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Thanksgiving 2014: Veganer Rollbraten, viele Beilagen & Dinner Rolls

Manchmal habe ich Lust richtig lange in der Küche zu stehen und aufwendige Sachen zu kochen. Natürlich braucht man dazu eigentlich keinen Anlass. Da gestern in den USA Thanksgiving gefeiert wurde, hatte ich aber immerhin ein Motto. Ich finde, das Fest in ein toller Start in die besinnliche und ruhige Jahreszeit im Dezember: Es erinnert daran, wie dankbar wir sein sollten auf dieser Welt leben zu dürfen, inkl. aller Ressourcen, mit denen wir sorgsam umgehen sollten.

Auf den Tisch kam zu diesem Anlass bei uns natürlich kein Truthahn. Stattdessen bildete den Mittelpunkt des Dinners ein veganer Rollbraten aus Linsen und Champignons, gefüllt mit Süßkartoffelpüree und angerichtet mit Preiselbeersauce. Dazu gab es ein Bohnen-Cassoulet, Reis mit Kürbis und Äpfeln, karamellisierte Möhren und herrlich luftige Diner Rolls. Vielleicht findet ihr ja die eine oder andere Inspiration für euer veganes Weihnachtsessen.




Veganer Rollbraten aus Linsen und Champignons 

1 Tasse Berglinsen
1 Zwiebel
180 g frische Champignons
etwas Olivenöl
1 Handvoll TK-Spinat
3 EL Haferflocken, gemahlen
je 1 TL Thymian und Salbei, getrocknet
Salz & Pfeffer
2 große Süßkartoffeln

Die Linsen nach Packungsanweisung gar kochen. Sie dürfen ruhig ziemlich weich werden. Die Pilze und die Zwiebel (ggf. in einer Küchenmaschine) sehr fein hacken. Dann in etwas Olivenöl in einer großen Pfanne anbraten. Den Spinat dazu geben, warten bis er auftaut und alles gut verrühren. Mit den Kräutern, Salz und Pfeffer würzen. Dann die gekochten Linsen und die gemahlenen Haferflocken unterrühren, bis ihr eine recht zähe Masse habt. Nochmals mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Parallel dazu die Süßkartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser ca. 10 Minuten lang gar kochen. Dann das meiste Wasser abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten. Es sollte nicht zu dünn / wässerig werden, ehr etwas fester!

Jetzt ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Linsenmasse darauf großflächig in Form eines gut 1 cm dicken Rechtecks verteilen. Dann das Süßkartoffelpüree darauf verstreichen. Zum Rand hin an allen Seiten etwas Platz lassen. Jetzt wir der Braten gerollt. Dazu die kurze Seite des Backpapiers anheben und die Masse auf diese Weise wie einen Strudel langsam zusammenrollen und -drücken, bis ihr eine längliche, eingerollte Form habt. Die Seiten und Enden gut zusammendrücken.

Den veganen Braten bei 200° C im Ofen bei Ober- und Unterhitze ca. 45 Minuten lang backen, bis die Oberfläche schön knusprig ist.

Für die Preiselbeersauce habe ich einfach einige EL Preiselbeeren aus dem Glas (z.B. von Alnatura) mit etwas Wasser glattgerührt.


Reis mit Kürbis, Äpfeln und Walnüssen (als Beilage für ca. 4 Personen)

1 Tasse Basmatireis
1/4 Hakkaidokürbis
1 Apfel
etwas Zitronensaft
1 TL Thymian, getrocknet
1 TL Salbei, getrocknet
Salz & Pfeffer
evtl. etwas Olivenöl
1 Handvoll Walnusskerne

Den Reis in der doppelten Menge Salzwasser ca. 10 Minuten lang kochen. Dann den Topf mit einem Tuch abdecken und auf kleinster Flamme weitere 10 Minuten dämpfen lassen.

Den Kürbis und den Apfel entkernen und beides würfeln. Die Apfelstücke sofort mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Dann Kürbis und Apfel auf einem Backblech verteilen, die Kräuter, Salz & Pfeffer überstreuen und beides im Ofen bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 15 Minuten lang backen.

