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Winterliche Cannelloni mit Spinat-Cashewkäse-Füllung

Als wahrscheinlich letzten Beitrag vor der Weihnachtspause möchte ich euch noch ein winterlich angehauchtes Cannelloni-Rezept vorstellen. Statt mit Ricotta oder anderem Käse sind die Röllchen hier mit einem "Käse"aus Cashewkernen gefüllt. Das schmeckt lecker, ist gesunder und stopft lange nicht so, wie die herkömmliche Variante. Die Sauce aus ofengerösteten Tomaten erhält durch die Zugabe von Kakaopulver einen besonderen und festlich angehauchten Geschmack. Probiert es aus!

Mit diesem Beitrag möchte ich außerdem gerne am Blog-Event "Auflauf & Co" teilnehmen, zu dem Ina von "Ina Is(s)t" und Tina von "Lecker&Co" aufgerufen haben. Die Teilnahme ist noch bis zum 23.12.2014 möglich und es gibt tolle Gewinne. Schaut vorbei!

Ich wünsche euch allen ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2015!


Rezept (für 2 Personen)

Für die Füllung:

1 gute Handvoll Cashews
2 EL Hefeflocken
1/4 TL Gemüsebrühepulver
2 Handvoll TK-Spinat
2 EL Rosinen
Salz & Pfeffer

Für die Tomatensauce:

ca. 15 Cherrytomaten
1/4 TL Kakaopulver
ein paar Chiliflocken
Salz & Pfeffer

Sonst noch:

6 Lasagneblätter
4 EL Mandelblättchen
etwas Olivenöl
etwas veganen Parmesan (optional)



Zubereitung

Die Cashewkerne ca. 2 Stunden vor der Zubereitung in reichlich Wasser einweichen.

Die Cherrytomaten halbieren und auf einem Backblech im Ofen bei 200°C Ober- und Unterhitze ca. 15 Minuten rösten.

Die Lasagneplatten kurz vorkochen, damit sie sich rollen lassen. Den Spinat in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze auftauen lassen. Zwischendurch umrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Cashews abgießen und in ein schmalen Rührgefäß geben. Wasser hinzufügen, bis die Oberfläche leicht bedeckt ist, dann zu einer cremigen Masse pürieren. Hefeflocken, Gemüsebrühepulver, Salz & Pfeffer dazu tun und nochmals gut durchmixen.

Dann die Rosinen und die Cashewcreme zum Spinat geben und unterheben. Bei Bedarf nachwürzen.

Die Tomaten aus dem Ofen nehmen und grob pürieren. Mit dem Kakaopulver, etwas Chili, Salz & Pfeffer abschmecken.

Auf die kurze Seite der Lasagneplatten je ca. 2 EL der Spinatmasse geben und insgesamt sechs Rollen formen. Den Boden zwei kleiner Auflaufformen mit je der Hälfte der Tomatensauce bedecken und die Cannelloni darauf verteilen. Die Oberfläche mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Mandelblättern und ggf. veganem Parmesan bestreuen. Im Ofen bei bei 200°C Ober- und Unterhitze ca. 15 Minuten backen.

Bon Appétit!


Und hier geht's zum Blog-Event:


Nachtrag 12.01.2014: Ich freue mich sehr, dass mein Beitrag großen Anklang gefunden hat und ich beim Blogevent den ersten Preis gewonnen habe! Danke für Eure Stimmen! Alle Aufläufe in Form eines PDF-Kochbuchs findet ihr hier.

Wirsing-Auflauf mit Kartoffeln und Tofu-Chäse

Weiter geht es mit einem weiteren deftigen Gericht für kalte Winterabende. Nachdem es mit dem Wirsing beim letzten Mal schon so gut geklappt hat, durfte er nochmals ran. Diesmal in Kombination mit Zwiebeln, Kartoffeln und Tofu in Form eines geschichteten Auflaufs, der bei Appetit auf etwas richtig Herzhaftes garantiert die die Stimmung hebt!


Zutaten (für 2 Portionen)

1 Wirsing
4-6 Kartoffeln
1 (rote) Zwiebel
170 g Tofu (hier "Tofu Chäse" von Lord of Tofu)
50 ml Weißwein
450 ml Gemüsebrühe
1 Prise Muskat
Salz & Pfeffer



Zubereitung

Vom Wirsing zwei große Blätter abtrennen und den Rest in Streifen schneiden. Die Kartoffeln schälen und in ca. 4 mm dicke Scheiben hobeln. Die Zwiebel fein hacken. Den Tofu in dünne Scheiben schneiden.

