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Zucchini-Spaghetti in Tomaten-Marinade

Ich hatte euch ja bereits in diesem Post Zucchini-Rezepte versprochen. Jetzt ist es endlich so weit. Spaghetti durch Zucchini zu ersetzen ist zwar keine Innovation mehr, schmeck aber immer wieder gut und ist vor allem für das Abendessen eine leckere low-carb Alternative. Ihr könnt das Gericht roh essen, wenn ihr mögt. Oder ihr schwenkt es kurz in der Pfanne an und habt eine warme Mahlzeit. ;)


Zutaten

2 Zucchini
2 Handvoll Cherry-Tomaten
1 Zwiebel
3 El (kaltgepresstes) Olivenöl
Salz & Pfeffer

optional: Pinienkerne, veganer Parmesan


Zubereitung

Die Zwiebel fein würfeln. Die Cherry-Tomaten vierteln. Mit einem Spiralschneider die Zucchini zu Spaghetti verarbeiten. Wer keinen Spiralschneider hat, kann alternativ mit einem Sparschäler Bandnudeln formen. Alles zusammen mit dem Olivenöl, Salz und Pfeffer in einer Schale vermengen und etwas ziehen lassen. Kalt genießen oder kurz in der Pfanne anschwitzen. Auf Wunsch mit gerösteten Pinienkernen und veganem Parmesan garnieren.

Bon Appétit!

"Sommer-trifft-Herbst"-Galette mit Blaubeeren und Birnen

Es wird Zeit, dem Sommer "Lebewohl" zu sagen und den Herbst willkommen zu heißen. Was passt da besser, als diese Galette? Die letzten Blaubeeren treffen auf die ersten Birnen. Himmlisch! Zudem ist die Zubereitung auch noch wirklich einfach. Was will man mehr?


Zutaten

Für den Teig:

ca. 300 g Mehl
100 ml Sonnenblumenöl
2 EL brauner Zucker
1 Prise Salz
80 ml Wasser

Für den Belag:

ca. 350 g Blaubeeren
1 große feste Birne
etwas Zitronensaft
2 TL Zimt
1 EL brauner Zucker + etwas mehr zum Bestreuen

etwas Sojamilch
1 EL gehackte Pistazien

optional: Aufgeschlagene Soja- oder Kokossahne zum Servieren


Zubereitung

Für den Teig die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen und dann mit dem Öl und Wasser verkneten. Ähnlich wie bei einem klassischen Mürbeteig sollte die Masse fest, aber nicht zu trocken werden. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit die Blaubeeren waschen und die Birne entkernen und in feine Scheiben schneiden. Das Obst mit dem Zitronensaft, Zimt und Zucker vermengen.

Nach der Kühlzeit den Teig etwa 1/2 cm dick ausrollen. Eine Form braucht ihr für die Galette nicht unbedingt, sie ist jedoch praktisch. Den Teig in die Form legen, das Obst in der Mitte verteilen und den Rand einfach nach oben hin umklappen. Mit etwas Sojamilch bepinseln. Zum Schluss nach Belieben noch braunen Zucker und gehackte Pistazien überstreuen.

Im Ofen bei 200°C ca. 20-30 Minuten backen, bis der Teig leicht goldbraun wird.

Fertig! Dazu passt frisch aufgeschlagene Soja- oder Kokossahne.

Bon Appétit!

Nachgekocht: Burani Bonjon / Auberginen mit Yoghurt

Weiter geht es mit einem weiteren Gericht aus der Kategorie Nachgekocht. Dieses Mal möchte ich euch eins meiner liebsten Kochbücher vorstellen: Veggiestan von Sally Butcher.* Die Rezepte sind zwar nicht alle vegan, aber vegetarisch und vegane Substitute sind ja in der Regel schnell gefunden. In diesem Fall habe ich z.B. einfach Sojayogurt anstatt Vollmilchyoghurt verwendet. Burana Bonjon oder auch Aubergine mit Yoghurt zählt schon seit einiger Zeit zu meinen Lieblingsgerichten. Durch das Schichten verbindet sich die würzige Auberginen-Tomaten-Mischung mit dem Kräuteryoghurt, wodurch ein herrlich lauwarmes Essen - perfekt für Sommerabende - entsteht.

