Winterzeit ist Suppenzeit. Diese Variante kommt ganz ohne Suppengemüse und Co. aus. Inspiriert von der persischen Küche treffen Kichererbsen und weiße Bohnen auf würzige Auberginenwürfel, Bandnudeln, Sojayoghurt, Zitrone und Safran. Das macht warm ums Herz!
Zutaten
1 Zwiebel
1 kleine Aubergine
1 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Kurkuma
etwas Rapsöl
2 Liter Gemüsebrühe
150 g Bandnudeln
1/2 Glas Kichererbsen
1/2 Glas weiße Bohnen
1 Handvoll gehackte Petersilie
1/4 TL Safran, gemahlen
4 EL Sojayoghurt
1 Zitrone
Salz & Pfeffer
Zubereitung
Die Aubergine in 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese reichlich salzen. Nach 30 Minuten die Oberfläche mit einem Küchenpapier abtupfen. So werden die Bitterstoffe entzogen. Danach die Scheiben in Würfel schneiden.
Die Zwiebel fein hacken und in einer kleineren Pfanne in etwas Rapsöl anbraten. Die Auberginenwürfel und ggf. noch etwas Öl dazu tun, mit Kreuzkümmel, Kurkuma und Salz würzen und bei gelegentlichem Rühren ca. 10-15 Minuten lang braten.
In der Zwischenzeit die Nudeln in der Gemüsebrühe in einem großen Topf gar kochen. Kichererbsen und Bohnen dazu tun. Mit Petersilie, Safran und Salz abschmecken. Noch 2-3 Minuten köcheln lassen.
Die Nudelsuppe auf zwei Tellern anrichten, mit den knusprigen Auberginenwürfeln garnieren und je 2 EL Sojayoghurt darauf verteilen. Etwas Zitronensaft überträufeln und nach Geschmack mit Pfeffer bestreuen.
Bon Appétit!
Posts mit dem Label Hülsenfrüchte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hülsenfrüchte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Indische Kohlpfanne mit Fladenbrot und Yoghurt-Dip
Die Kohl-Saison läuft in vollem Gange. Deshalb dürft ihr euch in der nächsten Zeit hier auf einige Rezepte damit freuen. Oder auch nicht freuen, am Kohl scheiden sich ja oft die Geister oder besser die Geschmäcker. Für alle, die bei Weißkohl an Sauerkraut und Co. denken und denen sich dabei (wie mir) sofort die Nackenhärchen kräuseln, habe ich allerdings ein paar außergewöhnlichere Rezepte vorbereitet, die vielleicht auch ausgeprägte "Kohlhasser" überzeugen.
Die heutigen Rezepte stammen aus dem Kochbuch "Indiens vegetarische Küche" von Minosha Bharadwaj. Dieses steht bereits seit einigen Jahren in meinem Regal, wurde damals voller Begeisterung gekauft und dann irgendwie doch nicht so richtig beachtet. Vielleicht kennt ihr das auch? Jedenfalls habe ich den Machern definitiv unrecht getan. Das Gericht bandhkophir chorchori (Kohl mit Fünf-Gewürze-Mischung und Ingwer) schmeckt richtig lecker und erinnert garantiert nicht am entferntesten an Sauerkraut. Dazu gab es koki, Fladenbrote nach Sindhi-Art, und Sojayogurt zum Dippen.
Zutaten
Für das Kohlgericht bandhkophir chorchori (für 4 Personen)
1 TL schwarze Senfsamen
2 TL grob gerieber Ingwer
4 getrocknete rote Chilis, ohne Samen, eingeweicht in Wasser
3 EL Rapsöl (Originalrezept: Sonnenblumenöl)
1 Zwiebel
300 g Weißkohl (Rotkohl oder Blumenkohl gehen auch)
Salz
2 TL der Gewürzmischung (s.u.)
Zusätzlich (nicht im Original-Rezept): 1 Handvoll TK-Erbsen & 1 Handvoll Rosinen
Für die Gewürzmischung panchphoran
je 1/8 TL Kreuzkümmel, Fenchelsamen, Bockshornkleesamen, Schwarze Senfsamen & Schwarzkümmel
Für das Fladenbrot koki (ergibt ca. 8 Stück)
300 g Dinkelvollkornmehl (Originalrezept: Vollkornmehl)
1 Zwiebel
2 grüne Chilis
1 TL Koriander, gemahlen (Originalrezept: 1 Handvoll frischer Koriander)
1/2 TL Salz
4 EL Sonnenblumenöl
Zubereitung
Für die Fladenbrote zunächst die Zwiebel und Chilis fein hacken. Mit Mehl und Koriander in einer großen Schüssel vermengen. Salz und 2 EL Öl dazugeben und mit ausreichend lauwarmem Wasser zu einem festen Teig verkneten. Fünf Minuten ruhen lassen, dann acht gleich große Kugeln formen. Diese auf einer bemehlten Fläche zu Kreisen mit einem Durchmesser von etwa 8 cm ausrollen. Das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Fladen darin von jeder Seite knusprig anbraten.
Für das Kohlgericht zunächst Senfsamen, Ingwer und Chilis mit 5 EL Wasser zu einer Paste pürieren.
Die Zwiebel fein hacken. Den Kohl vierteln und in feine Streifen schneiden. Zwei EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin goldgelb anbraten. Den Kohl, die Erbsen und Rosinen dazu geben und einige Minuten auf kleinerer Flamme ziehen lassen, bis die Erbsen gar sind. Die Gewürzpaste einrühren und salzen.
In einer weiteren kleinen Pfanne oder einem Topf das restliche Öl erhitzen. Die Gewürzmischung panchphoran darin rösten, bis es zu zischen beginnt. Über den Kohl geben und gut mischen.
Das Kohlgericht mit Fladenbrot und etwas (am besten ungezuckertem) Sojayogurt servieren.
Bon Appétit!
Die heutigen Rezepte stammen aus dem Kochbuch "Indiens vegetarische Küche" von Minosha Bharadwaj. Dieses steht bereits seit einigen Jahren in meinem Regal, wurde damals voller Begeisterung gekauft und dann irgendwie doch nicht so richtig beachtet. Vielleicht kennt ihr das auch? Jedenfalls habe ich den Machern definitiv unrecht getan. Das Gericht bandhkophir chorchori (Kohl mit Fünf-Gewürze-Mischung und Ingwer) schmeckt richtig lecker und erinnert garantiert nicht am entferntesten an Sauerkraut. Dazu gab es koki, Fladenbrote nach Sindhi-Art, und Sojayogurt zum Dippen.
Für das Kohlgericht bandhkophir chorchori (für 4 Personen)
1 TL schwarze Senfsamen
2 TL grob gerieber Ingwer
4 getrocknete rote Chilis, ohne Samen, eingeweicht in Wasser
3 EL Rapsöl (Originalrezept: Sonnenblumenöl)
1 Zwiebel
300 g Weißkohl (Rotkohl oder Blumenkohl gehen auch)
Salz
2 TL der Gewürzmischung (s.u.)
Zusätzlich (nicht im Original-Rezept): 1 Handvoll TK-Erbsen & 1 Handvoll Rosinen
Für die Gewürzmischung panchphoran
je 1/8 TL Kreuzkümmel, Fenchelsamen, Bockshornkleesamen, Schwarze Senfsamen & Schwarzkümmel
Für das Fladenbrot koki (ergibt ca. 8 Stück)
300 g Dinkelvollkornmehl (Originalrezept: Vollkornmehl)
1 Zwiebel
2 grüne Chilis
1 TL Koriander, gemahlen (Originalrezept: 1 Handvoll frischer Koriander)
1/2 TL Salz
4 EL Sonnenblumenöl
Zubereitung
Für die Fladenbrote zunächst die Zwiebel und Chilis fein hacken. Mit Mehl und Koriander in einer großen Schüssel vermengen. Salz und 2 EL Öl dazugeben und mit ausreichend lauwarmem Wasser zu einem festen Teig verkneten. Fünf Minuten ruhen lassen, dann acht gleich große Kugeln formen. Diese auf einer bemehlten Fläche zu Kreisen mit einem Durchmesser von etwa 8 cm ausrollen. Das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Fladen darin von jeder Seite knusprig anbraten.