Das Obst/ Gemüse mit dem Reis vermischen, mit Salz & Pfeffer abschmecken und wenn euch der Reis zu trocken sein sollte noch etwas Olivenöl untermengen. Die Walnüsse etwas zerbröckeln und zum Schluss dazu geben. Dazu passt noch etwas frische Petersilie.


Bohnen-Cassoulet mit Mandelkruste (als Beilage für ca. 4 Personen)

200 g grüne Buschbohnen
1 Glas weiße Bohnen
1 kleine Zwiebel
etwas Olivenöl
100 ml Sojasahne
3-4 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegte)
1/4 TL Chiliflocken
Salz & Pfeffer
4-5 EL Mandelblätter
frische Petersilie

Die grünen Bohnen ca. 10 Minuten in Salzwasser gar kochen. Die weißen Bohnen abtropfen lassen. Die getrockneten Tomaten klein würfeln. Die Zwiebel fein hacken und in etwas Olivenöl anbraten. Dann die Bohnen und getrockneten Tomaten dazu geben, würzen und mit Sojasahne ablöschen. Etwas gehackte Petersilie unterheben und die Mischung in eine ofenfeste Form geben. Mit Mandelblättern bestreuen und im Ofen bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten lang backen, bis die Mandeln eine goldgelbe Farbe annehmen. Zum Schluss mit etwas weiterer Petersilie betreuen.


Karamellisierte Kräuter-Möhren (als Beilage für ca. 4 Personen)

4-6 Möhren
2 EL Olivenöl
2 EL Agavendicksaft
2 TL Tymian, getrocknet
Salz & Pfeffer
2-3 Stängel frischer Rosmarin

Die Möhren schälen, längs halbieren und in Stifte schneiden. Mit dem Öl und Agavendicksaft vermischen und mit Thymian, Salz & Pfeffer würzen. In eine kleine Auflaufform geben und die Rosmarin-Stängel darauf verteilen. Im Ofen bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten lang backen.


Vegane Diner Rolls (ca. 12 Stück)

Die Diner Rolls (so werden in den USA kleine Brötchen, die zum Dinner gereicht werden, genannt) habe ich nach einem Rezept vom tollen Blog Minimalist Baker gebacken. Sie sind sehr lecker und fluffig geworden. Beim nächsten Mal würde ich allerdings weniger Zucker verwenden.

2 EL Rohrzucker (ich empfehle 1 EL)
1/2 TL Salz
1 Päckchen Trockenhefe (7 Gramm)
2 Tassen Mehl (plus ca. 1 Tasse zum Kneten)
1/2 Tasse ungesüßte Mandelmilch (ich habe Hafermilch verwendet)
1/4 Tasse Wasser
2 EL vegane Margarine

Zunächst die trockenen Zutaten vermengen. Dann Mandelmilch, Wasser und Margarine leicht erwärmen, bis letztere schmilzt. Auf keinen Fall zu viel Hitze verwenden, sonst kann die Hefe zerstört werden. Alle Zutaten mit dem Knethaken eines Mixers vermengen. Dann mit den Händen weiterkneten. Immer wieder etwas Mehl dazu geben, bis ihr einen weichen, elastischen Teig habt, der nicht mehr doll an den Händen kleben bleibt. Diesen 10 Minuten beiseite stellen.

Zwölf gleich große Kugeln formen und diese in eine ofenfeste Form legen. Abgedeckt für weitere 45-60 Minuten gehen lassen. Wer mag, kann die Oberfläche mit Margarine oder Pflanzenmilch einpinseln. Dann im Ofen bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten lang backen.



Zum Nachtisch gab es übrigens Apple Crumple mit Zimt und Ingwer. Dieser hat es leider nicht mehr aufs Foto geschafft. ;)

Veganer Kürbisflammkuchen mit Lauchzwiebeln

Bevor ich mich hier auf Mangerella bald den veganen Festtagsgerichten und Plätzchenrezepten widme, gibt es heute noch ein letztes richtig herbstliches Gericht: Flammkuchen mit Kürbis und Lauchzwiebeln. Das geht recht schnell und ist richtig lecker. Probiert es aus!