Die Gemüsebrühe mit dem Weißwein aufkochen, Muskat dazu tun, pfeffern und kräftig salzen. In einer größeren oder zwei kleineren Auflaufformen den Wirsing, die Kartoffeln, Zwiebelstücke und Tofu in mehreren Schichten stapeln. Dann mit der Brühe aufgießen. Die Oberfläche mit den großen Wirsingblättern abdecken.

Im vorgeheizten Ofen bei 200°C Ober- und Unterhitze 45 - 60 Minuten garen, bis die Kartoffeln weich sind. Mit frischem Pfeffer bestreut genießen.

Dazu passt Brot.

Bon Appétit!


Filoteigstrudel gefüllt mit Auberginen & Pilzen auf Sauerkirschen mit Feldsalat

Seid ihr noch auf der Suche nach einem richtig festlichen Gericht für die Weihnachtstage? Dann ist vielleicht dieser herzhafte Strudel aus Filoteig etwas für euch. Die Füllung aus Aubergine, Champignons und cremigem Cashew-Käse schmeckt einfach himmlisch. Inspiriert dazu hat mich dieses Rezept vom Blog Luminous Vegans. Ich habe ihn auf einem Sauerkirsch-Bett angerichtet. Dazu gab es Feldsalat mit Walnüssen und Kichererbsen an Orangen-Senf-Dressing. Sehr festlich!

Zutaten (für 4 Personen)

Für den Strudel:

1 Packung veganer Filoteig
2-3 Schalotten 
1 kleine Aubergine
1 große Handvoll frische Champignons
etwas Olivenöl 
je 1 TL Thymian und Salbei, getrocknet
etwas Muskat
Salz & Pfeffer

1 Handvoll Cashew-Nüsse
2 EL Hefeflocken
1/4 TL Gemüsebrühepulver
Salz & Pfeffer

Für den Kirschspiegel:

1 kleines Glas Sauerkirschen
1 EL Balsamicoessig
1-2 EL Rohrzucker
1 TL Thymian, getrocknet

Für den Salat:

1 Schale Feldsalat
1/2 Glas Kichererbsen
1 Handvoll Walnüsse
4 EL Orangensaft
3 EL Olivenöl
1 EL Essig
1 TL Senf
Salz & Pfeffer



Zubereitung

Zunächst die Cashewkerne 2 Stunden in Wasser einweichen.

Die Schalotten, Pilze und Aubergine sehr fein hacken, am besten mit einer Küchenmaschine. In einer mittelgroßen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Mischung darin ca. 10 Minuten lang anbraten. Mit den Kräutern, Muskat, Salz und Pfeffer würzen.

Die Cashew-Kerne abgießen und in ein schmales Rührgefäß geben. Wasser hinzufügen, bis die Oberfläche der Nüsse so eben bedeckt ist. Mit einem Pürierstab pürieren, bis ihr eine cremige Konsistenz erhaltet. Hefeflocken und Brühepulver dazu geben und untermixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Die Cashewcréme zu dem Gemüse in die Pfanne geben und unterheben. Nochmals abschmecken.

Den Filoteig auf einem Backpapier ausrollen, die Blätter durch zwei teilen (bei mir waren es sechs Blätter, also je drei pro Strudel) und übereinander gestapelt im "Querformat" ausbreiten. Je die Hälfte der Füllung in Form eines schmalen Streifens darauf verteilen und vorsichtig von der kurzen Seite aus zusammenrollen. Die Enden etwas andrücken. Die Oberfläche mit etwas Olivenöl einpinseln und grob mit Pfeffer bestreuen. Aus jedem Strudel sechs Stücke schneiden. Das Backpapier auf ein Backblech ziehen und bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 25-30 Minuten lang backen.

Währenddessen die Sauerkirschen aus dem Saft nehmen und in einen kleinen Topf geben. Balsamico, Zucker und Thymian dazu tun und bei kleiner Flamme 15-20 Minuten reduzieren lassen. Zum Schluss ggf. mit etwas mehr Zucker abschmecken.

Den Feldsalat sorgfältig waschen und trocken schleudern. Für das Dressing alle Zutaten vermischen und abschmecken. Die Kichererbsen und Walnusskerne einige Minuten in einer kleinen Pfanne ohne fett anrösten. Kurz vor dem Servieren alles vermischen.

