Crémiges Safranrisotto mit Kürbis und Erbsen

Im Oktober kann ich einfach nicht genug Kürbis essen. Dieses Mal steht ein crémiges Safran-Risotto mit Erbsen und Rollet-Kürbis auf der Speisekarte. Der Rollet-Kürbis ist relativ klein, außen grün und innen orange. Er hat ein leicht nussiges Aroma und lässt sich (nach dem Schälen und Entkernen) ähnlich wie eine Zucchini zubereiten, d.h. er gart genauso schnell. Wer keinen Rollet-Kürbis findet, kann natürlich auch eine andere Sorte verwenden. 


Zutaten

100 g Reis für Risotto
etwa 250 ml Gemüsebrühe

1 Rolet-Kürbis
1 Handvoll TK-Erbsen

1 TL Safran, gemahlen
2-3 Zweige Rosmarin

1-2 EL Hefeflocken
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Den Reis in einen mittelgroßen Topf geben und Gemüsebrühe dazugeben. Der Reis sollte etwa einen Finger breit mit Flüssigkeit bedeckt sein. Aufkochen, salzen und dann bei mittlerer Hitze weiter köcheln lassen. Dabei so oft wie möglich rühren. Wenn die Brühe zu schnell verkocht, noch etwas mehr dazu geben. Nach 20-25 Minuten ist das Risotto gar.

Den Kürbis schälen, entkernen und das Fruchtfleisch etwa 10 Minuten mit dem Risotto kochen. Ca. 5 Minuten vor Ende der Garzeit die Erbsen dazu geben. Dann den Safran und die Rosmarinnadeln hinzufügen und gut umrühren. Für Crémigkeit sorgen die Hefeflocken, die ein paar Minuten vor dem Servieren untergehoben werden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Herbstlicher Quinoa mit Süßkartoffeln, Äpfeln und Granatäpfeln

Quinoa gilt als wahres Wunder unter den Lebensmitteln. Neben vielen Mineralstoffen enthält das "Pseudogetreide" u.a. jede Menge Eiweiß, was es besonders wertvoll für Veganer macht. Schon die alten Inkas vertrauten auf die "heilende Wirkung".

In diesem Gericht trifft bunter Quinoa auf gebratene Süßkartoffel-Würfel, frische Petersilie und Apfelspalten. Für die herbstliche Krönung sorgen Grantapfelkerne. Lecker war es, ich könnte schon wieder!

Eventuelle Reste lassen sich übrigens perfekt am nächsten Tag kalt als Salat essen.


Zutaten

100 g Quinoa (hier "Tricolore" von Davert)
250 ml Wasser
Salz

1 große Süßkartoffel
1-2 EL Olivenöl
1 Apfel
1 große Handvoll krause Petersilie
4-5 EL Granatapfelkerne
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Den Quinoa mit dem Wasser in einem Topf aufkochen und 15 Minuten garen lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist. Danach mit Salz abschmecken.

Die Süßkartoffeln schälen und in etwa 1 cm dicke Würfel schneiden. Olivenöl in einer mittelgroßen Pfanne erhitzen und die Süßkartoffelwürfel daran 10-15 Minuten lang anbraten, bis sie innen weich werden.

Den Apfel entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Den Granatapfel entkernen. Die Petersilie klein hacken.

Die Äpfel kurz mit anbraten und die Petersilie unterheben. Den gegarten Quinoa mit in die Pfanne geben, alles sorgfältig verrühren und mit Salz, schwarzem Pfeffer und vielleicht noch etwas Olivenöl abschmecken. Die Granatapfelkerne erst ganz zum Schluss unterheben.

Bon Appétit!

Indisches Blumenkohl-Curry mit Reis

Es ist mal wieder Zeit für ein indisch inspiriertes Curry. Mindestens ein Mal im Monat muss das sein. Entweder im Restaurant (die meisten indischen Restaurants kennen sich mit der veganen Küche aus und bieten - auf Anfrage - entsprechende Gerichte an) oder zuhause. Wenn die aromatischen Gewürze ihren Duft verbreiten, kann das nur die Laune heben. Und an trüben Herbsttagen kommt Farbe auf den Tisch!

In diesem Rezept spielt Blumenkohl die Hauptrolle. Zusammen mit Kartoffeln wird er in der würzigen Tomatensauce gekocht und mit frischem Koriander serviert. Dazu passt wie hier Basmatireis oder auch Fladenbrot.


