Manchmal will gut Ding Weile haben. Anfang Dezember gab es auf einem Weihnachtsmarkt, den mein Freund und ich besuchten, Grünkohleintopf. Der war natürlich nicht vegan. Trotzdem bekamen wir beide Appetit darauf. In dieser Woche bin ich dann endlich dazu gekommen, eine vegane Version zu kochen. Wer es richtig authentisch mag, kann natürlich noch Tofu-Würstchen hinein tun. Ich mag es lieber ohne. :)
Zutaten
1 fein gehackte Zwiebel
5-7 Kartoffeln (je nach Größe)
4 Tassen gehackter Grünkohl
1 Handvoll gehackte krause Petersilie
1 TL gelbe Senfkörner
Salz & Pfeffer
Zubereitung
Die Kartoffeln schälen, würfeln und in reichlich gesalzenem Wasser bissfest kochen. Danach soviel Wasser abgießen bis die Kartoffeln noch gut bedeckt sind. Den Grünkohl, die Petersilie, die Zwiebelstücke und die Senfkörner dazu tun und alles noch ca. 10 - 15 Minuten weiter köcheln lassen. Zum Schluss die Masse mit einem Kartoffelstampfer etwas weich drücken, es sollten aber noch Kartoffelstücke zu sehen sein. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und (ggf. mit Tofu-Würstchenstücken) servieren.
Bon Appétit!
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Farbenfroher Wintergemüse-Auflauf mit Kartoffelkruste
An trüben Wintertagen geht doch nichts über ein bisschen Farbe auf dem Teller. In diesem Auflauf kommen orange und gelbe Rüben, Grünkohl, Staudensellerie und knackige Erbsen so richtig zum Strahlen. Überbacken wird das Ganze mit einer knusprigen Kartoffelkruste. So macht sogar der nasskalte Winter Spaß.
Zutaten
4-5 Kartoffeln
Je 2 orange und gelbe Rüben
2 Stangen Staudensellerie
1 Handvoll TK-Erbsen
1 Handvoll gehackter Grünkohl
150 ml Hafersahne
1/4 TL Kurkuma
Salz & Pfeffer
Zubereitung
Die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in reichlich Salzwasser ca. 12 Minuten gar kochen.
In der Zwischenzeit die Rüben schälen und genauso wie den Sellerie in in Stücke schneiden. Den Grünkohl klein hacken. In einem weiteren Topf Salzwasser aufkochen und das Gemüse darin 10 Minuten lang garen. Die gefrorenen Erbsen etwa 3 Minuten vor Schluss dazu geben.
Die Hafersahne mit Kurkuma, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Kartoffeln bis auf ein wenig Restwasser abgießen und mit dem Stampfer zu einem festen Püree verarbeiten. Ggf. nachwürzen. Das Gemüse in eine Auflaufform geben und mit der Hafersahne vermischen. Dann das Kartoffelpüree glatt darauf verteilen. Im Ofen bei 200°C Ober- und Unterhitze 30 Minuten lang backen, bis die Oberfläche schön kross ist.
Bon Appétit!
4-5 Kartoffeln
Je 2 orange und gelbe Rüben
2 Stangen Staudensellerie
1 Handvoll TK-Erbsen
1 Handvoll gehackter Grünkohl
150 ml Hafersahne
1/4 TL Kurkuma
Salz & Pfeffer
Zubereitung
Die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in reichlich Salzwasser ca. 12 Minuten gar kochen.
In der Zwischenzeit die Rüben schälen und genauso wie den Sellerie in in Stücke schneiden. Den Grünkohl klein hacken. In einem weiteren Topf Salzwasser aufkochen und das Gemüse darin 10 Minuten lang garen. Die gefrorenen Erbsen etwa 3 Minuten vor Schluss dazu geben.
Die Hafersahne mit Kurkuma, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Kartoffeln bis auf ein wenig Restwasser abgießen und mit dem Stampfer zu einem festen Püree verarbeiten. Ggf. nachwürzen. Das Gemüse in eine Auflaufform geben und mit der Hafersahne vermischen. Dann das Kartoffelpüree glatt darauf verteilen. Im Ofen bei 200°C Ober- und Unterhitze 30 Minuten lang backen, bis die Oberfläche schön kross ist.
Bon Appétit!
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Winter
Wirsing-Auflauf mit Kartoffeln und Tofu-Chäse
Weiter geht es mit einem weiteren deftigen Gericht für kalte Winterabende. Nachdem es mit dem Wirsing beim letzten Mal schon so gut geklappt hat, durfte er nochmals ran. Diesmal in Kombination mit Zwiebeln, Kartoffeln und Tofu in Form eines geschichteten Auflaufs, der bei Appetit auf etwas richtig Herzhaftes garantiert die die Stimmung hebt!
Zutaten (für 2 Portionen)
1 Wirsing
4-6 Kartoffeln
1 (rote) Zwiebel
170 g Tofu (hier "Tofu Chäse" von Lord of Tofu)
50 ml Weißwein
450 ml Gemüsebrühe
1 Prise Muskat
Salz & Pfeffer
Zubereitung
Vom Wirsing zwei große Blätter abtrennen und den Rest in Streifen schneiden. Die Kartoffeln schälen und in ca. 4 mm dicke Scheiben hobeln. Die Zwiebel fein hacken. Den Tofu in dünne Scheiben schneiden.
Die Gemüsebrühe mit dem Weißwein aufkochen, Muskat dazu tun, pfeffern und kräftig salzen. In einer größeren oder zwei kleineren Auflaufformen den Wirsing, die Kartoffeln, Zwiebelstücke und Tofu in mehreren Schichten stapeln. Dann mit der Brühe aufgießen. Die Oberfläche mit den großen Wirsingblättern abdecken.
Im vorgeheizten Ofen bei 200°C Ober- und Unterhitze 45 - 60 Minuten garen, bis die Kartoffeln weich sind. Mit frischem Pfeffer bestreut genießen.
Dazu passt Brot.
Bon Appétit!
1 Wirsing
4-6 Kartoffeln
1 (rote) Zwiebel
170 g Tofu (hier "Tofu Chäse" von Lord of Tofu)
50 ml Weißwein
450 ml Gemüsebrühe
1 Prise Muskat
Salz & Pfeffer
Zubereitung
Vom Wirsing zwei große Blätter abtrennen und den Rest in Streifen schneiden. Die Kartoffeln schälen und in ca. 4 mm dicke Scheiben hobeln. Die Zwiebel fein hacken. Den Tofu in dünne Scheiben schneiden.
