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Rote Spitzpaprika gefüllt mit Graupen, Zucchini, Oliven und Kräutern

Habt ihr nach all den typischen Wintergerichten hier mal wieder Appetit auf etwas richtig Mediterranes? Dann sind diese gefüllten Spitzpaprika vielleicht etwas für euch. Statt (der wie so oft in anderen Rezepten verwendete) Reis habe ich Graupen verwendet. Dazu kommen gelbe Zucchini, Oliven, Kapern und viele Kräuter. Der vegane Fetakäse ist optional, schmeckt aber frisch aus dem Ofen besonders lecker.


Zutaten

2 rote Spitzpaprika

125 g Graupen
1 kleine gelbe Zucchini
etwas Olivenöl
4 EL schwarze Oliven
2 TL Kapern
je 1 TL getrockneter Thymian und Salbei
1 kleine Handvoll gehackter Schnittlauch

optional: 1/2 Packung veganer Feta, 2-3 EL ungesüßter Sojayoghurt

Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die Paprika halbieren, entkernen und auf einem mit Backpapier belegten Backblech für 30 Minuten bei 200°C Ober- und Unterhitze im Ofen garen. Bei Bedarf vorher etwas salzen.

Die Graupen in der doppelten Menge leicht gesalzenem Wasser 20 Minuten im Topf garen, bis das Wasser verkocht ist und die Graupen weich sind.

Die Zucchini würfeln und in etwas Olivenöl anbraten. Die Kräuter, Oliven, Kapern und den Feta dazu geben. Etwas Schnittlauch zur Garnitur beiseite lassen. Zum Schluss die Graupen unterheben. Mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Die Paprika aus dem Ofen nehmen und diesen nach Möglichkeit auf die Grillfunktion umschalten. Nun füllt ihr die Graupenmischung in die Paprikahälften und schiebt das Ganze wieder in den Ofen (auf die höchste Schiene). Nach 10-15 Minuten sollte die Oberfläche schön kross sein.

Mit etwas Sojayoghurt beträufelt und überstreut mit Schnittlauch servieren.

Bon Appétit!


PS: Falls noch etwas von der Füllung übrig bleibt, schmeckt diese auch am nächsten Tag sehr gut kalt als Salat zum Mittagessen. :)

PPS: Weitere leckere vegane Rezepte mit Graupen findet ihr hier und mit Paprika hier.

Zucchini-Schiffchen mit Kartoffel-Haube auf veganem Pilzrahm

Was haben wir diesen Herbst schon oft mit Kürbis zelebriert, da kamen doch glatt die Pilze zu kurz. In der heutigen Kombination treffen frische Champignons auf herzhafte Zucchinischiffchen, die im Ofen mit Kartoffelpüree überbacken werden. Für die "Rahmsauce" nutzen wir Mandelmus, das verdünnt mit Wasser und ergänzt durch ein paar Hefeflocken eine crémig-saucige Konsistenz erhält.

Macht es euch an diesem "letzten" Herbstwochenende noch einmal richtig gemütlich und genießt die Jahreszeit, bevor nächste Woche schon der erste Advent ansteht!


Zutaten

1-2 Zucchini
ca. 4 mittelgroße Kartoffeln
2 Handvoll frische Champignons
etwas Olivenöl
1-2 TL Thymian
Salz & Pfeffer

2 EL Mandelmus
etwas Wasser
ca. 1 TL Hefeflocken
Salz & Pfeffer



Zubereitung

Zunächst die Kartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser ca. 10-15 Minuten lang weich kochen.

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze aufheizen.

Die Zucchini längst halbieren und mit einem Teelöffel aushöhlen. Etwa 1/2 cm Rand lassen, damit die Schiffchen stabil bleiben. Das Fruchtfleisch fein würfeln. Die Hälften für ca. 10 Minuten im Ofen vorgaren lassen.

Die Pilze putzen. Eine Handvoll davon fein hacken und gemeinsam mit den Zucchiniwürfeln in etwas Olivenöl ca. 10 Minuten lang anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.

Die Kartoffeln abgießen (das Wasser auffangen!) und mit einem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten. Dazu immer wieder etwas des Kartoffelwasser dazu geben, bis ihr eine für euch angenehme Konsistenz erreicht. Zu dünn sollte es allerdings nicht werden, sonst eignet sich das Püree nicht mehr zum Überbacken.

