Dieses Gericht aus Algerien bildet heute den letzte WM-Kochen-Beitrag vor dem großen Finale. Couscous ist in der nordafrikanischen Küche sehr beliebt. Statt die kleinen Kügelchen aus Hartweizengries auf dem Herd zu kochen, werden sie einfach mit kochendem Wasser oder Brühe übergossen und quellen gelassen. Das frische Gemüse in diesem Gericht ist mit ganz vielen aromatischen Kräutern gewürzt und bringt so eine wahre Geschmacksexplosion.
Zutaten
Olivenöl zum Anbraten
1 Zwiebel
1-2 Möhren (je nach Größe)
1 (recht kleine) Zucchini
1 Handvoll Kichererbsen (aus dem Glas)
2 EL Tomatenmark
1 TL Kreuzkümmel
1-2 Zimtstangen
1/4 TL Cayennepfeffer
1/4 TL Kurkuma
1/4 TL Koriander gemahlen
3 Kardamomkapseln
Salz & schwarzer Pfeffer
1 Handvoll kleine Strauchtomaten
100 g Couscous und die doppelte Menge Gemüsebrühe
Zubereitung
Die Zwiebel in dünne Ringe schneiden und diese halbieren. Dann in einer mittelgroßen Pfanne in etwas Olivenöl glasig braten. Die Möhre schälen und ebenso wie die Zucchini in zylindrische Stücke schneiden. Die Kichererbsen abtropfen lassen und abspülen. Alles mit in die Pfanne geben und 5 Minuten mitbraten. Danach die Gewürze und das Tomatenmark dazu geben. Weitere 10 Minuten braten und zwischendurch immer wieder gut umrühren. (Die Möhren bleiben so noch recht knackig, wer das nicht mag, kann sie vorher kurz in Salzwasser weich kochen.)
Den Couscous in der doppelten Menge Gemüsebrühe aufkochen, vom Herd nehmen und 10 Minuten quellen lassen. Danach mit Salz abschmecken.
Zum Schluss die geviertelten Tomaten unter das Gemüse rühren und kurz mitbraten lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Couscous auf einen Teller geben und das Gemüse darauf verteilen. Mit einer Zimtstange garniert servieren.
Bon Appétit!
Veganes WM-Kochen 2014: USA - Veggie-Burger auf Bohnenbasis
Die Fussball-Weltmeisterschaft neigt sich dem Ende zu und so auch das WM-Kochen. Zum Thema USA musste noch mal etwas richtig Herzhaftes auf den Tisch. Diese veganen Burger haben ein Patty aus verschiedenen Bohnen und Kichererbsen, verfeinert mit frischer Petersilie. Für viel Eisen ist somit gesorgt. Sehr lecker dazu schmecken bestimmt auch die niederländischen Fritten.

Zubereitung
Die Zwiebel fein hacken und in einem Topf in etwas Olivenöl 5 Minuten lang anbraten. Die Bohnen abgießen und dazu geben. Mit Cayennepfeffer, Paprika und Koriander würzen. Einrühren und 2-3 Minuten weiter braten.
In der Zwischenzeit die Kerne grob und die Haferflocken fein mahlen.
Den Topf vom Herd nehmen, Haferflocken und Kerne einrieseln lassen und die Masse mit einem Kartoffelstampfer sorgfältig zerstampfen / vermischen. Zum Schluss die gehackte Petersilie unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Mit sauberen Händen die Burgerpatties aus der Masse formen. Von beiden Seiten etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze knusprig braten.
Für die Sauce alle Zutaten in einer kleinen Schüssel verrühren und abschmecken.
Die Burgerbrötchen halbieren und antoasten. Dann mit Burgersauce, Patties, Salat, Tomaten, Gurken, Röstzwiebeln und nach Belieben Ketchup & Mayo belegen.
Bon Appétit!

Zutaten
Für die Patties (ergibt ca. 3 Stück)
1 rote Zwiebel
1 Dose gemischte Bohnen und Kichererbsen (z.B. von Rapunzel)
1/4 TL Cayennepfeffer
1/4 TL Paprikagewürz
1/4 TL Koriander gemahlen
2 EL gemischte Kerne (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, o.ä.)
2 EL Haferflocken
1 Handvoll gehackte frische Petersilie
Salz & Pfeffer
Olivenöl
Für die Burger-Sauce:
2 EL Ketchup (am besten in Bioqualität)
1 EL Senf
2 EL Sojasahne
1 EL Gewürzgurken-Wasser
Sonst noch:
3 vegane Burgerbrötchen mit Sesam
3 Scheiben Tomate
3 große Salatblätter
3 Gewürzgurken (in dünne Scheiben geschnitten)
Röstzwiebeln
ggf. noch mehr Ketchup und vegane Mayo
Zubereitung
Die Zwiebel fein hacken und in einem Topf in etwas Olivenöl 5 Minuten lang anbraten. Die Bohnen abgießen und dazu geben. Mit Cayennepfeffer, Paprika und Koriander würzen. Einrühren und 2-3 Minuten weiter braten.
