen und auch dabei, die Erkältungszeit gut zu überstehen. Und schnell gemacht ist das Gericht noch obendrauf. Uuund: Für den Eintopf braucht ihr natürlich nur einen Topf. :)


Zutaten

1 größere Süßkartoffel
1 kleine Aubergine
1 Handvoll TK-Spinat
2 Tomaten
1 Handvoll Mais
200 ml passierte Tomaten
1 L Gemüsebrühe
Je 3 Stängel frischen Thymian und Rosmarin
2 Lorbeerblätter
1/4 TL Chiliflocken
Salz & Pfeffer
etwas Zitronensaft


Zubereitung

Die Aubergine in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, diese mit Salz bestreuen und mind. 10 Minuten ziehen lassen. Danach die Oberfläche mit einem Küchenpapier abtupfen. So werden die Bitterstoffe entzogen.

Die Süßkartoffeln schälen, in Würfel schneiden und dann in die kochende Gemüsebrühe geben. Die Aubergine ebenfalls würfeln und dazu tun. Auch den Spinat und Mais mit in den Topf geben. Die Tomaten klein schneiden und unterheben. Mit den passierten Tomaten aufgießen. Die gehackten Kräuter und das Lorbeerblatt dazu tun, etwas salzen und den Eintopf ca. 15-20 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch umrühren.

Zum Schluss mit Salz, Pfeffer, Chili und Zitronensaft abschmecken. Die Lorbeerblätter vor dem Essen entfernen.

Bon Appétit!

Wirsing-Warps mit Süßkartoffelpüree, Auberginen und Granatapfel

Ich liebe Wraps, aber ich esse ungern und selten Weißmehlprodukte. Gut, dass der Wirsing gerade Saison hat und die großen Blätter sich vorzüglich zum Einwickeln eignen. Zugegeben, als Kind habe ich Wirsing gehasst! Mit keinem anderen Gemüse konnte man mich so sehr jagen… Lange hat es also gedauert, bis ich diesem Kohlgemüse eine zweite Chance gab. Doch es hat sich gelohnt! In dieser Kombination mit Süßkartoffelpüree, in Kurkuma gebratenen Auberginenwürfeln getoppt mit etwas Sojayogurt und Granatapfelkernen schmeckt er einfach köstlich!

Zutaten

6 große Blätter Wirsing

1 große Süßkartoffel

1 kleine Aubergine
1 TL Kurkuma
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Koriander gemahlen 
Rapsöl zum Anbraten

6 EL Sojayogurt (am besten ungesüßt)
6 EL Granatapfelkerne

Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die Aubergine in Scheiben schneiden und diese reichlich salzen. Nach 30 Minuten abtupfen. So werden die Bitterstoffe entzogen. Danach die Scheiben in Würfel schneiden und in Rapsöl anbraten. Mit Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander und Salz würzen. Nach 15 - 20 Minuten sind die Auberginenwürfel fertig. Warm halten.

Die Süßkartoffel schälen, in kleine Stücke schneiden und diese in Salzwasser ca. 15 Minuten lang weich kochen. Danach in ein wenig Wasser pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Wirsingblätter in siedendem Salzwasser ca. 4 - 5 Minuten blanchieren.

Dann die Blätter mit je einem Klecks Süßkartoffelpüree, ein paar Auberginenwürfeln, 1 EL Sojayogurt und Granatapfelkernen füllen, mit der Hand aufrollen und sofort warm genießen.

Bon Appétit!

Vegane Auberginen-Zucchini-Lasagne mit Mandeltopping

Letzte Woche hatten wir Spaghetti ohne richtige Spaghetti, heute gibt es Lasagne ohne richtige Lasagnescheiben. Auberginen und Zucchini werden kurz angebraten und dann wie bei einer klassischen Lasagne abwechselnd mit Tomatensauce geschichtet. Statt mit Käse wird diese vegane Variante mit Mandelblättern "überbacken". Lecker!