Veggiestan hat sich dem "Zauber der orientalischen Gemüseküche" verschrieben. Auf knapp 300 Seiten finden sich jede Menge köstlicher Inspirationen, die uns kulinarisch in den Iran und dessen Nachbarländer entführen. Im Mittelpunkt steht dabei immer das Gemüse: Von der Aubergine über die Kichererbse bis zur exotischen Kürbissorte. Begleitet natürlich von aromatischen Kräuter und Gewürzen. Reinschauen lohnt sich!

*Die deutschsprachige Version des Kochbuchs Veggiestan von Sally Butcher ist erschienen im Christian Verlag, München, 2012. 



Zutaten (leicht abgeändert vom Originalrezept) 

2 kleinere Auberginen
Salz
etwas Rapsöl zum Anbraten
1 kleine Zwiebel
1 TL Chiliflocken
1 TL Kurkuma
400 ml stückige Tomaten aus der Dose
ca. 200 ml Wasser (s. Zubereitung)
1 Handvoll frischer Koriander

250 ml Sojayoghurt
1 EL Zitronensaft
1 Handvoll frische Minze
Salz & Pfeffer


Zubereitung (leicht abgeändert vom Originalrezept) 

Die Aubergine in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und ordentlich salzen. Mindestens eine halbe Stunde stehen lassen, damit die Bitterstoffe entzogen werden. Danach mit einem Küchenpapier abtupfen.

Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginen und die gehackte Zwiebel darin goldgelb anbraten.  Das dauert gut 10 Minuten. Mit Chiliflocken und Kurkuma würzen. Die gestückelten Tomaten dazu geben und gut umrühren. Jetzt soviel Wasser aufschütten, dass das Gemüse damit gerade bedeckt ist. Für 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Aufpassen, dass das Wasser nicht zu schnell verkocht! Den Koriander fein hacken und gegen Ende unterrühren. Etwas zur Dekoration beiseite stellen. Ggf. mit Salz abschmecken.

Inzwischen den Sojayoghurt mit Zitronensaft und gehackter Minze verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Zum Schluss das Auberginengemüse und den Yoghurt schichtweise auf einem Teller anrichten, mit Koriander bestreuen und servieren. Das Gericht schmeckt lauwarm und kalt.

Vegane Pizza mit Blaubeeren und "Cashew-Käse"

Oh du liebe Pizza, was würde ich nur ohne dich tun? Ich gebe zu, ich könnte beinahe täglich eine essen. Langeweile und Monotonie sind da fehl am Platz. Heute zeige ich euch ein Rezept für eine ganz unkonventionelle, vegane Sommerpizza. Nämlich mit Blaubeeren als Belag und Cashew-Créme statt Käse. Für das herzhafte Aroma sorgen Oregano und Basilikum in getrockneter Form. Ich könnte schon wieder!


Zutaten für 2 Pizzen

Für den Teig:

250 g Mehl (am besten Typ 00)
1 TL Salz
ca. 1/4 Päckchen frische Hefe 
1 TL Rohrzucker
2 EL Olivenöl
150 ml lauwarmes Wasser

Für den "Cashew-Käse":

1 gute Handvoll Cashew-Kerne
etwas Wasser
2 EL Hefeflocken
1 TL Gemüsebrühepulver
Salz

2 Handvoll frische Blaubeeren
je 2 TL Oregano und Basilikum getrocknet
etwas Olivenöl


Zubereitung

Vorsicht: Die Cashews müssen 2 Stunden einweichen und der Teig 1 Stunde gehen!

Für den Teig Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen und 2-3 Minuten stehen lassen. Olivenöl dazu geben. Das Mehl mit dem Salz vermischen. Dann die flüssige Mischung in eine große Schale geben und die trockene nach und nach hinzufügen. Einen festen Teig kneten, der sich nicht mehr wässerig anfühlt. Diesen mit einem Tuch bedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.

