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Nudelsuppe mit Bohnen, Kichererbsen, Auberginenwürfeln und Sojayoghurt

Winterzeit ist Suppenzeit. Diese Variante kommt ganz ohne Suppengemüse und Co. aus. Inspiriert von der persischen Küche treffen Kichererbsen und weiße Bohnen auf würzige Auberginenwürfel, Bandnudeln, Sojayoghurt, Zitrone und Safran. Das macht warm ums Herz!


Zutaten

1 Zwiebel
1 kleine Aubergine
1 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Kurkuma
etwas Rapsöl

2 Liter Gemüsebrühe
150 g Bandnudeln
1/2 Glas Kichererbsen
1/2 Glas weiße Bohnen
1 Handvoll gehackte Petersilie
1/4 TL Safran, gemahlen

4 EL Sojayoghurt
1 Zitrone

Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die Aubergine in 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese reichlich salzen. Nach 30 Minuten die Oberfläche mit einem Küchenpapier abtupfen. So werden die Bitterstoffe entzogen. Danach die Scheiben in Würfel schneiden.

Die Zwiebel fein hacken und in einer kleineren Pfanne in etwas Rapsöl anbraten. Die Auberginenwürfel und ggf. noch etwas Öl dazu tun, mit Kreuzkümmel, Kurkuma und Salz würzen und bei gelegentlichem Rühren ca. 10-15 Minuten lang braten.

In der Zwischenzeit die Nudeln in der Gemüsebrühe in einem großen Topf gar kochen. Kichererbsen und Bohnen dazu tun. Mit Petersilie, Safran und Salz abschmecken. Noch 2-3 Minuten köcheln lassen.

Die Nudelsuppe auf zwei Tellern anrichten, mit den knusprigen Auberginenwürfeln garnieren und je 2 EL Sojayoghurt darauf verteilen. Etwas Zitronensaft überträufeln und nach Geschmack mit Pfeffer bestreuen.

Bon Appétit!

Winterliche Cannelloni mit Spinat-Cashewkäse-Füllung

Als wahrscheinlich letzten Beitrag vor der Weihnachtspause möchte ich euch noch ein winterlich angehauchtes Cannelloni-Rezept vorstellen. Statt mit Ricotta oder anderem Käse sind die Röllchen hier mit einem "Käse"aus Cashewkernen gefüllt. Das schmeckt lecker, ist gesunder und stopft lange nicht so, wie die herkömmliche Variante. Die Sauce aus ofengerösteten Tomaten erhält durch die Zugabe von Kakaopulver einen besonderen und festlich angehauchten Geschmack. Probiert es aus!

Mit diesem Beitrag möchte ich außerdem gerne am Blog-Event "Auflauf & Co" teilnehmen, zu dem Ina von "Ina Is(s)t" und Tina von "Lecker&Co" aufgerufen haben. Die Teilnahme ist noch bis zum 23.12.2014 möglich und es gibt tolle Gewinne. Schaut vorbei!

Ich wünsche euch allen ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2015!


Rezept (für 2 Personen)

Für die Füllung:

1 gute Handvoll Cashews
2 EL Hefeflocken
1/4 TL Gemüsebrühepulver
2 Handvoll TK-Spinat
2 EL Rosinen
Salz & Pfeffer

Für die Tomatensauce:

ca. 15 Cherrytomaten
1/4 TL Kakaopulver
ein paar Chiliflocken
Salz & Pfeffer

Sonst noch:

6 Lasagneblätter
4 EL Mandelblättchen
etwas Olivenöl
etwas veganen Parmesan (optional)



Zubereitung

Die Cashewkerne ca. 2 Stunden vor der Zubereitung in reichlich Wasser einweichen.

Die Cherrytomaten halbieren und auf einem Backblech im Ofen bei 200°C Ober- und Unterhitze ca. 15 Minuten rösten.

Die Lasagneplatten kurz vorkochen, damit sie sich rollen lassen. Den Spinat in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze auftauen lassen. Zwischendurch umrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Cashews abgießen und in ein schmalen Rührgefäß geben. Wasser hinzufügen, bis die Oberfläche leicht bedeckt ist, dann zu einer cremigen Masse pürieren. Hefeflocken, Gemüsebrühepulver, Salz & Pfeffer dazu tun und nochmals gut durchmixen.

Dann die Rosinen und die Cashewcreme zum Spinat geben und unterheben. Bei Bedarf nachwürzen.