Zutaten

2 Auberginen
1 mittelgroße Zucchini
Rapsöl zum Anbraten
Je 2 TL getrockneten Basilikum und Oregano
200 ml passierte Tomaten
ca. 3 EL Mandelblätter
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die Auberginen in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden, diese nebeneinander ausbreiten und mit viel Salz bestreuen. Eine halbe Stunde liegen lassen, dann mit einem Küchenpapier abtupfen. So werden die Bitterstoffe entzogen und das Gemüse wird bekömmlicher und schmackhafter.

Die passierten Tomaten mit den Kräutern und etwas Salz bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Die Zucchini halbieren und in feine Scheiben hobeln. Die Auberginen und Zucchini von beiden Seiten in Rapsöl goldgelb anbraten und salzen.

Danach den Boden einer ofenfesten Form mit etwas Tomatensauce bedecken. Jeweils abwechselnd Auberginen, Zucchini und Tomatensauce wie bei einer Lasagne schichten. Obendrauf kommen die Mandelblätter. Das Ganze im Ofen bei 200°C ca. 15 Minuten lang backen. Mit frischem Pfeffer bestreuen und genießen.

Bon Appétit!

Nachgekocht: Burani Bonjon / Auberginen mit Yoghurt

Weiter geht es mit einem weiteren Gericht aus der Kategorie Nachgekocht. Dieses Mal möchte ich euch eins meiner liebsten Kochbücher vorstellen: Veggiestan von Sally Butcher.* Die Rezepte sind zwar nicht alle vegan, aber vegetarisch und vegane Substitute sind ja in der Regel schnell gefunden. In diesem Fall habe ich z.B. einfach Sojayogurt anstatt Vollmilchyoghurt verwendet. Burana Bonjon oder auch Aubergine mit Yoghurt zählt schon seit einiger Zeit zu meinen Lieblingsgerichten. Durch das Schichten verbindet sich die würzige Auberginen-Tomaten-Mischung mit dem Kräuteryoghurt, wodurch ein herrlich lauwarmes Essen - perfekt für Sommerabende - entsteht.

Veggiestan hat sich dem "Zauber der orientalischen Gemüseküche" verschrieben. Auf knapp 300 Seiten finden sich jede Menge köstlicher Inspirationen, die uns kulinarisch in den Iran und dessen Nachbarländer entführen. Im Mittelpunkt steht dabei immer das Gemüse: Von der Aubergine über die Kichererbse bis zur exotischen Kürbissorte. Begleitet natürlich von aromatischen Kräuter und Gewürzen. Reinschauen lohnt sich!

*Die deutschsprachige Version des Kochbuchs Veggiestan von Sally Butcher ist erschienen im Christian Verlag, München, 2012. 



Zutaten (leicht abgeändert vom Originalrezept) 

2 kleinere Auberginen
Salz
etwas Rapsöl zum Anbraten
1 kleine Zwiebel
1 TL Chiliflocken
1 TL Kurkuma
400 ml stückige Tomaten aus der Dose
ca. 200 ml Wasser (s. Zubereitung)
1 Handvoll frischer Koriander

250 ml Sojayoghurt
1 EL Zitronensaft
1 Handvoll frische Minze
Salz & Pfeffer


Zubereitung (leicht abgeändert vom Originalrezept) 

Die Aubergine in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und ordentlich salzen. Mindestens eine halbe Stunde stehen lassen, damit die Bitterstoffe entzogen werden. Danach mit einem Küchenpapier abtupfen.

Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginen und die gehackte Zwiebel darin goldgelb anbraten.  Das dauert gut 10 Minuten. Mit Chiliflocken und Kurkuma würzen. Die gestückelten Tomaten dazu geben und gut umrühren. Jetzt soviel Wasser aufschütten, dass das Gemüse damit gerade bedeckt ist. Für 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Aufpassen, dass das Wasser nicht zu schnell verkocht! Den Koriander fein hacken und gegen Ende unterrühren. Etwas zur Dekoration beiseite stellen. Ggf. mit Salz abschmecken.

