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Veganer Zitronen-Yoghurt-Kuchen

Hier auf Mangerella war es in letzter Zeit ziemlich ruhig. Dafür möchte ich mich bei meinen regelmäßigen Lesern entschuldigen. Wie wäre es mit einem Stück saftigem Zitronen-Yoghurt-Kuchen? Natürlich in vegan. Der schmeckt so richtig gut nach Frühling. Wie auch die weiteren Rezepte, die ab jetzt wieder in regelmäßigem Turnus folgen werden. Nicht mehr lange, dann gibt es endlich wieder Spargel, Rhabarber, Erdbeeren und Co. Jetzt aber erstmal Bühne frei für den Kuchen…


Zutaten

240 g Sojayoghurt Vanille
100 g Puderzucker (plus etwas zum Bestreuen)
120 ml Rapsöl
1/4 TL Vanillepulver
Saft und Schale einer kleinen Bio-Zitrone
185 g Mehl
2 TL Backpulver

Runde 18 mm Backform


Zubereitung

Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

In einer großen Rührschüssel Sojayoghurt, Puderzucker, Rapsöl, Vanillepulver, Zitronensaft und den Großteil der Zitronenschale mixen. Ein bisschen Schale zum Dekorieren übrig lassen.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen, zu den restlichen Zutaten geben und gründlich verrühren. Nicht zu lange mixen, sonst wird der Teig weniger fluffig.

Die Backform etwas einfetten und den Teig hineingeben. Im Ofen etwa 50 Minuten backen (mit der Stäbchenprobe testen, ob noch etwas kleben bleibt, falls ja ggf. die Backzeit verlängern).

Den Kuchen noch ca. 15 Minuten in der Form stehen lassen, dann auf einem Rost auskühlen lassen. Die Oberfläche mit Puderzucker und Zitronenschale bestreuen.

Der Zitronenkuchen schmeckt am besten kalt!

Bon Appétit!

Dinkelflammkuchen mit grünem Spargel, Zucchini und Babyspinat

Die Spargelsaison neigt sich leider schon wieder dem Ende zu. Mit diesem schnellen Flammkuchen könnt ihr die leckeren Stängel noch einmal richtig feiern und gleichzeitig die eine weitere saisonale Zutat auf dem Teller begrüßen: Frischen Spinat.


Zutaten

Für den Teig:

200 g Dinkelmehl
1 EL Olivenöl
110 ml Wasser
etwas Salz

Für den Belag:

250 g grüner Spargel
2 Hände voll Babyspinat
1/2 Zucchini
einige schwarze Oliven
100 g veganer Sauerrahm
Salz und schwarzen Pfeffer


Zubereitung

Alle Zutaten für den Teig in einer großen Schüssel gut mit den Händen verkneten bis eine glatte, einheitlich Masse entsteht.

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Das Gemüse waschen. Vom Spargel die unteren Enden entfernen. Die Zucchini halbieren und in Scheiben schneiden.

Den Teig dünn ausrollen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit dem Sauerrahm bestreichen. Das Gemüse darauf verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Im Ofen für ca. 10 - 15 Minuten backen, bis der Boden schön kross ist. Warm oder kalt genießen.

Bon Appétit!


Thailändische Tom Kha Suppe aus Kokosmilch

Die meisten Suppen schmecken mir in der kalten Jahreszeit am besten. Eine Ausnahme macht allerdings diese vegane Version der thailändischen Tom Kha Suppe. Mit fruchtig-schwarfer Ingwernote, frischem Gemüse und leckerer Kokosmilch ist sie ein perfektes Abendessen für laue Sommerabende. 


Zutaten

1 Dose Kokosmilch in Bioqualität (400 ml)
ca. 200 ml Wasser
1 TL Galantpulver
1/2 TL Chiliflocken (je nach Schärfegrad mehr oder weniger!)
1/2 TL gemahlener Koriander
1/2 TL gemahlener Ingwer (oder frischen Ingwer)
Salz & schwarzer Pfeffer
3-4 Stangen grüner Spargel
3-4 Champignons 
1 große Möhre
1 Japanisches Tofu Bratfilet (z.B. von Taifun)
Etwas Rapsöl zum Anbraten
Eine Handvoll frische Korianderblätter

Zubereitung

Das Gemüse waschen bzw. putzen. Die Möhre schälen und in schmale Stifte hacken. Vom Spargel die harten Enden entfernen und den Rest in Streifen schneiden. Die Champignons viertel. 

