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Veganer Zitronen-Yoghurt-Kuchen

Hier auf Mangerella war es in letzter Zeit ziemlich ruhig. Dafür möchte ich mich bei meinen regelmäßigen Lesern entschuldigen. Wie wäre es mit einem Stück saftigem Zitronen-Yoghurt-Kuchen? Natürlich in vegan. Der schmeckt so richtig gut nach Frühling. Wie auch die weiteren Rezepte, die ab jetzt wieder in regelmäßigem Turnus folgen werden. Nicht mehr lange, dann gibt es endlich wieder Spargel, Rhabarber, Erdbeeren und Co. Jetzt aber erstmal Bühne frei für den Kuchen…


Zutaten

240 g Sojayoghurt Vanille
100 g Puderzucker (plus etwas zum Bestreuen)
120 ml Rapsöl
1/4 TL Vanillepulver
Saft und Schale einer kleinen Bio-Zitrone
185 g Mehl
2 TL Backpulver

Runde 18 mm Backform


Zubereitung

Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

In einer großen Rührschüssel Sojayoghurt, Puderzucker, Rapsöl, Vanillepulver, Zitronensaft und den Großteil der Zitronenschale mixen. Ein bisschen Schale zum Dekorieren übrig lassen.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen, zu den restlichen Zutaten geben und gründlich verrühren. Nicht zu lange mixen, sonst wird der Teig weniger fluffig.

Die Backform etwas einfetten und den Teig hineingeben. Im Ofen etwa 50 Minuten backen (mit der Stäbchenprobe testen, ob noch etwas kleben bleibt, falls ja ggf. die Backzeit verlängern).

Den Kuchen noch ca. 15 Minuten in der Form stehen lassen, dann auf einem Rost auskühlen lassen. Die Oberfläche mit Puderzucker und Zitronenschale bestreuen.

Der Zitronenkuchen schmeckt am besten kalt!

Bon Appétit!

Grüner Winter-Smoothie

Ihr Lieben, zunächst möchte ich euch allen ein frohes und gesundes neues Jahr wünschen (auch wenn 2015 nun schon eine ganze Woche alt ist)! Ich hoffe, ihr habt alle besinnliche Weihnachten in toller Begleitung, mit schönen Geschenken, interessante Gesprächen und natürlich leckerem Essen gefeiert.

Nachdem nun alle Feiertage hinter uns liegen, möchte ich das Jahr 2015 auf Mangerella mit einem gesunden Grünen Smoothie starten. Dieser liefert uns nicht nur viele Vitamine und Energie um wieder richtig durchzustarten sondern schmeckt nebenbei auch noch richtig gut. Den wird es hier jetzt sicher öfter geben, denn das Christkind war großzügig und hat mir einen Hochleistungsmixer beschert. Danke nochmal an dieser Stelle! Außerdem durfte aus nördlicheren Teilen Deutschlands ein großer Beutel Grünkohl mitreisen, der jetzt das Gefrierfach bewohnt...


Zutaten (für ca. 3/4 Liter Smoothie)

ca. 4 - 6 Blätter Grünkohl
1 kleine Stange Sellerie
1 Handvoll Winterpostelein (oder Feldsalat)
1 Banane
1 Apfel
1 kleines Stück Ingwer
1 Glas (frisch gepresster) Orangensaft
1 Glas Wasser


Zubereitung

Alle Zutaten waschen. Die Banane und den Ingwer schälen, den Apfel entkernen. Dann alles zusammen im Mixer gründlich pürieren und kalt genießen.

Bon Appétit!


Vegane Lebkuchencréme auf Sauerkirschen

Nach einem richtigen Weihnachtsfestessen darf das passende Dessert natürlich nicht fehlen. Am 2. Adventswochenende gab es bei uns deshalb eine vegane Lebkuchencréme auf Sauerkirschen. Dieser Nachtisch lässt sich super portionieren und ist durch das Obst recht leicht und doch wunderbar crémig und weihnachtlich.