Inzwischen den Sojayoghurt mit Zitronensaft und gehackter Minze verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Zum Schluss das Auberginengemüse und den Yoghurt schichtweise auf einem Teller anrichten, mit Koriander bestreuen und servieren. Das Gericht schmeckt lauwarm und kalt.

Veganes WM-Kochen 2014: FINALE Deutschland : Argentinien

Bevor in nur wenigen Stunden das Finalspiel dieser Fussballweltmeisterschaft angepfiffen wird, bleibt noch etwas Zeit für das große Finale des veganen WM-Kochens hier auf Mangerella. Dabei gibt es ausnahmsweise mal zwei Gänge: Ein Hauptgericht aus Argentinien und eine süße Nachspeise aus Deutschland. Auf dass den Deutschen auch heute Abend ein süßer Nachgeschmack bleibt. ;)

Empanadas sind vor allem in Süd- und Mittelamerika verbreitete Teigtaschen, die traditionell mit Gemüse und Fleisch gefüllt sind. Meine vegane Version kommt statt dessen mit gegrilltem Auberginenfleisch zum restlichen Gemüse aus. Statt eines aufwendigen Teiges habe ich zu veganem Vollkorn-Blätterteig in Bio-Qualität aus der Tiefkühltruhe gegriffen.

Mit der Herrencréme verrate ich euch ein altes Rezept meiner Familie aus dem Münsterland, das bei uns eigentlich traditionell an Weihnachten serviert wird. Beim aktuellen Regenwetter hier in Süddeutschland schmeckt die (hier natürlich veganisierte) Créme aus Sahne, Vanilliepudding, Rum und Schokoladensplittern aber auch im "Hochsommer".


Zutaten für die argentinische Empanadas (ergibt 8 Stück, reicht für 2 Personen)

6 Scheiben TK-Vollkorn-Blätterteig aus dem Bioladen

1 große Aubergine

Etwas Olivenöl
1 Zwiebel
1/2 rote Paprika
10 grüne Oliven
1 kleine Chili
1 Tomate
1 EL Rosinen
1 TL Oregano
1/2 TL Paprikagewürz
1/2 TL Chiliflocken
Salz & Pfeffer
ca. 1 TL Zitronensaft

Etwas Sojamilch (2-3 TL)

Zunächst die Aubergine waschen, ein paar Mal mit dem Messer einstechen und im Backofen mit der Grillfunktion ca. 90 Minuten auf oberster Einschubhöhe grillen, bis sie rundherum fast schwarz ist. Das "Einstechen" ist wichtig, da sie sonst platzen könnte. Zwischendurch mal umdrehen.

Den Blätterteig kurz antauen lassen.

Die Zwiebel und Chili fein hacken und in Olivenöl (glasig) dünsten. Die Paprika klein würfeln und dazu tun. Die Oliven ggf. entkernen, in kleine Stücke schneiden und ebenfalls in die Pfanne geben. Alles ca. 10-15 Minuten brutzeln lassen.

Die Aubergine aus dem Ofen nehmen und aufschneiden. Das Innere sollte jetzt so weich sein, dass ihr es einfach mit einer Gabel von der Schale abziehen könnt. Die Masse in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.

Von der Tomate das wässrige Innere entfernen und den Rest klein würfeln. Gemeinsam mit dem Auberginenmus und den Rosinen in die Pfanne geben und würzen. Achtet darauf, dass es euch nicht zu scharf wird! Mit Zitronensaft abschmecken.

Aus dem Blätterteig 6 Kreise ausschneiden. Die Überbleibsel vom Rand nochmals ausrollen. Daraus bekam ich noch 2 Kreise. (Ggf. etwas Mehl dazu nehmen.)