Die Gemüsebrühe mit dem Weißwein aufkochen, Muskat dazu tun, pfeffern und kräftig salzen. In einer größeren oder zwei kleineren Auflaufformen den Wirsing, die Kartoffeln, Zwiebelstücke und Tofu in mehreren Schichten stapeln. Dann mit der Brühe aufgießen. Die Oberfläche mit den großen Wirsingblättern abdecken.
Im vorgeheizten Ofen bei 200°C Ober- und Unterhitze 45 - 60 Minuten garen, bis die Kartoffeln weich sind. Mit frischem Pfeffer bestreut genießen.
Dazu passt Brot.
Bon Appétit!
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Zucchini-Schiffchen mit Kartoffel-Haube auf veganem Pilzrahm
Was haben wir diesen Herbst schon oft mit Kürbis zelebriert, da kamen doch glatt die Pilze zu kurz. In der heutigen Kombination treffen frische Champignons auf herzhafte Zucchinischiffchen, die im Ofen mit Kartoffelpüree überbacken werden. Für die "Rahmsauce" nutzen wir Mandelmus, das verdünnt mit Wasser und ergänzt durch ein paar Hefeflocken eine crémig-saucige Konsistenz erhält.
Macht es euch an diesem "letzten" Herbstwochenende noch einmal richtig gemütlich und genießt die Jahreszeit, bevor nächste Woche schon der erste Advent ansteht!
Zutaten
1-2 Zucchini
ca. 4 mittelgroße Kartoffeln
2 Handvoll frische Champignons
etwas Olivenöl
1-2 TL Thymian
Salz & Pfeffer
2 EL Mandelmus
etwas Wasser
ca. 1 TL Hefeflocken
Salz & Pfeffer
Zubereitung
Zunächst die Kartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser ca. 10-15 Minuten lang weich kochen.
Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze aufheizen.
Die Zucchini längst halbieren und mit einem Teelöffel aushöhlen. Etwa 1/2 cm Rand lassen, damit die Schiffchen stabil bleiben. Das Fruchtfleisch fein würfeln. Die Hälften für ca. 10 Minuten im Ofen vorgaren lassen.
Die Pilze putzen. Eine Handvoll davon fein hacken und gemeinsam mit den Zucchiniwürfeln in etwas Olivenöl ca. 10 Minuten lang anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.
Die Kartoffeln abgießen (das Wasser auffangen!) und mit einem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten. Dazu immer wieder etwas des Kartoffelwasser dazu geben, bis ihr eine für euch angenehme Konsistenz erreicht. Zu dünn sollte es allerdings nicht werden, sonst eignet sich das Püree nicht mehr zum Überbacken.
Die Zucchinihälften aus dem Ofen nehmen und mit der Champignon-Zucchini-Mischung füllen. Dann Kartoffelpüree darauf verteilen und mit einer Gabel festdrücken. Im Ofen etwa 20 Minuten backen, bis die Kartoffelkruste leicht goldgelb wird.
In der Zwischenzeit die andere Handvoll Champignons in feine Scheiben schneiden, in etwas Olivenöl scharf anbraten und auf einem Teller beiseite stellen. Das Mandelmus mit etwas Kartoffelwasser zu einer "sahnigen" Sauce verrühren. Mit Hefeflocken, Salz und Pfeffer abschmecken und in der Pilzpfanne kurz aufkochen lassen, bis sich die Hefeflocken aufgelöst haben. Kurz vor dem Servieren die Pilze unterheben.
Die Zucchinischiffchen auf dem veganen Pilzrahm anrichten, nach Belieben mit schwarzem Pfeffer bestreuen und sofort genießen.
Bon Appétit!
Macht es euch an diesem "letzten" Herbstwochenende noch einmal richtig gemütlich und genießt die Jahreszeit, bevor nächste Woche schon der erste Advent ansteht!
Zutaten
1-2 Zucchini
ca. 4 mittelgroße Kartoffeln
2 Handvoll frische Champignons
etwas Olivenöl
1-2 TL Thymian
Salz & Pfeffer
2 EL Mandelmus
etwas Wasser
ca. 1 TL Hefeflocken
Salz & Pfeffer
Zubereitung
Zunächst die Kartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser ca. 10-15 Minuten lang weich kochen.
Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze aufheizen.
Die Zucchini längst halbieren und mit einem Teelöffel aushöhlen. Etwa 1/2 cm Rand lassen, damit die Schiffchen stabil bleiben. Das Fruchtfleisch fein würfeln. Die Hälften für ca. 10 Minuten im Ofen vorgaren lassen.
Die Pilze putzen. Eine Handvoll davon fein hacken und gemeinsam mit den Zucchiniwürfeln in etwas Olivenöl ca. 10 Minuten lang anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.
Die Kartoffeln abgießen (das Wasser auffangen!) und mit einem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten. Dazu immer wieder etwas des Kartoffelwasser dazu geben, bis ihr eine für euch angenehme Konsistenz erreicht. Zu dünn sollte es allerdings nicht werden, sonst eignet sich das Püree nicht mehr zum Überbacken.
Die Zucchinihälften aus dem Ofen nehmen und mit der Champignon-Zucchini-Mischung füllen. Dann Kartoffelpüree darauf verteilen und mit einer Gabel festdrücken. Im Ofen etwa 20 Minuten backen, bis die Kartoffelkruste leicht goldgelb wird.
In der Zwischenzeit die andere Handvoll Champignons in feine Scheiben schneiden, in etwas Olivenöl scharf anbraten und auf einem Teller beiseite stellen. Das Mandelmus mit etwas Kartoffelwasser zu einer "sahnigen" Sauce verrühren. Mit Hefeflocken, Salz und Pfeffer abschmecken und in der Pilzpfanne kurz aufkochen lassen, bis sich die Hefeflocken aufgelöst haben. Kurz vor dem Servieren die Pilze unterheben.
Die Zucchinischiffchen auf dem veganen Pilzrahm anrichten, nach Belieben mit schwarzem Pfeffer bestreuen und sofort genießen.
Bon Appétit!
