Auberginen in Granatapfel-Walnuss-Sauce (vegan)

Die persische Küche ist eigentlich sehr fleischlastig. Das heißt aber nicht, dass es nicht auch vegan geht. Im Gegenteil: Die vielen verwendeten Gewürze und Gemüsesorten eigenen sich eigentlich sogar perfekt dazu. Hier ist ein Beispiel. Weitere folgen bald!

Achtung: Dieses Rezept nimmt etwas Zeit in Anspruch, aber es lohnt sich!


Zutaten:

1 große Aubergine
150 g gemahlene Walnüsse
70 ml Granatapfelsaft
1 kleine Zwiebel
1/4 TL Kurkuma
1/4 TL Zimt
Salz & Pfeffer
Pflanzenöl

Auf dem Bild sind Safranmöhren und frische Minze als Garnitur zu sehen.

Zubereitung:

Zunächst die Nüsse in ca. 250 ml Wasser und dem Granatapfelsaft kurz aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und bei schwacher Hitze mindestens 90 Minuten köcheln lassen.

Etwa eine halbe Stunde vor Ende der Kochzeit den Backofen auf 180° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Zwiebeln fein hacken und in Öl anbraten. Kurkuma dazu geben und kurz mitbraten. Die Aubergine schälen, in Würfel schneiden (ca. 2 cm) und ebenfalls mit in die Pfanne geben.

Wenn die Auberginenstücke goldbraun sind, diese mit der Walnusssauce in einer Ofenform mischen. Den Zimt unterrühren. Das Ganze nun für ca. 30 - 40 Minuten im Ofen garen lassen, bis die Auberginen schön weich sind.

Dazu passt Reis oder Fladenbrot.

Bon Appetit!

Sonntagsessen: Pastinaken-Gnocchi in Apfel-Lauchzwiebel-Sauce (vegan)

Der Vorteil an einem langen Winter ist, dass man mehr Zeit hat, um Wintergerichte zu kochen. So z.B. diese Gnocchi aus Pastinaken in einer frischen Sauce aus fruchtigen Äpfeln und aromatischen Frühlingszwiebeln. Und da steckt wenigstens das Wort "Frühling" drin. Inspiriert dazu hat mich dieses Rezept. 


Zutaten:

500g Pastinaken
50g Mehl
Salz & Pfeffer

1 Apfel
1-2 Stangen Frühlingszwiebeln
Sojamilch zum Ablöschen
etwas Mehl oder Stärke zum Andicken
1/4 TL Ingwer
1 Spritzer Zitronensaft
Salz & Pfeffer
etwas Pflanzenöl

Zubereitung:

Zunächst die Pastinaken schälen, klein würfeln und in einem Topf mit Salzwasser weich kochen. Danach die garen Stücke fein pürieren und mit dem Mehl zu einer zähen Masse verarbeiten. Das geht am besten mit einer Gabel oder dem Pürierstab. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit zwei Teelöffel lassen sich dann die Gnocchi leicht formen, in dem man den Teig jeweils vom einen auf den anderen Löffeln abnimmt.

Für die Sauce den Apfel entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Frühlingszwiebeln darin anbraten. Die Apfelstücke dazu geben und etwas mitbraten lassen. Dann mit Sojamilch ablöschen, bis der Boden der Pfanne gut bedeckt ist und man genug Sauce hat. Wer die Konsistenz gern etwas dicker mag, gibt etwas Mehl oder Speisestärke hinzu (ca. 1/2 TL). Gut umrühren. Mit einem Spritzer Zitronensaft, dem Ingwer, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Gnocchi werden parallel in heißem Salzwasser gekocht. Sie sind gar, wenn sie an der Oberfläche schwimmen (ca. 4-5 Minuten). Bon Appetit!


Fast-Food: 5-Minuten-Kürbisgnocchetti in Salbeicréme

An Wochentagen habe ich meist nicht viel Zeit zum Kochen. Deshalb gelingen fast alle Rezepte, die ich hier poste in weniger als 30 Minuten. Wenn es aber - wie gestern - noch schneller gehen muss, kommt z.B. das hier auf den Teller:


Zutaten:

400 g fertige Kürbisgnocchetti aus dem Bio-Markt
Einige Blätter frischer Salbei
Etwas Sojasahne
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Gnocchetti darin anbraten. Nebenbei die Salbeiblätter waschen, kleinzupfen und dazu geben. Sojasahne einrühren und würzen. Schon nach 5 Minuten heißt es: Bon Appetit! 


Curry-Linsen-Suppe (vegan)

Wenn es draußen richtig schön herbstlich regnet und stürmt, ist eine Suppe immer eine gute Wahl. Diese hier wärmt durch das Currypulver gleich doppelt auf... 


Zutaten: 

500 ml Bio-Gemüsebrühe
50 g grüne Linsen
2 Stangen Staudensellerie (und ein paar grüne Blätter davon)
1 TL Currypulver (oder mehr nach Belieben)
Salz & Pfeffer
Je ein Klecks Sojayogurt

Zubereitung:

Die Gemüsebrühe mit den Linsen zum Kochen bringen und würzen. Staudensellerie in kleine Scheiben schneiden und dazu geben. Ein paar grüne Blätter vom Sellerie klein hacken und beiseite stellen. Die Suppe kochen bis das Gemüse weich ist. Beim Anrichten Sellerieblätter überstreuen und etwas Sojayogurt darauf klecksen. Dazu passt Baguette, unser war allerdings nicht vegan, da mit Käse gefüllt... Bon Appetit!

Kürbissuppe mit Kokosmilch (vegan)

Kürbisse klein zu schneiden ist keine einfache Aufgabe. Deshalb überlasse ich sie gerne meinem Freund. Gemein, weil er Kürbisse nichtmal sonderlich mag. Da er gestern auch noch schwer beschäftigt war, habe ich mich selbst an die Sache - und an sein superscharfes, respekteinflößendes Shun-Messer - gewagt. Hier der Beweis, dass es geklappt hat...


Zutaten:

1 kleiner Hokkaidokürbis
250 ml Kokosmilch
Wasser oder Gemüsebrühe nach Bedarf
1/2 TL Ingwer, gemahlen
1/2 TL Kurkuma, gemahlen
1/2 TL Koriander, gemahlen
1/4 TL Cayennepfeffer
Salz und Pfeffer
Kürbiskernöl

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C vorheizen, den Kürbis entkernen und mit der Schale in Spalten schneiden. Auf einem Backblech verteilen und ca. 20 Min im Ofen backen, bis er weich wird. Die Schale lässt sich nun ganz einfach entfernen. Wer mag, kann sie beim Hokkaido natürlich auch mitessen.

Nun die Kürbisspalten nach und nach mit der Kokosmilch in einem Topf pürieren. Wer die Suppe dünner mag, kann Wasser oder Gemüsebrühe dazugeben. Ich habe ca. 200 ml Wasser genommen.

Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, mit dem Würzen beginnen. Gut umrühren und etwa 10 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren habe ich noch etwas Kokosmilch und Kürbiskernöl in die Suppe gegeben. Bon Appetit!