Posts mit dem Label Dessert werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dessert werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Vegane Lebkuchencréme auf Sauerkirschen

Nach einem richtigen Weihnachtsfestessen darf das passende Dessert natürlich nicht fehlen. Am 2. Adventswochenende gab es bei uns deshalb eine vegane Lebkuchencréme auf Sauerkirschen. Dieser Nachtisch lässt sich super portionieren und ist durch das Obst recht leicht und doch wunderbar crémig und weihnachtlich.


Zutaten (für ca. 8 kleine Portionen)

1 kleines Glas Sauerkirschen 
200 ml Sojasahne zum Aufschlagen
60 g veganer Lebkuchen 
3 EL Orangensaft
4 EL Kirschsaft (aus dem Glas der Sauerkirschen)
1 TL Lebkuchengewürz (plus etwas mehr zum Bestreuen)
Mandeln zum Dekorieren


Zubereitung

Den Lebkuchen mit dem Messer fein hacken und dann mit den Fingern zerbröseln, bis ihr sehr feine Krümel habt. Diese in einer kleinen Schale mit dem Kirsch- und Orangensaft verrühren und kurz ziehen lassen.

Die Sojasahne fest schlagen. Dann die Lebkuchen-Saftmischung und das Lebkuchengewürz vorsichtig unterrühren. Mir war die Créme schon süß genug, wenn ihr mögt, könnt ihr etwas Zucker oder Agavendicksaft dazu geben. 

Den Boden kleiner Dessertgläser mit Sauerkirschen auslegen. Dann ca. 2 EL der Lebkuchencréme darauf verteilen. Die Oberfläche mit etwas Lebkuchengewürz bestreuen und mit Mandeln dekorieren. 


"Sommer-trifft-Herbst"-Galette mit Blaubeeren und Birnen

Es wird Zeit, dem Sommer "Lebewohl" zu sagen und den Herbst willkommen zu heißen. Was passt da besser, als diese Galette? Die letzten Blaubeeren treffen auf die ersten Birnen. Himmlisch! Zudem ist die Zubereitung auch noch wirklich einfach. Was will man mehr?


Zutaten

Für den Teig:

ca. 300 g Mehl
100 ml Sonnenblumenöl
2 EL brauner Zucker
1 Prise Salz
80 ml Wasser

Für den Belag:

ca. 350 g Blaubeeren
1 große feste Birne
etwas Zitronensaft
2 TL Zimt
1 EL brauner Zucker + etwas mehr zum Bestreuen

etwas Sojamilch
1 EL gehackte Pistazien

optional: Aufgeschlagene Soja- oder Kokossahne zum Servieren


Zubereitung

Für den Teig die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen und dann mit dem Öl und Wasser verkneten. Ähnlich wie bei einem klassischen Mürbeteig sollte die Masse fest, aber nicht zu trocken werden. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit die Blaubeeren waschen und die Birne entkernen und in feine Scheiben schneiden. Das Obst mit dem Zitronensaft, Zimt und Zucker vermengen.

Nach der Kühlzeit den Teig etwa 1/2 cm dick ausrollen. Eine Form braucht ihr für die Galette nicht unbedingt, sie ist jedoch praktisch. Den Teig in die Form legen, das Obst in der Mitte verteilen und den Rand einfach nach oben hin umklappen. Mit etwas Sojamilch bepinseln. Zum Schluss nach Belieben noch braunen Zucker und gehackte Pistazien überstreuen.

Im Ofen bei 200°C ca. 20-30 Minuten backen, bis der Teig leicht goldbraun wird.

Fertig! Dazu passt frisch aufgeschlagene Soja- oder Kokossahne.

Bon Appétit!

Veganer Schokoladenkuchen mit Johannisbeeren

Lust auf veganen Schokoladenkuchen, aber keine Lust, lange zu backen? Kein Problem. Für diesen super-schokoladige Kuchen müsst ihr nur ein paar Zutaten zusammenmixen, dann in den Ofen schieben und nach insgesamt 45 Minuten könnt ihr schon losschlemmen. Wer noch warten kann, verpasst dem Ganzen noch eine Extraglasur für den ultimativen Schoko-Genuss. Los geht's.