Die Kokosmilch und das Wasser in einen Topf geben, gut verrühren und dabei aufkochen lassen. Die Gewürze dazu geben und gut unterrühren. Möhre und Spargel dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles etwa 10 - 12 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.

In einer kleinen Pfanne die Champignons in Öl ca. 7 -10 Minuten anbraten, bis sie schön knackig sind. Das Tofufilet in Streifen schneiden und gegen Ende der Bratzeit kurz mitbrutzeln lassen. (Man kann die Pilze natürlich auch einfach im Topf mitkochen, aber ich mag sie lieber, wenn sie nicht so weich sind.)

Wenn das Gemüse in der Suppe gar ist, die Champignons und den Tofu dazu geben, alles gut umrühren und ggf. nachwürzen. 

In Schälchen garniert mit frischem Koriander servieren.

Bon Appétit!  



Süßkartoffelspalten mit Spargel, Zitronen und Lavendelblüten

Neben den Erdbeeren darf zu dieser Jahreszeit natürlich der Spargel nicht fehlen. Für mich am liebsten in Grün. Dieses Gericht bringt frühlingshafte Frische auf den Teller und lässt die Geschmacksnerven ein blumig-fruchtiges Maifest feiern. ;) 


Zutaten

2 große Süßkartoffeln (ca. 600g)
250g grüner Spargel
1 Bio-Zitrone
2 TL Currypulver
2 TL getrocknete Lavendelblüten
Salz & Pfeffer

Zubereitung

Den Ofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Süßkartoffeln schälen und in ca. 1-1,5 cm hohe und breite Streifen schneiden. Curry und ca. 1 TL Salz in einer Schale vermischen und die Spalten darin gut wälzen, damit sie die Gewürze annehmen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Süßkartoffelstreifen darauf verteilen. In den Ofen geben und die Uhr auf 10 Minuten stellen.

Inzwischen den Spargel waschen und die harten Enden abschneiden. Wer mag kann die Stangen in kürzere Stücke scheiden, ich habe sie bei diesem Gericht lang gelassen. Die Zitrone ebenfalls abwaschen, in Scheiben schneiden und diese dann halbieren.

Nach den 10 Minuten Backzeit den Spargel zu den Süßkartoffeln in den Ofen geben. Bei der Gelegenheit die Kartoffeln mit einem Pfannenwender drehen und den Spargel so gleichzeitig durch die Gewürze ziehen. Bei Bedarf etwas nachsalzen. Die Uhr auf weitere 10 Minuten einstellen.

2-3 Minuten vor Ende der Backzeit habe ich auch die Zitronenscheiben dazu getan und das Ganze nochmals durchgemischt.



Zum Schluss das Gericht auf zwei Tellern anrichten, ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken und je einen TL Lavendelblüten pro Teller überstreuen.

Bon Appétit!


Erdbeer-Kokos-Cupcakes und nur noch vegane Rezepte

Die liebe Erdbeerzeit - es gibt kaum einen besseren Grund, um den Blog endlich mal wieder zu beleben. Zu den frischen Früchten gibt es ein neues Layout. Gefällt es euch? Außerdem sind ab jetzt alle Rezepte auf Mangerella vegan. Los geht's mit frühlingshaften veganen Erdbeer-Kokos-Cupcakes.


Zutaten für 12 Cupcakes

Für den Teig:

50 ml Sonnenblumenöl
125 g Rohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker mit echter Bourbonvanille
1 Prise Salz
2 TL Sojamehl
120 ml Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch)
1TL Apfelessig
200 g Mehl
2 TL Backpulver
ca. 6-12 frische Erdbeeren

Für das Toping:

1 Packung Kokossahne (gibt es z.B. von Soyatoo)
1/4 TL Vanillepulver
6-12 frische Erdbeeren

Zubereitung

Den Backofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Muffinbackform einfetten oder mit Papierförmchen auslegen.