Für das Kohlgericht zunächst Senfsamen, Ingwer und Chilis mit 5 EL Wasser zu einer Paste pürieren.
Die Zwiebel fein hacken. Den Kohl vierteln und in feine Streifen schneiden. Zwei EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin goldgelb anbraten. Den Kohl, die Erbsen und Rosinen dazu geben und einige Minuten auf kleinerer Flamme ziehen lassen, bis die Erbsen gar sind. Die Gewürzpaste einrühren und salzen.
In einer weiteren kleinen Pfanne oder einem Topf das restliche Öl erhitzen. Die Gewürzmischung panchphoran darin rösten, bis es zu zischen beginnt. Über den Kohl geben und gut mischen.
Das Kohlgericht mit Fladenbrot und etwas (am besten ungezuckertem) Sojayogurt servieren.
Bon Appétit!
Die Originalrezepte findet ihr im Kochbuch "Indiens vegetarische Küche" von Minosha Bharadwaj, erschienen im Christian Verlag, München, 3. Auflage von 2008 auf S. 76 und S. 148.
PS: Weitere Rezepte aus der indischen Küche findet ihr hier.
Labels:
Curry,
Herzhaft,
Hülsenfrüchte,
Indisch,
Kohl,
Nachgekocht,
Vegan,
Winter
Filoteigstrudel gefüllt mit Auberginen & Pilzen auf Sauerkirschen mit Feldsalat
Seid ihr noch auf der Suche nach einem richtig festlichen Gericht für die Weihnachtstage? Dann ist vielleicht dieser herzhafte Strudel aus Filoteig etwas für euch. Die Füllung aus Aubergine, Champignons und cremigem Cashew-Käse schmeckt einfach himmlisch. Inspiriert dazu hat mich dieses Rezept vom Blog Luminous Vegans. Ich habe ihn auf einem Sauerkirsch-Bett angerichtet. Dazu gab es Feldsalat mit Walnüssen und Kichererbsen an Orangen-Senf-Dressing. Sehr festlich!
Zutaten (für 4 Personen)
Für den Strudel:
1 Packung veganer Filoteig
2-3 Schalotten
1 kleine Aubergine
1 große Handvoll frische Champignons
etwas Olivenöl
je 1 TL Thymian und Salbei, getrocknet
etwas Muskat
Salz & Pfeffer
1 Handvoll Cashew-Nüsse
2 EL Hefeflocken
1/4 TL Gemüsebrühepulver
Salz & Pfeffer
Für den Kirschspiegel:
1 kleines Glas Sauerkirschen
1 EL Balsamicoessig
1-2 EL Rohrzucker
1 TL Thymian, getrocknet
Für den Salat:
1 Schale Feldsalat
1/2 Glas Kichererbsen
1 Handvoll Walnüsse
4 EL Orangensaft
3 EL Olivenöl
1 EL Essig
1 TL Senf
Salz & Pfeffer
Zubereitung
Zunächst die Cashewkerne 2 Stunden in Wasser einweichen.
Die Schalotten, Pilze und Aubergine sehr fein hacken, am besten mit einer Küchenmaschine. In einer mittelgroßen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Mischung darin ca. 10 Minuten lang anbraten. Mit den Kräutern, Muskat, Salz und Pfeffer würzen.
Die Cashew-Kerne abgießen und in ein schmales Rührgefäß geben. Wasser hinzufügen, bis die Oberfläche der Nüsse so eben bedeckt ist. Mit einem Pürierstab pürieren, bis ihr eine cremige Konsistenz erhaltet. Hefeflocken und Brühepulver dazu geben und untermixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Cashewcréme zu dem Gemüse in die Pfanne geben und unterheben. Nochmals abschmecken.
Den Filoteig auf einem Backpapier ausrollen, die Blätter durch zwei teilen (bei mir waren es sechs Blätter, also je drei pro Strudel) und übereinander gestapelt im "Querformat" ausbreiten. Je die Hälfte der Füllung in Form eines schmalen Streifens darauf verteilen und vorsichtig von der kurzen Seite aus zusammenrollen. Die Enden etwas andrücken. Die Oberfläche mit etwas Olivenöl einpinseln und grob mit Pfeffer bestreuen. Aus jedem Strudel sechs Stücke schneiden. Das Backpapier auf ein Backblech ziehen und bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 25-30 Minuten lang backen.
Währenddessen die Sauerkirschen aus dem Saft nehmen und in einen kleinen Topf geben. Balsamico, Zucker und Thymian dazu tun und bei kleiner Flamme 15-20 Minuten reduzieren lassen. Zum Schluss ggf. mit etwas mehr Zucker abschmecken.
Den Feldsalat sorgfältig waschen und trocken schleudern. Für das Dressing alle Zutaten vermischen und abschmecken. Die Kichererbsen und Walnusskerne einige Minuten in einer kleinen Pfanne ohne fett anrösten. Kurz vor dem Servieren alles vermischen.
Den Strudel auf den Sauerkirschen anrichten und mit dem Salat genießen.
Bon Appétit und schöne Festtage!
Labels:
Aubergine,
Festlich,
Herzhaft,
Hülsenfrüchte,
Pilze,
Salat,
Sojafrei,
Sonntagsessen,
Vegan,
Weihnachten,
Winter
Filmreife Weihnachts-Fettuchine
Am Sonntag habe ich mal wieder "Liebe braucht keine Ferien" geschaut - einen meiner liebsten Weihnachtsfilme, der hier jedes Jahr wieder auf dem Programm steht. Neben ganz viel Fernweh verbreitet dieser auch Appetit. In einer Szene bietet Kate Winslet Jack Black an, Weihnachts-Fettuchine zu kochen. In der nächsten Szene sieht man auch Cameron Diaz mit einer großen Schale köstlich aussehender weihnachtlicher Pasta. Da konnte ich einfach nicht widerstehen und musste bald auch welche kochen. Hier habt ihr also meine Version der Weihnachts-Fettuccine. :)
Zutaten
200 g Fettuccine
2 Handvoll TK-Erbsen
1 Handvoll Maronen, vorgegart
1 Handvoll Haselnüsse
1 kleine Handvoll Cranberries, getrocknet
200 ml Hafer Cuisine
1/2 TL Kurkuma
Salz & Pfeffer
Zubereitung
Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest kochen. Die tiefgekühlten Erbsen gebe ich einfach mit in das Wasser und lasse sie mitgaren.
Die vorgegarten Maronen und die Nüsse grob hacken. In einer kleinen Pfanne ohne Fett zunächst die Haselnüsse anrösten, dann die Maronen und Cranberries dazu geben und kurz mit erwärmen. Häufig umrühren, damit nichts anbrennt.
Die Nudeln und Erbsen abgießen und zurück in den Topf geben. Sofort die Hafer Cuisine dazu geben. Mit Kurkuma, Salz und Pfeffer würzen und gut umrühren. Bei kleiner Hitze noch 2 - 3 Minuten im Topf lassen, bis die Nudeln die Sauce etwas aufgenommen haben. Zum Schluss die Cranberry-Nuss-Mischung unterheben und mit frischem Pfeffer garniert servieren.
Bon Appétit!
Zutaten
200 g Fettuccine
2 Handvoll TK-Erbsen
1 Handvoll Maronen, vorgegart
1 Handvoll Haselnüsse
1 kleine Handvoll Cranberries, getrocknet
200 ml Hafer Cuisine
1/2 TL Kurkuma
Salz & Pfeffer
Zubereitung
Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest kochen. Die tiefgekühlten Erbsen gebe ich einfach mit in das Wasser und lasse sie mitgaren.
Die vorgegarten Maronen und die Nüsse grob hacken. In einer kleinen Pfanne ohne Fett zunächst die Haselnüsse anrösten, dann die Maronen und Cranberries dazu geben und kurz mit erwärmen. Häufig umrühren, damit nichts anbrennt.
Die Nudeln und Erbsen abgießen und zurück in den Topf geben. Sofort die Hafer Cuisine dazu geben. Mit Kurkuma, Salz und Pfeffer würzen und gut umrühren. Bei kleiner Hitze noch 2 - 3 Minuten im Topf lassen, bis die Nudeln die Sauce etwas aufgenommen haben. Zum Schluss die Cranberry-Nuss-Mischung unterheben und mit frischem Pfeffer garniert servieren.
Bon Appétit!