Zutaten (für eine 18 cm-Springform)

1 1/2 Tassen Mehl
3/4 Tasse Rohrzucker
3 EL Kakaopulver
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
1 TL Essig
5 EL Sonnenblumenöl
1 EL Sojamilch
1 Tasse Wasser

ca. 80 g vegane Zartbitterschokolade
Johannisbeeren



Zubereitung

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Dann die flüssigen Zutaten dazugeben und alles mit dem Mixer ca. 1 Minute lang gut durchrühren. Den Teig in eine gefettete 18cm-Springform geben und im Ofen 30 Minuten lang backen. Danach die Stäbchenprobe mit einem Zahnstocher machen. Bleibt kein Teig kleben, ist der Kuchen fertig. Die Form aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten lang stehen lassen. Danach den Kuchen aus der Form lösen und abkühlen lassen (oder sofort verputzen).



Falls ihr euch beherrschen konntet und noch etwas zum Glasieren da ist, die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen lassen und über den Kuchen gießen. Mit Johannisbeeren verzieren und genießen.

Bon Appétit!

Veganes WM-Kochen 2014: FINALE Deutschland : Argentinien

Bevor in nur wenigen Stunden das Finalspiel dieser Fussballweltmeisterschaft angepfiffen wird, bleibt noch etwas Zeit für das große Finale des veganen WM-Kochens hier auf Mangerella. Dabei gibt es ausnahmsweise mal zwei Gänge: Ein Hauptgericht aus Argentinien und eine süße Nachspeise aus Deutschland. Auf dass den Deutschen auch heute Abend ein süßer Nachgeschmack bleibt. ;)

Empanadas sind vor allem in Süd- und Mittelamerika verbreitete Teigtaschen, die traditionell mit Gemüse und Fleisch gefüllt sind. Meine vegane Version kommt statt dessen mit gegrilltem Auberginenfleisch zum restlichen Gemüse aus. Statt eines aufwendigen Teiges habe ich zu veganem Vollkorn-Blätterteig in Bio-Qualität aus der Tiefkühltruhe gegriffen.

Mit der Herrencréme verrate ich euch ein altes Rezept meiner Familie aus dem Münsterland, das bei uns eigentlich traditionell an Weihnachten serviert wird. Beim aktuellen Regenwetter hier in Süddeutschland schmeckt die (hier natürlich veganisierte) Créme aus Sahne, Vanilliepudding, Rum und Schokoladensplittern aber auch im "Hochsommer".


Zutaten für die argentinische Empanadas (ergibt 8 Stück, reicht für 2 Personen)

6 Scheiben TK-Vollkorn-Blätterteig aus dem Bioladen

1 große Aubergine

Etwas Olivenöl
1 Zwiebel
1/2 rote Paprika
10 grüne Oliven
1 kleine Chili
1 Tomate
1 EL Rosinen
1 TL Oregano
1/2 TL Paprikagewürz
1/2 TL Chiliflocken
Salz & Pfeffer
ca. 1 TL Zitronensaft

Etwas Sojamilch (2-3 TL)

Zunächst die Aubergine waschen, ein paar Mal mit dem Messer einstechen und im Backofen mit der Grillfunktion ca. 90 Minuten auf oberster Einschubhöhe grillen, bis sie rundherum fast schwarz ist. Das "Einstechen" ist wichtig, da sie sonst platzen könnte. Zwischendurch mal umdrehen.

Den Blätterteig kurz antauen lassen.

Die Zwiebel und Chili fein hacken und in Olivenöl (glasig) dünsten. Die Paprika klein würfeln und dazu tun. Die Oliven ggf. entkernen, in kleine Stücke schneiden und ebenfalls in die Pfanne geben. Alles ca. 10-15 Minuten brutzeln lassen.

Die Aubergine aus dem Ofen nehmen und aufschneiden. Das Innere sollte jetzt so weich sein, dass ihr es einfach mit einer Gabel von der Schale abziehen könnt. Die Masse in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.

Von der Tomate das wässrige Innere entfernen und den Rest klein würfeln. Gemeinsam mit dem Auberginenmus und den Rosinen in die Pfanne geben und würzen. Achtet darauf, dass es euch nicht zu scharf wird! Mit Zitronensaft abschmecken.