In der Zwischenzeit die Kerne grob und die Haferflocken fein mahlen.
Den Topf vom Herd nehmen, Haferflocken und Kerne einrieseln lassen und die Masse mit einem Kartoffelstampfer sorgfältig zerstampfen / vermischen. Zum Schluss die gehackte Petersilie unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Mit sauberen Händen die Burgerpatties aus der Masse formen. Von beiden Seiten etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze knusprig braten.
Für die Sauce alle Zutaten in einer kleinen Schüssel verrühren und abschmecken.
Die Burgerbrötchen halbieren und antoasten. Dann mit Burgersauce, Patties, Salat, Tomaten, Gurken, Röstzwiebeln und nach Belieben Ketchup & Mayo belegen.
Bon Appétit!
Veganes WM-Kochen 2014: Nigeria - Erdnusseintopf mit Hirse
Spätestens seit gestern wissen wir wohl, dass sich in dieser Weltmeisterschaft nichts vorhersehen lässt. Was war das bloss für ein Spiel? Gut, dass wir uns vorher mit diesem einfachen, leckeren und nährstoffreichen Gericht gestärkt haben. So lies es sich noch besser jubeln. ;) Der afrikanische Erdnusseintopf ist zweifelsohne ein großer Bloggerliebling, ihr werdet online vieeele Rezepte finden. Diese Version ist passend zum WM-Thema besonders von der nigerianischen Küche inspiriert.
Zutaten (ergibt ca. 3 Portionen)
1 Zwiebel
etwas Rapsöl zum Anbraten
1 große Süßkartoffel
1/2 Glas Kidneybohnen
2 EL Mais
2 EL Erdnussmus
150 ml passierte Tomaten
150 ml Gemüsebrühe
1 Msp. Cayennepfeffer
1 Handvoll TK-Spinat
Saft einer halben großen Zitrone
Salz & Pfeffer
1 Tasse Hirse
2 Tassen Gemüsebrühe
1/4 TL Salz
Zutaten (ergibt ca. 3 Portionen)
1 Zwiebel
etwas Rapsöl zum Anbraten
1 große Süßkartoffel
1/2 Glas Kidneybohnen
2 EL Mais
2 EL Erdnussmus
150 ml passierte Tomaten
150 ml Gemüsebrühe
1 Msp. Cayennepfeffer
1 Handvoll TK-Spinat
Saft einer halben großen Zitrone
Salz & Pfeffer
1 Tasse Hirse
2 Tassen Gemüsebrühe
1/4 TL Salz
Zubereitung
Die Hirse gründlich abspülen und ca. 1 Stunde lang in Wasser einweichen.
Die Zwiebel fein hacken und in einer beschichteten großen Pfanne in Öl ca. 5 Minuten lang anbraten. Die Süßkartoffel schälen und klein würfeln. Mit in die Pfanne geben und weitere 7 Minuten braten. Die abgetropften Kidneybohnen und den Mais dazu geben. Passierte Tomaten und Erdnussmuss einrühren und mit Cayennepfeffer, etwas Salz und Pfeffer würzen. Den TK-Spinat dazutun. Mit Gemüsebrühe ablöschen und 10 - 15 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch öfter umrühren. Wenn die Konsistenz zu fest wird, etwas mehr Brühe oder passierte Tomaten ergänzen. Zum Schluss den Zitronensaft einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
In der Zwischenzeit die Hirse abgießen und in der gesalzenen Brühe ca. 10 Minuten lang kochen, bis die meiste Flüssigkeit verdampft ist. Dann bei geringster Hitze weitere 10 Minuten quellen lassen.
Alles zusammen auf einem Teller anrichten und genießen.
Bon Appétit!
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Veganes WM-Kochen 2014: Schweiz - Rösti mit Rüeblisalat
Endlich geht das WM-Kochen weiter. Heute führt es uns in ein weiteres Nachbarland: Die Schweiz. Da darf natürlich der klassische Rösti nicht fehlen. Ganz ohne Schnick-Schnack, nur aus Kartoffeln, mit Salz & Pfeffer gewürzt. Für noch mehr Vitamine sorgt der Rüeblisalat mit einem Dressing aus Soja-Sahne und Zitrone.
Zutaten
Für die Rösti (ergibt 4-5 mit ca. 20 cm Durchmesser)
900 g festkochende Kartoffeln
Salz & Pfeffer
Rapsöl zum Anbraten
Für den Rüeblisalat
2 große Möhren
2 TL Soja-Sahne
2 TL Wasser
1 TL Zitronensaft
Salz & Pfeffer
optional: ein paar Walnüsse oder Haselnüsse zum Überstreuen
Zubereitung
Die Kartoffeln schälen und klein reiben. In einer Schüssel mit Salz und Pfeffer würzen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Rösti darin von beiden Seiten goldgelb braten (ca. 7 Minuten pro Seite). Die fertigen Rösti können im Ofen bei ca. 100 Grad warm gehalten werden, bis die restlichen gar sind.
Für den Salat die Möhren schälen und ebenfalls klein reiben. Die flüssigen Zutaten vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles verrühren und mit Nüssen garniert servieren.