Für die "käsige" Cashew-Sauce die Cashew-Kerne zunächst 2 Stunden in reichlich Wasser einweichen. Dann abgießen und in ein schmales, hohes Rührgefäß geben. Etwas Wasser hinzu geben, bis die Oberfläche der Cashews so eben bedeckt ist. Gemeinsam mit den Hefeflocken und Gemüsebrühepulver pürieren, bis eine crémige Masse entsteht. Evtl. noch etwas Wasser dazu geben. Mit Salz abschmecken.

Den Teig in zwei Hälften teilen und jede rund ausrollen. Den Boden zunächst mit einer dünnen Schicht Cashew-Créme bedecken und etwa 15 Minuten im Ofen bei 225°C backen. Danach sollte der Teig schon recht knusprig sein. Diesen dann noch mit den gewaschenen Blaubeeren und einigen Klecksen Cashew-Créme bedecken und mit den Kräutern bestreuen. Weitere 3-5 Minuten backen, bis ihr eine knusprige Pizza habt. Zum Schluss noch mit etwas Olivenöl beträufeln. Genießt euren Sommerabend! 

Bon Appétit! 


Miracle Bowl mit Graupen, Rucola, gerösteten Tomaten und Chili-Bratkatoffeln

Als Miracle-Bowl werden in Foodie-Kreisen gerne Schalen mit bunt gemixten, ausgewogenen Zutaten bezeichnet. Dieses Gericht macht seinem Namen alle Ehre. Mit in Gemüsebrühe gekochten und mit veganem Parmesan verfeinerten Perlgraupen als Basis, im Ofen gerösteten Tomaten, frischem Rucola und Chili-Bratkartoffeln als Topping kommt italienisches Flair in ungewohnter, aber leckerer Kombination auf den Teller.


Zutaten

2 Handvoll bunte Cherrytomaten

100 g Perlgraupen
ca. 200 ml Gemüsebrühe
2 TL veganen Parmesan (optional)
Salz & Pfeffer

2 mittelgroße Kartoffeln
1 EL Olivenöl
1 TL Chiliflocken
Salz & Pfeffer

1 Handvoll frischen Rucola



Zubereitung

Die Cherrytomaten waschen, halbieren und im Ofen bei 200° C etwa 20-30 Minuten rösten.

Die Perlgraupen in der doppelten Menge Gemüsebrühe aufkochen und 30 Minuten garen lassen. Falls die Flüssigkeit zu wenig wird, noch etwas Brühe hinzugeben. Zum Schluss den veganen Parmesan unterheben und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Die Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden und ca. 15-20 Minuten im Olivenöl mit den Chiliflocken knusprig braten. Salzen und pfeffern.

Den Rucola gründlich waschen.

Alles zusammen in zwei Schälchen anrichten und genießen.

Bon Appétit! 


Nachgekocht: Mexikanische Sopa Seca

Als ich vor einigen Wochen das Rezept für eine Sopa Seca auf www.ztstl.at sah, war mir direkt klar: Das muss ich nachkochen. Gesagt getan. Viel veganisiert werden musste gar nicht, ich habe lediglich die optionale Créme Fraiche durch Sojayogurt ersetzt. Ansonsten habe ich nur kleine Änderungen vorgenommen. Sopa Seca bedeutet übrigens so viel wie "trockene Suppe", was wohl daher kommt, dass alle Zutaten zusammen in einer Pfanne gekocht werden, wobei das Wasser langsam verdampft. Die Sopa Seca ist somit auch ein Paradebeispiel für den "One-Pot-Pasta"-Trend. Muss ich noch hinzufügen, dass sie einfach köstlich schmeckt?

Mit diesem Rezept möchte ich nun auch eine neue Rubrik auf Mangerella starten, die ich regelmäßig füttern werde: Nachgekocht. Hier zeige ich euch tolle Rezepte, die ich auf anderen Blogs, in Kochbüchern, Zeitschriften und Co. entdeckt habe und die ich euch nicht vorenthalten möchte.