Nachgekocht: Herzhafte Grünkohl-Kartoffel-Kasserole
Heute möchte ich euch mal wieder ein nachgekochtes Rezept zeigen. Dieses Gericht habe ich auf Pinterest gefunden und es sah einfach zu lecker aus, um es nicht selbst zu probieren. Es stammt von dem amerikanischen Blog Fatfree Vegan Kitchen. Mit nur wenigen Änderungen (u.a. ist es jetzt nicht mehr "fatfree" ;)) ließ es sich leicht und schnell umsetzen, wenn man von der langen Garzeit absieht. Das Warten hat sich gelohnt, dieses leckere und gesunde Herbst-/ Wintergericht ist es auf jeden Fall Wert, eine Weile mit knurrendem Magen vor dem Ofen zu warten!
Zutaten (leicht abgewandelt vom Originalrezept)
1 Zwiebel
1 EL Rapsöl
500 g Kartoffeln
250 g Grünkohl (ich habe tiefgekühlten verwendet)
1 Glas (oder 1 Dose) Kichererbsen
Für die Sauce:
1/4 Tasse Cashewkerne
1 1/4 Tassen Wasser
1 Tasse Hafermilch (oder andere ungesüßte Pflanzenmilch)
4 - 5 EL Hefeflocken
1 EL Zitronensaft
1 TL Salz
1 TL Senfkörner
1 TL Paprikagewürz
1/2 TL Kurkuma
1 Prise Cayennepfeffer
Schwarzer Pfeffer
Zutaten (leicht abgewandelt vom Originalrezept)
1 Zwiebel
1 EL Rapsöl
500 g Kartoffeln
250 g Grünkohl (ich habe tiefgekühlten verwendet)
1 Glas (oder 1 Dose) Kichererbsen
Für die Sauce:
1/4 Tasse Cashewkerne
1 1/4 Tassen Wasser
1 Tasse Hafermilch (oder andere ungesüßte Pflanzenmilch)
4 - 5 EL Hefeflocken
1 EL Zitronensaft
1 TL Salz
1 TL Senfkörner
1 TL Paprikagewürz
1/2 TL Kurkuma
1 Prise Cayennepfeffer
Schwarzer Pfeffer
Zubereitung
Für die Sauce zunächst die Cashewkerne 1-2 Stunden in reichlich Wasser einweichen lassen.
Dann die Zwiebel fein hacken und kurz in einer großen Pfanne in etwas Öl anbraten. Den gefrorenen Grünkohl dazu geben und warten, bis er auftaut. Zwischendurch umrühren.
Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Kartoffeln schälen und in ca. 1-2 cm dicke Würfel schneiden. Die Kichererbsen abgießen. Beides mit in die Pfanne geben und etwas salzen.
Für die Sauce die Cashews abgießen und dann alle Zutaten mit dem Mixer pürieren. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken. Dann mit in die Pfanne geben und umrühren, bis die Sauce etwas andickt.
Alles in eine Auflaufform geben und mit Folie bedeckt 40-45 Minuten backen. Wenn keine Flüssigkeit mehr an der Oberfläche ist, die Folie abnehmen und weitere 10-15 Minuten backen. Sofort Servieren.
Bon Appétit!
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Winter
Indisches Blumenkohl-Curry mit Reis
Es ist mal wieder Zeit für ein indisch inspiriertes Curry. Mindestens ein Mal im Monat muss das sein. Entweder im Restaurant (die meisten indischen Restaurants kennen sich mit der veganen Küche aus und bieten - auf Anfrage - entsprechende Gerichte an) oder zuhause. Wenn die aromatischen Gewürze ihren Duft verbreiten, kann das nur die Laune heben. Und an trüben Herbsttagen kommt Farbe auf den Tisch!
In diesem Rezept spielt Blumenkohl die Hauptrolle. Zusammen mit Kartoffeln wird er in der würzigen Tomatensauce gekocht und mit frischem Koriander serviert. Dazu passt wie hier Basmatireis oder auch Fladenbrot.
Zutaten
1 kleine Zwiebel
2-3 EL Rapsöl
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Kurkuma
1/2 TL Chiliflocken
2 TL Koriander gemahlen
1 Daumengroßes Stück Ingwer
Salz & Pfeffer
3 größere Kartoffeln
1 kleiner Blumenkohl
200 ml passierte Tomaten
etwas Wasser
1 Handvoll frischer Koriander
1/2 Tasse Basmatireis
1 Tasse Wasser
Salz
3-4 Kardamomkapseln
Zubereitung
Die Zwiebel fein hacken und in dem Rapsöl in einer großen tiefen Pfanne glasig dünsten. Den Ingwer fein reiben. Mit den Gewürzen zu den Zwiebeln geben und rühren, bis sich das Aroma verbreitet.
Die Kartoffeln schälen und würfeln. Mit in die Pfanne geben, salzen und etwa 10 Minuten braten.
Den Blumenkohl waschen und in kleine Röschen teilen. Ebenfalls in die Pfanne geben und gut umrühren. Dann mit den passierten Tomaten ablöschen. Es sollte alles mit Flüssigkeit bedeckt sein. Ggf. etwas Wasser hinzufügen. Das Ganze mit Deckel etwa 20 - 25 Minuten garen lassen. Zwischendurch öfter umrühren.
Den Reis in der doppelten Menge Wasser aufkochen, salzen und 10 Minuten köcheln lassen. Die Kardamomkapseln unterheben. Danach die Hitze runter schalten, den Topf mit einem Küchenhandtuch und dem Deckel abdecken und den Reis noch etwas dampfen lassen.
Den Koriander klein hacken.
Wenn der Blumenkohl weich genug und die Kartoffeln gar sind, das Curry mit Salz, Chili und Pfeffer abschmecken und mit Koriander garniert servieren.
Bon Appétit!
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Kürbis-Kartoffel-Suppe mit Bohnen, Zucchini und Rosmarin
Der Oktober ist da! Und somit die Kürbis-Zeit. Während sich die Blätter draußen bunt färben, können wir es uns drinnen mit leckeren Herbstgerichten gemütlich machen. Perfekt dazu passt diese würzige Suppe aus Hokkaido-Kürbis und Kartoffeln, verziert mit schwarzen Bohnen, Zucchinistreifen und frischem Rosmarin. Lasst es euch schmecken!