Labels:
Festlich,
Herzhaft,
Hülsenfrüchte,
Pasta,
Sojafrei,
Vegan,
Weihnachten,
Winter
Thanksgiving 2014: Veganer Rollbraten, viele Beilagen & Dinner Rolls
Manchmal habe ich Lust richtig lange in der Küche zu stehen und aufwendige Sachen zu kochen. Natürlich braucht man dazu eigentlich keinen Anlass. Da gestern in den USA Thanksgiving gefeiert wurde, hatte ich aber immerhin ein Motto. Ich finde, das Fest in ein toller Start in die besinnliche und ruhige Jahreszeit im Dezember: Es erinnert daran, wie dankbar wir sein sollten auf dieser Welt leben zu dürfen, inkl. aller Ressourcen, mit denen wir sorgsam umgehen sollten.
Auf den Tisch kam zu diesem Anlass bei uns natürlich kein Truthahn. Stattdessen bildete den Mittelpunkt des Dinners ein veganer Rollbraten aus Linsen und Champignons, gefüllt mit Süßkartoffelpüree und angerichtet mit Preiselbeersauce. Dazu gab es ein Bohnen-Cassoulet, Reis mit Kürbis und Äpfeln, karamellisierte Möhren und herrlich luftige Diner Rolls. Vielleicht findet ihr ja die eine oder andere Inspiration für euer veganes Weihnachtsessen.
Veganer Rollbraten aus Linsen und Champignons
1 Tasse Berglinsen
1 Zwiebel
180 g frische Champignons
etwas Olivenöl
1 Handvoll TK-Spinat
3 EL Haferflocken, gemahlen
je 1 TL Thymian und Salbei, getrocknet
Salz & Pfeffer
2 große Süßkartoffeln
Die Linsen nach Packungsanweisung gar kochen. Sie dürfen ruhig ziemlich weich werden. Die Pilze und die Zwiebel (ggf. in einer Küchenmaschine) sehr fein hacken. Dann in etwas Olivenöl in einer großen Pfanne anbraten. Den Spinat dazu geben, warten bis er auftaut und alles gut verrühren. Mit den Kräutern, Salz und Pfeffer würzen. Dann die gekochten Linsen und die gemahlenen Haferflocken unterrühren, bis ihr eine recht zähe Masse habt. Nochmals mit Salz & Pfeffer abschmecken.
Parallel dazu die Süßkartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser ca. 10 Minuten lang gar kochen. Dann das meiste Wasser abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten. Es sollte nicht zu dünn / wässerig werden, ehr etwas fester!
Jetzt ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Linsenmasse darauf großflächig in Form eines gut 1 cm dicken Rechtecks verteilen. Dann das Süßkartoffelpüree darauf verstreichen. Zum Rand hin an allen Seiten etwas Platz lassen. Jetzt wir der Braten gerollt. Dazu die kurze Seite des Backpapiers anheben und die Masse auf diese Weise wie einen Strudel langsam zusammenrollen und -drücken, bis ihr eine längliche, eingerollte Form habt. Die Seiten und Enden gut zusammendrücken.
Den veganen Braten bei 200° C im Ofen bei Ober- und Unterhitze ca. 45 Minuten lang backen, bis die Oberfläche schön knusprig ist.
Für die Preiselbeersauce habe ich einfach einige EL Preiselbeeren aus dem Glas (z.B. von Alnatura) mit etwas Wasser glattgerührt.
Reis mit Kürbis, Äpfeln und Walnüssen (als Beilage für ca. 4 Personen)
1 Tasse Basmatireis
1/4 Hakkaidokürbis
1 Apfel
etwas Zitronensaft
1 TL Thymian, getrocknet
1 TL Salbei, getrocknet
Salz & Pfeffer
evtl. etwas Olivenöl
1 Handvoll Walnusskerne
Den Reis in der doppelten Menge Salzwasser ca. 10 Minuten lang kochen. Dann den Topf mit einem Tuch abdecken und auf kleinster Flamme weitere 10 Minuten dämpfen lassen.
Den Kürbis und den Apfel entkernen und beides würfeln. Die Apfelstücke sofort mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Dann Kürbis und Apfel auf einem Backblech verteilen, die Kräuter, Salz & Pfeffer überstreuen und beides im Ofen bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 15 Minuten lang backen.
Das Obst/ Gemüse mit dem Reis vermischen, mit Salz & Pfeffer abschmecken und wenn euch der Reis zu trocken sein sollte noch etwas Olivenöl untermengen. Die Walnüsse etwas zerbröckeln und zum Schluss dazu geben. Dazu passt noch etwas frische Petersilie.
Bohnen-Cassoulet mit Mandelkruste (als Beilage für ca. 4 Personen)
200 g grüne Buschbohnen
1 Glas weiße Bohnen
1 kleine Zwiebel
etwas Olivenöl
100 ml Sojasahne
3-4 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegte)
1/4 TL Chiliflocken
Salz & Pfeffer
4-5 EL Mandelblätter
frische Petersilie
Die grünen Bohnen ca. 10 Minuten in Salzwasser gar kochen. Die weißen Bohnen abtropfen lassen. Die getrockneten Tomaten klein würfeln. Die Zwiebel fein hacken und in etwas Olivenöl anbraten. Dann die Bohnen und getrockneten Tomaten dazu geben, würzen und mit Sojasahne ablöschen. Etwas gehackte Petersilie unterheben und die Mischung in eine ofenfeste Form geben. Mit Mandelblättern bestreuen und im Ofen bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten lang backen, bis die Mandeln eine goldgelbe Farbe annehmen. Zum Schluss mit etwas weiterer Petersilie betreuen.
Karamellisierte Kräuter-Möhren (als Beilage für ca. 4 Personen)
4-6 Möhren
2 EL Olivenöl
2 EL Agavendicksaft
2 TL Tymian, getrocknet
Salz & Pfeffer
2-3 Stängel frischer Rosmarin
Die Möhren schälen, längs halbieren und in Stifte schneiden. Mit dem Öl und Agavendicksaft vermischen und mit Thymian, Salz & Pfeffer würzen. In eine kleine Auflaufform geben und die Rosmarin-Stängel darauf verteilen. Im Ofen bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten lang backen.
Vegane Diner Rolls (ca. 12 Stück)
Die Diner Rolls (so werden in den USA kleine Brötchen, die zum Dinner gereicht werden, genannt) habe ich nach einem Rezept vom tollen Blog Minimalist Baker gebacken. Sie sind sehr lecker und fluffig geworden. Beim nächsten Mal würde ich allerdings weniger Zucker verwenden.
2 EL Rohrzucker (ich empfehle 1 EL)
1/2 TL Salz
1 Päckchen Trockenhefe (7 Gramm)
2 Tassen Mehl (plus ca. 1 Tasse zum Kneten)
1/2 Tasse ungesüßte Mandelmilch (ich habe Hafermilch verwendet)
1/4 Tasse Wasser
2 EL vegane Margarine
Zunächst die trockenen Zutaten vermengen. Dann Mandelmilch, Wasser und Margarine leicht erwärmen, bis letztere schmilzt. Auf keinen Fall zu viel Hitze verwenden, sonst kann die Hefe zerstört werden. Alle Zutaten mit dem Knethaken eines Mixers vermengen. Dann mit den Händen weiterkneten. Immer wieder etwas Mehl dazu geben, bis ihr einen weichen, elastischen Teig habt, der nicht mehr doll an den Händen kleben bleibt. Diesen 10 Minuten beiseite stellen.
Zwölf gleich große Kugeln formen und diese in eine ofenfeste Form legen. Abgedeckt für weitere 45-60 Minuten gehen lassen. Wer mag, kann die Oberfläche mit Margarine oder Pflanzenmilch einpinseln. Dann im Ofen bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten lang backen.
Zum Nachtisch gab es übrigens Apple Crumple mit Zimt und Ingwer. Dieser hat es leider nicht mehr aufs Foto geschafft. ;)
Auf den Tisch kam zu diesem Anlass bei uns natürlich kein Truthahn. Stattdessen bildete den Mittelpunkt des Dinners ein veganer Rollbraten aus Linsen und Champignons, gefüllt mit Süßkartoffelpüree und angerichtet mit Preiselbeersauce. Dazu gab es ein Bohnen-Cassoulet, Reis mit Kürbis und Äpfeln, karamellisierte Möhren und herrlich luftige Diner Rolls. Vielleicht findet ihr ja die eine oder andere Inspiration für euer veganes Weihnachtsessen.