Den Strudel auf den Sauerkirschen anrichten und mit dem Salat genießen.

Bon Appétit und schöne Festtage! 

Buchweizenrisotto mit Aubergine und Ingwer

Nachdem ich euch vor einiger Zeit ein Risotto aus Graupen gezeigt habe, ist heute eines aus Buchweizen an der Reihe. Beides bildet eine tolle Alternative zu klassischem Reis, der uns leider viel weniger Nährstoffe liefert. Bei Buchweizen handelt es sich nicht, wie es der Name vermuten lässt, um eine Weizenart, sondern um ein Pseudogetreide. Es enthält rund 10 Prozent hochwertiges Eiweiß und hohe Mengen an Vitamin E, B1 und B2 sowie Eisen, Kalium, Kalzium und Magnesium. Der leicht nussige Geschmack ist natürlich auch nicht zu verachten.

Das Gericht passt übrigens auch wunderbar als Beilage zum veganen Weihnachtsmenü!


Zutaten

1 kleine Aubergine
1 kleine rote Zwiebel
1 daumengroßes Stück Ingwer
etwas Olivenöl
120 g Buchweizen
1 Handvoll TK-Spinat
3-4 Stängel frischer Thymian
1 Handvoll Salbeiblätter
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Zunächst die Aubergine in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und reichlich salzen. Mindestens 10 Minuten ziehen lassen und dann mit einem Küchenpapier abtupfen, damit die Bitterstoffe entzogen werden.

Die Zwiebel fein hacken und in einem Topf in etwas Olivenöl anbraten. Den Ingwer dazu reiben. Den Buchweizen abspülen, mit in den Topf geben und in der doppelten Menge gesalzenem Wasser aufkochen. Die Aubergine würfeln und gemeinsam mit dem Spinat dazu geben. Etwa 20 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss die fein gehackten Kräuter unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bon Appétit!


P.S.: Weitere Risotto-Rezepte findet ihr hier, hier und hier!

Filmreife Weihnachts-Fettuchine

Am Sonntag habe ich mal wieder "Liebe braucht keine Ferien" geschaut - einen meiner liebsten Weihnachtsfilme, der hier jedes Jahr wieder auf dem Programm steht. Neben ganz viel Fernweh verbreitet dieser auch Appetit. In einer Szene bietet Kate Winslet Jack Black an, Weihnachts-Fettuchine zu kochen. In der nächsten Szene sieht man auch Cameron Diaz mit einer großen Schale köstlich aussehender weihnachtlicher Pasta. Da konnte ich einfach nicht widerstehen und musste bald auch welche kochen. Hier habt ihr also meine Version der Weihnachts-Fettuccine. :)


Zutaten

200 g Fettuccine
2 Handvoll TK-Erbsen
1 Handvoll Maronen, vorgegart
1 Handvoll Haselnüsse
1 kleine Handvoll Cranberries, getrocknet
200 ml Hafer Cuisine
1/2 TL Kurkuma
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest kochen. Die tiefgekühlten Erbsen gebe ich einfach mit in das Wasser und lasse sie mitgaren.

Die vorgegarten Maronen und die Nüsse grob hacken. In einer kleinen Pfanne ohne Fett zunächst die Haselnüsse anrösten, dann die Maronen und Cranberries dazu geben und kurz mit erwärmen. Häufig umrühren, damit nichts anbrennt.

Die Nudeln und Erbsen abgießen und zurück in den Topf geben. Sofort die Hafer Cuisine dazu geben. Mit Kurkuma, Salz und Pfeffer würzen und gut umrühren. Bei kleiner Hitze noch 2 - 3 Minuten im Topf lassen, bis die Nudeln die Sauce etwas aufgenommen haben. Zum Schluss die Cranberry-Nuss-Mischung unterheben und mit frischem Pfeffer garniert servieren.

Bon Appétit!

Vegane Lebkuchencréme auf Sauerkirschen

Nach einem richtigen Weihnachtsfestessen darf das passende Dessert natürlich nicht fehlen. Am 2. Adventswochenende gab es bei uns deshalb eine vegane Lebkuchencréme auf Sauerkirschen. Dieser Nachtisch lässt sich super portionieren und ist durch das Obst recht leicht und doch wunderbar crémig und weihnachtlich.


