Zucchini-Schiffchen mit Kartoffel-Haube auf veganem Pilzrahm

Was haben wir diesen Herbst schon oft mit Kürbis zelebriert, da kamen doch glatt die Pilze zu kurz. In der heutigen Kombination treffen frische Champignons auf herzhafte Zucchinischiffchen, die im Ofen mit Kartoffelpüree überbacken werden. Für die "Rahmsauce" nutzen wir Mandelmus, das verdünnt mit Wasser und ergänzt durch ein paar Hefeflocken eine crémig-saucige Konsistenz erhält.

Macht es euch an diesem "letzten" Herbstwochenende noch einmal richtig gemütlich und genießt die Jahreszeit, bevor nächste Woche schon der erste Advent ansteht!


Zutaten

1-2 Zucchini
ca. 4 mittelgroße Kartoffeln
2 Handvoll frische Champignons
etwas Olivenöl
1-2 TL Thymian
Salz & Pfeffer

2 EL Mandelmus
etwas Wasser
ca. 1 TL Hefeflocken
Salz & Pfeffer



Zubereitung

Zunächst die Kartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser ca. 10-15 Minuten lang weich kochen.

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze aufheizen.

Die Zucchini längst halbieren und mit einem Teelöffel aushöhlen. Etwa 1/2 cm Rand lassen, damit die Schiffchen stabil bleiben. Das Fruchtfleisch fein würfeln. Die Hälften für ca. 10 Minuten im Ofen vorgaren lassen.

Die Pilze putzen. Eine Handvoll davon fein hacken und gemeinsam mit den Zucchiniwürfeln in etwas Olivenöl ca. 10 Minuten lang anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.

Die Kartoffeln abgießen (das Wasser auffangen!) und mit einem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten. Dazu immer wieder etwas des Kartoffelwasser dazu geben, bis ihr eine für euch angenehme Konsistenz erreicht. Zu dünn sollte es allerdings nicht werden, sonst eignet sich das Püree nicht mehr zum Überbacken.

Die Zucchinihälften aus dem Ofen nehmen und mit der Champignon-Zucchini-Mischung füllen. Dann Kartoffelpüree darauf verteilen und mit einer Gabel festdrücken. Im Ofen etwa 20 Minuten backen, bis die Kartoffelkruste leicht goldgelb wird.

In der Zwischenzeit die andere Handvoll Champignons in feine Scheiben schneiden, in etwas Olivenöl scharf anbraten und auf einem Teller beiseite stellen. Das Mandelmus mit etwas Kartoffelwasser zu einer "sahnigen" Sauce verrühren. Mit Hefeflocken, Salz und Pfeffer abschmecken und in der Pilzpfanne kurz aufkochen lassen, bis sich die Hefeflocken aufgelöst haben. Kurz vor dem Servieren die Pilze unterheben.

Die Zucchinischiffchen auf dem veganen Pilzrahm anrichten, nach Belieben mit schwarzem Pfeffer bestreuen und sofort genießen.

Bon Appétit!

Wirsing-Warps mit Süßkartoffelpüree, Auberginen und Granatapfel

Ich liebe Wraps, aber ich esse ungern und selten Weißmehlprodukte. Gut, dass der Wirsing gerade Saison hat und die großen Blätter sich vorzüglich zum Einwickeln eignen. Zugegeben, als Kind habe ich Wirsing gehasst! Mit keinem anderen Gemüse konnte man mich so sehr jagen… Lange hat es also gedauert, bis ich diesem Kohlgemüse eine zweite Chance gab. Doch es hat sich gelohnt! In dieser Kombination mit Süßkartoffelpüree, in Kurkuma gebratenen Auberginenwürfeln getoppt mit etwas Sojayogurt und Granatapfelkernen schmeckt er einfach köstlich!

Zutaten

6 große Blätter Wirsing

1 große Süßkartoffel

1 kleine Aubergine
1 TL Kurkuma
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Koriander gemahlen 
Rapsöl zum Anbraten

6 EL Sojayogurt (am besten ungesüßt)
6 EL Granatapfelkerne

Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die Aubergine in Scheiben schneiden und diese reichlich salzen. Nach 30 Minuten abtupfen. So werden die Bitterstoffe entzogen. Danach die Scheiben in Würfel schneiden und in Rapsöl anbraten. Mit Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander und Salz würzen. Nach 15 - 20 Minuten sind die Auberginenwürfel fertig. Warm halten.

Die Süßkartoffel schälen, in kleine Stücke schneiden und diese in Salzwasser ca. 15 Minuten lang weich kochen. Danach in ein wenig Wasser pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Wirsingblätter in siedendem Salzwasser ca. 4 - 5 Minuten blanchieren.

Dann die Blätter mit je einem Klecks Süßkartoffelpüree, ein paar Auberginenwürfeln, 1 EL Sojayogurt und Granatapfelkernen füllen, mit der Hand aufrollen und sofort warm genießen.

Bon Appétit!

Ägyptische Linsensuppe mit Zwiebelringen

Heute habe ich wieder ein nachgekochtes Gericht für euch. Das Rezept für die ägyptische Linsensuppe shurid ads stammt vom Kochblog Tomateninsel, den ich besonders wegen des "Vegetarische Weltreise"-Projektes sehr gerne besuche. Die Suppe ist perfekt für kalte Herbst- und Winterabende, denn durch den würzigen Geschmack und die Zwiebeln wärmt sie schön. Die Linsen machen sie gesund. Probiert es mal aus!


