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Vegan Travelling: Australiens Ostküste - Teil 4 Byron Bay, Coffs Coast & Port Macquarie

Ein halbes Jahr ist es nun schon her, dass wir zu unserer einmonatigen Reise nach Australien aufbrachen. Langsam wird es daher wirklich Zeit, meine Berichte-Serie zu vervollständigen. Hier folgt daher der vorletzte Beitrag. Er führt uns nach Byron Bay, Coffs Harbour, in den Dorrigo National Park und schließlich nach Port Macquarie.

Nach unserem Aufenthalt in Brisbane ging es weiter nach Byron Bay. Auf diesen kleinen Surfer- und Hippieort freuten wir uns schon lange. Neben langen Stränden (voller Surfer) gibt es hier jede Menge Restaurants und Cafés unabhängiger Betreiber. Große Fastfood-Kettten und Co. sucht man vergebens. Zum Shoppen und Bummeln laden die kleinen Läden und Kunstgalerien in der Hauptstraße Jonson Street und den Seitenstraßen ein. Vom Leuchtturm aus konnten wir abends in der Ferne sogar Wale und Delfine beobachten. Der Blick auf den Sonnenuntergang von dort oben ist unvergesslich. Leider habe ich, warum auch immer, gar keine Fotos von dem charmanten Ort an sich gemacht…

Byron Bay
Sonnenuntergang in Byron Bay
Strandkunst in Byron Bay
Als Vegetarier oder Veganer muss man in Byron Bay keineswegs hungern. In keinem von mir in Australien besuchtem Ort war die Dichte an entsprechenden Restaurants höher. Besonders empfehlen kann ich das kleine vegetarische Bistro und Take-Away Heart and Halo. Hier gibt es von morgens bis zur frühen Abendstunde eine tolle Auswahl an leckeren Salaten, Currys, Burgern, Pizzen und Co. zum kleinen Preis. Täglich gibt es andere veganen Gerichte.

Um uns für die weitere Reise mit veganen Produkten einzudecken, besuchten wir die zwei Filialen von Santos Wholefoods. In den vegetarischen Märkten findet sich alles, was das Veganer-Herz begehrt: Von Käsealternativen über eine Riesenauswahl an Nüssen und Quinoa-Sorten zum Selbstprotionieren bis zu Tempeh und Co. Dazu natürlich viel frisches Obst und Gemüse. In den angeschlossenen Cafés gibt es außerdem teils vegane warme Gerichte, Kuchen und eine große Auswahl an Teegetränken.

Wer Lust auf Smoothies und Kuchen bekommt, findet in der Raw Food Bar Naked Treaties eine riesige Auswahl. Das vegetarische Restaurant Manna Heaven hatte leider an unserem letzten Tag, für den wir es uns aufgehoben hatten, geschlossen (samstags!). In den drei Tagen in Byron Bay habe ich es übrigens längst nicht geschafft, alle veganen Angebote zu testen. Wenn ihr mal selbst dort seid, habt ihr also noch viel mehr Auswahl, als die hier gezeigten Optionen.

Vegane Tipps für Byron Bay

Heart and Halo
Shop 4 14 Middleton Street, Byron Bay, NSW 2481, Australia 
http://www.heartandhalo.com

Santos Wholefoods
105 Jonson St, Byron Bay, NSW 2481, Australia
https://santostrading.com.au

Naked Treaties
2/3 Marvell Street, Byron Bay, NSW 2481, Australia
http://www.nakedtreaties.com.au

Manna Heaven
97 Jonson Street, Byron Bay, NSW 2481, Australia 
http://www.mannahaven.com.au



Tallow Beach bei Byron Bay
Weiter ging es schweren Herzens in Richtung Süden. Unser nächster Stopp war das ca. 250 km entfernte Coffs Harbour. Hier machten wir erstmal Pause auf einer Aussichtsplattform mit wunderschönem Blick auf dem Ozean. Beim nachmittäglichen Picknick wurden wir zwar von Möwen und allerlei anderen Vögeln attackiert, doch ansonsten war es sehr schön dort. Für die Nacht buchten wir einen Campingplatz direkt am weißen Strand. Je weiter südlich wir fuhren, desto kühler wurde der australische Winter, doch hier sollten uns noch ein paar frühlingshafte Sonnenstunden vergönnt werden. 