Zutaten (für 2 Flammkuchen)

Für den Teig:

200 g Dinkelmehl Typ 630
110 ml Wasser
1 EL Olivenöl
1/4 TL Salz

Belag:

1/2 kleiner Hokkaidokürbis
2 - 3 Stangen Lauchzwiebeln
ca. 4 EL veganer Sauerrahm
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Aus Dinkelmehl, Wasser, Olivenöl und Salz einen Teig kneten. Dieser sollte so weich sein, dass er so eben nicht mehr an den Händen kleben bleibt.

Den Kürbis entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Lauchzwiebeln in dünne Ringe schneiden.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Rost legen. Mit veganem Sauerrahm bestreichen und mit Kürbis und Lauchzwiebeln belegen. Salzen und pfeffern.

Bei 200°C Ober- und Unterhitze im Ofen ca. 15 Minuten lang knusprig backen.

Bon Appétit!

Vegan Halloween: Gruselige Kürbisburger

Am Freitag ist endlich wieder Halloween. Falls ihr noch ein gruseliges veganes Rezept für eure Party (oder euch selber) sucht, könnt ihr eure Gäste (oder euch selber) mit diesen fiesen Monster-Burgern überraschen. Die Patties sind - wie soll es anders sein - aus Kürbis. Die Brötchen habe ich aus Dinkelmehl gebacken. Natürlich könnt ihr auch fertig gekaufte verwenden. Die Inspiration für die Deko habe ich auf Pinterest gefunden.


Zutaten

Für die Burger-Brötchen (ergibt 6-9 Stück):

125 g Dinkelmehl
125 g Dinkel-Vollkornmehl
1 EL brauner Zucker
1 TL Salz

150 ml Sojamilch
1 EL Olivenöl
1/2 Würfel frische Hefe (ca. 20 g)

Etwas Sojamilch zum Bestreichen
Nach Belieben Sesamkörner

Für die Kürbis-Burger (ergibt 6-9 Stück):

ca. 500 g Kürbis (ich habe Muskatkürbis verwendet)
1 Glas Kichererbsen
3/4 Tasse Kichererbsenmehl
3 EL Hafeflocken
1 Handvoll Kürbiskerne
1/2 - 1 TL Salz
etwas Pfeffer
1 TL Kurkuma
etwas Olivenöl zum Braten

Belag und Deko nach Belieben (hier eingelegte Gurken, Tomaten, Salat, veganer Käse wie Wilmersburger, Röstzwiebeln, Ketchup, vegane Mayo, Balsamico und Cherrytomaten für die "Augen")


Zubereitung

Für die Burgerbrötchen zunächst den Hefeteig vorbereiten. Dazu die flüssigen Zutaten mischen und die Hefe darin auflösen. Ein paar Minuten beiseite stellen. Die trockenen Zutaten ebenfalls vermischen. Dann zusammen mit der Hefemixtur mit den Knethaken eines Mixers einen Teig kneten. Dieser sollte noch etwas feucht sein, so dass er etwas an den Händen kleben bleibt. Eine Kugel formen, diese etwas mit Mehl bestäuben und mit einem Küchenhandtuch bedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.

Danach den Teig 1 - 2 cm dick ausrollen, je nach dem wie dick ihr eure Brötchen mögt (sie gehen natürlich noch weiter auf!). Mit einer runden Form oder einem Messer Kreise ausstechen und diese auf ein Backblech legen. Die Oberfläche mit Sojamilch bestreichen und ggf. mit Sesam bestreuen. Das Backblech mit dem Küchentuch abdecken und die Brötchen nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Im Anschluss bei 200°C Ober- und Unterhitze 10 bis 15 Minuten backen. Sie sollten nicht zu braun werden, dann sind sie zu fest!

Für die Burgerpatties zunächst den Kürbis schälen, entkernen, klein schneiden und kurz in Salzwasser weich kochen. Die Kichererbsen abgießen und gemeinsam mit dem Kürbis pürieren. Die Kürbiskerne grob hacken. Haferflocken, Kichererbsenmehl und Kürbiskerne zu dem Püree geben und vermischen, bis eine zähe Masse entsteht, die sich formen lässt. Mit den Gewürzen abschmecken. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, den Teig mit zwei Löffeln zu runden Klecksen formen und diese von beiden Seiten braten, bis ihr knusprige Patties habt.