Zutaten (leicht verändert vom Originalrezept // mit Zutaten, die ich zuhause hatte)

200 g rote Linsen
1 große (rote) Zwiebel
200 ml passierte Tomaten
1 Liter Gemüsebrühe
1/2 TL Salz
2 TL Kreuzkümmel
1/4 TL Cayennepfeffer (optional, für Schärfe-Liebhaber)
Pfeffer
etwas Zitronensaft
etwas Olivenöl


Zubereitung

Die Zwiebel halbieren. Eine Hälfte in feine Ringe schneiden, die andere grob würfeln.

Die Linsen in der Gemüsebrühe aufkochen, salzen, die gewürfelte Zwiebel sowie die passierten Tomaten dazugeben und mit 1 TL Kreuzkümmel würzen. Kochen, bis die Linsen weich sind. Das dauert bei meiner Sorte ca. 15 - 20 Minuten.

Zwischendurch in einer kleinen Pfanne die in Ringe geschnittene Zwiebel in etwas Olivenöl mit 1 TL Kreuzkümmel knackig braun anbraten.

Die gegarte Suppe fein pürieren. Danach mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Zitronensaft abschmecken. Mit den Zwiebelringen garniert servieren.

Bon Appétit!

P.S.: Weitere Rezepte für leckere vegane Suppen findet ihr hier.

Feurige Burritos mit Reis-Spinat-Füllung in pikanter Tomatensalsa

Bitte entschuldigt, dass es hier in der letzten Woche so ruhig war. Ich war unterwegs, hatte sehr viel zu tun und da blieb zum Kochen und Fotografieren nicht viel Raum. Zum Glück habe ich aus der Zeit davor noch dieses mexikanisch inspirierte Burrito-Rezept für euch in petto. Die Teigtaschen sind mit würzigem Spinat-Reis gefüllt und mit feuriger Salsa-Sauce und veganem Käse überbacken. Genau das richtige Soulfood für kalte Herbstabende und großen Hunger. Da kann der November ruhig kommen (oder besser gesagt bleiben).



Zutaten (für ca. 3 Portionen)

1 Tasse Reis
2 Tassen Wasser 
1 TL Salz

etwas Rapsöl
1 rote Zwiebel
1 kleine gelbe Paprika
3-4 Handvoll frischen Babyspinat

1 TL Koriander gemalen
1/4 TL Cayennepfeffer
Salz & Pfeffer

4 große vegane Tortillas

200 ml passierte Tomaten
einige Spritzer Tabasco
Salz & Pfeffer

ca. 100 g veganen geriebenen Käseersatz (z.B. Daiya Shreds Mozzarella Style)

1/2 Avocado
1 Handvoll frischen Koriander
etwas Sojayogurt (am besten ungesüßten)


Zubereitung

Den Reis in der doppelten Menge Salzwasser gar kochen. 

Die Zwiebel in feine Ringe schneiden und in etwas Rapsöl goldgelb anbraten. Die Paprika klein Würfeln und mitbraten. Den Spinat waschen, in Streifen schneiden und mit kurz mit in die Pfanne geben, bis er in sich zusammen fällt. Dann den Reis unterheben und mit den Gewürzen abschmecken.

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. 

Für die schnelle Salsa-Sauce die passierten Tomaten mit Tabasco, Salz und Pfeffer auf die gewünschte Schärfe abschmecken. 

Dann die Reismischung in die Tortillablätter einrollen. Die fertigen Burritos in eine Auflaufform legen, die Salsa-Sauce darüber schütten und das Ganze mit veganem Käse bestreuen. Ca. 15 Minuten im Ofen backen, bis der "Käse" zerlaufen ist. 

Die Avocado würfeln und den Koriander fein hacken. Die gegarten Burrtios aus dem Ofen nehmen und mit den Avocadostücken, frischem Koriander, etwas Sojayogurt und Pfeffer garniert servieren.

Bon Appétit! 

P.S.: Ein ähnliches Burritorezept von mir (gefüllt mit Bohnen und Süßkartoffeln) findet ihr hier.



Vegane Käsknöpfle mit Apfelringen

Bevor ich Veganerin wurde, habe ich in Restaurants liebend gerne Käsespätzle gegessen. Heute gestaltet sich das schwieriger, aber nicht unmöglich. In Stuttgart hat zum Beispiel das Coox & Candy öfter mal vegane Spätzle auf der Karte.

Wie ihr vegane Käsespätzle selbst machen könnt, habe ich euch bereits hier gezeigt. Falls ihr mal keine Zeit habt, die Spätzle selbst zu schaben, könnt ihr mittlerweile allerdings auch ein fertiges Produkt kaufen, z.B. von Vantastic Foods. Diese überzeugen mit geschmacklich sehr, weshalb sie in diesem Gericht zum Einsatz kamen.


Zutaten (für 2 große oder 3 normale Portionen)

1 Zwiebel
etwas Olivenöl zum Anbraten
500 g vegane Knöpfle
100 ml Hafer Cuisine (oder eine andere Pflanzensahne)
Salz & Pfeffer

1 (nicht zu süßen) Apfel
1 TL brauner Zucker

100 g veganen Käse, z.B. Wilmersburger Classic am Stück


Zubereitung

Die Zwiebel in dünne Ringe schneiden und in etwas Olivenöl in einer großen Pfanne goldgelb anbraten. Die Knöpfle dazu tun und mitbraten, bis sie etwas dunkel werden.

Den Apfel entkernen und in dünne Scheiben schneiden. In einer kleinen Pfanne vorsichtig den Zucker karamellisieren lassen und die Apfelringe darin wenden, bis sie den Zucker angenommen haben.

Die Knöpflepfanne mit der Hafersahne ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Apfelringe gleichmäßig darauf verteilen. Den Käseersatz reiben und die Pfanne damit bestreuen. Bei geringer Hitze mit geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten ziehen lassen, bis der Käse geschmolzen ist. Wer mag, streut noch Lauchzwiebelringe über.

Bon Appétit!