Zutaten (für ca. 8 kleine Portionen)

1 kleines Glas Sauerkirschen 
200 ml Sojasahne zum Aufschlagen
60 g veganer Lebkuchen 
3 EL Orangensaft
4 EL Kirschsaft (aus dem Glas der Sauerkirschen)
1 TL Lebkuchengewürz (plus etwas mehr zum Bestreuen)
Mandeln zum Dekorieren


Zubereitung

Den Lebkuchen mit dem Messer fein hacken und dann mit den Fingern zerbröseln, bis ihr sehr feine Krümel habt. Diese in einer kleinen Schale mit dem Kirsch- und Orangensaft verrühren und kurz ziehen lassen.

Die Sojasahne fest schlagen. Dann die Lebkuchen-Saftmischung und das Lebkuchengewürz vorsichtig unterrühren. Mir war die Créme schon süß genug, wenn ihr mögt, könnt ihr etwas Zucker oder Agavendicksaft dazu geben. 

Den Boden kleiner Dessertgläser mit Sauerkirschen auslegen. Dann ca. 2 EL der Lebkuchencréme darauf verteilen. Die Oberfläche mit etwas Lebkuchengewürz bestreuen und mit Mandeln dekorieren. 


Thanksgiving 2014: Veganer Rollbraten, viele Beilagen & Dinner Rolls

Manchmal habe ich Lust richtig lange in der Küche zu stehen und aufwendige Sachen zu kochen. Natürlich braucht man dazu eigentlich keinen Anlass. Da gestern in den USA Thanksgiving gefeiert wurde, hatte ich aber immerhin ein Motto. Ich finde, das Fest in ein toller Start in die besinnliche und ruhige Jahreszeit im Dezember: Es erinnert daran, wie dankbar wir sein sollten auf dieser Welt leben zu dürfen, inkl. aller Ressourcen, mit denen wir sorgsam umgehen sollten.

Auf den Tisch kam zu diesem Anlass bei uns natürlich kein Truthahn. Stattdessen bildete den Mittelpunkt des Dinners ein veganer Rollbraten aus Linsen und Champignons, gefüllt mit Süßkartoffelpüree und angerichtet mit Preiselbeersauce. Dazu gab es ein Bohnen-Cassoulet, Reis mit Kürbis und Äpfeln, karamellisierte Möhren und herrlich luftige Diner Rolls. Vielleicht findet ihr ja die eine oder andere Inspiration für euer veganes Weihnachtsessen.




Veganer Rollbraten aus Linsen und Champignons 

1 Tasse Berglinsen
1 Zwiebel
180 g frische Champignons
etwas Olivenöl
1 Handvoll TK-Spinat
3 EL Haferflocken, gemahlen
je 1 TL Thymian und Salbei, getrocknet
Salz & Pfeffer
2 große Süßkartoffeln

Die Linsen nach Packungsanweisung gar kochen. Sie dürfen ruhig ziemlich weich werden. Die Pilze und die Zwiebel (ggf. in einer Küchenmaschine) sehr fein hacken. Dann in etwas Olivenöl in einer großen Pfanne anbraten. Den Spinat dazu geben, warten bis er auftaut und alles gut verrühren. Mit den Kräutern, Salz und Pfeffer würzen. Dann die gekochten Linsen und die gemahlenen Haferflocken unterrühren, bis ihr eine recht zähe Masse habt. Nochmals mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Parallel dazu die Süßkartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser ca. 10 Minuten lang gar kochen. Dann das meiste Wasser abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten. Es sollte nicht zu dünn / wässerig werden, ehr etwas fester!

Jetzt ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Linsenmasse darauf großflächig in Form eines gut 1 cm dicken Rechtecks verteilen. Dann das Süßkartoffelpüree darauf verstreichen. Zum Rand hin an allen Seiten etwas Platz lassen. Jetzt wir der Braten gerollt. Dazu die kurze Seite des Backpapiers anheben und die Masse auf diese Weise wie einen Strudel langsam zusammenrollen und -drücken, bis ihr eine längliche, eingerollte Form habt. Die Seiten und Enden gut zusammendrücken.

Den veganen Braten bei 200° C im Ofen bei Ober- und Unterhitze ca. 45 Minuten lang backen, bis die Oberfläche schön knusprig ist.

Für die Preiselbeersauce habe ich einfach einige EL Preiselbeeren aus dem Glas (z.B. von Alnatura) mit etwas Wasser glattgerührt.