Veganer Rollbraten aus Linsen und Champignons
1 Tasse Berglinsen
1 Zwiebel
180 g frische Champignons
etwas Olivenöl
1 Handvoll TK-Spinat
3 EL Haferflocken, gemahlen
je 1 TL Thymian und Salbei, getrocknet
Salz & Pfeffer
2 große Süßkartoffeln
Die Linsen nach Packungsanweisung gar kochen. Sie dürfen ruhig ziemlich weich werden. Die Pilze und die Zwiebel (ggf. in einer Küchenmaschine) sehr fein hacken. Dann in etwas Olivenöl in einer großen Pfanne anbraten. Den Spinat dazu geben, warten bis er auftaut und alles gut verrühren. Mit den Kräutern, Salz und Pfeffer würzen. Dann die gekochten Linsen und die gemahlenen Haferflocken unterrühren, bis ihr eine recht zähe Masse habt. Nochmals mit Salz & Pfeffer abschmecken.
Parallel dazu die Süßkartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser ca. 10 Minuten lang gar kochen. Dann das meiste Wasser abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten. Es sollte nicht zu dünn / wässerig werden, ehr etwas fester!
Jetzt ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Linsenmasse darauf großflächig in Form eines gut 1 cm dicken Rechtecks verteilen. Dann das Süßkartoffelpüree darauf verstreichen. Zum Rand hin an allen Seiten etwas Platz lassen. Jetzt wir der Braten gerollt. Dazu die kurze Seite des Backpapiers anheben und die Masse auf diese Weise wie einen Strudel langsam zusammenrollen und -drücken, bis ihr eine längliche, eingerollte Form habt. Die Seiten und Enden gut zusammendrücken.
Den veganen Braten bei 200° C im Ofen bei Ober- und Unterhitze ca. 45 Minuten lang backen, bis die Oberfläche schön knusprig ist.
Für die Preiselbeersauce habe ich einfach einige EL Preiselbeeren aus dem Glas (z.B. von Alnatura) mit etwas Wasser glattgerührt.
Reis mit Kürbis, Äpfeln und Walnüssen (als Beilage für ca. 4 Personen)
1 Tasse Basmatireis
1/4 Hakkaidokürbis
1 Apfel
etwas Zitronensaft
1 TL Thymian, getrocknet
1 TL Salbei, getrocknet
Salz & Pfeffer
evtl. etwas Olivenöl
1 Handvoll Walnusskerne
Den Reis in der doppelten Menge Salzwasser ca. 10 Minuten lang kochen. Dann den Topf mit einem Tuch abdecken und auf kleinster Flamme weitere 10 Minuten dämpfen lassen.
Den Kürbis und den Apfel entkernen und beides würfeln. Die Apfelstücke sofort mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Dann Kürbis und Apfel auf einem Backblech verteilen, die Kräuter, Salz & Pfeffer überstreuen und beides im Ofen bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 15 Minuten lang backen.
Das Obst/ Gemüse mit dem Reis vermischen, mit Salz & Pfeffer abschmecken und wenn euch der Reis zu trocken sein sollte noch etwas Olivenöl untermengen. Die Walnüsse etwas zerbröckeln und zum Schluss dazu geben. Dazu passt noch etwas frische Petersilie.
Bohnen-Cassoulet mit Mandelkruste (als Beilage für ca. 4 Personen)
200 g grüne Buschbohnen
1 Glas weiße Bohnen
1 kleine Zwiebel
etwas Olivenöl
100 ml Sojasahne
3-4 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegte)
1/4 TL Chiliflocken
Salz & Pfeffer
4-5 EL Mandelblätter
frische Petersilie
Die grünen Bohnen ca. 10 Minuten in Salzwasser gar kochen. Die weißen Bohnen abtropfen lassen. Die getrockneten Tomaten klein würfeln. Die Zwiebel fein hacken und in etwas Olivenöl anbraten. Dann die Bohnen und getrockneten Tomaten dazu geben, würzen und mit Sojasahne ablöschen. Etwas gehackte Petersilie unterheben und die Mischung in eine ofenfeste Form geben. Mit Mandelblättern bestreuen und im Ofen bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten lang backen, bis die Mandeln eine goldgelbe Farbe annehmen. Zum Schluss mit etwas weiterer Petersilie betreuen.
Karamellisierte Kräuter-Möhren (als Beilage für ca. 4 Personen)
4-6 Möhren
2 EL Olivenöl
2 EL Agavendicksaft
2 TL Tymian, getrocknet
Salz & Pfeffer
2-3 Stängel frischer Rosmarin
Die Möhren schälen, längs halbieren und in Stifte schneiden. Mit dem Öl und Agavendicksaft vermischen und mit Thymian, Salz & Pfeffer würzen. In eine kleine Auflaufform geben und die Rosmarin-Stängel darauf verteilen. Im Ofen bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten lang backen.
Vegane Diner Rolls (ca. 12 Stück)
Die Diner Rolls (so werden in den USA kleine Brötchen, die zum Dinner gereicht werden, genannt) habe ich nach einem Rezept vom tollen Blog Minimalist Baker gebacken. Sie sind sehr lecker und fluffig geworden. Beim nächsten Mal würde ich allerdings weniger Zucker verwenden.
2 EL Rohrzucker (ich empfehle 1 EL)
1/2 TL Salz
1 Päckchen Trockenhefe (7 Gramm)
2 Tassen Mehl (plus ca. 1 Tasse zum Kneten)
1/2 Tasse ungesüßte Mandelmilch (ich habe Hafermilch verwendet)
1/4 Tasse Wasser
2 EL vegane Margarine
Zunächst die trockenen Zutaten vermengen. Dann Mandelmilch, Wasser und Margarine leicht erwärmen, bis letztere schmilzt. Auf keinen Fall zu viel Hitze verwenden, sonst kann die Hefe zerstört werden. Alle Zutaten mit dem Knethaken eines Mixers vermengen. Dann mit den Händen weiterkneten. Immer wieder etwas Mehl dazu geben, bis ihr einen weichen, elastischen Teig habt, der nicht mehr doll an den Händen kleben bleibt. Diesen 10 Minuten beiseite stellen.
Zwölf gleich große Kugeln formen und diese in eine ofenfeste Form legen. Abgedeckt für weitere 45-60 Minuten gehen lassen. Wer mag, kann die Oberfläche mit Margarine oder Pflanzenmilch einpinseln. Dann im Ofen bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten lang backen.
Zum Nachtisch gab es übrigens Apple Crumple mit Zimt und Ingwer. Dieser hat es leider nicht mehr aufs Foto geschafft. ;)
Labels:
Äpfel,
Backen,
Beeren,
Bohnen,
Festlich,
Herbst,
Herzhaft,
Hülsenfrüchte,
Kürbis,
Möhren,
Pilze,
Reis,
Sojafrei,
Sonntagsessen,
Spinat,
Süßkartoffeln,
Tomaten,
Vegan,
Weihnachten,
Winter
Ägyptische Linsensuppe mit Zwiebelringen
Heute habe ich wieder ein nachgekochtes Gericht für euch. Das Rezept für die ägyptische Linsensuppe shurid ads stammt vom Kochblog Tomateninsel, den ich besonders wegen des "Vegetarische Weltreise"-Projektes sehr gerne besuche. Die Suppe ist perfekt für kalte Herbst- und Winterabende, denn durch den würzigen Geschmack und die Zwiebeln wärmt sie schön. Die Linsen machen sie gesund. Probiert es mal aus!
Zubereitung
Die Zwiebel halbieren. Eine Hälfte in feine Ringe schneiden, die andere grob würfeln.
Die Linsen in der Gemüsebrühe aufkochen, salzen, die gewürfelte Zwiebel sowie die passierten Tomaten dazugeben und mit 1 TL Kreuzkümmel würzen. Kochen, bis die Linsen weich sind. Das dauert bei meiner Sorte ca. 15 - 20 Minuten.
Zwischendurch in einer kleinen Pfanne die in Ringe geschnittene Zwiebel in etwas Olivenöl mit 1 TL Kreuzkümmel knackig braun anbraten.