Die Zucchinihälften aus dem Ofen nehmen und mit der Champignon-Zucchini-Mischung füllen. Dann Kartoffelpüree darauf verteilen und mit einer Gabel festdrücken. Im Ofen etwa 20 Minuten backen, bis die Kartoffelkruste leicht goldgelb wird.

In der Zwischenzeit die andere Handvoll Champignons in feine Scheiben schneiden, in etwas Olivenöl scharf anbraten und auf einem Teller beiseite stellen. Das Mandelmus mit etwas Kartoffelwasser zu einer "sahnigen" Sauce verrühren. Mit Hefeflocken, Salz und Pfeffer abschmecken und in der Pilzpfanne kurz aufkochen lassen, bis sich die Hefeflocken aufgelöst haben. Kurz vor dem Servieren die Pilze unterheben.

Die Zucchinischiffchen auf dem veganen Pilzrahm anrichten, nach Belieben mit schwarzem Pfeffer bestreuen und sofort genießen.

Bon Appétit!

Kürbis-Kartoffel-Suppe mit Bohnen, Zucchini und Rosmarin

Der Oktober ist da! Und somit die Kürbis-Zeit. Während sich die Blätter draußen bunt färben, können wir es uns drinnen mit leckeren Herbstgerichten gemütlich machen. Perfekt dazu passt diese würzige Suppe aus Hokkaido-Kürbis und Kartoffeln, verziert mit schwarzen Bohnen, Zucchinistreifen und frischem Rosmarin. Lasst es euch schmecken!



Zutaten

ca. 1/2 Hokkaido-Kürbis
4 große Kartoffeln
ca. 2 L Gemüsebrühe
1 Spritzer Hafer-Cuisine
4 EL schwarze Bohnen
1/2 kleine Zucchini
2 frische Rosmarinzweige
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die Bohnen weich kochen (außer ihr verwendet welche aus der Dose).

Den Kürbis gründlich waschen, halbieren, entkernen und die eine Hälfte in Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln. Etwa zwei Liter Gemüsebrühe aufkochen, salzen und die Kartoffeln und den Kürbis darin weich garen. Das dauert etwa 10 - 15 Minuten.

Danach etwa die Hälfte der Brühe in ein anderes Gefäß abgießen und beiseite stellen. Das Gemüse sollte jetzt noch etwas bedeckt sein. Alles mit einem Pürierstab fein pürieren. Nochmal kurz aufkochen lassen und ggf. ein bisschen Gemüsebrühe hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht wurde. Mit Salz, Pfeffer und etwas Hafer-Cuisine abschmecken.

Die rohe Zucchini mit einem Sparschäler ein Streifen schneiden. Die Suppe auf Tellern anrichten und mit je 2 EL Bohnen, den Zucchinistreifen und frischem Rosmarin garniert servieren.

Bon Appétit!


Pasta mit "käsiger" Zucchini-Kurkuma-Créme

Wenn ihr Lust auf ein richtiges herzhaftes Pastagericht habt, probiert dieses. Die letzten Zucchini aus dem Garten des Vaters meines Freundes wurden in dieser "käsig" schmeckenden Sauce verarbeitet. Frischer Kurkuma verleiht dem Gericht seine besondere Note. Probiert es aus!



Zutaten

200 g Nudeln nach Wahl (hier Dinkel-Spirelli von Alnatura)
1 kleine Zwiebel
1 Zucchini
1 daumengroßes Stück frischer Kurkuma
etwas Olivenöl
1 Handvoll Rucola
100 ml Hafer Cuisine
2 EL veganer Parmesan (mein liebster ist Jeezano von Vegourmet)
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

Die Zwiebel und den Kurkuma fein hacken. Die Zucchini längs vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Etwas Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und zunächst die Zwiebeln kurz anschwitzen, dann Kurkuma und Zucchini hinzufügen und alles etwa 7 Minuten anbraten. Danach mit der Hafer Cuisine ablöschen und den veganen Streukäse einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die gekochten Nudeln sofort unterheben, gut umrühren und das Ganze bei schwacher Hitze noch etwa 2-3 Minuten ziehen lassen. Den gewaschenen Rucola in kleinere Stücke hacken und unterrühren. 

Mit etwas veganem Parmesan und frischem Pfeffer bestreut servieren.

Bon Appétit!