Zutaten

200 g Spaghetti (ich habe Dinkelvollkorn-Spaghetti genommen)
1 EL Rapsöl
5-6 Tomaten
1 Zwiebel
400 ml Wasser
1 TL Chiliflocken
Salz & Pfeffer
1/2 Avocado
2 EL Sojayogurt


Zubereitung

Die Tomaten mit heißem Wasser übergießen, abschrecken und die Haut abziehen. Den grünen Stielansatz entfernen. Gemeinsam mit der Zwiebel fein prürieren.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Spaghetti darin im Rohzustand anbraten, bis sie rundherum braun, aber nicht schwarz werden. Die Konsistenz wird nun schon weicher. Dieser Vorgang beeinflusst den späteren Geschmack, also lasst euch nicht abschrecken!

Im Anschluss die passierten Tomaten, das Wasser und die Gewürze dazu geben. Achtet bei den Chili-Flocken wie immer auf euer persönliches Schärfeempfinden. Das Ganze jetzt ca. 25 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Passt auf, dass alle Nudeln immer mit Flüssigkeit bedeckt sind. Ggf. noch ein klein wenig Wasser dazu geben. Am Ende sollten die Nudeln bissfest und das Wasser mit den Tomaten zu einer Sauce verkocht sein. Nochmals gut umrühren und ggf. mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Mit der in Streifen geschnittenen Avocado und je einem Klecks Sojayogurt servieren und genießen.

Bon Appétit!

Herzhafter Flammkuchen mit Pfirsich und Oregano

Sommerzeit ist Pfirsichzeit. Ich könnte die süßen Früchte einfach so zwischendurch tonnenweise essen. In Scheiben geschnitten und auf Blätterteig gelegt geben sie einen tollen einfachen Kuchen ab. Halbiert auf den Grill geworfen werden sie der perfekte Nachtisch. Aber auch im herzhaften Hauptgericht können sie sich sehen (oder besser schmecken) lassen. Hier auf krossem Flammkuchen ergänzt mit frischem Oregano, crémigem Balsamico und Walnüssen.


Zutaten

200 g Mehl
110 ml Wasser
1 EL Olivenöl
1/4 TL Salz

ca. 4 EL veganer Sauerrahm
2 Pfirsiche
1 Handvoll Walnusskerne
etwas frischer Oregano
veganer Balsamico-Essig
Salz & Pfeffer



Zubereitung

Aus Mehl, Wasser, Olivenöl und Salz einen geschmeidigen Teig kneten. Dieser sollte schön weich, aber nicht zu wässerig sein. Ggf. noch etwas Mehl dazu tun.

Den Ofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Dein Teig halbieren und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu zwei länglichen Formen ausrollen.


Jeden Teigfladen mit ca. 2 EL Sauerrahm betreichen. Einen Rand frei lassen. Beide in den Ofen geben und die Uhr auf 7-8 Minuten stellen.

In der Zwischenzeit die Pfirsiche in dünne Scheiben schneiden. Den Oregano waschen. Nach den 7-8 Minuten die Flammkuchen kurz aus dem Ofen nehmen und mit den Pfirsichen und dem Oregano belegen. Weitere 10-12 Minuten backen. Wenn der Rand etwas dunkel wird und sich leicht vom Untergrund hebt, sind die Flammkuchen gar.

Mit Balsamico garnieren, Walnüsse überstreuen, salzen, pfeffern und servieren. Schmeckt warm und kalt.

Bon Appétit!


Veganes WM-Kochen 2014: Algerien - Couscous mit Gemüse

Dieses Gericht aus Algerien bildet heute den letzte WM-Kochen-Beitrag vor dem großen Finale. Couscous ist in der nordafrikanischen Küche sehr beliebt. Statt die kleinen Kügelchen aus Hartweizengries auf dem Herd zu kochen, werden sie einfach mit kochendem Wasser oder Brühe übergossen und quellen gelassen. Das frische Gemüse in diesem Gericht ist mit ganz vielen aromatischen Kräutern gewürzt und bringt so eine wahre Geschmacksexplosion.