Die Tomaten aus dem Ofen nehmen und grob pürieren. Mit dem Kakaopulver, etwas Chili, Salz & Pfeffer abschmecken.

Auf die kurze Seite der Lasagneplatten je ca. 2 EL der Spinatmasse geben und insgesamt sechs Rollen formen. Den Boden zwei kleiner Auflaufformen mit je der Hälfte der Tomatensauce bedecken und die Cannelloni darauf verteilen. Die Oberfläche mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Mandelblättern und ggf. veganem Parmesan bestreuen. Im Ofen bei bei 200°C Ober- und Unterhitze ca. 15 Minuten backen.

Bon Appétit!


Und hier geht's zum Blog-Event:


Nachtrag 12.01.2014: Ich freue mich sehr, dass mein Beitrag großen Anklang gefunden hat und ich beim Blogevent den ersten Preis gewonnen habe! Danke für Eure Stimmen! Alle Aufläufe in Form eines PDF-Kochbuchs findet ihr hier.

Filmreife Weihnachts-Fettuchine

Am Sonntag habe ich mal wieder "Liebe braucht keine Ferien" geschaut - einen meiner liebsten Weihnachtsfilme, der hier jedes Jahr wieder auf dem Programm steht. Neben ganz viel Fernweh verbreitet dieser auch Appetit. In einer Szene bietet Kate Winslet Jack Black an, Weihnachts-Fettuchine zu kochen. In der nächsten Szene sieht man auch Cameron Diaz mit einer großen Schale köstlich aussehender weihnachtlicher Pasta. Da konnte ich einfach nicht widerstehen und musste bald auch welche kochen. Hier habt ihr also meine Version der Weihnachts-Fettuccine. :)


Zutaten

200 g Fettuccine
2 Handvoll TK-Erbsen
1 Handvoll Maronen, vorgegart
1 Handvoll Haselnüsse
1 kleine Handvoll Cranberries, getrocknet
200 ml Hafer Cuisine
1/2 TL Kurkuma
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest kochen. Die tiefgekühlten Erbsen gebe ich einfach mit in das Wasser und lasse sie mitgaren.

Die vorgegarten Maronen und die Nüsse grob hacken. In einer kleinen Pfanne ohne Fett zunächst die Haselnüsse anrösten, dann die Maronen und Cranberries dazu geben und kurz mit erwärmen. Häufig umrühren, damit nichts anbrennt.

Die Nudeln und Erbsen abgießen und zurück in den Topf geben. Sofort die Hafer Cuisine dazu geben. Mit Kurkuma, Salz und Pfeffer würzen und gut umrühren. Bei kleiner Hitze noch 2 - 3 Minuten im Topf lassen, bis die Nudeln die Sauce etwas aufgenommen haben. Zum Schluss die Cranberry-Nuss-Mischung unterheben und mit frischem Pfeffer garniert servieren.

Bon Appétit!

Vegane Käsknöpfle mit Apfelringen

Bevor ich Veganerin wurde, habe ich in Restaurants liebend gerne Käsespätzle gegessen. Heute gestaltet sich das schwieriger, aber nicht unmöglich. In Stuttgart hat zum Beispiel das Coox & Candy öfter mal vegane Spätzle auf der Karte.

Wie ihr vegane Käsespätzle selbst machen könnt, habe ich euch bereits hier gezeigt. Falls ihr mal keine Zeit habt, die Spätzle selbst zu schaben, könnt ihr mittlerweile allerdings auch ein fertiges Produkt kaufen, z.B. von Vantastic Foods. Diese überzeugen mit geschmacklich sehr, weshalb sie in diesem Gericht zum Einsatz kamen.


Zutaten (für 2 große oder 3 normale Portionen)

1 Zwiebel
etwas Olivenöl zum Anbraten
500 g vegane Knöpfle
100 ml Hafer Cuisine (oder eine andere Pflanzensahne)
Salz & Pfeffer

1 (nicht zu süßen) Apfel
1 TL brauner Zucker

100 g veganen Käse, z.B. Wilmersburger Classic am Stück


Zubereitung

Die Zwiebel in dünne Ringe schneiden und in etwas Olivenöl in einer großen Pfanne goldgelb anbraten. Die Knöpfle dazu tun und mitbraten, bis sie etwas dunkel werden.

