Indisches Blumenkohl-Curry mit Reis

Es ist mal wieder Zeit für ein indisch inspiriertes Curry. Mindestens ein Mal im Monat muss das sein. Entweder im Restaurant (die meisten indischen Restaurants kennen sich mit der veganen Küche aus und bieten - auf Anfrage - entsprechende Gerichte an) oder zuhause. Wenn die aromatischen Gewürze ihren Duft verbreiten, kann das nur die Laune heben. Und an trüben Herbsttagen kommt Farbe auf den Tisch!

In diesem Rezept spielt Blumenkohl die Hauptrolle. Zusammen mit Kartoffeln wird er in der würzigen Tomatensauce gekocht und mit frischem Koriander serviert. Dazu passt wie hier Basmatireis oder auch Fladenbrot.


Zutaten

1 kleine Zwiebel
2-3 EL Rapsöl
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Kurkuma
1/2 TL Chiliflocken
2 TL Koriander gemahlen
1 Daumengroßes Stück Ingwer
Salz & Pfeffer

3 größere Kartoffeln
1 kleiner Blumenkohl
200 ml passierte Tomaten
etwas Wasser

1 Handvoll frischer Koriander

1/2 Tasse Basmatireis
1 Tasse Wasser
Salz
3-4 Kardamomkapseln


Zubereitung

Die Zwiebel fein hacken und in dem Rapsöl in einer großen tiefen Pfanne glasig dünsten. Den Ingwer fein reiben. Mit den Gewürzen zu den Zwiebeln geben und rühren, bis sich das Aroma verbreitet.

Die Kartoffeln schälen und würfeln. Mit in die Pfanne geben, salzen und etwa 10 Minuten braten.

Den Blumenkohl waschen und in kleine Röschen teilen. Ebenfalls in die Pfanne geben und gut umrühren. Dann mit den passierten Tomaten ablöschen. Es sollte alles mit Flüssigkeit bedeckt sein. Ggf. etwas Wasser hinzufügen. Das Ganze mit Deckel etwa 20 - 25 Minuten garen lassen. Zwischendurch öfter umrühren.

Den Reis in der doppelten Menge Wasser aufkochen, salzen und 10 Minuten köcheln lassen. Die Kardamomkapseln unterheben. Danach die Hitze runter schalten, den Topf mit einem Küchenhandtuch und dem Deckel abdecken und den Reis noch etwas dampfen lassen.

Den Koriander klein hacken.

Wenn der Blumenkohl weich genug und die Kartoffeln gar sind, das Curry mit Salz, Chili und Pfeffer abschmecken und mit Koriander garniert servieren.

Bon Appétit!

Dinkel-Spirelli mit zweierlei Kürbis-Sauce

Kürbis funktioniert nicht nur als Suppe gut, sondern ist auch idealer Begleiter zu Pasta. In diesem Fall zu Dinkel-Spirelli von Alnatura. Kürbiskerne und Kürbiskernöl geben dem Gericht noch die ultimative Kürbis-Krönung. Das perfekte schnelle Herbstgericht, vor allem wenn ihr noch gegarte Kürbisreste übrig habt!

Ich schneide oft einen ganzen Hokkaido in Streifen, entferne die Kerne und backe ihn bei 200°C ca. 20 Minuten im Ofen. Einen Teil davon verwende ich für mein aktuelles Gericht, der Rest lässt sich ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren und bei Bedarf schnell einsetzen.


Zutaten

200 g Dinkel-Spirelli von Altnatura oder andere Nudeln
1 kleiner Hokkaido-Kürbis
1 Handvoll gewürfelter Butternut-Kürbis
Salz & Pfeffer
1 EL gemischte Kerne
etwas Kürbiskernöl


Zubereitung

Den Hokkaidokürbis entkernen und würfeln. Den Butternutkürbis schälen, entkernen und würfeln. Beides im Ofen bei 200° C etwa 15 Minuten garen. Dabei die beiden Sorten nicht vermischen, da sie später unterschiedlich weiter verarbeitet werden!

In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser al dente kochen. Es ist wichtig, dass sie noch bissfest und nicht zu weich sind. 

Die Hokkaido-Würfel mit etwas Nudelwasser zu einer cremigen Sauce pürieren. Dann die Nudeln und den Butternut-Kürbis unterheben. Alles zusammen nochmal kurz im Topf erwärmen, so dass die Spirelli die Sauce etwas aufnehmen. 

Auf zwei Tellern anrichten und mit den Kernen und dem Kürbiskernöl garnieren.

Bon Appétit! 