Zutaten

Olivenöl zum Anbraten
1 Zwiebel
1-2 Möhren (je nach Größe)
1 (recht kleine) Zucchini
1 Handvoll Kichererbsen (aus dem Glas)

2 EL Tomatenmark
1 TL Kreuzkümmel
1-2 Zimtstangen
1/4 TL Cayennepfeffer
1/4 TL Kurkuma
1/4 TL Koriander gemahlen
3 Kardamomkapseln
Salz & schwarzer Pfeffer

1 Handvoll kleine Strauchtomaten

100 g Couscous und die doppelte Menge Gemüsebrühe


Zubereitung

Die Zwiebel in dünne Ringe schneiden und diese halbieren. Dann in einer mittelgroßen Pfanne in etwas Olivenöl glasig braten. Die Möhre schälen und ebenso wie die Zucchini in zylindrische Stücke schneiden. Die Kichererbsen abtropfen lassen und abspülen. Alles mit in die Pfanne geben und 5 Minuten mitbraten. Danach die Gewürze und das Tomatenmark dazu geben. Weitere 10 Minuten braten und zwischendurch immer wieder gut umrühren. (Die Möhren bleiben so noch recht knackig, wer das nicht mag, kann sie vorher kurz in Salzwasser weich kochen.)

Den Couscous in der doppelten Menge Gemüsebrühe aufkochen, vom Herd nehmen und 10 Minuten quellen lassen. Danach mit Salz abschmecken.

Zum Schluss die geviertelten Tomaten unter das Gemüse rühren und kurz mitbraten lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Couscous auf einen Teller geben und das Gemüse darauf verteilen. Mit einer Zimtstange garniert servieren.

Bon Appétit!

Veganes WM-Kochen 2014: Nigeria - Erdnusseintopf mit Hirse

Spätestens seit gestern wissen wir wohl, dass sich in dieser Weltmeisterschaft nichts vorhersehen lässt. Was war das bloss für ein Spiel? Gut, dass wir uns vorher mit diesem einfachen, leckeren und nährstoffreichen Gericht gestärkt haben. So lies es sich noch besser jubeln. ;) Der afrikanische Erdnusseintopf ist zweifelsohne ein großer Bloggerliebling, ihr werdet online vieeele Rezepte finden. Diese Version ist passend zum WM-Thema besonders von der nigerianischen Küche inspiriert.


Zutaten (ergibt ca. 3 Portionen)

1 Zwiebel
etwas Rapsöl zum Anbraten
1 große Süßkartoffel
1/2 Glas Kidneybohnen
2 EL Mais
2 EL Erdnussmus
150 ml passierte Tomaten
150 ml Gemüsebrühe
1 Msp. Cayennepfeffer
1 Handvoll TK-Spinat
Saft einer halben großen Zitrone
Salz & Pfeffer

1 Tasse Hirse
2 Tassen Gemüsebrühe
1/4 TL Salz


 Zubereitung

Die Hirse gründlich abspülen und ca. 1 Stunde lang in Wasser einweichen.

Die Zwiebel fein hacken und in einer beschichteten großen Pfanne in Öl ca. 5 Minuten lang anbraten. Die Süßkartoffel schälen und klein würfeln. Mit in die Pfanne geben und weitere 7 Minuten braten. Die abgetropften Kidneybohnen und den Mais dazu geben. Passierte Tomaten und Erdnussmuss einrühren und mit Cayennepfeffer, etwas Salz und Pfeffer würzen. Den TK-Spinat dazutun. Mit Gemüsebrühe ablöschen und 10 - 15 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch öfter umrühren. Wenn die Konsistenz zu fest wird, etwas mehr Brühe oder passierte Tomaten ergänzen. Zum Schluss den Zitronensaft einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit die Hirse abgießen und in der gesalzenen Brühe ca. 10 Minuten lang kochen, bis die meiste Flüssigkeit verdampft ist. Dann bei geringster Hitze weitere 10 Minuten quellen lassen.

Alles zusammen auf einem Teller anrichten und genießen.

Bon Appétit!