Zutaten

1 kleine Zwiebel
2-3 EL Rapsöl
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Kurkuma
1/2 TL Chiliflocken
2 TL Koriander gemahlen
1 Daumengroßes Stück Ingwer
Salz & Pfeffer

3 größere Kartoffeln
1 kleiner Blumenkohl
200 ml passierte Tomaten
etwas Wasser

1 Handvoll frischer Koriander

1/2 Tasse Basmatireis
1 Tasse Wasser
Salz
3-4 Kardamomkapseln


Zubereitung

Die Zwiebel fein hacken und in dem Rapsöl in einer großen tiefen Pfanne glasig dünsten. Den Ingwer fein reiben. Mit den Gewürzen zu den Zwiebeln geben und rühren, bis sich das Aroma verbreitet.

Die Kartoffeln schälen und würfeln. Mit in die Pfanne geben, salzen und etwa 10 Minuten braten.

Den Blumenkohl waschen und in kleine Röschen teilen. Ebenfalls in die Pfanne geben und gut umrühren. Dann mit den passierten Tomaten ablöschen. Es sollte alles mit Flüssigkeit bedeckt sein. Ggf. etwas Wasser hinzufügen. Das Ganze mit Deckel etwa 20 - 25 Minuten garen lassen. Zwischendurch öfter umrühren.

Den Reis in der doppelten Menge Wasser aufkochen, salzen und 10 Minuten köcheln lassen. Die Kardamomkapseln unterheben. Danach die Hitze runter schalten, den Topf mit einem Küchenhandtuch und dem Deckel abdecken und den Reis noch etwas dampfen lassen.

Den Koriander klein hacken.

Wenn der Blumenkohl weich genug und die Kartoffeln gar sind, das Curry mit Salz, Chili und Pfeffer abschmecken und mit Koriander garniert servieren.

Bon Appétit!

Dinkel-Spirelli mit zweierlei Kürbis-Sauce

Kürbis funktioniert nicht nur als Suppe gut, sondern ist auch idealer Begleiter zu Pasta. In diesem Fall zu Dinkel-Spirelli von Alnatura. Kürbiskerne und Kürbiskernöl geben dem Gericht noch die ultimative Kürbis-Krönung. Das perfekte schnelle Herbstgericht, vor allem wenn ihr noch gegarte Kürbisreste übrig habt!

Ich schneide oft einen ganzen Hokkaido in Streifen, entferne die Kerne und backe ihn bei 200°C ca. 20 Minuten im Ofen. Einen Teil davon verwende ich für mein aktuelles Gericht, der Rest lässt sich ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren und bei Bedarf schnell einsetzen.


Zutaten

200 g Dinkel-Spirelli von Altnatura oder andere Nudeln
1 kleiner Hokkaido-Kürbis
1 Handvoll gewürfelter Butternut-Kürbis
Salz & Pfeffer
1 EL gemischte Kerne
etwas Kürbiskernöl


Zubereitung

Den Hokkaidokürbis entkernen und würfeln. Den Butternutkürbis schälen, entkernen und würfeln. Beides im Ofen bei 200° C etwa 15 Minuten garen. Dabei die beiden Sorten nicht vermischen, da sie später unterschiedlich weiter verarbeitet werden!

In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser al dente kochen. Es ist wichtig, dass sie noch bissfest und nicht zu weich sind. 

Die Hokkaido-Würfel mit etwas Nudelwasser zu einer cremigen Sauce pürieren. Dann die Nudeln und den Butternut-Kürbis unterheben. Alles zusammen nochmal kurz im Topf erwärmen, so dass die Spirelli die Sauce etwas aufnehmen. 

Auf zwei Tellern anrichten und mit den Kernen und dem Kürbiskernöl garnieren.

Bon Appétit! 

Schneller Brotauflauf mit Tofu und mediterranem Gemüse

Dieser Brotauflauf stillt den Hunger auf die mediterrane Küche und ist schnell zubereitet. Statt Käse kommt in diesem Gericht würziger Tofu zum Einsatz. Sehr gut eignet sich z.B. der Philosophen-Tofu von Lord of Tofu oder der Basilikum- oder Oliven-Tofu von Taifun. Wer mehr Zeit hat, kann natürlich auch Naturtofu kaufen und ihn selbst einige Stunden in frischen Kräutern und Olivenöl marinieren.


Zutaten

2 Scheiben Brot (ich habe Dinkelbrot verwendet, aber auch Ciabatta passt sehr gut)
200 g mediterran gewürzter Tofu
4 große Tomaten
8 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
1 gute Handvoll schwarze Oliven
1 Handvoll frischer Basilikum
etwas Olivenöl
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. 

Das Brot und den Tofu würfeln. Die Tomaten achteln. Mit den Oliven, getrockneten Tomaten und dem Basilikum in einer Auflaufform vermischen. Salzen und pfeffern. Etwas Olivenöl überträufeln. 

Etwa 20 Minuten im Ofen garen, bis das Brot schön kross wird. 

Bon Appétit!