Die gegarte Suppe fein pürieren. Danach mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Zitronensaft abschmecken. Mit den Zwiebelringen garniert servieren.
Bon Appétit!
P.S.: Weitere Rezepte für leckere vegane Suppen findet ihr hier.
Zutaten (leicht verändert vom Originalrezept // mit Zutaten, die ich zuhause hatte)
200 g rote Linsen
1 große (rote) Zwiebel
200 ml passierte Tomaten
1 Liter Gemüsebrühe
1/2 TL Salz
2 TL Kreuzkümmel
1/4 TL Cayennepfeffer (optional, für Schärfe-Liebhaber)
Pfeffer
etwas Zitronensaft
etwas Olivenöl
Zubereitung
Die Zwiebel halbieren. Eine Hälfte in feine Ringe schneiden, die andere grob würfeln.
Die Linsen in der Gemüsebrühe aufkochen, salzen, die gewürfelte Zwiebel sowie die passierten Tomaten dazugeben und mit 1 TL Kreuzkümmel würzen. Kochen, bis die Linsen weich sind. Das dauert bei meiner Sorte ca. 15 - 20 Minuten.
Zwischendurch in einer kleinen Pfanne die in Ringe geschnittene Zwiebel in etwas Olivenöl mit 1 TL Kreuzkümmel knackig braun anbraten.
Die gegarte Suppe fein pürieren. Danach mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Zitronensaft abschmecken. Mit den Zwiebelringen garniert servieren.
Bon Appétit!
P.S.: Weitere Rezepte für leckere vegane Suppen findet ihr hier.
Vegan Halloween: Gruselige Kürbisburger
Am Freitag ist endlich wieder Halloween. Falls ihr noch ein gruseliges veganes Rezept für eure Party (oder euch selber) sucht, könnt ihr eure Gäste (oder euch selber) mit diesen fiesen Monster-Burgern überraschen. Die Patties sind - wie soll es anders sein - aus Kürbis. Die Brötchen habe ich aus Dinkelmehl gebacken. Natürlich könnt ihr auch fertig gekaufte verwenden. Die Inspiration für die Deko habe ich auf Pinterest gefunden.
Zutaten
Für die Burger-Brötchen (ergibt 6-9 Stück):
125 g Dinkelmehl
125 g Dinkel-Vollkornmehl
1 EL brauner Zucker
1 TL Salz
150 ml Sojamilch
1 EL Olivenöl
1/2 Würfel frische Hefe (ca. 20 g)
Etwas Sojamilch zum Bestreichen
Nach Belieben Sesamkörner
Für die Kürbis-Burger (ergibt 6-9 Stück):
ca. 500 g Kürbis (ich habe Muskatkürbis verwendet)
1 Glas Kichererbsen
3/4 Tasse Kichererbsenmehl
3 EL Hafeflocken
1 Handvoll Kürbiskerne
1/2 - 1 TL Salz
etwas Pfeffer
1 TL Kurkuma
etwas Olivenöl zum Braten
Belag und Deko nach Belieben (hier eingelegte Gurken, Tomaten, Salat, veganer Käse wie Wilmersburger, Röstzwiebeln, Ketchup, vegane Mayo, Balsamico und Cherrytomaten für die "Augen")
Zubereitung
Für die Burgerbrötchen zunächst den Hefeteig vorbereiten. Dazu die flüssigen Zutaten mischen und die Hefe darin auflösen. Ein paar Minuten beiseite stellen. Die trockenen Zutaten ebenfalls vermischen. Dann zusammen mit der Hefemixtur mit den Knethaken eines Mixers einen Teig kneten. Dieser sollte noch etwas feucht sein, so dass er etwas an den Händen kleben bleibt. Eine Kugel formen, diese etwas mit Mehl bestäuben und mit einem Küchenhandtuch bedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.
Danach den Teig 1 - 2 cm dick ausrollen, je nach dem wie dick ihr eure Brötchen mögt (sie gehen natürlich noch weiter auf!). Mit einer runden Form oder einem Messer Kreise ausstechen und diese auf ein Backblech legen. Die Oberfläche mit Sojamilch bestreichen und ggf. mit Sesam bestreuen. Das Backblech mit dem Küchentuch abdecken und die Brötchen nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Im Anschluss bei 200°C Ober- und Unterhitze 10 bis 15 Minuten backen. Sie sollten nicht zu braun werden, dann sind sie zu fest!
Für die Burgerpatties zunächst den Kürbis schälen, entkernen, klein schneiden und kurz in Salzwasser weich kochen. Die Kichererbsen abgießen und gemeinsam mit dem Kürbis pürieren. Die Kürbiskerne grob hacken. Haferflocken, Kichererbsenmehl und Kürbiskerne zu dem Püree geben und vermischen, bis eine zähe Masse entsteht, die sich formen lässt. Mit den Gewürzen abschmecken. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, den Teig mit zwei Löffeln zu runden Klecksen formen und diese von beiden Seiten braten, bis ihr knusprige Patties habt.
Die Burger nach Belieben (gruselig) belegen.
Bon Appétit und Happy Halloween!
Zutaten
Für die Burger-Brötchen (ergibt 6-9 Stück):
125 g Dinkelmehl
125 g Dinkel-Vollkornmehl
1 EL brauner Zucker
1 TL Salz
150 ml Sojamilch
1 EL Olivenöl
1/2 Würfel frische Hefe (ca. 20 g)
Etwas Sojamilch zum Bestreichen
Nach Belieben Sesamkörner
Für die Kürbis-Burger (ergibt 6-9 Stück):
ca. 500 g Kürbis (ich habe Muskatkürbis verwendet)
1 Glas Kichererbsen
3/4 Tasse Kichererbsenmehl
3 EL Hafeflocken
1 Handvoll Kürbiskerne
1/2 - 1 TL Salz
etwas Pfeffer
1 TL Kurkuma
etwas Olivenöl zum Braten
Belag und Deko nach Belieben (hier eingelegte Gurken, Tomaten, Salat, veganer Käse wie Wilmersburger, Röstzwiebeln, Ketchup, vegane Mayo, Balsamico und Cherrytomaten für die "Augen")
Zubereitung
Für die Burgerbrötchen zunächst den Hefeteig vorbereiten. Dazu die flüssigen Zutaten mischen und die Hefe darin auflösen. Ein paar Minuten beiseite stellen. Die trockenen Zutaten ebenfalls vermischen. Dann zusammen mit der Hefemixtur mit den Knethaken eines Mixers einen Teig kneten. Dieser sollte noch etwas feucht sein, so dass er etwas an den Händen kleben bleibt. Eine Kugel formen, diese etwas mit Mehl bestäuben und mit einem Küchenhandtuch bedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.
Danach den Teig 1 - 2 cm dick ausrollen, je nach dem wie dick ihr eure Brötchen mögt (sie gehen natürlich noch weiter auf!). Mit einer runden Form oder einem Messer Kreise ausstechen und diese auf ein Backblech legen. Die Oberfläche mit Sojamilch bestreichen und ggf. mit Sesam bestreuen. Das Backblech mit dem Küchentuch abdecken und die Brötchen nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Im Anschluss bei 200°C Ober- und Unterhitze 10 bis 15 Minuten backen. Sie sollten nicht zu braun werden, dann sind sie zu fest!
Für die Burgerpatties zunächst den Kürbis schälen, entkernen, klein schneiden und kurz in Salzwasser weich kochen. Die Kichererbsen abgießen und gemeinsam mit dem Kürbis pürieren. Die Kürbiskerne grob hacken. Haferflocken, Kichererbsenmehl und Kürbiskerne zu dem Püree geben und vermischen, bis eine zähe Masse entsteht, die sich formen lässt. Mit den Gewürzen abschmecken. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, den Teig mit zwei Löffeln zu runden Klecksen formen und diese von beiden Seiten braten, bis ihr knusprige Patties habt.
Die Burger nach Belieben (gruselig) belegen.
Bon Appétit und Happy Halloween!