Veganes WM-Kochen 2014: Italien - Spaghetti ai tre pomodori

Eigentlich wollte ich als nächstes ein japanisches Gericht posten. Da ich jedoch am Wochenende unterwegs war und gestern Abend nur wenig Zeit zum Kochen hatte, gab es erstmal italienische Küche. Spaghetti ai tre pomodori. Dieses Gericht kenne ich aus einem meiner liebsten italienischen Restaurants: Dem "Il pomodore" in Valencia, Spanien. ;) Es besteht, wie der Name schon sagt, aus drei Sorten Tomaten, schmeckt sommerlich fruchtig frisch und geht relativ schnell.


Zutaten

1 Handvoll Cherry-Tomaten

1 kleine Zwiebel
1 große Ochsenherz-Tomate
1 Handvoll in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
100 ml passierte Tomaten
Salz & Pfeffer

200 m Spaghetti
Reichlich Salzwasser

Ggf. frischen Basilikum und veganen Parmesan


Zubereitung

Den Backofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Cherry-Tomaten halbieren und mit der geschnittenen Seite nach oben zeigend auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Im Ofen 20 Minuten lang rösten.

Die Zwiebel fein hacken und in etwas Olivenöl in einem Topf ca. 5 Minuten lang anbraten. Die Ochsenherz-Tomate in kleine Stücke würfeln und zusammen mit den passierten Tomaten zu den Zwiebeln geben, leicht salzen und alles 20 Minuten köcheln lassen. Dabei öfter Umrühren und die Tomatenstücke mit dem Kopflöffel etwas zerdrücken.

In einem anderen Topf reichlich Salzwasser aufkochen und die Spaghetti nach Packungsanweisung darin garen.

Die getrockneten Tomaten abtropfen lassen und in dünne Streifen schneiden. Kurz vor Ende der Kochzeit zu der Tomatensauce geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Cherry-Tomaten und die fertigen Spaghetti unter die Sauce rühren und noch 1- 2 Minuten mitköcheln lassen.

Dann auf einem Teller anrichten und ggf. mit Basilikum und veganem Parmesan garnieren.

Bon Appétit!

Veganes WM-Kochen 2014: Spanien - Paella

Viele Spanier würden diese WM wohl am liebsten direkt aus dem Gedächtnis streichen. Doch auch wenn es mit dem Fußball diesmal nicht so richtig klappen wollte - Kochen können sie. Mein Beitrag zum Land ist eine vegane Paella mit viel frischem Gemüse und leckeren Gewürzen. Da kann den Spaniern auch niemand die Favoritenrolle nehmen.



Zutaten

Olivenöl zum Anbraten
1 Zwiebel
1/2 gelbe Paprika
1 handvoll bunte Minipaprika (oder 1/2 rote Paprika)
1 kleine Fenchelknolle

1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Paprikagewürz
1/4 TL Cayennepfeffer
2-3 Lorbeerblätter

150 g Rundkornreis

100 ml Sherry
1/4 TL Safran

500 ml Gemüsebrühe
1/3 TL Salz

1 kleine Handvoll grüne Bohnen
1 kleine Handvoll schwarze Oliven
1 kleine Handvoll Cherry-Tomaten
1 Handvoll frische Petersilie

1/2 Zitrone


Zubereitung

Die Zwiebel klein hacken und in einer mittelgroßen Pfanne in Olivenöl ca. 5 Minuten lang anbraten. 

Die gelbe Paprika in Streifen schneiden, den Fenchel erst in Scheiben, dann ebenfalls in Streifen schneiden. Zusammen mit den Mini-Paprika (bzw. der zerkleinerten roten Paprika) in die Pfanne geben und etwa 8 Minuten braten, bis das Gemüse leicht goldbraun und weich wird. Leicht salzen.

Die Lorbeerblätter und die Gewürze unterrühren. Den Reis dazutun und gut umrühren. 2 Minuten braten lassen, dann mit Sherry ablöschen, mit Safran würzen und 1 Minute ziehen lassen. Gemüsebrühe und Salz hinzufügen und alles bei leichter Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Nicht umrühren! Falls die Brühe zu schnell verkocht, noch etwas Wasser dazugeben.