Die Burger nach Belieben (gruselig) belegen.

Bon Appétit und Happy Halloween!


Crémiges Safranrisotto mit Kürbis und Erbsen

Im Oktober kann ich einfach nicht genug Kürbis essen. Dieses Mal steht ein crémiges Safran-Risotto mit Erbsen und Rollet-Kürbis auf der Speisekarte. Der Rollet-Kürbis ist relativ klein, außen grün und innen orange. Er hat ein leicht nussiges Aroma und lässt sich (nach dem Schälen und Entkernen) ähnlich wie eine Zucchini zubereiten, d.h. er gart genauso schnell. Wer keinen Rollet-Kürbis findet, kann natürlich auch eine andere Sorte verwenden. 


Zutaten

100 g Reis für Risotto
etwa 250 ml Gemüsebrühe

1 Rolet-Kürbis
1 Handvoll TK-Erbsen

1 TL Safran, gemahlen
2-3 Zweige Rosmarin

1-2 EL Hefeflocken
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Den Reis in einen mittelgroßen Topf geben und Gemüsebrühe dazugeben. Der Reis sollte etwa einen Finger breit mit Flüssigkeit bedeckt sein. Aufkochen, salzen und dann bei mittlerer Hitze weiter köcheln lassen. Dabei so oft wie möglich rühren. Wenn die Brühe zu schnell verkocht, noch etwas mehr dazu geben. Nach 20-25 Minuten ist das Risotto gar.

Den Kürbis schälen, entkernen und das Fruchtfleisch etwa 10 Minuten mit dem Risotto kochen. Ca. 5 Minuten vor Ende der Garzeit die Erbsen dazu geben. Dann den Safran und die Rosmarinnadeln hinzufügen und gut umrühren. Für Crémigkeit sorgen die Hefeflocken, die ein paar Minuten vor dem Servieren untergehoben werden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dinkel-Spirelli mit zweierlei Kürbis-Sauce

Kürbis funktioniert nicht nur als Suppe gut, sondern ist auch idealer Begleiter zu Pasta. In diesem Fall zu Dinkel-Spirelli von Alnatura. Kürbiskerne und Kürbiskernöl geben dem Gericht noch die ultimative Kürbis-Krönung. Das perfekte schnelle Herbstgericht, vor allem wenn ihr noch gegarte Kürbisreste übrig habt!

Ich schneide oft einen ganzen Hokkaido in Streifen, entferne die Kerne und backe ihn bei 200°C ca. 20 Minuten im Ofen. Einen Teil davon verwende ich für mein aktuelles Gericht, der Rest lässt sich ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren und bei Bedarf schnell einsetzen.


Zutaten

200 g Dinkel-Spirelli von Altnatura oder andere Nudeln
1 kleiner Hokkaido-Kürbis
1 Handvoll gewürfelter Butternut-Kürbis
Salz & Pfeffer
1 EL gemischte Kerne
etwas Kürbiskernöl


Zubereitung

Den Hokkaidokürbis entkernen und würfeln. Den Butternutkürbis schälen, entkernen und würfeln. Beides im Ofen bei 200° C etwa 15 Minuten garen. Dabei die beiden Sorten nicht vermischen, da sie später unterschiedlich weiter verarbeitet werden!

In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser al dente kochen. Es ist wichtig, dass sie noch bissfest und nicht zu weich sind. 

Die Hokkaido-Würfel mit etwas Nudelwasser zu einer cremigen Sauce pürieren. Dann die Nudeln und den Butternut-Kürbis unterheben. Alles zusammen nochmal kurz im Topf erwärmen, so dass die Spirelli die Sauce etwas aufnehmen. 

Auf zwei Tellern anrichten und mit den Kernen und dem Kürbiskernöl garnieren.

Bon Appétit! 

Kürbis-Kartoffel-Suppe mit Bohnen, Zucchini und Rosmarin

Der Oktober ist da! Und somit die Kürbis-Zeit. Während sich die Blätter draußen bunt färben, können wir es uns drinnen mit leckeren Herbstgerichten gemütlich machen. Perfekt dazu passt diese würzige Suppe aus Hokkaido-Kürbis und Kartoffeln, verziert mit schwarzen Bohnen, Zucchinistreifen und frischem Rosmarin. Lasst es euch schmecken!