Nachgekocht: Herzhafte Grünkohl-Kartoffel-Kasserole
Heute möchte ich euch mal wieder ein nachgekochtes Rezept zeigen. Dieses Gericht habe ich auf Pinterest gefunden und es sah einfach zu lecker aus, um es nicht selbst zu probieren. Es stammt von dem amerikanischen Blog Fatfree Vegan Kitchen. Mit nur wenigen Änderungen (u.a. ist es jetzt nicht mehr "fatfree" ;)) ließ es sich leicht und schnell umsetzen, wenn man von der langen Garzeit absieht. Das Warten hat sich gelohnt, dieses leckere und gesunde Herbst-/ Wintergericht ist es auf jeden Fall Wert, eine Weile mit knurrendem Magen vor dem Ofen zu warten!
Zutaten (leicht abgewandelt vom Originalrezept)
1 Zwiebel
1 EL Rapsöl
500 g Kartoffeln
250 g Grünkohl (ich habe tiefgekühlten verwendet)
1 Glas (oder 1 Dose) Kichererbsen
Für die Sauce:
1/4 Tasse Cashewkerne
1 1/4 Tassen Wasser
1 Tasse Hafermilch (oder andere ungesüßte Pflanzenmilch)
4 - 5 EL Hefeflocken
1 EL Zitronensaft
1 TL Salz
1 TL Senfkörner
1 TL Paprikagewürz
1/2 TL Kurkuma
1 Prise Cayennepfeffer
Schwarzer Pfeffer
Zutaten (leicht abgewandelt vom Originalrezept)
1 Zwiebel
1 EL Rapsöl
500 g Kartoffeln
250 g Grünkohl (ich habe tiefgekühlten verwendet)
1 Glas (oder 1 Dose) Kichererbsen
Für die Sauce:
1/4 Tasse Cashewkerne
1 1/4 Tassen Wasser
1 Tasse Hafermilch (oder andere ungesüßte Pflanzenmilch)
4 - 5 EL Hefeflocken
1 EL Zitronensaft
1 TL Salz
1 TL Senfkörner
1 TL Paprikagewürz
1/2 TL Kurkuma
1 Prise Cayennepfeffer
Schwarzer Pfeffer
Zubereitung
Für die Sauce zunächst die Cashewkerne 1-2 Stunden in reichlich Wasser einweichen lassen.
Dann die Zwiebel fein hacken und kurz in einer großen Pfanne in etwas Öl anbraten. Den gefrorenen Grünkohl dazu geben und warten, bis er auftaut. Zwischendurch umrühren.
Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Kartoffeln schälen und in ca. 1-2 cm dicke Würfel schneiden. Die Kichererbsen abgießen. Beides mit in die Pfanne geben und etwas salzen.
Für die Sauce die Cashews abgießen und dann alle Zutaten mit dem Mixer pürieren. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken. Dann mit in die Pfanne geben und umrühren, bis die Sauce etwas andickt.
Alles in eine Auflaufform geben und mit Folie bedeckt 40-45 Minuten backen. Wenn keine Flüssigkeit mehr an der Oberfläche ist, die Folie abnehmen und weitere 10-15 Minuten backen. Sofort Servieren.
Bon Appétit!
Labels:
Auflauf,
Festlich,
Grünkohl,
Herbst,
Herzhaft,
Hülsenfrüchte,
Kartoffeln,
Kohl,
Nachgekocht,
Sojafrei,
Sonntagsessen,
Vegan,
Winter
Kürbis-Kartoffel-Suppe mit Bohnen, Zucchini und Rosmarin
Der Oktober ist da! Und somit die Kürbis-Zeit. Während sich die Blätter draußen bunt färben, können wir es uns drinnen mit leckeren Herbstgerichten gemütlich machen. Perfekt dazu passt diese würzige Suppe aus Hokkaido-Kürbis und Kartoffeln, verziert mit schwarzen Bohnen, Zucchinistreifen und frischem Rosmarin. Lasst es euch schmecken!
Zutaten
ca. 1/2 Hokkaido-Kürbis
4 große Kartoffeln
ca. 2 L Gemüsebrühe
1 Spritzer Hafer-Cuisine
4 EL schwarze Bohnen
1/2 kleine Zucchini
2 frische Rosmarinzweige
Salz & Pfeffer
Zubereitung
Die Bohnen weich kochen (außer ihr verwendet welche aus der Dose).
Den Kürbis gründlich waschen, halbieren, entkernen und die eine Hälfte in Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln. Etwa zwei Liter Gemüsebrühe aufkochen, salzen und die Kartoffeln und den Kürbis darin weich garen. Das dauert etwa 10 - 15 Minuten.
Danach etwa die Hälfte der Brühe in ein anderes Gefäß abgießen und beiseite stellen. Das Gemüse sollte jetzt noch etwas bedeckt sein. Alles mit einem Pürierstab fein pürieren. Nochmal kurz aufkochen lassen und ggf. ein bisschen Gemüsebrühe hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht wurde. Mit Salz, Pfeffer und etwas Hafer-Cuisine abschmecken.
Die rohe Zucchini mit einem Sparschäler ein Streifen schneiden. Die Suppe auf Tellern anrichten und mit je 2 EL Bohnen, den Zucchinistreifen und frischem Rosmarin garniert servieren.
Bon Appétit!
Labels:
Bohnen,
Herbst,
Herzhaft,
Hülsenfrüchte,
Kartoffeln,
Kürbis,
Suppe,
Vegan,
Zucchini
Vegane "Sushi-Bowl" mit Hirse und viel grünem Gemüse
Bei Sushi-Hunger hat man meist die Wahl zwischen Auswärtsessen oder Lange-in-der-Küche-stehen. Beides muss aber nicht sein! Dieses Rezept liefert (natürlich veganen) Sushi-Geschmack, lässt sich aber viel schneller zubereiten. Ich habe aufgrund der Nährwerte Hirse statt Reis verwendet. Wer mag, kann natürlich auch herkömmlichen Sushireis nehmen.
Zutaten
3/4 Tasse Hirse
1,5 Tassen Salzwasser
ca. 1 EL Reisessig (für den Sushigeschmack, optional)
ca. 100 g Brokkoli (Rohgewicht mit Stiel)
1/3 Schlangengurke
1/2 Avocado
1 Handvoll Erbsen
1 Noriblatt
ca. 2 EL Sesam
Etwas Sojasauce
Zubereitung
Die Hirse im Salzwasser 10 Minuten lang köcheln und dann nochmal 10 Minuten quellen lassen. Zum Schluss mit Reisessig abschmecken.
Die Brokkoliröschen in gesalzenem Wasser 6-10 Minuten lang garen. Die Erbsen ca. 5 Minuten mitkochen. Abgießen und beiseite stellen.
Die Avocado schälen und ich feine Scheiben, die Gurke in schmale Stifte und das Noriblatt in dünne Streifen schneiden.
Die Hirse auf 2 Schälchen verteilen. Das Gemüse und die Nori-Streifen darauf verteilen, Sojasauce dazu geben und Sesam überstreuen.
Das Gericht schmeckt warm und kalt.
Bon Appétit!
Zutaten
3/4 Tasse Hirse
1,5 Tassen Salzwasser
ca. 1 EL Reisessig (für den Sushigeschmack, optional)
ca. 100 g Brokkoli (Rohgewicht mit Stiel)
1/3 Schlangengurke
1/2 Avocado
1 Handvoll Erbsen
1 Noriblatt
ca. 2 EL Sesam
Etwas Sojasauce
Zubereitung
Die Hirse im Salzwasser 10 Minuten lang köcheln und dann nochmal 10 Minuten quellen lassen. Zum Schluss mit Reisessig abschmecken.
Die Brokkoliröschen in gesalzenem Wasser 6-10 Minuten lang garen. Die Erbsen ca. 5 Minuten mitkochen. Abgießen und beiseite stellen.
Die Avocado schälen und ich feine Scheiben, die Gurke in schmale Stifte und das Noriblatt in dünne Streifen schneiden.
Die Hirse auf 2 Schälchen verteilen. Das Gemüse und die Nori-Streifen darauf verteilen, Sojasauce dazu geben und Sesam überstreuen.
Das Gericht schmeckt warm und kalt.
Bon Appétit!
Indisches Kartoffel-Erbsen-Curry
Es ist mal wieder Zeit für ein indisches Curry-Rezept auf Mangerella. Zusammen mit Reis schmeckt es im Sommer aber auch zu gut. Ok, im Winter eigentlich auch. Und im Frühling. Und im Herbst. Habe ich erwähnt, dass ich indisches Essen mag? Los geht's.