In der Zwischenzeit die Oliven abgießen, die Bohnen zerkleinern und die Tomaten halbieren oder vierteln. Petersilie klein hacken. Die Zitronenhälfte in Scheiben schneiden.

Nach den 20 Minuten die Hitze auf ein Minimum reduzieren und die Paella mit Bohnen, Oliven, Tomaten und Petersilie belegen. Mit einem Deckel (oder zur Not Alufolie) bedecken und 10 Minuten ziehen lassen.  

Zum Schluss noch mit Zitronenscheiben garnieren.

Bon Appétit! 


Veganes WM-Kochen 2014: Mexiko - Burritos

Seit gestern stehen die ersten Achtelfinal-Begegnungen fest. Mit dabei: Mexiko. Das feiert man am besten mit frischen Burritos. Hier gefüllt mit einer pikanten Bohnen-Mais-Mischung, veganer Sour-Cream, würzigem Süßkartoffelpüree, Avocado und viel Koriander.


Zutaten

4 Weizentortillas (so groß wie möglich!)

1 Süßkartoffel
1/2 TL Koriander gemahlen
Salz & Pfeffer

1 rote Zwiebel
Rapsöl zum Anbraten
200 g weiße Bohnen aus der Dose / dem Glas
200 g Kidneybohnen aus der Dose / dem Glas
3 EL Mais
4 EL passierte Tomate
1 grüne Chili
1/2 TL Koriander gemahlen
einige Spritzer Tabasco
evtl. Chiliflocken zum Nachschärfen
Salz & Pfeffer

1/2 Avocado
4 EL veganer Sauerrahm
1 Handvol frischer Koriander 


Zubereitung

Die Süßkartoffel schälen und klein schneiden. Reichlich Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Kartoffelstücke darin ca. 10 Minuten lang garen, bis sie weich sind.

In der Zwischenzeit die Zwiebel fein hacken und in einer Pfanne in etwas Öl 5 Minuten lang anbraten. Die Chili von den Kernen befreien und in dünne Ringe schneiden. Dann zusammen mit den Bohnen und dem Mais zu den Zwiebeln geben. Kurz mitbraten. Alles mit den passierten Tomaten ablöschen und mit gemahlenem Koriander, Tabasco, Salz, schwarzem Pfeffer und ggf. noch mehr Chili abschmecken. Die Mischung sollte schön scharf schmecken.

Nach der Kochzeit die Süßkartoffeln abgießen. Eine kleine Menge Wasser im Topf lassen. Die Kartoffelstücke darin mit einem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Koriander würzen.

Die Acovado schälen und in dünne Streifen schneiden. Den Koriander waschen und klein hacken.

Die Weizentortillas könnt ihr vor dem Verarbeiten kurz in die Mikrowelle legen (einzeln für je ca. 40 Sekunden). Dann lassen sie sich besser rollen.

Die Mitte der Tortillas zunächst mit je ca. 1 EL Sauerrahm bestreichen. Danach das Süßkartoffelpüree und die Bohnenmischung dazu geben. Zum Schluss die Avocadoscheiben auflegen und alles mit reichlich Koriander bestreuen.

Jetzt kommt der Tricky-Part: das Rollen. Wenn ihr große Tortillas habt und etwas mit der Füllung gegeizt habt, sollte es einfach gehen. Zunächst die obere und untere Seite des Tortillas etwas nach innen klappen. Dann einen Seitenrand nehmen und alles zusammen rollen. Bei Youtube gibt es dazu viele Videos. ;) Meine Tortillascheiben waren leider etwas klein, weshalb das Rollen nicht so gut gelungen ist. Geschmeckt hat es aber trotzdem. :)

Bon Appétit!

Veganes WM-Kochen 2014: Griechenland - Auberginen-Gemüse mit Kritharaki-Nudelsalat

Die Griechen haben ihr WM-Auftaktspiel gegen Kolumbien gestern leider verloren. Dieses Gericht spendet vielleicht ein bisschen Trost. In der Pfanne gebratene Auberginen und Tomaten werden mit aromatischen Gewürzen verfeinert und mit einem lauwarmen Kritharaki-Nudelsalat garniert serviert. 