Reis mit Kürbis, Äpfeln und Walnüssen (als Beilage für ca. 4 Personen)

1 Tasse Basmatireis
1/4 Hakkaidokürbis
1 Apfel
etwas Zitronensaft
1 TL Thymian, getrocknet
1 TL Salbei, getrocknet
Salz & Pfeffer
evtl. etwas Olivenöl
1 Handvoll Walnusskerne

Den Reis in der doppelten Menge Salzwasser ca. 10 Minuten lang kochen. Dann den Topf mit einem Tuch abdecken und auf kleinster Flamme weitere 10 Minuten dämpfen lassen.

Den Kürbis und den Apfel entkernen und beides würfeln. Die Apfelstücke sofort mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Dann Kürbis und Apfel auf einem Backblech verteilen, die Kräuter, Salz & Pfeffer überstreuen und beides im Ofen bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 15 Minuten lang backen.

Das Obst/ Gemüse mit dem Reis vermischen, mit Salz & Pfeffer abschmecken und wenn euch der Reis zu trocken sein sollte noch etwas Olivenöl untermengen. Die Walnüsse etwas zerbröckeln und zum Schluss dazu geben. Dazu passt noch etwas frische Petersilie.


Bohnen-Cassoulet mit Mandelkruste (als Beilage für ca. 4 Personen)

200 g grüne Buschbohnen
1 Glas weiße Bohnen
1 kleine Zwiebel
etwas Olivenöl
100 ml Sojasahne
3-4 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegte)
1/4 TL Chiliflocken
Salz & Pfeffer
4-5 EL Mandelblätter
frische Petersilie

Die grünen Bohnen ca. 10 Minuten in Salzwasser gar kochen. Die weißen Bohnen abtropfen lassen. Die getrockneten Tomaten klein würfeln. Die Zwiebel fein hacken und in etwas Olivenöl anbraten. Dann die Bohnen und getrockneten Tomaten dazu geben, würzen und mit Sojasahne ablöschen. Etwas gehackte Petersilie unterheben und die Mischung in eine ofenfeste Form geben. Mit Mandelblättern bestreuen und im Ofen bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten lang backen, bis die Mandeln eine goldgelbe Farbe annehmen. Zum Schluss mit etwas weiterer Petersilie betreuen.


Karamellisierte Kräuter-Möhren (als Beilage für ca. 4 Personen)

4-6 Möhren
2 EL Olivenöl
2 EL Agavendicksaft
2 TL Tymian, getrocknet
Salz & Pfeffer
2-3 Stängel frischer Rosmarin

Die Möhren schälen, längs halbieren und in Stifte schneiden. Mit dem Öl und Agavendicksaft vermischen und mit Thymian, Salz & Pfeffer würzen. In eine kleine Auflaufform geben und die Rosmarin-Stängel darauf verteilen. Im Ofen bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten lang backen.


Vegane Diner Rolls (ca. 12 Stück)

Die Diner Rolls (so werden in den USA kleine Brötchen, die zum Dinner gereicht werden, genannt) habe ich nach einem Rezept vom tollen Blog Minimalist Baker gebacken. Sie sind sehr lecker und fluffig geworden. Beim nächsten Mal würde ich allerdings weniger Zucker verwenden.

2 EL Rohrzucker (ich empfehle 1 EL)
1/2 TL Salz
1 Päckchen Trockenhefe (7 Gramm)
2 Tassen Mehl (plus ca. 1 Tasse zum Kneten)
1/2 Tasse ungesüßte Mandelmilch (ich habe Hafermilch verwendet)
1/4 Tasse Wasser
2 EL vegane Margarine

Zunächst die trockenen Zutaten vermengen. Dann Mandelmilch, Wasser und Margarine leicht erwärmen, bis letztere schmilzt. Auf keinen Fall zu viel Hitze verwenden, sonst kann die Hefe zerstört werden. Alle Zutaten mit dem Knethaken eines Mixers vermengen. Dann mit den Händen weiterkneten. Immer wieder etwas Mehl dazu geben, bis ihr einen weichen, elastischen Teig habt, der nicht mehr doll an den Händen kleben bleibt. Diesen 10 Minuten beiseite stellen.

Zwölf gleich große Kugeln formen und diese in eine ofenfeste Form legen. Abgedeckt für weitere 45-60 Minuten gehen lassen. Wer mag, kann die Oberfläche mit Margarine oder Pflanzenmilch einpinseln. Dann im Ofen bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten lang backen.