Aussichtspunkt bei Coffs Harbour und unser schöner Van :)
Kurzerhand beschlossen wir deshalb, eine Nacht länger zu bleiben. Für den nächsten Tag war schönes Wetter gemeldet und wir wollten auf eine Walbeobachtungstour fahren und den Rest des Tages entspannt in der Sonne verbringen. Leider kam es dann doch anders: Der kommende Tag war extrem stürmisch, so dass wir Mittags erfuhren, dass zu unserer gebuchten Tour kein Boot mehr rausfahren konnte. Auch am Strand war es leider kaum auszuhalten, jedenfalls nicht liegend. Wir fuhren daher ins Stadtzentrum um im vegetarischen Community Market The Happy Frog vegane Burger zu essen (die riiiiiiesig waren!) und verbrachten den restlichen Nachmittag in Handtücher eingekuschelt und lesend oder schlafend am Pool des Campingplatzes. Für große Unterhaltung sorgte auch die riesige Hüpfburg. :)

Vegane Tipps für Coffs Harbour

The Happy Frog
16 Park Avenue, Coffs Harbour, NSW 2450, Australia 
http://www.thehappyfrog.com.au

Zen Japan 
veganes japanisches Restaurant
Shop 3 / 55, Corner Grafton Street & Park Avenue, NSW 2450, Australia 
http://www.zenjapan.com.au

Veganer "Burger" bei The Happy Frog in Coffs Harbour
Am nächsten Tag machten wir einen Abstecher in Landesinnere in den Dorrigo National Park. Unser Van schleppte sich tapfer die Berge hoch bis zum Parkplatz des Rainforest Centers, von wo aus man auf einem 200 m langen Skywalk quasi über dem Regenwald spazieren gehen kann. Die Aussicht ist gigantisch. Wer nicht schwindelfrei ist, sollte nur lieber nicht nach unten schauen. Es geht tiiiief. 

Später fuhren wir ein Stück weiter zum nächsten Parkplatz um von dort spontan eine Wanderung über den Wonga Walk zu den Crystal Shower Falls zu machen. Der Weg hat sich gelohnt, der Wasserfall an sich ist wunderschön, die Umgebung einzigartig und man kann sogar hinter dem Wasserfall entlang laufen. 


Skywalk // Dorrigo National Park



Crystal Shower Falls
Die Nacht verbrachten wir auf dem letzten (und sehr empfehlenswerten) Campingplatz unserer Reise in Bonny Hills in der Nähe von Port Macquarie. Hier hatten wir wunderschöne Sicht auf den Pazifik - die uns leider auch zum Verhängnis werden sollte. Wegen starken Windes (gepaart mit Temperaturen unter 10° C) war an Schlaf im Zelt leider mitten in der Nacht nicht mehr zu denken, weshalb wir spontan abbauen und uns zu dritt in den Van quetschen mussten. Ab jetzt gab es nur noch Guesthouses… 

Camping in Bonny Hills
Teil 1, Teil 2  und Teil 3 meiner Australien-Reiseberichte findet ihr hier, hier und hier. 

Vegan Travelling: Australiens Ostküste - Teil 3 Sunshine Coast, Brisbane & Gold Coast

Viel zu lange ist der letzte Bericht unserer Australienreise (und auch die Reise an sich) nun schon her. Trotzdem möchte ich auch den weiteren Verlauf unseres Trips weiter festhalten. Teil 3 der Serie handelt von dem Stück von Hervey Bay bis Byron Bay mit Stopps in Noosa, Brisbane und Surfers Paradise. Hier hat es übrigens an veganen Restaurants nicht gemangelt. Seid also gespannt. 