Den Apfel entkernen und in dünne Scheiben schneiden. In einer kleinen Pfanne vorsichtig den Zucker karamellisieren lassen und die Apfelringe darin wenden, bis sie den Zucker angenommen haben.

Die Knöpflepfanne mit der Hafersahne ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Apfelringe gleichmäßig darauf verteilen. Den Käseersatz reiben und die Pfanne damit bestreuen. Bei geringer Hitze mit geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten ziehen lassen, bis der Käse geschmolzen ist. Wer mag, streut noch Lauchzwiebelringe über.

Bon Appétit!

Dinkel-Spirelli mit zweierlei Kürbis-Sauce

Kürbis funktioniert nicht nur als Suppe gut, sondern ist auch idealer Begleiter zu Pasta. In diesem Fall zu Dinkel-Spirelli von Alnatura. Kürbiskerne und Kürbiskernöl geben dem Gericht noch die ultimative Kürbis-Krönung. Das perfekte schnelle Herbstgericht, vor allem wenn ihr noch gegarte Kürbisreste übrig habt!

Ich schneide oft einen ganzen Hokkaido in Streifen, entferne die Kerne und backe ihn bei 200°C ca. 20 Minuten im Ofen. Einen Teil davon verwende ich für mein aktuelles Gericht, der Rest lässt sich ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren und bei Bedarf schnell einsetzen.


Zutaten

200 g Dinkel-Spirelli von Altnatura oder andere Nudeln
1 kleiner Hokkaido-Kürbis
1 Handvoll gewürfelter Butternut-Kürbis
Salz & Pfeffer
1 EL gemischte Kerne
etwas Kürbiskernöl


Zubereitung

Den Hokkaidokürbis entkernen und würfeln. Den Butternutkürbis schälen, entkernen und würfeln. Beides im Ofen bei 200° C etwa 15 Minuten garen. Dabei die beiden Sorten nicht vermischen, da sie später unterschiedlich weiter verarbeitet werden!

In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser al dente kochen. Es ist wichtig, dass sie noch bissfest und nicht zu weich sind. 

Die Hokkaido-Würfel mit etwas Nudelwasser zu einer cremigen Sauce pürieren. Dann die Nudeln und den Butternut-Kürbis unterheben. Alles zusammen nochmal kurz im Topf erwärmen, so dass die Spirelli die Sauce etwas aufnehmen. 

Auf zwei Tellern anrichten und mit den Kernen und dem Kürbiskernöl garnieren.

Bon Appétit! 

Pasta mit "käsiger" Zucchini-Kurkuma-Créme

Wenn ihr Lust auf ein richtiges herzhaftes Pastagericht habt, probiert dieses. Die letzten Zucchini aus dem Garten des Vaters meines Freundes wurden in dieser "käsig" schmeckenden Sauce verarbeitet. Frischer Kurkuma verleiht dem Gericht seine besondere Note. Probiert es aus!



Zutaten

200 g Nudeln nach Wahl (hier Dinkel-Spirelli von Alnatura)
1 kleine Zwiebel
1 Zucchini
1 daumengroßes Stück frischer Kurkuma
etwas Olivenöl
1 Handvoll Rucola
100 ml Hafer Cuisine
2 EL veganer Parmesan (mein liebster ist Jeezano von Vegourmet)
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

Die Zwiebel und den Kurkuma fein hacken. Die Zucchini längs vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Etwas Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und zunächst die Zwiebeln kurz anschwitzen, dann Kurkuma und Zucchini hinzufügen und alles etwa 7 Minuten anbraten. Danach mit der Hafer Cuisine ablöschen und den veganen Streukäse einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die gekochten Nudeln sofort unterheben, gut umrühren und das Ganze bei schwacher Hitze noch etwa 2-3 Minuten ziehen lassen. Den gewaschenen Rucola in kleinere Stücke hacken und unterrühren. 

Mit etwas veganem Parmesan und frischem Pfeffer bestreut servieren.

Bon Appétit!

Macaroni mit crémiger Paprikasauce

Nudeln gehen immer. Für dieses Macaroni-Rezept muss die Paprika zwar erstmal eine halbe Stunde im Ofen rösten, aber danach geht die Zubereitung aber wirklich schnell, bzw. kann man es gut nebenbei kochen. Und man erhält ein leckeres Röstaroma. Natürlich eignen sich auch andere Pastasorten zu der Sauce, meisten bevorzuge ich Dinkelvarianten.