Zum Nachtisch gab es übrigens Apple Crumple mit Zimt und Ingwer. Dieser hat es leider nicht mehr aufs Foto geschafft. ;)

Zucchini-Schiffchen mit Kartoffel-Haube auf veganem Pilzrahm

Was haben wir diesen Herbst schon oft mit Kürbis zelebriert, da kamen doch glatt die Pilze zu kurz. In der heutigen Kombination treffen frische Champignons auf herzhafte Zucchinischiffchen, die im Ofen mit Kartoffelpüree überbacken werden. Für die "Rahmsauce" nutzen wir Mandelmus, das verdünnt mit Wasser und ergänzt durch ein paar Hefeflocken eine crémig-saucige Konsistenz erhält.

Macht es euch an diesem "letzten" Herbstwochenende noch einmal richtig gemütlich und genießt die Jahreszeit, bevor nächste Woche schon der erste Advent ansteht!


Zutaten

1-2 Zucchini
ca. 4 mittelgroße Kartoffeln
2 Handvoll frische Champignons
etwas Olivenöl
1-2 TL Thymian
Salz & Pfeffer

2 EL Mandelmus
etwas Wasser
ca. 1 TL Hefeflocken
Salz & Pfeffer



Zubereitung

Zunächst die Kartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser ca. 10-15 Minuten lang weich kochen.

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze aufheizen.

Die Zucchini längst halbieren und mit einem Teelöffel aushöhlen. Etwa 1/2 cm Rand lassen, damit die Schiffchen stabil bleiben. Das Fruchtfleisch fein würfeln. Die Hälften für ca. 10 Minuten im Ofen vorgaren lassen.

Die Pilze putzen. Eine Handvoll davon fein hacken und gemeinsam mit den Zucchiniwürfeln in etwas Olivenöl ca. 10 Minuten lang anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.

Die Kartoffeln abgießen (das Wasser auffangen!) und mit einem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten. Dazu immer wieder etwas des Kartoffelwasser dazu geben, bis ihr eine für euch angenehme Konsistenz erreicht. Zu dünn sollte es allerdings nicht werden, sonst eignet sich das Püree nicht mehr zum Überbacken.

Die Zucchinihälften aus dem Ofen nehmen und mit der Champignon-Zucchini-Mischung füllen. Dann Kartoffelpüree darauf verteilen und mit einer Gabel festdrücken. Im Ofen etwa 20 Minuten backen, bis die Kartoffelkruste leicht goldgelb wird.

In der Zwischenzeit die andere Handvoll Champignons in feine Scheiben schneiden, in etwas Olivenöl scharf anbraten und auf einem Teller beiseite stellen. Das Mandelmus mit etwas Kartoffelwasser zu einer "sahnigen" Sauce verrühren. Mit Hefeflocken, Salz und Pfeffer abschmecken und in der Pilzpfanne kurz aufkochen lassen, bis sich die Hefeflocken aufgelöst haben. Kurz vor dem Servieren die Pilze unterheben.

Die Zucchinischiffchen auf dem veganen Pilzrahm anrichten, nach Belieben mit schwarzem Pfeffer bestreuen und sofort genießen.

Bon Appétit!

Nachgekocht: Herzhafte Grünkohl-Kartoffel-Kasserole

Heute möchte ich euch mal wieder ein nachgekochtes Rezept zeigen. Dieses Gericht habe ich auf Pinterest gefunden und es sah einfach zu lecker aus, um es nicht selbst zu probieren. Es stammt von dem amerikanischen Blog Fatfree Vegan Kitchen. Mit nur wenigen Änderungen (u.a. ist es jetzt nicht mehr "fatfree" ;)) ließ es sich leicht und schnell umsetzen, wenn man von der langen Garzeit absieht. Das Warten hat sich gelohnt, dieses leckere und gesunde Herbst-/ Wintergericht ist es auf jeden Fall Wert, eine Weile mit knurrendem Magen vor dem Ofen zu warten!


Zutaten (leicht abgewandelt vom Originalrezept)

1 Zwiebel
1 EL Rapsöl
500 g Kartoffeln
250 g Grünkohl (ich habe tiefgekühlten verwendet)
1 Glas (oder 1 Dose) Kichererbsen

Für die Sauce:

1/4 Tasse Cashewkerne
1 1/4 Tassen Wasser
1 Tasse Hafermilch (oder andere ungesüßte Pflanzenmilch)
4 - 5 EL Hefeflocken
1 EL Zitronensaft
1 TL Salz
1 TL Senfkörner
1 TL Paprikagewürz
1/2 TL Kurkuma
1 Prise Cayennepfeffer
Schwarzer Pfeffer


Zubereitung

Für die Sauce zunächst die Cashewkerne 1-2 Stunden in reichlich Wasser einweichen lassen.