In einer großen Schüssel das Öl, den Zucker, Vanillezucker und Salz mit dem Mixer verrühren. Wenn eine klebrige Masse entstanden ist, nach und nach Sojamehl, Pflanzenmilch und Apfelessig dazu geben und unterrühren.

In einer anderen Schale das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Danach langsam unter die anderen Zutaten geben und gut vermixen. Es sollte ein zäher Teig entstehen. Dieser wird jetzt auf die 12 Muffinförmchen verteilt.

Zum Schluss die Erdbeeren waschen, das Grünzeug abschneiden und die Beeren je nach Größe halbieren oder ganz lassen. In jeden Muffin mittig ein Stückchen Erdbeere hineindrücken.

Jetzt kann die Muffinform ab in den Ofen. Nach ca. 20 Minuten dürften die Küchlein goldbraun geworden sein. Ob sie wirklich gar sind, zeigt der Stäbchentest mit einem Zahnstocher. Bleibt kein Teig mehr hängen, sind sie fertig. Nehmt sie aus der Form und lasst sie auf einem Kuchenrost abkühlen.


Während der Ofen seine Arbeit leistet, kann man schonmal die Créme zubereiten. Hierzu das Päckchen mit der Kokossahne gut schütteln. Danach den Inhalt in eine schmale, hohe Rührschüssel geben (wichtig ist, das der Mixer trotzdem reinpasst ;)). Die Créme ca. 2 Minuten gut durchmixen, so dass eine feste Masse entsteht. Zum Schluss die Vanille unterrühren. Bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

Wenn die Muffins abgekühlt sind, die Créme in eine Spritztüte füllen und die Küchlein damit verzieren. Die restlichen Erdbeeren waschen, bei Bedarf halbieren und die Cupcakes damit verzieren.

Bon Appetit!

P.S.: Das Rezept für den Teig ist angelehnt an das Grundrezept für vegane Muffins aus dem tollen Backbuch "Vegan backen, mit Liebe aber ohne Ei" von Nicole Just.




Bärlauch-Pasta auf Zuckerschoten in scharfer Ingwer-Kokossauce (vegan)

Es folgt nun der Hauptgang unserer veganen Ostermenüs. Gleichzeitig wurde damit die diesjährige  Bärlauch-Saison eröffnet, was meinen Mitesser sehr freut - mich eigentlich weniger. 


Zutaten

Für die Nudeln:

200 g Hartweizengrieß
90 ml sehr warmes Wasser
eine gute Handvoll Bärlauch

Für die Sauce:

100 g Zuckerschoten
200 ml Kokosmilch
etwas Limettensaft
Ingwergewürz
Chayennepfeffer
Salz & Pfeffer

Zubereitung

Für den Nudelteig den Hartweizengrieß auf der auf der Arbeitsplatte zu einem Berg häufen und in der Mitte eine Mulde formen. Etwas Wasser in die Mulde gießen und beginnen zu kneten. Nach und nach immer mehr Wasser hinzu geben und immer weiter kneten. Das Wasser sollte wirklich sehr warm sein, damit der Grieß geschmeidig wird. Nach etwa 10 Minuten ist der Teig so glatt und homogen, dass keine Reste mehr an den Fingern kleben bleiben. Eine Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln. Mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Den Bärlauch fein hacken und nach der Ruhezeit in den Teig einkneten. Dann die Nudeln beliebig formen. Ich habe es mir einfach gemacht und lange, dünne Rollen geformt (ca. 0,5 cm Durchmesser) und diese dann in kurze Stücke geschnitten.

Die Nudeln werden in siedendem, nicht kochendem, Salzwasser gegart. Zu dolles Sprudeln kann sie auseinander reißen... Die Kochzeit für meine Variante beträgt ca. 10-15 Minuten. Die Nudeln sind gar, wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen.

Die Sauce geht ganz schnell: Die Zuckerschoten waschen und die Enden entfernen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schoten darin anbraten. Mit Kokosmilch ablöschen und mit dem Limettensaft und den Gewürzen abschmecken. Etwas köcheln lassen, bis die Sauce eine angenehme Konsistenz hat (nicht zu fest und nicht zu flüssig). Das ist für mich nach etwa 5-7 Minuten der Fall.

Alles zusammen auf einem Teller anrichten. Bon Appetit.