Zutaten (für ca. 8 kleine Portionen)

1 kleines Glas Sauerkirschen 
200 ml Sojasahne zum Aufschlagen
60 g veganer Lebkuchen 
3 EL Orangensaft
4 EL Kirschsaft (aus dem Glas der Sauerkirschen)
1 TL Lebkuchengewürz (plus etwas mehr zum Bestreuen)
Mandeln zum Dekorieren


Zubereitung

Den Lebkuchen mit dem Messer fein hacken und dann mit den Fingern zerbröseln, bis ihr sehr feine Krümel habt. Diese in einer kleinen Schale mit dem Kirsch- und Orangensaft verrühren und kurz ziehen lassen.

Die Sojasahne fest schlagen. Dann die Lebkuchen-Saftmischung und das Lebkuchengewürz vorsichtig unterrühren. Mir war die Créme schon süß genug, wenn ihr mögt, könnt ihr etwas Zucker oder Agavendicksaft dazu geben. 

Den Boden kleiner Dessertgläser mit Sauerkirschen auslegen. Dann ca. 2 EL der Lebkuchencréme darauf verteilen. Die Oberfläche mit etwas Lebkuchengewürz bestreuen und mit Mandeln dekorieren. 


Weihnachtsbäckerei: Vegane Mandelplätzchen

Nach den Earl Grey Plätzchen zu Thanksgiving möchte ich euch heute ein weiteres Rezept für vegane Weihnachtsplätzchen zeigen. Ich gebe zu, diese Mandelplätzchen sehen nicht besonders spektakulär aus. Für mich haben sie aber eine lange Tradition. Schon als ich ein kleines Mädchen war, backten meine Oma und meine Großtante jedes Jahr zu Weihnachten diese Plätzchen. Ok, nicht genau diese. Der Teig war damals nicht vegan. Ich habe mich diesmal also an eine Nachbildung ganz ohne tierische Produkte gewagt. Und sie ist gelungen. Die Mandelplätzchen sind schnell gemacht und super lecker (uuund daher auch schnell wieder weg, ich muss bald für Nachschub sorgen).


Zutaten

200 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln 
100 g Rohrzucker
1/4 TL Vanillepulver
180 g vegane Margarine
1 EL Sojamilch 
1 TL Zitronensaft
etwas Sojamilch zum Einpinseln
Mandeln zum Dekorieren 


Zubereitung

Zunächst die trockenen Zutaten in einer großen Rührschüssel vermischen. Dann die Margarine, die Sojamilch und den Zitronensaft dazu tun. Alles mit den Knethaken eines Mixers vermischen, dann mit den Händen weiter kneten, bis ihr einen homogenen Teig habt. Diesen wickelt ihr in Frischhaltefolie und legt ihn ca. 1 Stunde in den Kühlschrank.

Den Backofen auf 180°C Umluft einstellen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. einen halben Zentimeter dick ausrollen. Dann (z.B. mit Hilfe eines Glasrandes) Kreise ausstechen und diese auf ein Backblech legen. In die Mitte jedes Plätzchens eine Mandel leicht eindrücken. Dann die Oberfläche mit etwas Sojamilch einpinseln. 

Im Ofen ca. 15 - 20 Minuten lang goldgelb backen. 

Bon Appétit!

Weihnachtsbäckerei: Earl Grey Plätzchen

Der Dezember naht! Zeit, die Weihnachtsbäckerei einzuläuten. Als erstes möchte ich euch ein Rezept für Earl Grey Plätzchen vorstellen. Zum ersten Mal zu einer British Tea Überraschung-Party für eine meiner besten und ältesten Freundinnen gebacken. Seitdem mache ich sie jedes Jahr, zumeist in der Weihnachtszeit. Sie erinnern mich an den schönen Nachmittag damals und schmecken am besten zu einer Tasse frisch aufgebrühtem Earl Grey Tee.