Dann die Zwiebel fein hacken und kurz in einer großen Pfanne in etwas Öl anbraten. Den gefrorenen Grünkohl dazu geben und warten, bis er auftaut. Zwischendurch umrühren. 

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. 

Die Kartoffeln schälen und in ca. 1-2 cm dicke Würfel schneiden. Die Kichererbsen abgießen. Beides mit in die Pfanne geben und etwas salzen.

Für die Sauce die Cashews abgießen und dann alle Zutaten mit dem Mixer pürieren. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken. Dann mit in die Pfanne geben und umrühren, bis die Sauce etwas andickt. 

Alles in eine Auflaufform geben und mit Folie bedeckt 40-45 Minuten backen. Wenn keine Flüssigkeit mehr an der Oberfläche ist, die Folie abnehmen und weitere 10-15 Minuten backen. Sofort Servieren.

Bon Appétit!


Crémiges Safranrisotto mit Kürbis und Erbsen

Im Oktober kann ich einfach nicht genug Kürbis essen. Dieses Mal steht ein crémiges Safran-Risotto mit Erbsen und Rollet-Kürbis auf der Speisekarte. Der Rollet-Kürbis ist relativ klein, außen grün und innen orange. Er hat ein leicht nussiges Aroma und lässt sich (nach dem Schälen und Entkernen) ähnlich wie eine Zucchini zubereiten, d.h. er gart genauso schnell. Wer keinen Rollet-Kürbis findet, kann natürlich auch eine andere Sorte verwenden. 


Zutaten

100 g Reis für Risotto
etwa 250 ml Gemüsebrühe

1 Rolet-Kürbis
1 Handvoll TK-Erbsen

1 TL Safran, gemahlen
2-3 Zweige Rosmarin

1-2 EL Hefeflocken
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Den Reis in einen mittelgroßen Topf geben und Gemüsebrühe dazugeben. Der Reis sollte etwa einen Finger breit mit Flüssigkeit bedeckt sein. Aufkochen, salzen und dann bei mittlerer Hitze weiter köcheln lassen. Dabei so oft wie möglich rühren. Wenn die Brühe zu schnell verkocht, noch etwas mehr dazu geben. Nach 20-25 Minuten ist das Risotto gar.

Den Kürbis schälen, entkernen und das Fruchtfleisch etwa 10 Minuten mit dem Risotto kochen. Ca. 5 Minuten vor Ende der Garzeit die Erbsen dazu geben. Dann den Safran und die Rosmarinnadeln hinzufügen und gut umrühren. Für Crémigkeit sorgen die Hefeflocken, die ein paar Minuten vor dem Servieren untergehoben werden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Herbstlicher Quinoa mit Süßkartoffeln, Äpfeln und Granatäpfeln

Quinoa gilt als wahres Wunder unter den Lebensmitteln. Neben vielen Mineralstoffen enthält das "Pseudogetreide" u.a. jede Menge Eiweiß, was es besonders wertvoll für Veganer macht. Schon die alten Inkas vertrauten auf die "heilende Wirkung".

In diesem Gericht trifft bunter Quinoa auf gebratene Süßkartoffel-Würfel, frische Petersilie und Apfelspalten. Für die herbstliche Krönung sorgen Grantapfelkerne. Lecker war es, ich könnte schon wieder!

Eventuelle Reste lassen sich übrigens perfekt am nächsten Tag kalt als Salat essen.


Zutaten

100 g Quinoa (hier "Tricolore" von Davert)
250 ml Wasser
Salz

1 große Süßkartoffel
1-2 EL Olivenöl
1 Apfel
1 große Handvoll krause Petersilie
4-5 EL Granatapfelkerne
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Den Quinoa mit dem Wasser in einem Topf aufkochen und 15 Minuten garen lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist. Danach mit Salz abschmecken.

Die Süßkartoffeln schälen und in etwa 1 cm dicke Würfel schneiden. Olivenöl in einer mittelgroßen Pfanne erhitzen und die Süßkartoffelwürfel daran 10-15 Minuten lang anbraten, bis sie innen weich werden.

Den Apfel entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Den Granatapfel entkernen. Die Petersilie klein hacken.

Die Äpfel kurz mit anbraten und die Petersilie unterheben. Den gegarten Quinoa mit in die Pfanne geben, alles sorgfältig verrühren und mit Salz, schwarzem Pfeffer und vielleicht noch etwas Olivenöl abschmecken. Die Granatapfelkerne erst ganz zum Schluss unterheben.