Übrigens: Wer bei der griechischen Küche auf keinen Fall auf Feta-Käse verzichten möchte, findet im Bio-Markt vegane Alternativen, die geschmacklich nah ran kommen.


Zutaten

Für das Auberginen-Gemüse:

1 große Aubergine
3 frische Tomaten
200 ml passierte Tomaten
1 TL Thymian
1 Lorbeerblatt
Salz & Pfeffer

Für den Kritharaki-Nudelsalat:

180 g Kritharaki (griechische Nudelsorte)
Salzwasser zum Kochen
2 Tomaten
1/2 Schlangengurke
1 Handvoll bunte Minipaprika oder je 1/2 gelbe und rote Paprika
1 Handvoll schwarze Oliven
Olivenöl
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Zunächst die Aubergine in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Diese großzügig mit Salz bestreuen und mind. eine halbe Stunde stehen lassen, damit die Bitterstoffe herausgezogen werden und die Aubergine ihr volles Aroma entfalten kann. Danach das Salz und die Flüssigkeit mit einem Küchenpapier von der Oberfläche abtupfen.

Die Scheiben in Würfel schneiden und in einer Pfanne mit viel Olivenöl ca. 10 Minuten lang von allen Seiten gut anbraten. Danach die drei Tomaten stückeln und mit den pürierten Tomaten sowie den Gewürzen dazu geben. Weitere 15 - 20 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch umrühren.

In einem Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und die Kritharaki-Nudeln darin laut Packungsanweisung garen. Meine dauerten etwa 13 Minuten.

In der Zwischenzeit die restlichen Tomaten in Scheiben schneiden, die Gurke würfeln und die Paprika zerkleinern. Oliven aus dem Glas abtropfen lassen. 

Die fertigen Nudeln abgießen und mit dem Gemüse sowie etwas Olivenöl vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Auberginen-Gemüse auf einem Teller anrichten und den lauwarmen Salat darauf verteilen.

Bon Appétit! 

VEGETARISCH GRILLEN

Endlich ist der Sommer da - und somit die Zeit, abends gemütlich auf dem Balkon zu sitzen und zu grillen. Als Vegetarier muss man auf diesen Spaß natürlich nicht verzichten. Gestern lagen auf unserem Grill: Kichererbsen-Taler und Gemüse-Spieße.


Kichererbsen-Taler (ca. 4 Stück)

Zutaten

1,5 Tassen Kichererbsen aus der Dose
1 Scheibe Toast
65 ml Gemüsebrühe
1 EL Vollkornmehl
Salz, Pfeffer und Curcuma

Zubereitung

Kichererbsen mit dem Toastbrot und der Gemüsebrühe pürieren oder in der Küchenmaschine zerkleinern, bis eine breiige Masse entsteht. Das Mehl unterheben und mit Salz, Pfeffer und Curcuma abschmecken.

Mit den Händen oder zwei Esslöffeln flache Taler formen. Von jeder Seite knapp 4 Minuten grillen.

Tipp: Die Kichererbsen-Bällchen schmecken bestimmt auch gut, wenn ihr ein paar Stückchen Ananas untermischt!


Gemüse-Spieße (ca. 4 Stück)

Zutaten

1/2 Zucchini
4 Champignons
1/2 gelbe Paprika
Olivenöl
Basilikum & Thymian (frisch oder getrocknet)
Salz & Pfeffer

Zubereitung

Gemüse waschen und Pilze putzen. Die Zucchini in feine Scheiben hobeln. Auf einem Teller Olivenöl mit Kräutern und Gewürzen mischen und die Zucchini darin marinieren. Paprika und Pilze in mundgerechte Stücke schneiden und ebenfalls in der Öl-Kräutermischung wenden. Das Gemüse abwechselnd auf einen Spieß stecken und bei Bedarf nochmals etwas mit Salz und Pfeffer würzen. Etwa 10 Minuten grillen.