Bon Appétit!
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Veganes WM-Kochen 2014: Japan - Sushi
So langsam lichtet sich das Feld der WM-Teilnehmer. Doch obwohl Japan bereits in der Gruppenphase ausgeschieden ist, lassen wir uns heute ein landestypisches Gericht schmecken. Was liegt da näher, als Sushi? In diesem Fall in Form von Makis und California-Rolls. Natürlich ohne Fisch!
Zutaten (für 2-3 Personen)
1 Tasse Sushi Reis
2 Tassen Wasser
3 TL Reisessig
1 TL Zucker
1/2 TL Salz
6 Nori-Blätter
1/2 Avocado
1 kleine Gurke
1 Möhre
1/2 gelbe Paprika
Schwarzen & hellen Sesam
(man kann beim Gemüse natürlich variieren, bzw. noch Tofu dazu nehmen)
Eingelegten Ingwer
Wasabi
Soja-Sauce
Zubereitung
Den Reis gut abspülen, mit der doppelten Menge Wasser kurz aufkochen und dann bei geringer Hitze ca. 20 Minuten garen lassen. Danach noch mindestens 5 Minuten im Topf stehen lassen.
Reisessig, Zucker und Salz in einem kleinen Schälchen verrühren. Dann den Reis in eine flache Schüssel (oder Hangiri) geben und die Essigmischung durchziehen. Abkühlen lassen.
Inzwischen das Gemüse ggf. schälen in in schmale Streifen schneiden.
Eine Bambusmatte von beiden Seiten mit Frischhaltefolie bedecken, damit sie sich später leichter reinigen lässt.
Für die Maki ein Nori-Blatt auf die Matte legen und mit feuchten Händen zu 3/4 dünn mit Reis bedecken. Zum Rand hin ca. 1 cm frei lassen. Den Reis in der Mitte längs mit Gemüse und/ oder Sesam nach Geschmack belegen. Von der Seite mit dem Rand (oben im Bild) beginnen zu rollen und dabei leichten Druck ausüben. Die Rolle mit einem sehr scharfen Messer in 6-8 mundgerechte Stücke schneiden.
Für die California-Rolls genau wie bei den Makis das Nori-Blatt mit Reis bedecken. Die raue Seite sollte nach oben zeigen. Dann mit Sesam bestreuen und diesen leicht mit der Handfläche andrücken. Das Blatt am kürzeren Ende fassen, abziehen und vorsichtig umdrehen, so dass die grüne Seite nach oben schaut. Das Stück über dem Reis mit Gemüse belegen. Dann vorsichtig rollen und in Stücke schneiden.
Auf einem Teller anrichten und mit Soja-Sauce, Wasabi und Ingwer servieren.
Bon Appétit!
Zutaten (für 2-3 Personen)
1 Tasse Sushi Reis
2 Tassen Wasser
3 TL Reisessig
1 TL Zucker
1/2 TL Salz
6 Nori-Blätter
1/2 Avocado
1 kleine Gurke
1 Möhre
1/2 gelbe Paprika
Schwarzen & hellen Sesam
(man kann beim Gemüse natürlich variieren, bzw. noch Tofu dazu nehmen)
Eingelegten Ingwer
Wasabi
Soja-Sauce
Zubereitung
Den Reis gut abspülen, mit der doppelten Menge Wasser kurz aufkochen und dann bei geringer Hitze ca. 20 Minuten garen lassen. Danach noch mindestens 5 Minuten im Topf stehen lassen.
Reisessig, Zucker und Salz in einem kleinen Schälchen verrühren. Dann den Reis in eine flache Schüssel (oder Hangiri) geben und die Essigmischung durchziehen. Abkühlen lassen.
Inzwischen das Gemüse ggf. schälen in in schmale Streifen schneiden.
Eine Bambusmatte von beiden Seiten mit Frischhaltefolie bedecken, damit sie sich später leichter reinigen lässt.
Für die Maki ein Nori-Blatt auf die Matte legen und mit feuchten Händen zu 3/4 dünn mit Reis bedecken. Zum Rand hin ca. 1 cm frei lassen. Den Reis in der Mitte längs mit Gemüse und/ oder Sesam nach Geschmack belegen. Von der Seite mit dem Rand (oben im Bild) beginnen zu rollen und dabei leichten Druck ausüben. Die Rolle mit einem sehr scharfen Messer in 6-8 mundgerechte Stücke schneiden.
Für die California-Rolls genau wie bei den Makis das Nori-Blatt mit Reis bedecken. Die raue Seite sollte nach oben zeigen. Dann mit Sesam bestreuen und diesen leicht mit der Handfläche andrücken. Das Blatt am kürzeren Ende fassen, abziehen und vorsichtig umdrehen, so dass die grüne Seite nach oben schaut. Das Stück über dem Reis mit Gemüse belegen. Dann vorsichtig rollen und in Stücke schneiden.
Auf einem Teller anrichten und mit Soja-Sauce, Wasabi und Ingwer servieren.
Bon Appétit!
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