Zutaten
ca. 3-4 mittelgroße Kartoffeln
Rapsöl zum Anbraten
1/2 TL Senfkörner
1/2 TL Kreuzkümmel
1 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung)
1/4 TL Kurkuma
1 TL Chiliflocken
1 TL Koriander gemahlen
2 Kardamom-Kapseln
Salz
1 Dose gestückelte Tomaten (400 ml)
200 ml Wasser
1 Handvoll TK-Erbsen
ca. 2 EL Sojasahne
1 Tasse Basmatireis
2 Tassen Wasser
1 TL Salz
3 Kardamom-Kapseln
Zutaten
ca. 3-4 mittelgroße Kartoffeln
Rapsöl zum Anbraten
1/2 TL Senfkörner
1/2 TL Kreuzkümmel
1 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung)
1/4 TL Kurkuma
1 TL Chiliflocken
1 TL Koriander gemahlen
2 Kardamom-Kapseln
Salz
1 Dose gestückelte Tomaten (400 ml)
200 ml Wasser
1 Handvoll TK-Erbsen
ca. 2 EL Sojasahne
1 Tasse Basmatireis
2 Tassen Wasser
1 TL Salz
3 Kardamom-Kapseln
Zubereitung
Bei der Zubereitung von Kartoffeln für Currys bin ich immer etwas heikel. Wenn sie roh in das Masse kommen, dauert es mir einfach immer zu lange, bis sie gar sind. Deswegen koche ich sie immer kurz vor. Das könnt ihr beim Nachkochen gerne anders halten und einfach die Kochzeit verlängern.
Die Kartoffeln schälen und würfeln. Etwas gesalzenes Wasser aufkochen und die Kartoffeln darin 10 Minuten garen.
Den Reis in der doppelten Menge Wasser aufkochen, salzen und den Kardamom dazu geben. 10 Minuten bei mittlerer Hitze auf dem Herd lassen, bis das Wasser verkocht ist. Danach den Topf mit einem Tuch und dem Deckel abdecken und das Ganze auf Stufe 1 dampfen lassen, bis das Curry fertig ist, mindestens aber 10 Minuten.
Die Senfkörner und den Kreuzkümmel in einer großen Pfanne erhitzen, bis sie ihr Aroma verbreiten und die Senfkörner anfangen zu hüpfen. Etwas Rapsöl dazu tun und die Kartoffeln sowie die restlichen Gewürze darin schwenken bis sich alles gut vermischt. Mit den Tomaten und Wasser ablöschen, gut umrühren und alles 20 Minuten köcheln lassen. Dann die Erbsen dazu geben und weitere 5 bis 10 Minuten kochen, bis sich die Tomaten gut mit dem Wasser verbunden haben. Zum Schluss die Sojasahne einrühren und mit Salz abschmecken. Dazu passt gut noch etwas frischer Koriander.
Bon Appétit!
Labels:
Curry,
Herzhaft,
Hülsenfrüchte,
Indisch,
Kartoffeln,
Reis,
Vegan
Indisches Linsen-Spinat-Curry
Wie sehr ich indisches Essen liebe, habe ich ja schon hier und hier verraten. Dieses Linsen- und Spinat-Curry ist eins der wenigen Gerichte, das ich immer und immer wieder koche. Man braucht (bis auf die Gewürze, die ich immer da habe) nur ein paar Zutaten, hat wenig Aufwand bei der Zubereitung und wird mit einem wunderbar leckeren Ergebnis belohnt. Nachkochen unbedingt empfohlen!
Zutaten (für 3-4 Portionen)
1 Zwiebel
etwas Erdnussöl, Kokosöl oder neutrales Pflanzenöl
1/2 Tasse schwarze Beluga Linsen
1 Dose gestückelte Tomaten
1 Dose Kokosmilch
1 große Handvoll TK-Spinat (oder frischen Babyspinat)
Salz & Pfeffer
Frischen Koriander und etwas Sojayogurt
Für die Gewürzpaste
1/2 TL Senfsaat
1/2 TL Kreuzkümmel
1 TL Chiliflocken
1 TL Koriander gemahlen
2 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung)
1/4 TL Ingwer gemahlen
ca. 2 EL Tomatenmark
1 EL Erdnussöl (oder neutrales Pflanzenöl)
2-3 EL Wasser
Zubereitung
Die Zwiebel fein hacken und in einer großen Pfanne in etwas Öl anschwitzen. Die Linsen abspülen und dazu geben. Mit den gestückelten Tomaten und der Kokosmilch ablöschen, gut umrühren, salzen und pfeffern. Einmal aufkochen und dann 25-30 Minuten bei schwacher bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Etwa 8 Minuten vor Ende der Kochzeit den Spinat einrühren. Falls die Flüssigkeit zu wenig wird, etwas Wasser dazu geben.
In der Zwischenzeit für die Gewürzmischung die Senfsaat und den Kreuzkümmel in einer kleinen Pfanne ohne Fett anrösten, bis der Senf anfängt zu hüpfen und sich das Aroma verbreitet. Vom Herd nehmen und gemeinsam mit den anderen Gewürzen in einen Mörser geben und alles gut zerkleinern und vermischen. Achtet bei der Menge an Chili auf eurer persönliches Schärfeempfinden!
Danach kommt die Gewürzmischung wieder in die kleine Pfanne und wird nochmals kurz erhitzt. Dann mit dem Tomatenmark, Öl und etwas Wasser zu einer homogene Paste verrühren. Diese wird nach Ende der Kochzeit des Gemüses sorgfältig in die große Pfanne eingerührt. Das Curry für 2-3 Minuten mit einem Deckel abdecken und die Gewürze kurz einwirken lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zum Schluss mit frischem Koriander und ggf. etwas Sojayogurt servieren. Dazu passt auch Reis, Hirse oder indisches Fladenbrot.
Bon Appétit!
Veganes WM-Kochen 2014: Algerien - Couscous mit Gemüse
Dieses Gericht aus Algerien bildet heute den letzte WM-Kochen-Beitrag vor dem großen Finale. Couscous ist in der nordafrikanischen Küche sehr beliebt. Statt die kleinen Kügelchen aus Hartweizengries auf dem Herd zu kochen, werden sie einfach mit kochendem Wasser oder Brühe übergossen und quellen gelassen. Das frische Gemüse in diesem Gericht ist mit ganz vielen aromatischen Kräutern gewürzt und bringt so eine wahre Geschmacksexplosion.
Zutaten
Olivenöl zum Anbraten
1 Zwiebel
1-2 Möhren (je nach Größe)
1 (recht kleine) Zucchini
1 Handvoll Kichererbsen (aus dem Glas)
2 EL Tomatenmark
1 TL Kreuzkümmel
1-2 Zimtstangen
1/4 TL Cayennepfeffer
1/4 TL Kurkuma
1/4 TL Koriander gemahlen
3 Kardamomkapseln
Salz & schwarzer Pfeffer
1 Handvoll kleine Strauchtomaten
100 g Couscous und die doppelte Menge Gemüsebrühe
Zubereitung
Die Zwiebel in dünne Ringe schneiden und diese halbieren. Dann in einer mittelgroßen Pfanne in etwas Olivenöl glasig braten. Die Möhre schälen und ebenso wie die Zucchini in zylindrische Stücke schneiden. Die Kichererbsen abtropfen lassen und abspülen. Alles mit in die Pfanne geben und 5 Minuten mitbraten. Danach die Gewürze und das Tomatenmark dazu geben. Weitere 10 Minuten braten und zwischendurch immer wieder gut umrühren. (Die Möhren bleiben so noch recht knackig, wer das nicht mag, kann sie vorher kurz in Salzwasser weich kochen.)
Den Couscous in der doppelten Menge Gemüsebrühe aufkochen, vom Herd nehmen und 10 Minuten quellen lassen. Danach mit Salz abschmecken.
Zum Schluss die geviertelten Tomaten unter das Gemüse rühren und kurz mitbraten lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Couscous auf einen Teller geben und das Gemüse darauf verteilen. Mit einer Zimtstange garniert servieren.
Bon Appétit!