Dann je einen guten EL der Gemüsemischung in die Mitte der Blätterteigkreise geben. Zu einem Halbkreis zusammenfalten und die Ränder gut andrücken. Empanada-Profis falten den Rand jetzt kunstvoll zusammen. Das habe ich auch probiert, nur leider hat sich der Blätterteig beim Backen etwas selbstständig gemacht und der Rand ist wieder aufgegangen. Dem Geschmack tut das zum Glück keinen Abbruch. ;) Bevor die Teigtaschen in den Ofen gehen, könnt ihr sie noch mit etwas Sojamilch einpinseln. Bei 200° C Ober- und Unterhitze auf mittlerer Schiene ca. 30-35 Minuten braun backen.

Bon Appétit!


Zutaten für die vegane Herrencréme (1 große Schüssel für mindestens 4 Personen)

1 Päckchen Vanillepuddingpulver (vegan, z.B. von Alnatura)
500 ml Sojamilch
40-50 g Rohrzucker
250 ml Soja-Schlagsahne (Menge vor dem Schlagen)
3-4 EL Rum
100 g vegane Zartbitterschokolade


Zubereitung

Den Vanillepudding nach Packungsanweisung mit der Sojamilch und dem Zucker zubereiten und abkühlen lassen. Danach mit Rum abschmecken. Die Sojasahne aufschlagen und untermischen. Die Schokolade fein hacken, etwas für die Dekoration beiseite lassen und den Rest sorgfältig unterheben. Am besten schmeckt die Créme, wenn sie einen Tag im Kühlschrank durchziehen konnte!

Bon Appétit!

Veganes WM-Kochen 2014: Griechenland - Auberginen-Gemüse mit Kritharaki-Nudelsalat

Die Griechen haben ihr WM-Auftaktspiel gegen Kolumbien gestern leider verloren. Dieses Gericht spendet vielleicht ein bisschen Trost. In der Pfanne gebratene Auberginen und Tomaten werden mit aromatischen Gewürzen verfeinert und mit einem lauwarmen Kritharaki-Nudelsalat garniert serviert. 

Übrigens: Wer bei der griechischen Küche auf keinen Fall auf Feta-Käse verzichten möchte, findet im Bio-Markt vegane Alternativen, die geschmacklich nah ran kommen.


Zutaten

Für das Auberginen-Gemüse:

1 große Aubergine
3 frische Tomaten
200 ml passierte Tomaten
1 TL Thymian
1 Lorbeerblatt
Salz & Pfeffer

Für den Kritharaki-Nudelsalat:

180 g Kritharaki (griechische Nudelsorte)
Salzwasser zum Kochen
2 Tomaten
1/2 Schlangengurke
1 Handvoll bunte Minipaprika oder je 1/2 gelbe und rote Paprika
1 Handvoll schwarze Oliven
Olivenöl
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Zunächst die Aubergine in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Diese großzügig mit Salz bestreuen und mind. eine halbe Stunde stehen lassen, damit die Bitterstoffe herausgezogen werden und die Aubergine ihr volles Aroma entfalten kann. Danach das Salz und die Flüssigkeit mit einem Küchenpapier von der Oberfläche abtupfen.

Die Scheiben in Würfel schneiden und in einer Pfanne mit viel Olivenöl ca. 10 Minuten lang von allen Seiten gut anbraten. Danach die drei Tomaten stückeln und mit den pürierten Tomaten sowie den Gewürzen dazu geben. Weitere 15 - 20 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch umrühren.

In einem Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und die Kritharaki-Nudeln darin laut Packungsanweisung garen. Meine dauerten etwa 13 Minuten.

In der Zwischenzeit die restlichen Tomaten in Scheiben schneiden, die Gurke würfeln und die Paprika zerkleinern. Oliven aus dem Glas abtropfen lassen. 

Die fertigen Nudeln abgießen und mit dem Gemüse sowie etwas Olivenöl vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Auberginen-Gemüse auf einem Teller anrichten und den lauwarmen Salat darauf verteilen.

Bon Appétit! 

Indisches Auberginencurry

Indische Currys sind für mich das beste Soul-Food überhaupt. Nichts Essbares macht glücklicher! Falls ihr also schlechte Laune oder bei den sommerlichen Temperaturen einfach Lust auf Urlaubsfeeling auf dem Teller habt, kann ich das Nachkochen dieses Gerichtes wärmsten empfehlen!