Vegane Auberginen-Zucchini-Lasagne mit Mandeltopping

Letzte Woche hatten wir Spaghetti ohne richtige Spaghetti, heute gibt es Lasagne ohne richtige Lasagnescheiben. Auberginen und Zucchini werden kurz angebraten und dann wie bei einer klassischen Lasagne abwechselnd mit Tomatensauce geschichtet. Statt mit Käse wird diese vegane Variante mit Mandelblättern "überbacken". Lecker!


Zutaten

2 Auberginen
1 mittelgroße Zucchini
Rapsöl zum Anbraten
Je 2 TL getrockneten Basilikum und Oregano
200 ml passierte Tomaten
ca. 3 EL Mandelblätter
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die Auberginen in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden, diese nebeneinander ausbreiten und mit viel Salz bestreuen. Eine halbe Stunde liegen lassen, dann mit einem Küchenpapier abtupfen. So werden die Bitterstoffe entzogen und das Gemüse wird bekömmlicher und schmackhafter.

Die passierten Tomaten mit den Kräutern und etwas Salz bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Die Zucchini halbieren und in feine Scheiben hobeln. Die Auberginen und Zucchini von beiden Seiten in Rapsöl goldgelb anbraten und salzen.

Danach den Boden einer ofenfesten Form mit etwas Tomatensauce bedecken. Jeweils abwechselnd Auberginen, Zucchini und Tomatensauce wie bei einer Lasagne schichten. Obendrauf kommen die Mandelblätter. Das Ganze im Ofen bei 200°C ca. 15 Minuten lang backen. Mit frischem Pfeffer bestreuen und genießen.

Bon Appétit!

Zucchini-Kartoffelsuppe mit frischem Kurkuma

Weiter geht es mit dem Zucchini-Spezial hier auf Mangerella. Diesmal kommt er in Kombination mit Kartoffeln und frischem Kurkuma als Suppe daher. Das wärmt von innen! Perfekt für kalte und nasse Frühherbsttage.


Zutaten

1 größere Zucchini
3-4 Kartoffeln
1 daumengroßes Stück frischer Kurkuma
1 L Gemüsebrühe
Salz & Pfeffer

Frische Petersilie
2 TL gemischte Kerne (Sonnenblumen, Kürbis, …)


Zubereitung

Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Gemüsebrühe in einem Topf aufkochen, salzen und die Kartoffeln 10 - 15 Minuten darin garen, bis sie weich sind.

In der Zwischenzeit die Zucchini ebenfalls würfeln. Den Kurkuma schälen und fein hacken. Beides kurz mitkochen.

Den Topf vom Herd nehmen so viel Gemüsebrühe abkippen (nicht wegschütten!), dass das Gemüse noch soeben bedeckt ist. Zu einer feinen Masse pürieren. Ggf. wieder etwas Brühe dazu geben, bis eure gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Die Suppe nochmal aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Petersilie und Kernen garniert servieren.

Bon Appétit!

Zucchini-Spaghetti in Tomaten-Marinade

Ich hatte euch ja bereits in diesem Post Zucchini-Rezepte versprochen. Jetzt ist es endlich so weit. Spaghetti durch Zucchini zu ersetzen ist zwar keine Innovation mehr, schmeck aber immer wieder gut und ist vor allem für das Abendessen eine leckere low-carb Alternative. Ihr könnt das Gericht roh essen, wenn ihr mögt. Oder ihr schwenkt es kurz in der Pfanne an und habt eine warme Mahlzeit. ;)


Zutaten

2 Zucchini
2 Handvoll Cherry-Tomaten
1 Zwiebel
3 El (kaltgepresstes) Olivenöl
Salz & Pfeffer

optional: Pinienkerne, veganer Parmesan


Zubereitung

Die Zwiebel fein würfeln. Die Cherry-Tomaten vierteln. Mit einem Spiralschneider die Zucchini zu Spaghetti verarbeiten. Wer keinen Spiralschneider hat, kann alternativ mit einem Sparschäler Bandnudeln formen. Alles zusammen mit dem Olivenöl, Salz und Pfeffer in einer Schale vermengen und etwas ziehen lassen. Kalt genießen oder kurz in der Pfanne anschwitzen. Auf Wunsch mit gerösteten Pinienkernen und veganem Parmesan garnieren.

Bon Appétit!