Bon Appétit!

KOCHEVENT: WINTERLICHES ZWEI-GÄNGE-MENÜ

Franzi vom Gemüseregal hat zum veganen Winter-Kochevent aufgerufen. Für mich die perfekte Motivation endlich mal wieder zu bloggen. Gefragt war ein veganes Zwei-Gänge Menü, das in die Jahreszeit passt. Hier ist mein Beitrag, bestehend aus Vorspeise und Hauptgericht.

Vorspeise: Orientalisch gewürzte Birne auf Humus


Zutaten für 2 Personen

Für den Humus

250 g Kichererbsen (geht auch aus der Dose)
1-2 Zitronen
1 Knoblauchzehe
etwas Sesamöl
etwas Sesam
ca. 1/2 TL Kreuzkümmel
Paprikapulver edelsüß
Salz

Sonst noch

1 Birne (nicht zu fest)
Etwas Olivenöl
Sumach, Koriander (gemahlen) und Sesam zum Würzen/ Überstreuen
etwas Fladenbrot

Zubereitung

Für den Humus die Kichererbsen 12 Stunden in Wasser einweichen. (Bei der Dosenvariante könnt ihr direkt loslegen.) Die weichen Kichererbsen mit etwas Sesamöl und dem Saft der Zitrone fein pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreich wurde. Bei Bedarf etwas Wasser dazu geben. Die Knoblauchzehe dazu pressen und etwas mitpürieren. Mit Kreuzkümmel würzen und mit Salz und Paprika abschmecken. Sesam unterrühren. Bis zum Servieren kühl stellen.

Die Birne vierteln, entkernen und nach Belieben schälen oder nicht. Etwas Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Birne von allen Seiten kurz anbraten, bis sie schön weich wird. Danach die Spalten auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen.

Humus auf einem Teller portionieren, die Birnenspalten darauf anrichten und mit Koriander und Sumach würzen. Zum Schluss ein paar Sesamkörner überstreuen. Dazu passt Fladenbrot.


Hauptgericht: Rote-Beete-Ravioli mit Rosmarin-Kartoffel-Füllung und Sojasahne-Walnus-Schaum


Zutaten

Für den Ravioli-Teig

200 g Mehl
30 ml Rote-Beete-Saft
70 ml Wasser

Für die Füllung

400 g Kartoffeln
ein paar Zweige frischen Rosmarin
Salz

Für den Sahneschaum

ca. 100 ml Sojasahne
etwas Olivenöl
eine Handvoll Walnusskerne
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Zunächst für die Füllung die Kartoffeln schälen, grob würfeln und in Salzwasser gut 10 Minuten weich kochen. (Je nach Sorte etwas länger, einfach ausprobieren.)

In der Zwischenzeit kann der Ravioli-Teig vorbereitet werden. Dazu den Rote-Beete-Saft mit dem Wasser vermischen und mit dem Mehl zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.

Wenn die Kartoffeln gar sind, diese abgießen, etwas abdampfen lassen und dann mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen, wie beim Kartoffelpüree. Die Rosmarin-Nadeln abzupfen, etwas klein hacken und sorgfältig unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, ruhig großzügig würzen.

Jetzt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Wer hat, kann eine Nudelmaschine zur Hilfe nehmen. Es geht aber auch sehr gut ohne. Dann die Ravioli formen. Dazu entweder mit einem Ravioli-Former arbeiten (wie auf dem folgenden Bild) oder mit einem Glas Kreise ausstechen, in die Mitte etwas Füllung geben, den Teig zu einem Halbkreis zuklappen und die Ränder mit einer Gabel festdrücken.



Die Ravioli werden dann in einem Topf mit reichlich siedendem (nicht kochendem!) Salzwasser gegart. Das dauert je nach Größe 5-10 Minuten. Gar sind sie, wenn sie oben schwimmen.

Für den Sojasahne-Schaum die Sojasahne erwärmen und wie (Soja-)Milch mit einem Milchschäumer aufschäumen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die fertigen Ravioli mit einer Kelle aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und mit etwas Olivenöl vermischen. Dann auf einem Teller anrichten, den Sojasahne-Schaum darüber geben, Walnusskerne klein bröckeln und überstreuen. Mit frischem Pfeffer bestäuben und servieren.

Bon Appetit!

(Bild: Gemüseregal)