Einen Tag nach unserem Ausflug nach Fraser Island verließen wir Hervey Bay in Richtung Süden. Unseren ersten Zwischenstopp legten wir in Rainbow Beach ein, einem winzigkleinen Surfer-Ort mit netten kleinen Läden und Cafés. Im Café Jilarty gibt es eine große Teeauswahl, die man auch mit Sojamilch genießen kann. Außerdem stellen lokale Künstler ihre Arbeiten aus und es gibt besondere Souvenirs zu kaufen. Da es draußen noch immer regnete und kalt war (und es in Café zudem kostenfreies Wifi gab), verbrachten wir einige Zeit in den gemütlichen Räumen.

Rainbow Beach hat seinen Namen übrigens aufgrund der verschiedenfarbigen Sandarten. Leider kamen diese bei dem nassen Wetter nicht richtig zur Geltung. Dafür wurden wir später mit einem richtigen Regenbogen entschädigt.

Regenbogen in der Nähe von Rainbow Beach
Am Abend dieses Samstags erreichten wir Noosa Heads, einen schickeren Badeort an der Sunshine Coast. Auch hier regnete es. ;) Über Air BnB fanden wir eine tolle Unterkunft, wo wir die nächsten zwei Nächte verbrachten. Leider verpassten wir den Markt in Eumundi um einen Tag. Wer Samstags dort ist, findet hier nämlich neben Kunsthandwerk und Schmuck u.a. auch vegane Essensstände.

Am Sonntag feierte ich meinen Geburtstag. Da durfte natürlich der Kuchen nicht fehlen. Nachdem das New Earth Café in Coolum leider geschlossen hatte, fuhren wir extra ca. 30 km weiter in die Pampa zum It's Rawsome Café. Mitten im Nirgendwo findet man hier am Strassenrand ein veganes Rohkost-Café, das nur am Wochenende geöffnet hat und Mittagstisch und Kuchen anbietet. Und letzterer war einfach köstlich! Ich habe kaum je einen leckeren Kuchen gegessen, als den Schoko-Nougat-Créme-Kuchen auf Basis von Cashews und frischem Kakao. Die Bäckerin kam lustiger Weise aus Deutschland, hat aber schon auf allen Kontinenten gewohnt. Leider schließt das Café aufgrund des Reisehungers der Betreiber jedoch auch bald wieder…

Das New Earth Café testeten wir am nächsten Tag. Der Kuchen war auch lecker, konnte aber mit meinem Geburtstagskuchen nicht mithalten.

Vegane Tipps für die Sunshine Coast

New Earth Café
21-37 Birtwill Street, Coolum Beach, QLD 4573, Australia

It's Rawsome Café
522 Petrie Creek Road, Rosemount, QLD 4560, Australia

Interessanter Baum in Coolum Beach

Veganer Geburtstagskuchen im It's Rawsome Café
Wallaby als Geburtstagsgast in unserem Garten
An meinem Geburtstag zeigte sich übrigens das erst Mal wieder die Sonne! Auch die nächsten Tage begleitete sie uns entlang der Sunshine Coast nach Brisbane. Es war zwar nicht richtig warm, aber angenehm frühlingshaft. 

Von Brisbane hatte ich im Vorfeld eigentlich nichts Gutes gehört. Selber fand ich es aber gar nicht schlecht. Ebenso meine Reisebegleiter. Wir blieben deshalb zwei Nächte. Wer auf Schnäppchensuche ist, kann das Outletcenter in der Nähe des Flughafens besuchen. Hier haben u.a. viele Surfmarken ihre Outlet-Shops. Ganz toll fand ich außerdem den öffentlichen Kräuter- und Gemüsegarten zur Selbstbedienung in der Nähe der Lagune, mitten in der Stadt. In Deutschland undenkbar!