Und da heute Thanksgiving ist, wurden die Plätzchen entsprechend mit einem "Thanks" verziert. Das geht auch an euch liebe Leser, Danke für euren Besuch! :)


Zutaten

2 Teebeutel Earl-Grey-Tee (oder 2 TL losen Tee, fein zerstoßen)
125 Gramm Mehl
2 EL gemahlene Mandeln
2 EL Zucker
1 Prise Salz
75 Gramm kalte, vegane Margarine

Puderzucker zum Bestäuben


Zubereitung

Zunächst die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Die Teebeutel aufreißen und den Tee untermischen. Mit einer Messerspitze die Pflanzenmargarine nach und nach hineinflocken und die Zutaten mit dem Knethaken des Mixers / der Küchenmaschine oder den Händen zu einem glatten Teil verarbeiten. Dieser wird nun in Frischhaltefolie gewickelt und eine halbe Stunde in den Kühlschrank gelegt, damit er sich nachher besser ausrollen lässt.

Nun den Backofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine saubere Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig darauf einen guten halben Zentimeter dick ausrollen. Falls dies zu mühsam ist, hilft es, etwas Frischhaltefolie zwischen den Teigroller und den Teig zu legen, damit dieser nicht am Werkzeug festklebt.

Schließlich mit einem Ausstecher nach Wahl die Plätzchen formen und vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Etwa 10 Minuten backen, dann das Blech aus dem Ofen nehmen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und mit Tee und Mandarinen genießen.

Bon Appétit!



P.S.: Das Originalrezept habe ich auf brigitte.de gefunden.

"Sommer-trifft-Herbst"-Galette mit Blaubeeren und Birnen

Es wird Zeit, dem Sommer "Lebewohl" zu sagen und den Herbst willkommen zu heißen. Was passt da besser, als diese Galette? Die letzten Blaubeeren treffen auf die ersten Birnen. Himmlisch! Zudem ist die Zubereitung auch noch wirklich einfach. Was will man mehr?


Zutaten

Für den Teig:

ca. 300 g Mehl
100 ml Sonnenblumenöl
2 EL brauner Zucker
1 Prise Salz
80 ml Wasser

Für den Belag:

ca. 350 g Blaubeeren
1 große feste Birne
etwas Zitronensaft
2 TL Zimt
1 EL brauner Zucker + etwas mehr zum Bestreuen

etwas Sojamilch
1 EL gehackte Pistazien

optional: Aufgeschlagene Soja- oder Kokossahne zum Servieren


Zubereitung

Für den Teig die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen und dann mit dem Öl und Wasser verkneten. Ähnlich wie bei einem klassischen Mürbeteig sollte die Masse fest, aber nicht zu trocken werden. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit die Blaubeeren waschen und die Birne entkernen und in feine Scheiben schneiden. Das Obst mit dem Zitronensaft, Zimt und Zucker vermengen.

Nach der Kühlzeit den Teig etwa 1/2 cm dick ausrollen. Eine Form braucht ihr für die Galette nicht unbedingt, sie ist jedoch praktisch. Den Teig in die Form legen, das Obst in der Mitte verteilen und den Rand einfach nach oben hin umklappen. Mit etwas Sojamilch bepinseln. Zum Schluss nach Belieben noch braunen Zucker und gehackte Pistazien überstreuen.

Im Ofen bei 200°C ca. 20-30 Minuten backen, bis der Teig leicht goldbraun wird.

Fertig! Dazu passt frisch aufgeschlagene Soja- oder Kokossahne.

Bon Appétit!

Superschnelles veganes Erdbeereis

Ihr denkt, Eis zuhause zu machen ist umständlich, man braucht eine Eismaschine und viel Zeit? Falsch! Dieses crémige Erdbeereis gelingt in nur 5 Minuten, braucht nur drei Zutaten und es schmeckt "erdbeeriger" als jede Variante aus der Eisdiele. Ran an den Mixer!


Zutaten

250 g gefrorene Erdbeeren
etwas Sojamilch
2 TL Agavensirup

Zubereitung

Die Erdbeeren aus dem Gefrierfach nehmen und in ein hohes, schmales Rührgefäß geben. Ich habe im Juni viele Erdbeeren selbst eingefroren, ihr könnt sie aber auch einfach aus dem Tiefkühlregal kaufen, am besten im Biomarkt.