Zutaten

1 rote Paprika

180 ml Sojamilch
1 kleine rote Zwiebel
1 TL Hefeflocken
1/4 TL Chiliflocken
Salz & Pfeffer

200 g Macaroni (Rohgewicht)
Salz

Frisches Basilikum


Zubereitung

Die rote Paprika abwaschen und dann im Ofen bei 250°C 30 Minuten rösten. Die Haut wird dabei recht schwarz, was aber nicht schlimm ist, da wir diese gleich abziehen.

… Paprika aus dem Ofen nehmen, das Kerngehäuse und die Haut entfernen. Das sollte jetzt ganz einfach gehen. Den Rest in kleinere Stücke schneiden und gemeinsam mit der geschälten Zwiebel, den Hefeflocken, der Sojamilch und den Chiliflocken pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Die Sauce in eine Pfanne geben und 10-15 Minuten köcheln lassen, bis sie eine crémige Konsistenz erhält. Immer mal wieder umrühren. Ggf. nachwürzen. 

In der Zwischenzeit die Macaroni in Salzwasser nach Packungsanweisung gar kochen. Abgießen und beiseite stellen. Kurz vor Ende der Kochzeit der Sauce die Nudeln dazu geben und 1-2 Minuten darin wenden, bis sich beides gut verbindet. 

Mit frischem Basilikum garniert servieren. 

Bon Appétit!


Nachgekocht: Mexikanische Sopa Seca

Als ich vor einigen Wochen das Rezept für eine Sopa Seca auf www.ztstl.at sah, war mir direkt klar: Das muss ich nachkochen. Gesagt getan. Viel veganisiert werden musste gar nicht, ich habe lediglich die optionale Créme Fraiche durch Sojayogurt ersetzt. Ansonsten habe ich nur kleine Änderungen vorgenommen. Sopa Seca bedeutet übrigens so viel wie "trockene Suppe", was wohl daher kommt, dass alle Zutaten zusammen in einer Pfanne gekocht werden, wobei das Wasser langsam verdampft. Die Sopa Seca ist somit auch ein Paradebeispiel für den "One-Pot-Pasta"-Trend. Muss ich noch hinzufügen, dass sie einfach köstlich schmeckt?

Mit diesem Rezept möchte ich nun auch eine neue Rubrik auf Mangerella starten, die ich regelmäßig füttern werde: Nachgekocht. Hier zeige ich euch tolle Rezepte, die ich auf anderen Blogs, in Kochbüchern, Zeitschriften und Co. entdeckt habe und die ich euch nicht vorenthalten möchte.



Zutaten

200 g Spaghetti (ich habe Dinkelvollkorn-Spaghetti genommen)
1 EL Rapsöl
5-6 Tomaten
1 Zwiebel
400 ml Wasser
1 TL Chiliflocken
Salz & Pfeffer
1/2 Avocado
2 EL Sojayogurt


Zubereitung

Die Tomaten mit heißem Wasser übergießen, abschrecken und die Haut abziehen. Den grünen Stielansatz entfernen. Gemeinsam mit der Zwiebel fein prürieren.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Spaghetti darin im Rohzustand anbraten, bis sie rundherum braun, aber nicht schwarz werden. Die Konsistenz wird nun schon weicher. Dieser Vorgang beeinflusst den späteren Geschmack, also lasst euch nicht abschrecken!

Im Anschluss die passierten Tomaten, das Wasser und die Gewürze dazu geben. Achtet bei den Chili-Flocken wie immer auf euer persönliches Schärfeempfinden. Das Ganze jetzt ca. 25 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Passt auf, dass alle Nudeln immer mit Flüssigkeit bedeckt sind. Ggf. noch ein klein wenig Wasser dazu geben. Am Ende sollten die Nudeln bissfest und das Wasser mit den Tomaten zu einer Sauce verkocht sein. Nochmals gut umrühren und ggf. mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Mit der in Streifen geschnittenen Avocado und je einem Klecks Sojayogurt servieren und genießen.

Bon Appétit!