Blick auf Brisbane
Leckeres veganes Essen im Vege Rama in Brisbane 
Brisbanes Lagune und Skyline
Die Liste der veganfreundlichen und rein veganen / vegetarischen Restaurants bei HappyCow für Brisbane ist übrigens lang! Da wir abends selbst kochten, konnte ich leider nur zwei ausprobieren. Das The Green Edge Café gehört zum gleichnamigen veganen Supermarkt (dem größten in Brisbane). Dort habe ich eine leckere Pie mit marokkanischer Quinoa-Füllung gegessen. Im Supermarkt selbst findet man alles, was das Veganer-Herz begehrt: Von Käse- und Fleisch-Ersatz über Süßigkeiten und Eis bis zu Getreidesorten & Co. aller Art. 

Besonders empfehlen kann ich außerdem das Take-Away-Restaurant Vege Rama in Brisbanes Innenstadt. Ein wahres Paradies aus Currys, Lasagne, Rohkost-Gerichten und vielem mehr. Ich entschied mit für einen Pizza-Wrap mit Ruccola und veganem Mozzarella. Zum Nachtisch gab es Cashew-Käse-Kuchen mit Kirschen. Himmlisch!

Vegane Tipps für Brisbane

The Green Edge - Vegan Grocery Store & Café 
229 Lutwyche Road, Windsor, Brisbane, QLD, Australia 

Vege Rama Restaurant & Take-Away
Post Office Square / 270 - 280 Queen Street, Brisbane QLD 400, Australia

Das nächste vegane Highlight unsere Reise fanden wir in der Nähe von Surfers Paradise, im Stadtteil mit dem tollen Namen Mermaid Beach. Das Mandala Organic Arts Café serviert die beste vegane Pizza, die ich je gegessen habe. Überbacken wird diese mit hausgemachtem Cashew-Käse. Zum Nachtisch gab es mal wieder veganen Kuchen, diesmal in Kombi mit Vanille-Eis aus Kokosmilch. Die Jungs aßen Seitan-Burger. Das Café ist übrigens sehr toll eingerichtet. Abends gibt es oft Live-Musik. 

Vegane Tipps für die Gold Coast

Mandala Organic Arts Café
2558 Gold Coast Hwy, Mermaid Beach QLD 4218, Australia 

Vegane Pizza und Seitan-Burger im Mandala Organic Arts Café 
Blick auf Surfers Paradise vom Miami Beach (heißt wirklich so!)
Die nächsten Tage verbrachten wir dann in Byron Bay, für uns alle ein großes Highlight unserer Reise. Mehr dazu und zur Route nach Sydney gibt es dann (hoffentlich bald) im nächsten Bericht. 

Teil 1 und Teil 2 meiner Australien-Reiseberichte findet ihr hier und hier. 

Vegan Travelling: Australiens Ostküste - Teil 2 Cairns bis Fraser Island

Nach unserem Aufenthalt in Cairns und am Cape Tribulation ging unsere Reise weiter in Richtung Süden. In der ersten Etappe besuchten wir mehrere Wasserfälle, unter anderem die Milla Milla Falls, wo in den 90er Jahren eine in Deutschland sehr bekannte Shampoo-Werbung gedreht wurde. ;) Leider war es zum Baden (zumindest für mich) leider zu kalt. Unterwegs kamen wir an vielen Bananenplantagen vorbei, wo man an Ständen für wenig Geld frische Bananen kaufen konnte. Auch andere Stände mit exotischem Obst und Gemüse oder Tee gab es. An einem habe ich die wohl leckerste Grapefruit meines Lebens gegessen. Ich mag ja generell gerne Grapefruits, aber dass sie so gut schmecken können, wusste ich nicht. :)

Wasserfälle in Queensland
Bananen am Straßenrand
Milla Milla Falls
Schottland-Feeling in Australien
Am nächsten Tag verbrachten wir den Morgen am wunderschönen Mission Beach. Hier reicht der Regenwald bis ans Meer. Bei strahlendem Sonnenschein stürzten wir uns in die Fluten. Später am Tag war auch endlich für mich ein Bad in einem Wasserfall drin.