Jetzt so viel Sojamilch dazu geben, bis die Beeren etwa zur Hälfte damit bedeckt sind. Nehmt am Anfang ehr tendenziell weniger, damit das Eis nicht zu flüssig wird. Den Agavensirup dazu geben. Mixt das ganze mit dem Pürierstab gut durch bis alle Erdbeeren püriert sind. Falls die Masse noch zu fest ist, gebt etwas Sojamilch dazu. Falls es euch nicht süß genug ist, nehmt noch etwas Agavensirup.

Mit dem Eisportionierer oder einem großen Löffel Kugeln formen und sofort genießen.

Das Eis lässt sich natürlich beliebig variieren. Nehmt Waldbeeren statt Erdbeeren, fügt Schokosplitter oder Kokosflocken hinzu, nehmt Kokos- statt Sojamilch etc. pp. Lasst eurer Kreativität freien Lauf. :)

Bon Appétit!

Veganer Schokoladenkuchen mit Johannisbeeren

Lust auf veganen Schokoladenkuchen, aber keine Lust, lange zu backen? Kein Problem. Für diesen super-schokoladige Kuchen müsst ihr nur ein paar Zutaten zusammenmixen, dann in den Ofen schieben und nach insgesamt 45 Minuten könnt ihr schon losschlemmen. Wer noch warten kann, verpasst dem Ganzen noch eine Extraglasur für den ultimativen Schoko-Genuss. Los geht's.


Zutaten (für eine 18 cm-Springform)

1 1/2 Tassen Mehl
3/4 Tasse Rohrzucker
3 EL Kakaopulver
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
1 TL Essig
5 EL Sonnenblumenöl
1 EL Sojamilch
1 Tasse Wasser

ca. 80 g vegane Zartbitterschokolade
Johannisbeeren



Zubereitung

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Dann die flüssigen Zutaten dazugeben und alles mit dem Mixer ca. 1 Minute lang gut durchrühren. Den Teig in eine gefettete 18cm-Springform geben und im Ofen 30 Minuten lang backen. Danach die Stäbchenprobe mit einem Zahnstocher machen. Bleibt kein Teig kleben, ist der Kuchen fertig. Die Form aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten lang stehen lassen. Danach den Kuchen aus der Form lösen und abkühlen lassen (oder sofort verputzen).



Falls ihr euch beherrschen konntet und noch etwas zum Glasieren da ist, die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen lassen und über den Kuchen gießen. Mit Johannisbeeren verzieren und genießen.

Bon Appétit!

Veganes WM-Kochen 2014: FINALE Deutschland : Argentinien

Bevor in nur wenigen Stunden das Finalspiel dieser Fussballweltmeisterschaft angepfiffen wird, bleibt noch etwas Zeit für das große Finale des veganen WM-Kochens hier auf Mangerella. Dabei gibt es ausnahmsweise mal zwei Gänge: Ein Hauptgericht aus Argentinien und eine süße Nachspeise aus Deutschland. Auf dass den Deutschen auch heute Abend ein süßer Nachgeschmack bleibt. ;)

Empanadas sind vor allem in Süd- und Mittelamerika verbreitete Teigtaschen, die traditionell mit Gemüse und Fleisch gefüllt sind. Meine vegane Version kommt statt dessen mit gegrilltem Auberginenfleisch zum restlichen Gemüse aus. Statt eines aufwendigen Teiges habe ich zu veganem Vollkorn-Blätterteig in Bio-Qualität aus der Tiefkühltruhe gegriffen.

Mit der Herrencréme verrate ich euch ein altes Rezept meiner Familie aus dem Münsterland, das bei uns eigentlich traditionell an Weihnachten serviert wird. Beim aktuellen Regenwetter hier in Süddeutschland schmeckt die (hier natürlich veganisierte) Créme aus Sahne, Vanilliepudding, Rum und Schokoladensplittern aber auch im "Hochsommer".