Zutaten
ca. 1/2 Hokkaido-Kürbis
4 große Kartoffeln
ca. 2 L Gemüsebrühe
1 Spritzer Hafer-Cuisine
4 EL schwarze Bohnen
1/2 kleine Zucchini
2 frische Rosmarinzweige
Salz & Pfeffer
Zubereitung
Die Bohnen weich kochen (außer ihr verwendet welche aus der Dose).
Den Kürbis gründlich waschen, halbieren, entkernen und die eine Hälfte in Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln. Etwa zwei Liter Gemüsebrühe aufkochen, salzen und die Kartoffeln und den Kürbis darin weich garen. Das dauert etwa 10 - 15 Minuten.
Danach etwa die Hälfte der Brühe in ein anderes Gefäß abgießen und beiseite stellen. Das Gemüse sollte jetzt noch etwas bedeckt sein. Alles mit einem Pürierstab fein pürieren. Nochmal kurz aufkochen lassen und ggf. ein bisschen Gemüsebrühe hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht wurde. Mit Salz, Pfeffer und etwas Hafer-Cuisine abschmecken.
Die rohe Zucchini mit einem Sparschäler ein Streifen schneiden. Die Suppe auf Tellern anrichten und mit je 2 EL Bohnen, den Zucchinistreifen und frischem Rosmarin garniert servieren.
Bon Appétit!
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Zucchini-Kartoffelsuppe mit frischem Kurkuma
Weiter geht es mit dem Zucchini-Spezial hier auf Mangerella. Diesmal kommt er in Kombination mit Kartoffeln und frischem Kurkuma als Suppe daher. Das wärmt von innen! Perfekt für kalte und nasse Frühherbsttage.
Zutaten
1 größere Zucchini
3-4 Kartoffeln
1 daumengroßes Stück frischer Kurkuma
1 L Gemüsebrühe
Salz & Pfeffer
Frische Petersilie
2 TL gemischte Kerne (Sonnenblumen, Kürbis, …)
Zubereitung
Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Gemüsebrühe in einem Topf aufkochen, salzen und die Kartoffeln 10 - 15 Minuten darin garen, bis sie weich sind.
In der Zwischenzeit die Zucchini ebenfalls würfeln. Den Kurkuma schälen und fein hacken. Beides kurz mitkochen.
Den Topf vom Herd nehmen so viel Gemüsebrühe abkippen (nicht wegschütten!), dass das Gemüse noch soeben bedeckt ist. Zu einer feinen Masse pürieren. Ggf. wieder etwas Brühe dazu geben, bis eure gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Die Suppe nochmal aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Petersilie und Kernen garniert servieren.
Bon Appétit!
1 größere Zucchini
3-4 Kartoffeln
1 daumengroßes Stück frischer Kurkuma
1 L Gemüsebrühe
Salz & Pfeffer
Frische Petersilie
2 TL gemischte Kerne (Sonnenblumen, Kürbis, …)
Zubereitung
Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Gemüsebrühe in einem Topf aufkochen, salzen und die Kartoffeln 10 - 15 Minuten darin garen, bis sie weich sind.
In der Zwischenzeit die Zucchini ebenfalls würfeln. Den Kurkuma schälen und fein hacken. Beides kurz mitkochen.
Den Topf vom Herd nehmen so viel Gemüsebrühe abkippen (nicht wegschütten!), dass das Gemüse noch soeben bedeckt ist. Zu einer feinen Masse pürieren. Ggf. wieder etwas Brühe dazu geben, bis eure gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Die Suppe nochmal aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Petersilie und Kernen garniert servieren.
Bon Appétit!
Schwedische Hasselback Kartoffeln
Die schwedischen Hasselbackspotatis haben ihren Namen aus dem Stockholmer Restaurant Hasselbacks, wo das Rezept der Legende nach in den 1940er Jahren kreiert wurde. Auch 2014 schmecken sie noch köstlich! Nimmt man vegane Margarine anstatt Butter, hat man ein einfach zuzubereitendes und mal anders schmeckendes veganes Kartoffelgericht, das entweder pur oder als Beilage vollends überzeugt. Bei uns gab es noch frischen Salat aus Gurken und Tomaten dazu.
Zutaten
6-8 mittelgroße Kartoffeln
2 EL vegane Margarine (Raumtemperatur)
2 EL Olivenöl
2 EL Semmelbrösel
2 TL Thymian
Salz & Pfeffer
Zubereitung
Die Kartoffeln gründlich waschen und abtupfen, da sie mit Schale gegessen werden. Reichlich gesalzenes Wasser in einem Topf aufkochen und die Kartoffeln darin 15 Minuten lang garen. Diesen Schritt könnt ihr auch auslassen und dafür die Backzeit im Ofen verlängern. Ich finde das Kochen allerdings nicht schlecht, da so noch der letzte "Dreck" von den Kartoffeln abgespült wird.
Die Kartoffeln abgießen und abtrocknen. Mit einem Messer kleine Spalte von oben nach unten im Abstand von 2-3 mm einschneiden. Nicht ganz bis zum Boden schneiden, damit die Kartoffeln nicht auseinander brechen. Legt sie dann in eine Auflaufform oder auf ein Backblech und füllt die Spalten weitestgehend mit veganer Margarine. Träufelt noch etwas Olivenöl drüber und bestreut sie mit den Semmelbröseln und Thymian. Jetzt noch kräftig salzen und leicht pfeffern.
Im Ofen bei 200°C ca. 45 Minuten backen, bis die Oberfläche kross wird.
Bon Appétit!
Zutaten
6-8 mittelgroße Kartoffeln
2 EL vegane Margarine (Raumtemperatur)
2 EL Olivenöl
2 EL Semmelbrösel
2 TL Thymian
Salz & Pfeffer
Zubereitung
Die Kartoffeln gründlich waschen und abtupfen, da sie mit Schale gegessen werden. Reichlich gesalzenes Wasser in einem Topf aufkochen und die Kartoffeln darin 15 Minuten lang garen. Diesen Schritt könnt ihr auch auslassen und dafür die Backzeit im Ofen verlängern. Ich finde das Kochen allerdings nicht schlecht, da so noch der letzte "Dreck" von den Kartoffeln abgespült wird.