Veganes WM-Kochen 2014: Italien - Spaghetti ai tre pomodori

Eigentlich wollte ich als nächstes ein japanisches Gericht posten. Da ich jedoch am Wochenende unterwegs war und gestern Abend nur wenig Zeit zum Kochen hatte, gab es erstmal italienische Küche. Spaghetti ai tre pomodori. Dieses Gericht kenne ich aus einem meiner liebsten italienischen Restaurants: Dem "Il pomodore" in Valencia, Spanien. ;) Es besteht, wie der Name schon sagt, aus drei Sorten Tomaten, schmeckt sommerlich fruchtig frisch und geht relativ schnell.


Zutaten

1 Handvoll Cherry-Tomaten

1 kleine Zwiebel
1 große Ochsenherz-Tomate
1 Handvoll in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
100 ml passierte Tomaten
Salz & Pfeffer

200 m Spaghetti
Reichlich Salzwasser

Ggf. frischen Basilikum und veganen Parmesan


Zubereitung

Den Backofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Cherry-Tomaten halbieren und mit der geschnittenen Seite nach oben zeigend auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Im Ofen 20 Minuten lang rösten.

Die Zwiebel fein hacken und in etwas Olivenöl in einem Topf ca. 5 Minuten lang anbraten. Die Ochsenherz-Tomate in kleine Stücke würfeln und zusammen mit den passierten Tomaten zu den Zwiebeln geben, leicht salzen und alles 20 Minuten köcheln lassen. Dabei öfter Umrühren und die Tomatenstücke mit dem Kopflöffel etwas zerdrücken.

In einem anderen Topf reichlich Salzwasser aufkochen und die Spaghetti nach Packungsanweisung darin garen.

Die getrockneten Tomaten abtropfen lassen und in dünne Streifen schneiden. Kurz vor Ende der Kochzeit zu der Tomatensauce geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Cherry-Tomaten und die fertigen Spaghetti unter die Sauce rühren und noch 1- 2 Minuten mitköcheln lassen.

Dann auf einem Teller anrichten und ggf. mit Basilikum und veganem Parmesan garnieren.

Bon Appétit!

Veganes WM-Kochen 2014: Südkorea - Glasnudeln mit Gemüse und Sesam

Angekommen in Gruppe H haben wir uns jetzt ein Mal quer durch die Gruppenphase gekocht. Heute gibt es ein südkoreanisch inspiriertes Gericht mit Glasnudeln, viel Gemüse, Sesam und frischen Kräutern. Das perfekte Abendessen nach einem tollen Sommer-Sonntag in der Natur. Geht schnell, sieht toll aus und schmeckt köstlich!



Zutaten

100 g Glasnudeln
2 Möhren
1-2 Frühlingszwiebeln
1 Handvoll Shiitake-Pilze
Sesamöl zum Anbraten
etwas Salz
1 rote Chili
1 daumengroßes Stück Ingwer
3 EL Sojasauce
1/2 TL braunen Zucker
Ein paar Spritzer Zitronensaft
1 Handvoll Koriandergrün
Je 1 TL schwarzen und hellen Sesam


Zubereitung

Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Glasnudeln darin ca. 5 Minuten lang garen. Danach Abgießen, gut mit kaltem Wasser abspülen und beiseite stellen.

Die Möhre schälen und in dünne Stifte schneiden. Die Pilze putzen und etwa sechsteln. Die Frühlingszwiebel und die Chili (nach dem Entfernen der Kerne) in dünne Ringe hacken. Den Ingwer schälen und fein würfeln.

Etwas Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und die Möhrenstifte, Frühlingsziebeln (wer mag, kann ein paar Ringe zum Garnieren aufbewahren), Ingwer und Chili darin 5 Minuten lang anbraten. Leicht salzen. Dann die Pilze dazu tun und weitere 5 Minuten lang braten. Mit 1 EL Sojasauce ablöschen, den Zucker einrieseln lassen und einrühren.

Die gekochten Glasnudeln mit in die Pfanne geben, die restliche Sojasauce und ein paar Spritzer Zitronensaft dazu geben. Gut umrühren, bis sich alle Zutaten vermischen. Ggf. noch mit etwas Salz, Zucker oder Zitronensaft abschmecken. 2 - 3 Minuten in der Pfanne ziehen lassen, dann den Sesam und frischen Koriander unterheben und sofort servieren.

Bon Appétit!

Veganes WM-Kochen 2014: Griechenland - Auberginen-Gemüse mit Kritharaki-Nudelsalat

Die Griechen haben ihr WM-Auftaktspiel gegen Kolumbien gestern leider verloren. Dieses Gericht spendet vielleicht ein bisschen Trost. In der Pfanne gebratene Auberginen und Tomaten werden mit aromatischen Gewürzen verfeinert und mit einem lauwarmen Kritharaki-Nudelsalat garniert serviert. 