Schneller Brotauflauf mit Tofu und mediterranem Gemüse

Dieser Brotauflauf stillt den Hunger auf die mediterrane Küche und ist schnell zubereitet. Statt Käse kommt in diesem Gericht würziger Tofu zum Einsatz. Sehr gut eignet sich z.B. der Philosophen-Tofu von Lord of Tofu oder der Basilikum- oder Oliven-Tofu von Taifun. Wer mehr Zeit hat, kann natürlich auch Naturtofu kaufen und ihn selbst einige Stunden in frischen Kräutern und Olivenöl marinieren.


Zutaten

2 Scheiben Brot (ich habe Dinkelbrot verwendet, aber auch Ciabatta passt sehr gut)
200 g mediterran gewürzter Tofu
4 große Tomaten
8 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
1 gute Handvoll schwarze Oliven
1 Handvoll frischer Basilikum
etwas Olivenöl
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. 

Das Brot und den Tofu würfeln. Die Tomaten achteln. Mit den Oliven, getrockneten Tomaten und dem Basilikum in einer Auflaufform vermischen. Salzen und pfeffern. Etwas Olivenöl überträufeln. 

Etwa 20 Minuten im Ofen garen, bis das Brot schön kross wird. 

Bon Appétit! 


Kürbis-Kartoffel-Suppe mit Bohnen, Zucchini und Rosmarin

Der Oktober ist da! Und somit die Kürbis-Zeit. Während sich die Blätter draußen bunt färben, können wir es uns drinnen mit leckeren Herbstgerichten gemütlich machen. Perfekt dazu passt diese würzige Suppe aus Hokkaido-Kürbis und Kartoffeln, verziert mit schwarzen Bohnen, Zucchinistreifen und frischem Rosmarin. Lasst es euch schmecken!



Zutaten

ca. 1/2 Hokkaido-Kürbis
4 große Kartoffeln
ca. 2 L Gemüsebrühe
1 Spritzer Hafer-Cuisine
4 EL schwarze Bohnen
1/2 kleine Zucchini
2 frische Rosmarinzweige
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die Bohnen weich kochen (außer ihr verwendet welche aus der Dose).

Den Kürbis gründlich waschen, halbieren, entkernen und die eine Hälfte in Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln. Etwa zwei Liter Gemüsebrühe aufkochen, salzen und die Kartoffeln und den Kürbis darin weich garen. Das dauert etwa 10 - 15 Minuten.

Danach etwa die Hälfte der Brühe in ein anderes Gefäß abgießen und beiseite stellen. Das Gemüse sollte jetzt noch etwas bedeckt sein. Alles mit einem Pürierstab fein pürieren. Nochmal kurz aufkochen lassen und ggf. ein bisschen Gemüsebrühe hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht wurde. Mit Salz, Pfeffer und etwas Hafer-Cuisine abschmecken.

Die rohe Zucchini mit einem Sparschäler ein Streifen schneiden. Die Suppe auf Tellern anrichten und mit je 2 EL Bohnen, den Zucchinistreifen und frischem Rosmarin garniert servieren.

Bon Appétit!


Pasta mit "käsiger" Zucchini-Kurkuma-Créme

Wenn ihr Lust auf ein richtiges herzhaftes Pastagericht habt, probiert dieses. Die letzten Zucchini aus dem Garten des Vaters meines Freundes wurden in dieser "käsig" schmeckenden Sauce verarbeitet. Frischer Kurkuma verleiht dem Gericht seine besondere Note. Probiert es aus!



Zutaten

200 g Nudeln nach Wahl (hier Dinkel-Spirelli von Alnatura)
1 kleine Zwiebel
1 Zucchini
1 daumengroßes Stück frischer Kurkuma
etwas Olivenöl
1 Handvoll Rucola
100 ml Hafer Cuisine
2 EL veganer Parmesan (mein liebster ist Jeezano von Vegourmet)
Salz & Pfeffer


Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

Die Zwiebel und den Kurkuma fein hacken. Die Zucchini längs vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Etwas Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und zunächst die Zwiebeln kurz anschwitzen, dann Kurkuma und Zucchini hinzufügen und alles etwa 7 Minuten anbraten. Danach mit der Hafer Cuisine ablöschen und den veganen Streukäse einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die gekochten Nudeln sofort unterheben, gut umrühren und das Ganze bei schwacher Hitze noch etwa 2-3 Minuten ziehen lassen. Den gewaschenen Rucola in kleinere Stücke hacken und unterrühren. 

Mit etwas veganem Parmesan und frischem Pfeffer bestreut servieren.

Bon Appétit!