Mission Beach 
Obststände am Straßenrand und weltbeste Grapefruits
Weiter ging es nach Townsville, von wo aus wir mit der Fähre nach Magnetic Island übersetzten. Dort verbrachten wir die sommerlichsten Tage unserer Reise. Wir wanderten in den Hügeln voller Eukalyptusbäume auf der Suche nach Koalas (die wir nicht fanden!) und badeten in den vielen kleinen Buchten. Auf dem Campingplatz bekamen wir nachts Besuch von Wallabys und Opossums. Schön war's!

Bucht auf Magnetic Island 
Hier waren Schattenplätze noch beliebt...
Bier und Pommes im Pub am Horseshoe Bay auf Magnetic Island
Im Anschluss ging es nach Airlie Beach. Eigentlich wollten wir von hier aus natürlich die Whitsunday Islands besuchen. Leider waren jedoch für den Folgetag bereits fast alle Touren ausgebucht (spontan wie wir unterwegs waren, hatten wir nichts im Voraus geplant). Mit etwas gedämpfter Stimmung und Bier aus dem Bottle Shop machten wir es uns also auf dem Campingplatz gemütlich - wo wir am nächsten Tag vom strömenden Regen geweckt wurden. So schlimm war es also doch nicht, dass wir keine Tour machen konnten.

Der Regen verließ uns auch an den Folgetagen nicht. Bis nach Hervey Bay schüttete wie aus Eimern. Wen wir auch trafen: Das hatten die Australier (angeblich) noch nie erlebt. Wir gönnten uns eine (Zwangs-)Pause vom Camping und mieteten uns in ein Appartement ein.

Tags darauf sollte der Regen eine Pause einlegen und wir beschlossen, einen Ausflug nach Fraser Island zu buchen. Also brachen wir am frühen morgen zum Hafen auf. Der Regengott überlegte es sich allerdings spontan nochmal anders - es gab kaum einen trockenen Moment an diesem Tag. Wir versuchten, das beste daraus zu machen. Am Ende des Tages kamen wir jedoch komplett durchnässt und durchgefroren zurück. Eine tolle Landschaft hat die mit Regenwald bewachsene Sandinsel aber auf jeden Fall zu bieten.

Der Regenwald im Regen :)
Schiffswrack auf Fraser Island
Regenwald auf Fraser Island  
Vorsicht vor Dingos! ;)
Ich durchnässt beim Fotografieren am Lake Mckenzie
Auswärts gegessen haben wir auf diesem Teil der Reise übrigens kaum. Vegetarische oder gar vegane Restaurants waren Mangelware. Am letzten Abend in Hervey Bay fanden wir jedoch eine tolle, echte italienische Pizzeria, wo ich eine Pizza mit viel Gemüse und ohne Käse aß. Ansonsten haben wir selbst gekocht.

Teil 1 des Australien-Reiseberichtes findet ihr hier.

Vegan Travelling: Australiens Ostküste - Teil 1 Cairns und Kuranda

Die letzten 4 Wochen habe ich am anderen Ende der Welt verbracht. Gemeinsam mit meinem Freund und einem weiteren Freund reiste ich die Ostküste Australiens entlang von Cairns bis nach Sydney. An meinen Erinnerungen daran möchte ich euch gerne teilhaben lassen. Auch wenn Mangerella eigentlich ein Kochblog ist, gibt es deshalb in der nächsten Zeit immer mal wieder kurze Reiseberichte. Damit es nicht ganz themenfremd wird, steht dabei das vegane Essen im Mittelpunkt. Als VeganerIn ist es ja nicht immer leicht, auf Reisen oder generell an fremden Orten etwas Essbares zu finden. Falls Ihr also selbst mal in Australien unterwegs seid, sind meine Tipps euch ja vielleicht eine Hilfe.