Übrigens: Wer bei der griechischen Küche auf keinen Fall auf Feta-Käse verzichten möchte, findet im Bio-Markt vegane Alternativen, die geschmacklich nah ran kommen.


Zutaten

Für das Auberginen-Gemüse:

1 große Aubergine
3 frische Tomaten
200 ml passierte Tomaten
1 TL Thymian
1 Lorbeerblatt
Salz & Pfeffer

Für den Kritharaki-Nudelsalat:

180 g Kritharaki (griechische Nudelsorte)
Salzwasser zum Kochen
2 Tomaten
1/2 Schlangengurke
1 Handvoll bunte Minipaprika oder je 1/2 gelbe und rote Paprika
1 Handvoll schwarze Oliven
Olivenöl
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Zunächst die Aubergine in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Diese großzügig mit Salz bestreuen und mind. eine halbe Stunde stehen lassen, damit die Bitterstoffe herausgezogen werden und die Aubergine ihr volles Aroma entfalten kann. Danach das Salz und die Flüssigkeit mit einem Küchenpapier von der Oberfläche abtupfen.

Die Scheiben in Würfel schneiden und in einer Pfanne mit viel Olivenöl ca. 10 Minuten lang von allen Seiten gut anbraten. Danach die drei Tomaten stückeln und mit den pürierten Tomaten sowie den Gewürzen dazu geben. Weitere 15 - 20 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch umrühren.

In einem Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und die Kritharaki-Nudeln darin laut Packungsanweisung garen. Meine dauerten etwa 13 Minuten.

In der Zwischenzeit die restlichen Tomaten in Scheiben schneiden, die Gurke würfeln und die Paprika zerkleinern. Oliven aus dem Glas abtropfen lassen. 

Die fertigen Nudeln abgießen und mit dem Gemüse sowie etwas Olivenöl vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Auberginen-Gemüse auf einem Teller anrichten und den lauwarmen Salat darauf verteilen.

Bon Appétit! 

KOCHEVENT: WINTERLICHES ZWEI-GÄNGE-MENÜ

Franzi vom Gemüseregal hat zum veganen Winter-Kochevent aufgerufen. Für mich die perfekte Motivation endlich mal wieder zu bloggen. Gefragt war ein veganes Zwei-Gänge Menü, das in die Jahreszeit passt. Hier ist mein Beitrag, bestehend aus Vorspeise und Hauptgericht.

Vorspeise: Orientalisch gewürzte Birne auf Humus


Zutaten für 2 Personen

Für den Humus

250 g Kichererbsen (geht auch aus der Dose)
1-2 Zitronen
1 Knoblauchzehe
etwas Sesamöl
etwas Sesam
ca. 1/2 TL Kreuzkümmel
Paprikapulver edelsüß
Salz

Sonst noch

1 Birne (nicht zu fest)
Etwas Olivenöl
Sumach, Koriander (gemahlen) und Sesam zum Würzen/ Überstreuen
etwas Fladenbrot

Zubereitung

Für den Humus die Kichererbsen 12 Stunden in Wasser einweichen. (Bei der Dosenvariante könnt ihr direkt loslegen.) Die weichen Kichererbsen mit etwas Sesamöl und dem Saft der Zitrone fein pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreich wurde. Bei Bedarf etwas Wasser dazu geben. Die Knoblauchzehe dazu pressen und etwas mitpürieren. Mit Kreuzkümmel würzen und mit Salz und Paprika abschmecken. Sesam unterrühren. Bis zum Servieren kühl stellen.

Die Birne vierteln, entkernen und nach Belieben schälen oder nicht. Etwas Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Birne von allen Seiten kurz anbraten, bis sie schön weich wird. Danach die Spalten auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen.

Humus auf einem Teller portionieren, die Birnenspalten darauf anrichten und mit Koriander und Sumach würzen. Zum Schluss ein paar Sesamkörner überstreuen. Dazu passt Fladenbrot.