Aus dem Blätterteig 6 Kreise ausschneiden. Die Überbleibsel vom Rand nochmals ausrollen. Daraus bekam ich noch 2 Kreise. (Ggf. etwas Mehl dazu nehmen.)



Dann je einen guten EL der Gemüsemischung in die Mitte der Blätterteigkreise geben. Zu einem Halbkreis zusammenfalten und die Ränder gut andrücken. Empanada-Profis falten den Rand jetzt kunstvoll zusammen. Das habe ich auch probiert, nur leider hat sich der Blätterteig beim Backen etwas selbstständig gemacht und der Rand ist wieder aufgegangen. Dem Geschmack tut das zum Glück keinen Abbruch. ;) Bevor die Teigtaschen in den Ofen gehen, könnt ihr sie noch mit etwas Sojamilch einpinseln. Bei 200° C Ober- und Unterhitze auf mittlerer Schiene ca. 30-35 Minuten braun backen.

Bon Appétit!


Zutaten für die vegane Herrencréme (1 große Schüssel für mindestens 4 Personen)

1 Päckchen Vanillepuddingpulver (vegan, z.B. von Alnatura)
500 ml Sojamilch
40-50 g Rohrzucker
250 ml Soja-Schlagsahne (Menge vor dem Schlagen)
3-4 EL Rum
100 g vegane Zartbitterschokolade


Zubereitung

Den Vanillepudding nach Packungsanweisung mit der Sojamilch und dem Zucker zubereiten und abkühlen lassen. Danach mit Rum abschmecken. Die Sojasahne aufschlagen und untermischen. Die Schokolade fein hacken, etwas für die Dekoration beiseite lassen und den Rest sorgfältig unterheben. Am besten schmeckt die Créme, wenn sie einen Tag im Kühlschrank durchziehen konnte!

Bon Appétit!

Rote-Beete-Eis mit Kokosschaum im Schokoladenei auf Kiwi-Carpaccio (vegan)

Zum Abschluss unseres veganen Ostermenüs habe ich mich zum ersten Mal an Gemüse-Eis getraut. Das Ergebnis hat überzeugt - besonders in Verbindung mit der Kiwi und Kokossahne. 


Zutaten

Für das Eis:

200 ml Rote Beete Saft
400 ml Sojamilch
2 EL Limettensaft
2-3 EL braunen Zucker

Für die Schoko-Schälchen:

ca. 30 g vegane Zartbitterschokolade
2 Wasserbomben oder kleine Luftballons

Für den Rest:

1 Kiwi
gehackte Pistazien
etwas Kokosmilch

Zubereitung

Für das Eis die Sojamilch in einem Topf auf mittlerer Stufe zum Kochen bringen. Den Zucker darin auflösen. Je nach Süße der Sojamilch 2 oder 3 EL voll verwenden. Den Rote Beete- und Limettensaft einrühren und kurz mitköcheln lassen. Dann die Flüssigkeit abkühlen lassen.

Wer eine Eismaschine besitzt, darf diese jetzt gerne benutzen. Ich habe keine, also habe ich die Masse in eine Metallschüssel gegeben und ins Gefrierfach gestellt. Etwa jede halbe Stunde muss das Eis gerührt werden, damit ein eine samtige Konsistenz erreicht. Nach ca. 3 Stunden ist es optimal und kann verzehrt werden.

Für die Schoko-Schälchen die Zartbitterschokolade schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Ballons zur gewünschten Größe aufpusten, abwaschen und dann etwa bis zur Hälfte mit der nicht mehr heißen Schokolade bestreichen, bis die Form des gewünschten Schälchens erreicht ist. Zu Ostern habe ein Ei-Form gewählt. Die "Schoko-Ballons" auf ein Backpapier stellen und trocken lassen. Wenn die Schokolade hart ist, die Ballons platzen lassen. Dazu am besten mit eine Schere ein großes Loch hinein scheiden, denn wenn der Ballon zu langsam schrumpft, bröckelt die Schokolade. Die Schälchen bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

Kurz vor dem Servieren die Kiwi in feine Scheiben schneiden und auf einem Dessert-Teller anrichten. Etwas Kokosmilch wie Sahne aufschlagen. Das Eis in den Schoko-Schälchen anrichten und mit Kokossahne garnieren. Die grob gehackten Pistazien über Eis und Kiwi streuen. Bon Appetit!