Die Kartoffeln abgießen und abtrocknen. Mit einem Messer kleine Spalte von oben nach unten im Abstand von 2-3 mm einschneiden. Nicht ganz bis zum Boden schneiden, damit die Kartoffeln nicht auseinander brechen. Legt sie dann in eine Auflaufform oder auf ein Backblech und füllt die Spalten weitestgehend mit veganer Margarine. Träufelt noch etwas Olivenöl drüber und bestreut sie mit den Semmelbröseln und Thymian. Jetzt noch kräftig salzen und leicht pfeffern.
Im Ofen bei 200°C ca. 45 Minuten backen, bis die Oberfläche kross wird.
Bon Appétit!
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Vegan
Indisches Kartoffel-Erbsen-Curry
Es ist mal wieder Zeit für ein indisches Curry-Rezept auf Mangerella. Zusammen mit Reis schmeckt es im Sommer aber auch zu gut. Ok, im Winter eigentlich auch. Und im Frühling. Und im Herbst. Habe ich erwähnt, dass ich indisches Essen mag? Los geht's.
Zutaten
ca. 3-4 mittelgroße Kartoffeln
Rapsöl zum Anbraten
1/2 TL Senfkörner
1/2 TL Kreuzkümmel
1 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung)
1/4 TL Kurkuma
1 TL Chiliflocken
1 TL Koriander gemahlen
2 Kardamom-Kapseln
Salz
1 Dose gestückelte Tomaten (400 ml)
200 ml Wasser
1 Handvoll TK-Erbsen
ca. 2 EL Sojasahne
1 Tasse Basmatireis
2 Tassen Wasser
1 TL Salz
3 Kardamom-Kapseln
Zutaten
ca. 3-4 mittelgroße Kartoffeln
Rapsöl zum Anbraten
1/2 TL Senfkörner
1/2 TL Kreuzkümmel
1 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung)
1/4 TL Kurkuma
1 TL Chiliflocken
1 TL Koriander gemahlen
2 Kardamom-Kapseln
Salz
1 Dose gestückelte Tomaten (400 ml)
200 ml Wasser
1 Handvoll TK-Erbsen
ca. 2 EL Sojasahne
1 Tasse Basmatireis
2 Tassen Wasser
1 TL Salz
3 Kardamom-Kapseln
Zubereitung
Bei der Zubereitung von Kartoffeln für Currys bin ich immer etwas heikel. Wenn sie roh in das Masse kommen, dauert es mir einfach immer zu lange, bis sie gar sind. Deswegen koche ich sie immer kurz vor. Das könnt ihr beim Nachkochen gerne anders halten und einfach die Kochzeit verlängern.
Die Kartoffeln schälen und würfeln. Etwas gesalzenes Wasser aufkochen und die Kartoffeln darin 10 Minuten garen.
Den Reis in der doppelten Menge Wasser aufkochen, salzen und den Kardamom dazu geben. 10 Minuten bei mittlerer Hitze auf dem Herd lassen, bis das Wasser verkocht ist. Danach den Topf mit einem Tuch und dem Deckel abdecken und das Ganze auf Stufe 1 dampfen lassen, bis das Curry fertig ist, mindestens aber 10 Minuten.
Die Senfkörner und den Kreuzkümmel in einer großen Pfanne erhitzen, bis sie ihr Aroma verbreiten und die Senfkörner anfangen zu hüpfen. Etwas Rapsöl dazu tun und die Kartoffeln sowie die restlichen Gewürze darin schwenken bis sich alles gut vermischt. Mit den Tomaten und Wasser ablöschen, gut umrühren und alles 20 Minuten köcheln lassen. Dann die Erbsen dazu geben und weitere 5 bis 10 Minuten kochen, bis sich die Tomaten gut mit dem Wasser verbunden haben. Zum Schluss die Sojasahne einrühren und mit Salz abschmecken. Dazu passt gut noch etwas frischer Koriander.
Bon Appétit!
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Vegan
Miracle Bowl mit Graupen, Rucola, gerösteten Tomaten und Chili-Bratkatoffeln
Als Miracle-Bowl werden in Foodie-Kreisen gerne Schalen mit bunt gemixten, ausgewogenen Zutaten bezeichnet. Dieses Gericht macht seinem Namen alle Ehre. Mit in Gemüsebrühe gekochten und mit veganem Parmesan verfeinerten Perlgraupen als Basis, im Ofen gerösteten Tomaten, frischem Rucola und Chili-Bratkartoffeln als Topping kommt italienisches Flair in ungewohnter, aber leckerer Kombination auf den Teller.
2 Handvoll bunte Cherrytomaten
100 g Perlgraupen
ca. 200 ml Gemüsebrühe
2 TL veganen Parmesan (optional)
Salz & Pfeffer
2 mittelgroße Kartoffeln
1 EL Olivenöl
1 TL Chiliflocken
Salz & Pfeffer
1 Handvoll frischen Rucola
Zubereitung
Die Cherrytomaten waschen, halbieren und im Ofen bei 200° C etwa 20-30 Minuten rösten.
Die Perlgraupen in der doppelten Menge Gemüsebrühe aufkochen und 30 Minuten garen lassen. Falls die Flüssigkeit zu wenig wird, noch etwas Brühe hinzugeben. Zum Schluss den veganen Parmesan unterheben und mit Salz & Pfeffer abschmecken.
Die Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden und ca. 15-20 Minuten im Olivenöl mit den Chiliflocken knusprig braten. Salzen und pfeffern.
Den Rucola gründlich waschen.
Alles zusammen in zwei Schälchen anrichten und genießen.
Bon Appétit!
Veganes WM-Kochen 2014: Schweiz - Rösti mit Rüeblisalat
Endlich geht das WM-Kochen weiter. Heute führt es uns in ein weiteres Nachbarland: Die Schweiz. Da darf natürlich der klassische Rösti nicht fehlen. Ganz ohne Schnick-Schnack, nur aus Kartoffeln, mit Salz & Pfeffer gewürzt. Für noch mehr Vitamine sorgt der Rüeblisalat mit einem Dressing aus Soja-Sahne und Zitrone.