Zutaten

ca. 1/2 Hokkaido-Kürbis
4 große Kartoffeln
ca. 2 L Gemüsebrühe
1 Spritzer Hafer-Cuisine
4 EL schwarze Bohnen
1/2 kleine Zucchini
2 frische Rosmarinzweige
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die Bohnen weich kochen (außer ihr verwendet welche aus der Dose).

Den Kürbis gründlich waschen, halbieren, entkernen und die eine Hälfte in Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln. Etwa zwei Liter Gemüsebrühe aufkochen, salzen und die Kartoffeln und den Kürbis darin weich garen. Das dauert etwa 10 - 15 Minuten.

Danach etwa die Hälfte der Brühe in ein anderes Gefäß abgießen und beiseite stellen. Das Gemüse sollte jetzt noch etwas bedeckt sein. Alles mit einem Pürierstab fein pürieren. Nochmal kurz aufkochen lassen und ggf. ein bisschen Gemüsebrühe hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht wurde. Mit Salz, Pfeffer und etwas Hafer-Cuisine abschmecken.

Die rohe Zucchini mit einem Sparschäler ein Streifen schneiden. Die Suppe auf Tellern anrichten und mit je 2 EL Bohnen, den Zucchinistreifen und frischem Rosmarin garniert servieren.

Bon Appétit!


Fast-Food: 5-Minuten-Kürbisgnocchetti in Salbeicréme

An Wochentagen habe ich meist nicht viel Zeit zum Kochen. Deshalb gelingen fast alle Rezepte, die ich hier poste in weniger als 30 Minuten. Wenn es aber - wie gestern - noch schneller gehen muss, kommt z.B. das hier auf den Teller:


Zutaten:

400 g fertige Kürbisgnocchetti aus dem Bio-Markt
Einige Blätter frischer Salbei
Etwas Sojasahne
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Gnocchetti darin anbraten. Nebenbei die Salbeiblätter waschen, kleinzupfen und dazu geben. Sojasahne einrühren und würzen. Schon nach 5 Minuten heißt es: Bon Appetit! 


Kürbissuppe mit Kokosmilch (vegan)

Kürbisse klein zu schneiden ist keine einfache Aufgabe. Deshalb überlasse ich sie gerne meinem Freund. Gemein, weil er Kürbisse nichtmal sonderlich mag. Da er gestern auch noch schwer beschäftigt war, habe ich mich selbst an die Sache - und an sein superscharfes, respekteinflößendes Shun-Messer - gewagt. Hier der Beweis, dass es geklappt hat...


Zutaten:

1 kleiner Hokkaidokürbis
250 ml Kokosmilch
Wasser oder Gemüsebrühe nach Bedarf
1/2 TL Ingwer, gemahlen
1/2 TL Kurkuma, gemahlen
1/2 TL Koriander, gemahlen
1/4 TL Cayennepfeffer
Salz und Pfeffer
Kürbiskernöl

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C vorheizen, den Kürbis entkernen und mit der Schale in Spalten schneiden. Auf einem Backblech verteilen und ca. 20 Min im Ofen backen, bis er weich wird. Die Schale lässt sich nun ganz einfach entfernen. Wer mag, kann sie beim Hokkaido natürlich auch mitessen.

Nun die Kürbisspalten nach und nach mit der Kokosmilch in einem Topf pürieren. Wer die Suppe dünner mag, kann Wasser oder Gemüsebrühe dazugeben. Ich habe ca. 200 ml Wasser genommen.

Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, mit dem Würzen beginnen. Gut umrühren und etwa 10 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren habe ich noch etwas Kokosmilch und Kürbiskernöl in die Suppe gegeben. Bon Appetit!

Klassiker: Kürbisrisotto (vegan)

Risotto ist mein Grundnahrungsmittel schlechthin. In Kombination mit Kürbis grenzt es für mich an Perfektion.  