Zutaten für die argentinische Empanadas (ergibt 8 Stück, reicht für 2 Personen)

6 Scheiben TK-Vollkorn-Blätterteig aus dem Bioladen

1 große Aubergine

Etwas Olivenöl
1 Zwiebel
1/2 rote Paprika
10 grüne Oliven
1 kleine Chili
1 Tomate
1 EL Rosinen
1 TL Oregano
1/2 TL Paprikagewürz
1/2 TL Chiliflocken
Salz & Pfeffer
ca. 1 TL Zitronensaft

Etwas Sojamilch (2-3 TL)

Zunächst die Aubergine waschen, ein paar Mal mit dem Messer einstechen und im Backofen mit der Grillfunktion ca. 90 Minuten auf oberster Einschubhöhe grillen, bis sie rundherum fast schwarz ist. Das "Einstechen" ist wichtig, da sie sonst platzen könnte. Zwischendurch mal umdrehen.

Den Blätterteig kurz antauen lassen.

Die Zwiebel und Chili fein hacken und in Olivenöl (glasig) dünsten. Die Paprika klein würfeln und dazu tun. Die Oliven ggf. entkernen, in kleine Stücke schneiden und ebenfalls in die Pfanne geben. Alles ca. 10-15 Minuten brutzeln lassen.

Die Aubergine aus dem Ofen nehmen und aufschneiden. Das Innere sollte jetzt so weich sein, dass ihr es einfach mit einer Gabel von der Schale abziehen könnt. Die Masse in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.

Von der Tomate das wässrige Innere entfernen und den Rest klein würfeln. Gemeinsam mit dem Auberginenmus und den Rosinen in die Pfanne geben und würzen. Achtet darauf, dass es euch nicht zu scharf wird! Mit Zitronensaft abschmecken.

Aus dem Blätterteig 6 Kreise ausschneiden. Die Überbleibsel vom Rand nochmals ausrollen. Daraus bekam ich noch 2 Kreise. (Ggf. etwas Mehl dazu nehmen.)



Dann je einen guten EL der Gemüsemischung in die Mitte der Blätterteigkreise geben. Zu einem Halbkreis zusammenfalten und die Ränder gut andrücken. Empanada-Profis falten den Rand jetzt kunstvoll zusammen. Das habe ich auch probiert, nur leider hat sich der Blätterteig beim Backen etwas selbstständig gemacht und der Rand ist wieder aufgegangen. Dem Geschmack tut das zum Glück keinen Abbruch. ;) Bevor die Teigtaschen in den Ofen gehen, könnt ihr sie noch mit etwas Sojamilch einpinseln. Bei 200° C Ober- und Unterhitze auf mittlerer Schiene ca. 30-35 Minuten braun backen.

Bon Appétit!


Zutaten für die vegane Herrencréme (1 große Schüssel für mindestens 4 Personen)

1 Päckchen Vanillepuddingpulver (vegan, z.B. von Alnatura)
500 ml Sojamilch
40-50 g Rohrzucker
250 ml Soja-Schlagsahne (Menge vor dem Schlagen)
3-4 EL Rum
100 g vegane Zartbitterschokolade


Zubereitung

Den Vanillepudding nach Packungsanweisung mit der Sojamilch und dem Zucker zubereiten und abkühlen lassen. Danach mit Rum abschmecken. Die Sojasahne aufschlagen und untermischen. Die Schokolade fein hacken, etwas für die Dekoration beiseite lassen und den Rest sorgfältig unterheben. Am besten schmeckt die Créme, wenn sie einen Tag im Kühlschrank durchziehen konnte!

Bon Appétit!

Erdbeer-Kokos-Cupcakes und nur noch vegane Rezepte

Die liebe Erdbeerzeit - es gibt kaum einen besseren Grund, um den Blog endlich mal wieder zu beleben. Zu den frischen Früchten gibt es ein neues Layout. Gefällt es euch? Außerdem sind ab jetzt alle Rezepte auf Mangerella vegan. Los geht's mit frühlingshaften veganen Erdbeer-Kokos-Cupcakes.