Zutaten
Für die Rösti (ergibt 4-5 mit ca. 20 cm Durchmesser)
900 g festkochende Kartoffeln
Salz & Pfeffer
Rapsöl zum Anbraten
Für den Rüeblisalat
2 große Möhren
2 TL Soja-Sahne
2 TL Wasser
1 TL Zitronensaft
Salz & Pfeffer
optional: ein paar Walnüsse oder Haselnüsse zum Überstreuen
Zubereitung
Die Kartoffeln schälen und klein reiben. In einer Schüssel mit Salz und Pfeffer würzen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Rösti darin von beiden Seiten goldgelb braten (ca. 7 Minuten pro Seite). Die fertigen Rösti können im Ofen bei ca. 100 Grad warm gehalten werden, bis die restlichen gar sind.
Für den Salat die Möhren schälen und ebenfalls klein reiben. Die flüssigen Zutaten vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles verrühren und mit Nüssen garniert servieren.
Bon Appétit!
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Veganes WM-Kochen 2014: Ecuador - Locro de papa
Nachdem unsere Gäste am Montag beim Deutschland-Spiel mit Pizza durchgefüttert wurden, ging das WM-Kochen gestern in die nächste Runde. Diesmal stand ein ecuadorianisches Gericht auf dem Speiseplan: Locro de papa. Locro bezeichnet einen herzhaften, dickflüssigen Eintopf. Diese Variante basiert auf Kartoffeln und schmeckt dank Avocado und Koriander auch im Sommer sehr erfrischend und lecker. Für den leicht "käsigen" Geschmack sorgen Hefeflocken.
Zutaten (für 3 große Portionen)
1 große Zwiebel
1 EL Rapsöl
1 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Paparikagewürz scharf
1/2 TL Koriander gemahlen
500 g Kartoffeln
3 Tassen Wasser
1/2 TL Salz
1/2 Tasse Sojamilch
2 EL Hefeflocken
1 Handvoll Koriandergrün
1/2 Avocado
Zubereitung
Die Zwiebel klein hacken und mit Kreuzkümmel, Paprika und gemahlenem Koriander in dem Rapsöl ca. 5 Minuten lang anbraten. Dazu einen großen Topf verwenden.
Die Kartoffeln schälen und würfeln. In den Topf geben und gut umrühren, bis sie mit der Zwiebel-/Öl-/Gewürzmischung (auf Spanisch "refrito") ummantelt sind. Weitere 5 Minuten brutzeln lassen. Zwischendurch immer mal wieder rühren.
Jetzt das Wasser dazu geben, salzen und aufkochen. Nach 10 - 15 Minuten sollten die Kartoffeln gar sein. Diese werden dann mit einem Kartoffelstampfer bearbeitet, bis eine crémige Masse entsteht. Die Kartoffeln sollten jedoch teilweise noch etwas stückig sein. Sojamilch (es geht natürlich auch andere Pflanzenmilch, z.B. Reismilch) hineinschütten und die Hefeflocken einrieseln lassen. Gut umrühren und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Evtl. noch etwas nachsalzen.
Die Avocadohälfte schälen und in schmale Streifen schneiden. Koriandergrün abzupfen und ggf. klein hacken.
Die Suppe in Schälchen füllen und mit Avocado und Koriander garniert servieren.
Bon Appétit!
Zutaten (für 3 große Portionen)
1 große Zwiebel
1 EL Rapsöl
1 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Paparikagewürz scharf
1/2 TL Koriander gemahlen
500 g Kartoffeln
3 Tassen Wasser
1/2 TL Salz
1/2 Tasse Sojamilch
2 EL Hefeflocken
1 Handvoll Koriandergrün
1/2 Avocado
Zubereitung
Die Zwiebel klein hacken und mit Kreuzkümmel, Paprika und gemahlenem Koriander in dem Rapsöl ca. 5 Minuten lang anbraten. Dazu einen großen Topf verwenden.
Die Kartoffeln schälen und würfeln. In den Topf geben und gut umrühren, bis sie mit der Zwiebel-/Öl-/Gewürzmischung (auf Spanisch "refrito") ummantelt sind. Weitere 5 Minuten brutzeln lassen. Zwischendurch immer mal wieder rühren.
Jetzt das Wasser dazu geben, salzen und aufkochen. Nach 10 - 15 Minuten sollten die Kartoffeln gar sein. Diese werden dann mit einem Kartoffelstampfer bearbeitet, bis eine crémige Masse entsteht. Die Kartoffeln sollten jedoch teilweise noch etwas stückig sein. Sojamilch (es geht natürlich auch andere Pflanzenmilch, z.B. Reismilch) hineinschütten und die Hefeflocken einrieseln lassen. Gut umrühren und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Evtl. noch etwas nachsalzen.
Die Avocadohälfte schälen und in schmale Streifen schneiden. Koriandergrün abzupfen und ggf. klein hacken.
Die Suppe in Schälchen füllen und mit Avocado und Koriander garniert servieren.
Bon Appétit!
Veganes WM-Kochen 2014: England - Lancashire Hotpot
Fritten hatten wir schon, Fisch essen wir nicht, also fallen Fish & Chips schonmal raus. Statt dessen führt es uns in Englands Nordwesten. Der Lancashire Hotpot ist traditionell ein mit Kartoffelscheiben überbackener Eintopf aus Lammfleisch und Zwiebeln, der über Stunden im Ofen gart. Diese Variante kommt natürlich ohne tierische Inhaltsstoffe aus, geht zwar auch nicht blitzschnell, ist aber mit etwa 1,5 Stunden Zubereitungs- und Garzeit vergleichsweise zügig servierfertig.
Zutaten (für 2 großzügige Portionen)
2 Zwiebeln
vegane Margarine zum Anbraten
1 Schluck Rotwein
300 ml passierte Tomaten
500 ml Gemüsebrühe
3 TL Perlgraupen
1 Spritzer Tabasco
Salz & Pfeffer
2 Zwiebeln
2 große Möhren
4 Stangen Staudensellerie
Salz
3 dicke Kartoffeln
vegane Margarine zum Bestreichen
Salz & Pfeffer
Zutaten (für 2 großzügige Portionen)
2 Zwiebeln
vegane Margarine zum Anbraten
1 Schluck Rotwein
300 ml passierte Tomaten
500 ml Gemüsebrühe
3 TL Perlgraupen
1 Spritzer Tabasco
Salz & Pfeffer
2 Zwiebeln
2 große Möhren
4 Stangen Staudensellerie
Salz
3 dicke Kartoffeln
vegane Margarine zum Bestreichen
Salz & Pfeffer
Zubereitung
Die ersten zwei Zwiebeln fein hacken und in einer mittelgroßen Pfanne mit etwas Margarine ca. 5 Minuten lang anbraten. Danach mit Rotwein ablöschen, die passierten Tomaten und den Tabasco dazugeben und ein paar weitere Minuten köcheln lassen. Danach die Perlgraupen und die Gemüsebrühe hinzufügen, gut umrühren und alles für 20 Minuten bei geringer Kitze kochen, bis die Graupen recht weich sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
In der Zwischenzeit die weiteren Zwiebeln, die Möhren und den Sellerie ggf. schälen und klein hacken. In einem kleinen Topf reichlich Salzwasser aufkochen und das Gemüse darin 3 Minuten blanchieren.
