KOCHEVENT: WINTERLICHES ZWEI-GÄNGE-MENÜ

Franzi vom Gemüseregal hat zum veganen Winter-Kochevent aufgerufen. Für mich die perfekte Motivation endlich mal wieder zu bloggen. Gefragt war ein veganes Zwei-Gänge Menü, das in die Jahreszeit passt. Hier ist mein Beitrag, bestehend aus Vorspeise und Hauptgericht.

Vorspeise: Orientalisch gewürzte Birne auf Humus


Zutaten für 2 Personen

Für den Humus

250 g Kichererbsen (geht auch aus der Dose)
1-2 Zitronen
1 Knoblauchzehe
etwas Sesamöl
etwas Sesam
ca. 1/2 TL Kreuzkümmel
Paprikapulver edelsüß
Salz

Sonst noch

1 Birne (nicht zu fest)
Etwas Olivenöl
Sumach, Koriander (gemahlen) und Sesam zum Würzen/ Überstreuen
etwas Fladenbrot

Zubereitung

Für den Humus die Kichererbsen 12 Stunden in Wasser einweichen. (Bei der Dosenvariante könnt ihr direkt loslegen.) Die weichen Kichererbsen mit etwas Sesamöl und dem Saft der Zitrone fein pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreich wurde. Bei Bedarf etwas Wasser dazu geben. Die Knoblauchzehe dazu pressen und etwas mitpürieren. Mit Kreuzkümmel würzen und mit Salz und Paprika abschmecken. Sesam unterrühren. Bis zum Servieren kühl stellen.

Die Birne vierteln, entkernen und nach Belieben schälen oder nicht. Etwas Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Birne von allen Seiten kurz anbraten, bis sie schön weich wird. Danach die Spalten auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen.

Humus auf einem Teller portionieren, die Birnenspalten darauf anrichten und mit Koriander und Sumach würzen. Zum Schluss ein paar Sesamkörner überstreuen. Dazu passt Fladenbrot.


Hauptgericht: Rote-Beete-Ravioli mit Rosmarin-Kartoffel-Füllung und Sojasahne-Walnus-Schaum


Zutaten

Für den Ravioli-Teig

200 g Mehl
30 ml Rote-Beete-Saft
70 ml Wasser

Für die Füllung

400 g Kartoffeln
ein paar Zweige frischen Rosmarin
Salz

Für den Sahneschaum

ca. 100 ml Sojasahne
etwas Olivenöl
eine Handvoll Walnusskerne
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Zunächst für die Füllung die Kartoffeln schälen, grob würfeln und in Salzwasser gut 10 Minuten weich kochen. (Je nach Sorte etwas länger, einfach ausprobieren.)

In der Zwischenzeit kann der Ravioli-Teig vorbereitet werden. Dazu den Rote-Beete-Saft mit dem Wasser vermischen und mit dem Mehl zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.

Wenn die Kartoffeln gar sind, diese abgießen, etwas abdampfen lassen und dann mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen, wie beim Kartoffelpüree. Die Rosmarin-Nadeln abzupfen, etwas klein hacken und sorgfältig unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, ruhig großzügig würzen.

Jetzt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Wer hat, kann eine Nudelmaschine zur Hilfe nehmen. Es geht aber auch sehr gut ohne. Dann die Ravioli formen. Dazu entweder mit einem Ravioli-Former arbeiten (wie auf dem folgenden Bild) oder mit einem Glas Kreise ausstechen, in die Mitte etwas Füllung geben, den Teig zu einem Halbkreis zuklappen und die Ränder mit einer Gabel festdrücken.



Die Ravioli werden dann in einem Topf mit reichlich siedendem (nicht kochendem!) Salzwasser gegart. Das dauert je nach Größe 5-10 Minuten. Gar sind sie, wenn sie oben schwimmen.

Für den Sojasahne-Schaum die Sojasahne erwärmen und wie (Soja-)Milch mit einem Milchschäumer aufschäumen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die fertigen Ravioli mit einer Kelle aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und mit etwas Olivenöl vermischen. Dann auf einem Teller anrichten, den Sojasahne-Schaum darüber geben, Walnusskerne klein bröckeln und überstreuen. Mit frischem Pfeffer bestäuben und servieren.

Bon Appetit!

(Bild: Gemüseregal)

Kommentare:

  1. Coole Idee mit dem roten Teig. Wo kommt denn der Teigformer her?

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  2. Danke! Den Teigformer habe ich von Küchenprofi über Amazon.

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Danke für deinen Kommentar!