Zutaten für 12 Cupcakes

Für den Teig:

50 ml Sonnenblumenöl
125 g Rohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker mit echter Bourbonvanille
1 Prise Salz
2 TL Sojamehl
120 ml Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch)
1TL Apfelessig
200 g Mehl
2 TL Backpulver
ca. 6-12 frische Erdbeeren

Für das Toping:

1 Packung Kokossahne (gibt es z.B. von Soyatoo)
1/4 TL Vanillepulver
6-12 frische Erdbeeren

Zubereitung

Den Backofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Muffinbackform einfetten oder mit Papierförmchen auslegen.

In einer großen Schüssel das Öl, den Zucker, Vanillezucker und Salz mit dem Mixer verrühren. Wenn eine klebrige Masse entstanden ist, nach und nach Sojamehl, Pflanzenmilch und Apfelessig dazu geben und unterrühren.

In einer anderen Schale das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Danach langsam unter die anderen Zutaten geben und gut vermixen. Es sollte ein zäher Teig entstehen. Dieser wird jetzt auf die 12 Muffinförmchen verteilt.

Zum Schluss die Erdbeeren waschen, das Grünzeug abschneiden und die Beeren je nach Größe halbieren oder ganz lassen. In jeden Muffin mittig ein Stückchen Erdbeere hineindrücken.

Jetzt kann die Muffinform ab in den Ofen. Nach ca. 20 Minuten dürften die Küchlein goldbraun geworden sein. Ob sie wirklich gar sind, zeigt der Stäbchentest mit einem Zahnstocher. Bleibt kein Teig mehr hängen, sind sie fertig. Nehmt sie aus der Form und lasst sie auf einem Kuchenrost abkühlen.


Während der Ofen seine Arbeit leistet, kann man schonmal die Créme zubereiten. Hierzu das Päckchen mit der Kokossahne gut schütteln. Danach den Inhalt in eine schmale, hohe Rührschüssel geben (wichtig ist, das der Mixer trotzdem reinpasst ;)). Die Créme ca. 2 Minuten gut durchmixen, so dass eine feste Masse entsteht. Zum Schluss die Vanille unterrühren. Bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

Wenn die Muffins abgekühlt sind, die Créme in eine Spritztüte füllen und die Küchlein damit verzieren. Die restlichen Erdbeeren waschen, bei Bedarf halbieren und die Cupcakes damit verzieren.

Bon Appetit!

P.S.: Das Rezept für den Teig ist angelehnt an das Grundrezept für vegane Muffins aus dem tollen Backbuch "Vegan backen, mit Liebe aber ohne Ei" von Nicole Just.




SCHNELLES WINTERFRÜHSTÜCK: APFEL-ZIMT-PORRIDGE

Das erste Adventswochenende liegt hinter uns, die ersten Türchen des Adventskalenders wurden geöffnet. Zeit, die neue Woche stimmungsvoll mit einem leckeren weihnachtlichen Frühstück zu begrüßen. Diese winterliche Porige-Variante gelingt in nur 5 Minuten, schmeckt köstlich und liefert genug Energie, um voller Tatendrang in den Tag zu starten.


Zutaten für 2 Portionen

1 Tasse blütenzarte Haferflocken
2 Tassen Sojamilch
2 TL Zimt
Evtl. etwas braunen Zucker
1 Apfel

Zubereitung

Die Haferflocken mit der Sojamilch in einem Topf zum Kochen bringen. Dann etwa 5 Minuten auf niedriger Flamme weiter köcheln lassen. Dabei fleißig umrühren. Zimt und bei Bedarf etwas Zucker dazu geben. Ich nehme keinen Zucker, da ich die Sojamilch süß genug finde. Mein Freund süßt immer etwas nach. Einfach ausprobieren.

Den Apfel entkernen, in kleine Stücke schneiden und kurz vor Ende der Kochzeit unterheben. Porridge servieren und mit ein paar Apfelspalten und Zimt garnieren.

Bon Appetit!

HERBSTLICHER APFELKUCHEN

Es ist Herbst! Meine Lieblingsjahreszeit! Ich koche und backe gerade so viel und damit ich nicht (wie so oft) alle Rezepte wieder vergesse, wird es höchste Zeit wieder zu bloggen. Begonnen wird mit diesen leckeren veganen Apfelkuchen, zu dem mich dieser Post von OhhhMhhh, einem meiner allerliebsten Blogs, inspiriert hat.