Zutaten

1 große Aubergine
2 Dosen gestückelte Tomaten
1 Handvoll frische Korianderblätter
etwas Öl zum Anbraten
Salz & Pfeffer

Gewürzmischung:

1/2 TL helle Senfkörner
1/2 TL Kreuzkümmel
1 TL Chiliflocken (je nach Schärfegrad und Geschmack mehr oder weniger)
1 TL Garam Masala
1 TL Koriander gemahlen
2 EL Tomatenmark
ca. 3 - 4 EL Wasser

Zubereitung

Die Aubergine zunächst in ca. 1 cm dicke Schnieben schneiden, mit viel Salz bestreuen und eine halbe Stunde ziehen lassen. So werden die Bitterstoffe rausgezogen. Danach die Flüssigkeit, die sich auf den Scheiben gebildet hat sowie das überschüssige Salz mit einem Küchenpapier abtupfen. Die Auberginen in ca. 1 cm breite Streifen schneiden.

In einer tiefen Pfanne etwas Öl erhitzen und die Auberginen darin ca. 10 - 15 Minuten anbraten, bis sie weich werden. Im Anschluss die Inhalte beider Dosen Tomaten hinzufügen und gut umrühren. Etwas salzen und alles noch etwa 10 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Senfkörner und den Kreuzkümmel in einer kleinen Pfanne ohne Fett erhitzen, bis sie anfangen zu duften. Dann zusammen mit dem Chili, Garam Masala und gemahlenem Koriander in einen Mörser geben und alles gut zerstoßen / vermengen. Die Mischung zurück in die Pfanne geben, nochmal heiß werden lassen und Tomatenmark plus Wasser hinzufügen. Gut umrühren, bis eine homogene Paste entsteht.



2 - 3 Minuten vor Ende der Kochzeit der Auberginen-Tomaten-Pfanne die Gewürzmischung dazugeben und gut unterrühren. Ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit frischem Koriander garniert servieren und genießen.

Bon Appétit!

P.S.: Die Laune schon beim Kochen steigern kann das neue Album 48:13 von Kasabian, das ihr zurzeit hier kostenlos streamen könnt. :)

Auberginen in Granatapfel-Walnuss-Sauce (vegan)

Die persische Küche ist eigentlich sehr fleischlastig. Das heißt aber nicht, dass es nicht auch vegan geht. Im Gegenteil: Die vielen verwendeten Gewürze und Gemüsesorten eigenen sich eigentlich sogar perfekt dazu. Hier ist ein Beispiel. Weitere folgen bald!

Achtung: Dieses Rezept nimmt etwas Zeit in Anspruch, aber es lohnt sich!


Zutaten:

1 große Aubergine
150 g gemahlene Walnüsse
70 ml Granatapfelsaft
1 kleine Zwiebel
1/4 TL Kurkuma
1/4 TL Zimt
Salz & Pfeffer
Pflanzenöl

Auf dem Bild sind Safranmöhren und frische Minze als Garnitur zu sehen.

Zubereitung:

Zunächst die Nüsse in ca. 250 ml Wasser und dem Granatapfelsaft kurz aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und bei schwacher Hitze mindestens 90 Minuten köcheln lassen.

Etwa eine halbe Stunde vor Ende der Kochzeit den Backofen auf 180° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Zwiebeln fein hacken und in Öl anbraten. Kurkuma dazu geben und kurz mitbraten. Die Aubergine schälen, in Würfel schneiden (ca. 2 cm) und ebenfalls mit in die Pfanne geben.

Wenn die Auberginenstücke goldbraun sind, diese mit der Walnusssauce in einer Ofenform mischen. Den Zimt unterrühren. Das Ganze nun für ca. 30 - 40 Minuten im Ofen garen lassen, bis die Auberginen schön weich sind.

Dazu passt Reis oder Fladenbrot.

Bon Appetit!