Zutaten:

125 g Risottoreis
Weißwein nach Belieben
1/8 Muskatkürbis
1 Schuss Sojamilch
Kürbiskernöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Den Kürbis mit Schale in Spalten schneiden und im Backofen bei 200°C etwa 20 Minuten backen. Risotto nach Grundrezept zubereiten. Ich lösche es fast nie mit Weißwein ab, da ich selten Wein trinke und ich ihn nicht nur zum Kochen kaufen mag. Wenn der Kürbis weich genug ist, die Schale entfernen und das Kürbisfleisch mit einem Schuss Sojamilch in einen hohen Behälter geben und pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor Ende der Garzeit der Risottos das Kürbispüree mit in den Topf geben und gut unterrühren. Auf Tellern oder in Schalen anrichten und vor dem Servieren etwas Kürbiskernöl darüber geben. Bon Appetit!


Sonntagsessen: Muskatkürbisspalten mit Gourmetkartoffelchips (vegan)

Von wegen Winter-Blues. 

Es ist Herbst und der Herbst ist bunt. 

Wenn es draußen trüb und neblig ist, geht das auch auf dem Teller. 


Zutaten:

4 lila Gourmetkartoffeln
ca. 1/4 Muskatkürbis (je nach Größe...)
Saft von 1/2 Zitrone
Olivenöl
Kürbiskernöl
Getrockneten oder frischen Rosmarin, Salz, Pfeffer 

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C Ober- u. Unterhitze vorheizen. Die Gourmetkartoffeln nach Belieben säubern und schälen oder nur säubern und in feine, sehr dünne Scheiben hobeln. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die zukünftigen Chips säuberlich nebeneinander aufgereiht darauf verteilen. In einem Schälchen etwas Olivenöl und Salz vermischen und die Kartoffelscheiben damit einpinseln. Danach den Rosmarin überstreuen. So lange im Ofen backen, bis die Chips knusprig sind. Das dauert etwa 15 Minuten. Vorsicht, die Grenze zum Verbrennen ist schnell überschritten! Die fertigen Gorumet-Chips zur Seite stellen. 

Den Kurbis schälen, entkernen und in Spalten schneiden. In dem Glasschälchen von vorhin Olivenöl mit dem Zitronensaft, Salz und Pfeffer mischen und die Kürbisspalten damit einpinseln. Dann für ca. 20 Minuten im Ofen backen. 

Auf einem Teller die Kürbisspalten anrichten, mit Kürbiskernöl beträufeln und die Chips darüber streuen. Bon Appetit! 

Sonntagsessen: Überbackener Spaghettikürbis

Ich liebe Kürbisse. 

Ich liebe Pasta. 

Dieser Kürbis kann beides. 

Ich muss ihn lieben.  




Dieses Gericht schmeckt nicht nur gut, es macht auch eine gute Figur - nicht nur auf dem Teller. Denn die "Spaghetti" liefert der Kürbis schon mit. Fast ganz ohne Kohlenhydrate.

Für dieses Rezept benötigt man:

1 Spaghettikürbis 
Käse zum Überbacken nach Belieben 
Gewürze: Chili, Koriander, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Der ganze Kürbis muss Platz darin haben, um sich drehen zu können. Während dessen den Kürbis gut abwaschen und einige Löcher hinein stechen. Das geht z.B. mit einem Schaschlikspieß. Den Kürbis in den Topf geben und mindestens 45 Minuten kochen, bis die Schale merkbar weich wird. 

Im nächsten Schritt den Kürbis halbieren und die Kerne entfernen. Jetzt kommt der spannendste Teil: Das Kürbisfleisch wird mit einer Gabel oder einem Löffel von der Schale gelöst. Ganz automatisch bilden sich dabei lange Fäden, die eben aussehen wie Spaghetti. Diese müssen nun gut gewürzt werden, denn von Natur aus schmeckt der Kürbis ehr mild. Dazu füllt man die Fäden entweder zwischenzeitlich in eine Schale oder arbeitet direkt in den Kürbishälften. Gut umrühren nicht vergessen!  

Zum Schluss die beiden Hälften mit geriebenem Käse überstreuen (ich habe Gouda verwendet) und im Backofen bei 200°C ca. 15 Minuten backen. Bon Appetit!