Hauptgericht: Rote-Beete-Ravioli mit Rosmarin-Kartoffel-Füllung und Sojasahne-Walnus-Schaum


Zutaten

Für den Ravioli-Teig

200 g Mehl
30 ml Rote-Beete-Saft
70 ml Wasser

Für die Füllung

400 g Kartoffeln
ein paar Zweige frischen Rosmarin
Salz

Für den Sahneschaum

ca. 100 ml Sojasahne
etwas Olivenöl
eine Handvoll Walnusskerne
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Zunächst für die Füllung die Kartoffeln schälen, grob würfeln und in Salzwasser gut 10 Minuten weich kochen. (Je nach Sorte etwas länger, einfach ausprobieren.)

In der Zwischenzeit kann der Ravioli-Teig vorbereitet werden. Dazu den Rote-Beete-Saft mit dem Wasser vermischen und mit dem Mehl zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.

Wenn die Kartoffeln gar sind, diese abgießen, etwas abdampfen lassen und dann mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen, wie beim Kartoffelpüree. Die Rosmarin-Nadeln abzupfen, etwas klein hacken und sorgfältig unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, ruhig großzügig würzen.

Jetzt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Wer hat, kann eine Nudelmaschine zur Hilfe nehmen. Es geht aber auch sehr gut ohne. Dann die Ravioli formen. Dazu entweder mit einem Ravioli-Former arbeiten (wie auf dem folgenden Bild) oder mit einem Glas Kreise ausstechen, in die Mitte etwas Füllung geben, den Teig zu einem Halbkreis zuklappen und die Ränder mit einer Gabel festdrücken.



Die Ravioli werden dann in einem Topf mit reichlich siedendem (nicht kochendem!) Salzwasser gegart. Das dauert je nach Größe 5-10 Minuten. Gar sind sie, wenn sie oben schwimmen.

Für den Sojasahne-Schaum die Sojasahne erwärmen und wie (Soja-)Milch mit einem Milchschäumer aufschäumen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die fertigen Ravioli mit einer Kelle aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und mit etwas Olivenöl vermischen. Dann auf einem Teller anrichten, den Sojasahne-Schaum darüber geben, Walnusskerne klein bröckeln und überstreuen. Mit frischem Pfeffer bestäuben und servieren.

Bon Appetit!

(Bild: Gemüseregal)

Bärlauch-Pasta auf Zuckerschoten in scharfer Ingwer-Kokossauce (vegan)

Es folgt nun der Hauptgang unserer veganen Ostermenüs. Gleichzeitig wurde damit die diesjährige  Bärlauch-Saison eröffnet, was meinen Mitesser sehr freut - mich eigentlich weniger. 


Zutaten

Für die Nudeln:

200 g Hartweizengrieß
90 ml sehr warmes Wasser
eine gute Handvoll Bärlauch

Für die Sauce:

100 g Zuckerschoten
200 ml Kokosmilch
etwas Limettensaft
Ingwergewürz
Chayennepfeffer
Salz & Pfeffer

Zubereitung

Für den Nudelteig den Hartweizengrieß auf der auf der Arbeitsplatte zu einem Berg häufen und in der Mitte eine Mulde formen. Etwas Wasser in die Mulde gießen und beginnen zu kneten. Nach und nach immer mehr Wasser hinzu geben und immer weiter kneten. Das Wasser sollte wirklich sehr warm sein, damit der Grieß geschmeidig wird. Nach etwa 10 Minuten ist der Teig so glatt und homogen, dass keine Reste mehr an den Fingern kleben bleiben. Eine Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln. Mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Den Bärlauch fein hacken und nach der Ruhezeit in den Teig einkneten. Dann die Nudeln beliebig formen. Ich habe es mir einfach gemacht und lange, dünne Rollen geformt (ca. 0,5 cm Durchmesser) und diese dann in kurze Stücke geschnitten.

Die Nudeln werden in siedendem, nicht kochendem, Salzwasser gegart. Zu dolles Sprudeln kann sie auseinander reißen... Die Kochzeit für meine Variante beträgt ca. 10-15 Minuten. Die Nudeln sind gar, wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen.

Die Sauce geht ganz schnell: Die Zuckerschoten waschen und die Enden entfernen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schoten darin anbraten. Mit Kokosmilch ablöschen und mit dem Limettensaft und den Gewürzen abschmecken. Etwas köcheln lassen, bis die Sauce eine angenehme Konsistenz hat (nicht zu fest und nicht zu flüssig). Das ist für mich nach etwa 5-7 Minuten der Fall.

Alles zusammen auf einem Teller anrichten. Bon Appetit.