Zutaten
Olivenöl zum Anbraten
1 Zwiebel
1-2 Möhren (je nach Größe)
1 (recht kleine) Zucchini
1 Handvoll Kichererbsen (aus dem Glas)
2 EL Tomatenmark
1 TL Kreuzkümmel
1-2 Zimtstangen
1/4 TL Cayennepfeffer
1/4 TL Kurkuma
1/4 TL Koriander gemahlen
3 Kardamomkapseln
Salz & schwarzer Pfeffer
1 Handvoll kleine Strauchtomaten
100 g Couscous und die doppelte Menge Gemüsebrühe
Zubereitung
Die Zwiebel in dünne Ringe schneiden und diese halbieren. Dann in einer mittelgroßen Pfanne in etwas Olivenöl glasig braten. Die Möhre schälen und ebenso wie die Zucchini in zylindrische Stücke schneiden. Die Kichererbsen abtropfen lassen und abspülen. Alles mit in die Pfanne geben und 5 Minuten mitbraten. Danach die Gewürze und das Tomatenmark dazu geben. Weitere 10 Minuten braten und zwischendurch immer wieder gut umrühren. (Die Möhren bleiben so noch recht knackig, wer das nicht mag, kann sie vorher kurz in Salzwasser weich kochen.)
Den Couscous in der doppelten Menge Gemüsebrühe aufkochen, vom Herd nehmen und 10 Minuten quellen lassen. Danach mit Salz abschmecken.
Zum Schluss die geviertelten Tomaten unter das Gemüse rühren und kurz mitbraten lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Couscous auf einen Teller geben und das Gemüse darauf verteilen. Mit einer Zimtstange garniert servieren.
Bon Appétit!
Veganes WM-Kochen 2014: USA - Veggie-Burger auf Bohnenbasis
Die Fussball-Weltmeisterschaft neigt sich dem Ende zu und so auch das WM-Kochen. Zum Thema USA musste noch mal etwas richtig Herzhaftes auf den Tisch. Diese veganen Burger haben ein Patty aus verschiedenen Bohnen und Kichererbsen, verfeinert mit frischer Petersilie. Für viel Eisen ist somit gesorgt. Sehr lecker dazu schmecken bestimmt auch die niederländischen Fritten.

Zubereitung
Die Zwiebel fein hacken und in einem Topf in etwas Olivenöl 5 Minuten lang anbraten. Die Bohnen abgießen und dazu geben. Mit Cayennepfeffer, Paprika und Koriander würzen. Einrühren und 2-3 Minuten weiter braten.
In der Zwischenzeit die Kerne grob und die Haferflocken fein mahlen.
Den Topf vom Herd nehmen, Haferflocken und Kerne einrieseln lassen und die Masse mit einem Kartoffelstampfer sorgfältig zerstampfen / vermischen. Zum Schluss die gehackte Petersilie unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Mit sauberen Händen die Burgerpatties aus der Masse formen. Von beiden Seiten etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze knusprig braten.
Für die Sauce alle Zutaten in einer kleinen Schüssel verrühren und abschmecken.
Die Burgerbrötchen halbieren und antoasten. Dann mit Burgersauce, Patties, Salat, Tomaten, Gurken, Röstzwiebeln und nach Belieben Ketchup & Mayo belegen.
Bon Appétit!

Zutaten
Für die Patties (ergibt ca. 3 Stück)
1 rote Zwiebel
1 Dose gemischte Bohnen und Kichererbsen (z.B. von Rapunzel)
1/4 TL Cayennepfeffer
1/4 TL Paprikagewürz
1/4 TL Koriander gemahlen
2 EL gemischte Kerne (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, o.ä.)
2 EL Haferflocken
1 Handvoll gehackte frische Petersilie
Salz & Pfeffer
Olivenöl
Für die Burger-Sauce:
2 EL Ketchup (am besten in Bioqualität)
1 EL Senf
2 EL Sojasahne
1 EL Gewürzgurken-Wasser
Sonst noch:
3 vegane Burgerbrötchen mit Sesam
3 Scheiben Tomate
3 große Salatblätter
3 Gewürzgurken (in dünne Scheiben geschnitten)
Röstzwiebeln
ggf. noch mehr Ketchup und vegane Mayo
Zubereitung
Die Zwiebel fein hacken und in einem Topf in etwas Olivenöl 5 Minuten lang anbraten. Die Bohnen abgießen und dazu geben. Mit Cayennepfeffer, Paprika und Koriander würzen. Einrühren und 2-3 Minuten weiter braten.
In der Zwischenzeit die Kerne grob und die Haferflocken fein mahlen.
Den Topf vom Herd nehmen, Haferflocken und Kerne einrieseln lassen und die Masse mit einem Kartoffelstampfer sorgfältig zerstampfen / vermischen. Zum Schluss die gehackte Petersilie unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Mit sauberen Händen die Burgerpatties aus der Masse formen. Von beiden Seiten etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze knusprig braten.
Für die Sauce alle Zutaten in einer kleinen Schüssel verrühren und abschmecken.
Die Burgerbrötchen halbieren und antoasten. Dann mit Burgersauce, Patties, Salat, Tomaten, Gurken, Röstzwiebeln und nach Belieben Ketchup & Mayo belegen.
Bon Appétit!
Veganes WM-Kochen 2014: Nigeria - Erdnusseintopf mit Hirse
Spätestens seit gestern wissen wir wohl, dass sich in dieser Weltmeisterschaft nichts vorhersehen lässt. Was war das bloss für ein Spiel? Gut, dass wir uns vorher mit diesem einfachen, leckeren und nährstoffreichen Gericht gestärkt haben. So lies es sich noch besser jubeln. ;) Der afrikanische Erdnusseintopf ist zweifelsohne ein großer Bloggerliebling, ihr werdet online vieeele Rezepte finden. Diese Version ist passend zum WM-Thema besonders von der nigerianischen Küche inspiriert.
Zutaten (ergibt ca. 3 Portionen)
1 Zwiebel
etwas Rapsöl zum Anbraten
1 große Süßkartoffel
1/2 Glas Kidneybohnen
2 EL Mais
2 EL Erdnussmus
150 ml passierte Tomaten
150 ml Gemüsebrühe
1 Msp. Cayennepfeffer
1 Handvoll TK-Spinat
Saft einer halben großen Zitrone
Salz & Pfeffer
1 Tasse Hirse
2 Tassen Gemüsebrühe
1/4 TL Salz
Zutaten (ergibt ca. 3 Portionen)
1 Zwiebel
etwas Rapsöl zum Anbraten
1 große Süßkartoffel
1/2 Glas Kidneybohnen
2 EL Mais
2 EL Erdnussmus
150 ml passierte Tomaten
150 ml Gemüsebrühe
1 Msp. Cayennepfeffer
1 Handvoll TK-Spinat
Saft einer halben großen Zitrone
Salz & Pfeffer
1 Tasse Hirse
2 Tassen Gemüsebrühe
1/4 TL Salz
Zubereitung
Die Hirse gründlich abspülen und ca. 1 Stunde lang in Wasser einweichen.
Die Zwiebel fein hacken und in einer beschichteten großen Pfanne in Öl ca. 5 Minuten lang anbraten. Die Süßkartoffel schälen und klein würfeln. Mit in die Pfanne geben und weitere 7 Minuten braten. Die abgetropften Kidneybohnen und den Mais dazu geben. Passierte Tomaten und Erdnussmuss einrühren und mit Cayennepfeffer, etwas Salz und Pfeffer würzen. Den TK-Spinat dazutun. Mit Gemüsebrühe ablöschen und 10 - 15 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch öfter umrühren. Wenn die Konsistenz zu fest wird, etwas mehr Brühe oder passierte Tomaten ergänzen. Zum Schluss den Zitronensaft einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
In der Zwischenzeit die Hirse abgießen und in der gesalzenen Brühe ca. 10 Minuten lang kochen, bis die meiste Flüssigkeit verdampft ist. Dann bei geringster Hitze weitere 10 Minuten quellen lassen.
Alles zusammen auf einem Teller anrichten und genießen.
Bon Appétit!
Labels:
Bohnen,
Herzhaft,
Hülsenfrüchte,
Sommer,
Spinat,
Süßkartoffeln,
Vegan,
WM-Kochen
Abonnieren
Posts (Atom)

















