Veganes WM-Kochen 2014: Algerien - Couscous mit Gemüse

Dieses Gericht aus Algerien bildet heute den letzte WM-Kochen-Beitrag vor dem großen Finale. Couscous ist in der nordafrikanischen Küche sehr beliebt. Statt die kleinen Kügelchen aus Hartweizengries auf dem Herd zu kochen, werden sie einfach mit kochendem Wasser oder Brühe übergossen und quellen gelassen. Das frische Gemüse in diesem Gericht ist mit ganz vielen aromatischen Kräutern gewürzt und bringt so eine wahre Geschmacksexplosion.


Zutaten

Olivenöl zum Anbraten
1 Zwiebel
1-2 Möhren (je nach Größe)
1 (recht kleine) Zucchini
1 Handvoll Kichererbsen (aus dem Glas)

2 EL Tomatenmark
1 TL Kreuzkümmel
1-2 Zimtstangen
1/4 TL Cayennepfeffer
1/4 TL Kurkuma
1/4 TL Koriander gemahlen
3 Kardamomkapseln
Salz & schwarzer Pfeffer

1 Handvoll kleine Strauchtomaten

100 g Couscous und die doppelte Menge Gemüsebrühe


Zubereitung

Die Zwiebel in dünne Ringe schneiden und diese halbieren. Dann in einer mittelgroßen Pfanne in etwas Olivenöl glasig braten. Die Möhre schälen und ebenso wie die Zucchini in zylindrische Stücke schneiden. Die Kichererbsen abtropfen lassen und abspülen. Alles mit in die Pfanne geben und 5 Minuten mitbraten. Danach die Gewürze und das Tomatenmark dazu geben. Weitere 10 Minuten braten und zwischendurch immer wieder gut umrühren. (Die Möhren bleiben so noch recht knackig, wer das nicht mag, kann sie vorher kurz in Salzwasser weich kochen.)

Den Couscous in der doppelten Menge Gemüsebrühe aufkochen, vom Herd nehmen und 10 Minuten quellen lassen. Danach mit Salz abschmecken.

Zum Schluss die geviertelten Tomaten unter das Gemüse rühren und kurz mitbraten lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Couscous auf einen Teller geben und das Gemüse darauf verteilen. Mit einer Zimtstange garniert servieren.

Bon Appétit!

Veganes WM-Kochen 2014: Iran - Sabzi Pulao

Das WM-Kochen entführt uns heute in die orientalische Küche. Bei Sabzi Pulao handelt es sich um ein Reisgericht mit vielen grünen Kräutern, das im Iran oft an Feiertagen, wie dem persischen Neujahrsfest Nouruz, gereicht wird. Es schmeckt aber auch einfach so, besonders in Verbindung mit aromatischem Safrangemüse.


Zutaten

1 Tasse Basmatireis
2 Tassen Salzwasser
Je 1/2 Handvoll Petersilie, Schnittlauch, Koriander und Dill
Etwas vegane Margarine
Etwas Rapsöl

1 Zwiebel
1 Zucchini
2 Tomaten
200 g weiße Bohnen
1/4 TL Safran
Saft einer halben Zitrone
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Zunächst Reis und Salzwasser in einem Topf aufkochen und bei geringer Hitze ca. 10 - 15 Minuten garen lassen, bis das Wasser verkocht ist. 

In der Zwischenzeit die Kräuter fein hacken. In einer Pfanne etwas Margarine schmelzen lassen und die Kräuter darin etwa 5 Minuten lang anbraten.

Den gegarten Reis in ein feines Sieb geben und abspülen. Im gleichen Topf einen kleinen Finger breit Rapsöl heiß werden lassen und den Boden mit Reis bedecken. Warten bis er etwas ansetzt und dann erst beginnen, die Kräuter und den restlichen Reis abwechselnd zu schichten. So entsteht am Boden eine knusprige Kruste, thadig genannt. Den Topf mit einem Trockentuch und dem Deckel abdecken und bei geringer Hitze 20 - 30 Minuten ziehen lassen.

Für das Safrangemüse die Zwiebel hacken und in etwas veganer Margarine anbraten. Die Zucchini würfen und für einige Minuten mitbraten. Die Bohnen abtropfen lassen und die Tomaten klein schneiden. Beides mit in die Pfanne geben, mit Safran, Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und weitere 5 Minuten braten. 

Ca. 2 cm kaltes Wasser in die Spüle lassen und den Topf mit dem Reis für 1-2 Minuten hineinstellen. So lässt sich der thadig besser vom Boden lösen. Dann den Inhalt auf eine Servierplatte stürzen. Den Reis in der Mitte durchbrechen und das Gemüse in die Spalte füllen. 

Bon Appétit!