Die Kartoffeln schälen und in ca. 2 mm dünne Scheiben hobeln.
Die Grillfunktion im Backofen auf 200° C anstellen.
Das Gemüse (außer die Kartoffeln) mit der Graupen-Sauce mischen und nochmals abschmecken. Dann alles zusammen in eine Auflaufform geben. Obendrauf die Kartoffelscheiben verteilen und dünn mit Margarine betreichen. Salzen und pfeffern.
Den Hotpot etwa 20 - 30 Minuten in den Ofen geben, bis die Kartoffeln schön kross sind.
Bon Appétit!
PS: Zu dem britischen Essen schmeckt auch amerikanisches Bier. ;)
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Veganes WM-Kochen 2014: Niederlande - Fritten mit Joppiesaus
Weiter geht's mit dem WM-Kochen. Diesmal führt es uns mit den Niederlanden in Gruppe B. Ich bin mir sicher, dass es bei den Nachbarn ganz tolle und außergewöhnliche Gerichte gibt. Als erstes denken muss ich bei der holländischen Küche allerdings an Fritten mit Joppiesaus. Da sich diese auch hervorragend beim Fußballgucken snacken lassen, bilden sie den heutigen Beitrag.

Zutaten
Für die Fritten:
ca. 6 große Kartoffeln
etwas Olivenöl
viel Salz
Für die Joppiesaus:
1 kleine Zwiebel
6 EL vegane Mayonaise*
2 TL Ketchup in Bioqualität
1/2 TL Senf
1 TL Currypulver
Salz
* Vegane Mayonaise könnt ihr entweder fertig kaufen, oder ganz schnell selbst machen. Dafür mixt ihr einfach 50 ml kalte Sojamilch, 100 ml Rapsöl und 1/2 TL Zitronensaft mit dem Pürierstab ca. 30 Sekunden gut durch. Danach mit ca. 1/2 TL scharfem Senf, Salz und ggf. etwas Zucker abschmecken. Das tolle Rezept stammt von Laubfresser.

Zutaten
Für die Fritten:
ca. 6 große Kartoffeln
etwas Olivenöl
viel Salz
Für die Joppiesaus:
1 kleine Zwiebel
6 EL vegane Mayonaise*
2 TL Ketchup in Bioqualität
1/2 TL Senf
1 TL Currypulver
Salz
* Vegane Mayonaise könnt ihr entweder fertig kaufen, oder ganz schnell selbst machen. Dafür mixt ihr einfach 50 ml kalte Sojamilch, 100 ml Rapsöl und 1/2 TL Zitronensaft mit dem Pürierstab ca. 30 Sekunden gut durch. Danach mit ca. 1/2 TL scharfem Senf, Salz und ggf. etwas Zucker abschmecken. Das tolle Rezept stammt von Laubfresser.
Zubereitung
Die Kartoffeln schälen, in ca. 1 cm dicke Scheiben und diese dann in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Eine große Schüssel mit leicht gesalzenem Wasser befüllen und die Pommes darin mindestens eine halbe Stunde schwimmen lassen.
Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Kartoffelstreifen aus dem Wasser nehmen, gut abtrocknen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten. Mit etwas Olivenöl beträufeln und salzen. Für 45 - 60 Minuten in den Ofen geben. Wenn sie von außen leicht kross und an den Enden dunkler werden, sind die Fritten fertig.
In der Zwischenzeit die Joppiesaus zubereiten. Dafür die Zwiebel sehr fein (!) hacken. Ggf. die Mayo mixen. In einer kleinen Schale alle Zutaten für die Sauce verrühren und abschmecken.
Wenn die Pommes fertig sind, alle nochmal in eine große Schüssel geben und ordentlich nachsalzen. In zwei Portionen aufteilen und mit der Joppiesaus und nach Belieben Ketchup und/ oder dem Rest Mayonnaise servieren.
Lässt sich prima vor dem Fernseher essen. ;)
Bon Appétit!
KOCHEVENT: WINTERLICHES ZWEI-GÄNGE-MENÜ
Franzi vom Gemüseregal hat zum veganen Winter-Kochevent aufgerufen. Für mich die perfekte Motivation endlich mal wieder zu bloggen. Gefragt war ein veganes Zwei-Gänge Menü, das in die Jahreszeit passt. Hier ist mein Beitrag, bestehend aus Vorspeise und Hauptgericht.
Vorspeise: Orientalisch gewürzte Birne auf Humus
Zutaten für 2 Personen
Für den Humus
250 g Kichererbsen (geht auch aus der Dose)
1-2 Zitronen
1 Knoblauchzehe
etwas Sesamöl
etwas Sesam
ca. 1/2 TL Kreuzkümmel
Paprikapulver edelsüß
Salz
Sonst noch
1 Birne (nicht zu fest)
Etwas Olivenöl
Sumach, Koriander (gemahlen) und Sesam zum Würzen/ Überstreuen
etwas Fladenbrot
Zubereitung
Für den Humus die Kichererbsen 12 Stunden in Wasser einweichen. (Bei der Dosenvariante könnt ihr direkt loslegen.) Die weichen Kichererbsen mit etwas Sesamöl und dem Saft der Zitrone fein pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreich wurde. Bei Bedarf etwas Wasser dazu geben. Die Knoblauchzehe dazu pressen und etwas mitpürieren. Mit Kreuzkümmel würzen und mit Salz und Paprika abschmecken. Sesam unterrühren. Bis zum Servieren kühl stellen.
Die Birne vierteln, entkernen und nach Belieben schälen oder nicht. Etwas Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Birne von allen Seiten kurz anbraten, bis sie schön weich wird. Danach die Spalten auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen.