Machans Beach in der Nähe von Cairns
Da wir die meiste Zeit mit dem Camper unterwegs waren, konnten wir zum Glück oft selbst kochen. Zu gerne hätte ich euch auch daran teilhaben lassen und die vielen leckeren Camping-Gerichte fotografiert. Leider machte der australische Winter da nicht mit. Um 18 Uhr war es finstere Nacht. Im Licht der Stirnlampe waren unsere Kochkünste dann weniger fotogen.

Doch natürlich kochten wir nicht immer nur selbst. Auf unserer Reise fanden wir so viele tolle vegane und vegetarische Cafés, Bistros und Restaurants, dass es zu schade wäre, diesen keine Beachtung zu schenken. Die Besten möchte ich euch gerne zeigen. Vielleicht kommt ihr selber einmal in den Genuss, den einen oder anderen Platz zu besuchen.

Rainforest Walk im Botanischen Garten in Cairns 
Wir starteten unsere Reise Anfang August in Cairns, im Norden Australiens. Cairns wird auch das Tor zum Great Barrier Reef genannt. Umgeben ist die Stadt von tropischem Regenwald. In der Nähe gibt es auch tolle Strände. Diese laden zum Spaziergang ein - das Baden ist jedoch aufgrund der Krokodile und giftigen Quallen nicht zu empfehlen. (Auch wenn unsere Vermieterin in Machans Beach uns versicherte, dass die Krokodile aufgrund der Strömung sicher einen weiten Bogen um den Strand machen. Ähm ja.)


Schorcheln am Great Barrier Reef
In Cairns waren wir recht häufig auswärts essen. Bei HappyCow fand ich im Vorfeld bereits einige vegane Adressen. Leider hatten die meisten davon nur Mittags geöffnet. Da wir erstmal unser Jetlag ausschliefen und entsprechend spät frühstückten und an den Folgetagen Ausflüge ins Umland oder zum Reef machten, kam ich leider nicht dazu, diese zu besuchen. Statt dessen probierten wir u.a. zwei indische Restaurants aus, die mir meine Wunschgerichte gerne und ohne Komplikationen vegan zubereiteten. Außerdem gab es Pizza ohne Käse und veganes Sushi.

Daintree Rainforest
Wenn man schon mal in Cairns ist, sollte man auf jeden Fall einen Abstecher nach Kuranda machen - einem kleinen Ort mitten im Regenwald. Hier gibt zwei Märkte: Einen für mich weniger interessanten, sehr auf Touristen ausgelegten und einen tollen Hippiemarkt mit vielen tollen Ständen, die z.B. Schmuck, Kunst, Instrumente und natürlich Essbares anbieten. Auf diesem Hippiemarkt fand ich gleich zwei vegane Stände. Das Sweet Leaf Café und Jungle Juice. Letzter hatte unter anderem leckere kleine Rohkost-Küchlein im Angebot. Ich probierte einen Karamell-Fudge und wurde nicht enttäuscht. Außerdem nahm ich einen Chia-Pudding mit Vanille- und Mango-Geschmack mit. Leider habe ich keine Fotos vom Essen. Wie konnte das nur passieren? ;)

Hippiemarkt in Kuranda mit zwei veganen Ständen
Frische Kokosnüsse bei Jungle Juice auf dem Hippiemarkt in Kuranda
Nach Cairns ging unsere Reise dann noch ein Stück weiter Richtung Norden, zum Cape Tribulation. Dort findet man hauptsächlich wunderschöne, unberührte Natur. Weniger allerdings Restaurants und Co. Deshalb führt uns mein Reisebericht im nächsten Post weiter südlich, bis an die Gold Coast.

Regenwald bis in den Ozean am Cape Trib
Dieser Campingplatz hatte zwar keinen Platz mehr für uns, dafür aber ein schönes Schild ;)