Zutaten

Für den Mürbeteig:

200 g Mehl
100 g fein gemahlene Haselnüsse
(oder 300 g Mehl)
200 g vegane Margarine
100 g Zucker

Für den Belag:

2 dicke Äpfel
2 TL Zucker
1 TL Zimt
2 TL Apfelmus 
nach Belieben Zucker zum Bestreuen

Zubereitung

Zunächst die trockenen Zutaten für den Teig vermischen. Dann nach und nach die Butter dazugeben und so lange kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Daraus eine Kugel formen, diese in Frischhaltefolie wickeln und mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. 

Eine Tarteform einfetten und die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Die Hälfte des Teigs etwa 0,5 cm dick zu einem Kreis ausrollen. Die Tarteform damit auslegen. 

Die Äpfel vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Zimt und Zucker vermengen und unter die Apfelschnitze mischen. Dann den Tarteboden mit Apfelmus bestreichen und die Apfelscheiben darauf legen. 

Den restlichen Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Mit einer Blatt-Ausstechform die Blätter ausstechen ( ;) ) und diese wild durcheinander auf dem Kuchen platzieren, als wären sie gerade vom Baum gefallen. Wer mag, kann jetzt noch Zucker überstreuen.

Im auf 200° C aufgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen.

Wenn noch Teig übrig ist, einfach noch mehr Blätter ausstechen und diese als Plätzchen ca. 15 - 20 Minuten mitbacken. 

Bon Appetit! 


Rote-Beete-Eis mit Kokosschaum im Schokoladenei auf Kiwi-Carpaccio (vegan)

Zum Abschluss unseres veganen Ostermenüs habe ich mich zum ersten Mal an Gemüse-Eis getraut. Das Ergebnis hat überzeugt - besonders in Verbindung mit der Kiwi und Kokossahne. 


Zutaten

Für das Eis:

200 ml Rote Beete Saft
400 ml Sojamilch
2 EL Limettensaft
2-3 EL braunen Zucker

Für die Schoko-Schälchen:

ca. 30 g vegane Zartbitterschokolade
2 Wasserbomben oder kleine Luftballons

Für den Rest:

1 Kiwi
gehackte Pistazien
etwas Kokosmilch

Zubereitung

Für das Eis die Sojamilch in einem Topf auf mittlerer Stufe zum Kochen bringen. Den Zucker darin auflösen. Je nach Süße der Sojamilch 2 oder 3 EL voll verwenden. Den Rote Beete- und Limettensaft einrühren und kurz mitköcheln lassen. Dann die Flüssigkeit abkühlen lassen.

Wer eine Eismaschine besitzt, darf diese jetzt gerne benutzen. Ich habe keine, also habe ich die Masse in eine Metallschüssel gegeben und ins Gefrierfach gestellt. Etwa jede halbe Stunde muss das Eis gerührt werden, damit ein eine samtige Konsistenz erreicht. Nach ca. 3 Stunden ist es optimal und kann verzehrt werden.

Für die Schoko-Schälchen die Zartbitterschokolade schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Ballons zur gewünschten Größe aufpusten, abwaschen und dann etwa bis zur Hälfte mit der nicht mehr heißen Schokolade bestreichen, bis die Form des gewünschten Schälchens erreicht ist. Zu Ostern habe ein Ei-Form gewählt. Die "Schoko-Ballons" auf ein Backpapier stellen und trocken lassen. Wenn die Schokolade hart ist, die Ballons platzen lassen. Dazu am besten mit eine Schere ein großes Loch hinein scheiden, denn wenn der Ballon zu langsam schrumpft, bröckelt die Schokolade. Die Schälchen bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

Kurz vor dem Servieren die Kiwi in feine Scheiben schneiden und auf einem Dessert-Teller anrichten. Etwas Kokosmilch wie Sahne aufschlagen. Das Eis in den Schoko-Schälchen anrichten und mit Kokossahne garnieren. Die grob gehackten Pistazien über Eis und Kiwi streuen. Bon Appetit!