Humus auf einem Teller portionieren, die Birnenspalten darauf anrichten und mit Koriander und Sumach würzen. Zum Schluss ein paar Sesamkörner überstreuen. Dazu passt Fladenbrot.
Hauptgericht: Rote-Beete-Ravioli mit Rosmarin-Kartoffel-Füllung und Sojasahne-Walnus-Schaum
Zutaten
Für den Ravioli-Teig
200 g Mehl
30 ml Rote-Beete-Saft
70 ml Wasser
Für die Füllung
400 g Kartoffeln
ein paar Zweige frischen Rosmarin
Salz
Für den Sahneschaum
ca. 100 ml Sojasahne
etwas Olivenöl
eine Handvoll Walnusskerne
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Zunächst für die Füllung die Kartoffeln schälen, grob würfeln und in Salzwasser gut 10 Minuten weich kochen. (Je nach Sorte etwas länger, einfach ausprobieren.)
In der Zwischenzeit kann der Ravioli-Teig vorbereitet werden. Dazu den Rote-Beete-Saft mit dem Wasser vermischen und mit dem Mehl zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.
Wenn die Kartoffeln gar sind, diese abgießen, etwas abdampfen lassen und dann mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen, wie beim Kartoffelpüree. Die Rosmarin-Nadeln abzupfen, etwas klein hacken und sorgfältig unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, ruhig großzügig würzen.
Jetzt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Wer hat, kann eine Nudelmaschine zur Hilfe nehmen. Es geht aber auch sehr gut ohne. Dann die Ravioli formen. Dazu entweder mit einem Ravioli-Former arbeiten (wie auf dem folgenden Bild) oder mit einem Glas Kreise ausstechen, in die Mitte etwas Füllung geben, den Teig zu einem Halbkreis zuklappen und die Ränder mit einer Gabel festdrücken.
Die Ravioli werden dann in einem Topf mit reichlich siedendem (nicht kochendem!) Salzwasser gegart. Das dauert je nach Größe 5-10 Minuten. Gar sind sie, wenn sie oben schwimmen.
Für den Sojasahne-Schaum die Sojasahne erwärmen und wie (Soja-)Milch mit einem Milchschäumer aufschäumen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die fertigen Ravioli mit einer Kelle aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und mit etwas Olivenöl vermischen. Dann auf einem Teller anrichten, den Sojasahne-Schaum darüber geben, Walnusskerne klein bröckeln und überstreuen. Mit frischem Pfeffer bestäuben und servieren.
Bon Appetit!
Vorspeise: Orientalisch gewürzte Birne auf Humus
Zutaten für 2 Personen
Für den Humus
250 g Kichererbsen (geht auch aus der Dose)
1-2 Zitronen
1 Knoblauchzehe
etwas Sesamöl
etwas Sesam
ca. 1/2 TL Kreuzkümmel
Paprikapulver edelsüß
Salz
Sonst noch
1 Birne (nicht zu fest)
Etwas Olivenöl
Sumach, Koriander (gemahlen) und Sesam zum Würzen/ Überstreuen
etwas Fladenbrot
Zubereitung
Für den Humus die Kichererbsen 12 Stunden in Wasser einweichen. (Bei der Dosenvariante könnt ihr direkt loslegen.) Die weichen Kichererbsen mit etwas Sesamöl und dem Saft der Zitrone fein pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreich wurde. Bei Bedarf etwas Wasser dazu geben. Die Knoblauchzehe dazu pressen und etwas mitpürieren. Mit Kreuzkümmel würzen und mit Salz und Paprika abschmecken. Sesam unterrühren. Bis zum Servieren kühl stellen.
Die Birne vierteln, entkernen und nach Belieben schälen oder nicht. Etwas Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Birne von allen Seiten kurz anbraten, bis sie schön weich wird. Danach die Spalten auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen.
Humus auf einem Teller portionieren, die Birnenspalten darauf anrichten und mit Koriander und Sumach würzen. Zum Schluss ein paar Sesamkörner überstreuen. Dazu passt Fladenbrot.
Hauptgericht: Rote-Beete-Ravioli mit Rosmarin-Kartoffel-Füllung und Sojasahne-Walnus-Schaum
Zutaten
Für den Ravioli-Teig
200 g Mehl
30 ml Rote-Beete-Saft
70 ml Wasser
Für die Füllung
400 g Kartoffeln
ein paar Zweige frischen Rosmarin
Salz
Für den Sahneschaum
ca. 100 ml Sojasahne
etwas Olivenöl
eine Handvoll Walnusskerne
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Zunächst für die Füllung die Kartoffeln schälen, grob würfeln und in Salzwasser gut 10 Minuten weich kochen. (Je nach Sorte etwas länger, einfach ausprobieren.)
In der Zwischenzeit kann der Ravioli-Teig vorbereitet werden. Dazu den Rote-Beete-Saft mit dem Wasser vermischen und mit dem Mehl zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.
Wenn die Kartoffeln gar sind, diese abgießen, etwas abdampfen lassen und dann mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen, wie beim Kartoffelpüree. Die Rosmarin-Nadeln abzupfen, etwas klein hacken und sorgfältig unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, ruhig großzügig würzen.
Jetzt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Wer hat, kann eine Nudelmaschine zur Hilfe nehmen. Es geht aber auch sehr gut ohne. Dann die Ravioli formen. Dazu entweder mit einem Ravioli-Former arbeiten (wie auf dem folgenden Bild) oder mit einem Glas Kreise ausstechen, in die Mitte etwas Füllung geben, den Teig zu einem Halbkreis zuklappen und die Ränder mit einer Gabel festdrücken.
Die Ravioli werden dann in einem Topf mit reichlich siedendem (nicht kochendem!) Salzwasser gegart. Das dauert je nach Größe 5-10 Minuten. Gar sind sie, wenn sie oben schwimmen.
Für den Sojasahne-Schaum die Sojasahne erwärmen und wie (Soja-)Milch mit einem Milchschäumer aufschäumen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die fertigen Ravioli mit einer Kelle aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und mit etwas Olivenöl vermischen. Dann auf einem Teller anrichten, den Sojasahne-Schaum darüber geben, Walnusskerne klein bröckeln und überstreuen. Mit frischem Pfeffer bestäuben und servieren.
Bon Appetit!

(Bild: Gemüseregal)
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